Lea Streisand, geboren 1979 in Ost-Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik an der Humboldt-Universität, kann Grimms Märchen auswendig aufsagen und berlinern. Außer Romanen schreibt sie Essays (für FAZ, taz u. a.) und Kolumnen wie ihre bekannte Rubrik »War schön jewesen« bei radioeins im rbb. Im Wintersemester 2022/23 übernahm sie die Poetikdozentur der Universität Paderborn. Sie ist Mitglied der Lesebühne Rakete 2000 und moderiert seit 2024 den Literatursalon »Lea Streisand trifft …« in der Brotfabrik Berlin-Weißensee. Sie veröffentlichte mehrere Textsammlungen und Romane bei Ullstein und ist Mitherausgeberin der Anthologie »Sind Antisemitisten anwesend? – Satiren, Geschichten und Cartoons gegen Judenhass« (Satyr), die 2025 auf die »Hotlist« der unabhängigen Verlage gewählt wurde. »Hätt' ich ein Kind« erschien als Hardcover 2022 bei Ullstein. Lea Streisand lebt mit ihrer Familie in Berlin.