A Sea of Starlight-Reihe: Interview mit Alina A.E. Maurer

Ineke Reichel 08.08.2024

In »A Sea of Starlight« entführt uns Alina A.E. Maurer ins kalifornische Küstenstädtchen Lunar Creek und thematisiert darin Selbstzweifel, Familie, Vertrauen und natürlich auch die Liebe. Eines ist dabei sicher: Es wird ein magischer Sommer!

Daher freuen wir uns sehr, dass uns die Autorin einige Fragen zu ihrer aktuellen Buchreihe beantwortet und gleichzeitig einen kleinen Einblick in ihre Arbeit gewährt hat. Wer noch mehr über die Autorin erfahren möchte, sollte unbedingt auf ihrer Website sowie ihrem Instagramkanal @alina.a.e.maurer vorbeischauen.


Interview mit Alina A.E. Maurer

Worum geht es in der A Sea of Starlight-Reihe?

Es geht um Zugehörigkeit und Unsicherheit, um Angst und Mut, um die Frage „Was will ich eigentlich?“. Tilda ist nach ihrem Schulabschluss in ihrem Heimatdorf Lunar Creek geblieben, um nach dem Tod ihrer Mutter ihrem Vater im Antiquitätenladen der Familie auszuhelfen. Sie hat das Gefühl, dass das von ihr erwartet wird und stellt ihre eigenen Träume und Wünsche hintenan. Als ihre Jugendliebe Laurie plötzlich zurückkehrt, sieht sie sich mit all diesen Dingen konfrontiert und muss sich fragen, ob sie wirklich so glücklich ist, wie sie es sich einredet.

Was hat dir beim Schreiben am meisten Spaß gemacht? Und woran bist du eventuell verzweifelt?

Da ich unglaublich viel Spaß beim Schreiben hatte, ist das total schwer zu beantworten! Ich liebe es, dass ich mir mein eigenes cozy Küstenstädchen ausdenken konnte und mit vielen schrulligen und liebenswerten Charakteren füllen konnte. Ich liebe die Spannung und das Knistern zwischen Tilda und Laurie und wie die beiden sich langsam annähern und neu kennenlernen. Ich liebe diese Mischung aus Witz, Tiefe und der Gemütlichkeit der Geschichte, die genau die richtige Prise Drama hat. Wirklich verzweifelt bin ich nur an meinem eigenen viel zu knappen Zeitplan.

Welche Nebenfigur hat sich in dein Herz geschlichen und warum?

Mae! Tildas kleine Schwester kommt erst spät in die Geschichte, […] daher hat es mich ziemlich überrascht, wie schnell ich sie in mein Herz geschlossen habe. Ich liebe ihre trockene Art und wie sie Tilda wachrüttelt. Sie ist ein unglaublich interessanter Charakter, den ich gern noch näher kennenlernen würde. Ich glaube, sie kann mir noch so einiges beibringen.

Die Serie spielt in Kalifornien, genauer gesagt in der fiktiven Kleinstadt Lunar Creek. Wie sah die Recherche zu den Büchern aus?

Tatsächlich wusste ich sehr schnell, wo die Geschichte spielen soll. Vor Jahren habe ich von der Kleinstadt Trinidad in Kalifornien gehört und mich in die Landschaft dort verliebt. Da ich mehr Freiheit beim Schreiben haben wollte, habe ich kurzerhand Trinidad durch Lunar Creek ersetzt. Damit konnte ich alle Strecken und Nachbarorte einfach nachvollziehen, hatte aber beim Aussehen meiner Stadt freie Hand – da habe ich zusammengeworfen, was ich bei amerikanischen Kleinstädten so liebe und selbst dort erlebt habe: süße Main Streets, Häuser mit Veranden und diese amerikanische Herzlichkeit, die ich sehr wertschätze.

Tilda hat eine sehr spezielle Leidenschaft: Astronomie. Spielt das Thema auch in deinem Leben eine Rolle?

Tatsächlich ja! Meine Mutter ist ein Weltraum-Nerd und das hat auf meine Familie abgefärbt. Wir hören alle gerne Astronomie-Podcasts, ich habe wie sie eine App mit Sternbildern auf dem Handy und auch eine, die einem sagt, ob die ISS gerade über uns fliegt. Ich gehe gern in Planetarien und das Universum fasziniert mich ungemein. Da ich mir oft wünsche, dass ich physikalisch etwas begabter wäre, wollte ich schon lange eine Protagonistin schreiben, die sich für Astrophysik interessiert. Bei der Recherche lerne ich ja selbst immer viel dazu, das macht total Spaß.

Du hast als Selfpublisherin erfolgreich die Broken Souls-Trilogie veröffentlicht, jetzt hast du das erste Mal mit einem Verlag zusammengearbeitet. Wie sehr hat sich die Arbeit unterschieden?

Selfpublishing hat mir sehr schnell gezeigt, dass ich an meine Grenzen komme. Ich bin glücklich, dass ich meine erste Reihe selbst herausgebracht habe, aber die Unterstützung eines Verlags ist für mich Gold wert. Ich konnte mich auf das Schreiben konzentrieren, das habe ich sehr genossen. Die Arbeit mit meiner Lektorin war anfangs ungewohnt, doch wir haben offen über alles reden können und ich würde sie nicht missen wollen! Ich habe mich beim Cover und der Gestaltung viel einbringen dürfen, ohne diese Millimeterarbeit machen zu müssen. Es ist schön zu wissen, dass meine Geschichte in guten Händen ist und ich mehr das machen kann, was ich liebe: schreiben.

Gibt es etwas, was du deinen Leser*innen noch mitteilen möchtest?

Nur eins: Ich hoffe, dass die Geschichte etwas in euch auslöst. Dass sie euch zum Lachen bringt und vielleicht auch den ein oder anderen Herzschmerz. Dass ihr Tilda fühlt und euch so wohlfühlt in Lunar Creek wie sie. Dass ihr euch mit ihr in Laurie verliebt. Die beiden haben einen festen Platz in meinem Herzen und ich hoffe, dass sie eure genauso erobern – und wir uns bald wieder lesen können!

Wir bedanken uns herzlich bei Alina A.E. Maurer für dieses Interview!


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