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Bevor der Erdenbürger den Globus betrat, wurde überprüft, ob alles wohlgefällig für ihn eingerichtet sei. Dabei wurde das Kleid der Bäume als langweilig bemängelt, da sich ihre Blätter kaum unterschieden. Deshalb rief man den Schönheitswettbewerb ins Leben. Nach einem Fristablauf bewertete eine Jury aus Naturgeistern den Fleiß sowie das kreative Umsetzen der Bäume, indem sich ihre Blätter einer peniblen Kontrolle unterziehen mussten. Am Ende dieser Geschichte wird die Wahl des Siegers jäh unterbrochen und der Ausgang nimmt einen völlig anderen Verlauf als erwartet. Die gegensätzliche Auswahl der Blätter erzeugt eine dramatische Spannung, wer favorisiert sich? Sind die Juroren objektiv? Beeinflussen die Tiere? All dies, gepaart mit Humor, verquickt Fakten mit Emotionen, die Seelisches aufwühlen und unbemerkt wird der Leser ein Fachkundiger. Von daher ist diese Schrift unterhaltsam und lehrreich zugleich.
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Seitenzahl: 30
Dieses hier – enthält ausgesprochen vieleWERT – VOLLE
davon.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, er merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Kein einzigs Blatt dem andern gleicht, ganz typisch für das Leben.
Drum wird auch dieses eine Blatt, dem Baum für immer fehlen.
Autor unbekannt und von mir verändert
„Spieglein, Spieglein hier im Hain,
wer mag der schönste Baum wohl sein?”
Sie blicken fragend in den Spiegel des See,
„Wer ist der Schönste, sag es uns Fee!
Wer zeigte wohl den größten Fleiß,
verdient deshalb den ersten Preis?”
Hier fehlt das
Das hat auch wirklich seinen Sinn, die Überraschung wär sonst hin.
Wer rätselfreudig ist und rätselfroh, der blättert nicht durch – mal eben so!
Jeder, der diesen Vorschlag für sich hält ein, nur der kann ein wahrhaftiger Ratender sein.
Ein solch Bemühen möchte ich klein doch nennen, es hilft dir enorm beim realen
Baum - Erkennen.
Einleitung
Kurz vor dem Start
Die Blätter der ersten vier Baumarten werden betrachtet
Du Buche
Liebe Pappel
Die fünfte Baumart
Die sechste Baumart
Die siebte Baumart
Die achte, neunte und zehnte Baumart
Die elfte Baumart
Die zwölfte Baumart
Die dreizehnte Baumart
Die vierzehnte Baumart
Die fünfzehnte Baumart
Spannende Bewertung
Ich kenne einen wunderschönen Pfad, so eng, dass man nur hintereinander gehen kann. Er schmiegt sich schlängelnd an einen Berghang im Wald an. Gelegentlich türmen sich auf der einen Seite mächtige Felsen auf, andererseits geht es steil bergab.
Man schreitet in mannigfaltige Bergeinschnitte. Sie führen klare Quellbäche mit winzigen
Holzstegen. Mal steigt man an, mal geht`s leicht bergab.
Und weiter unten mäandert ein Fluss.
Beim Gehen mit allen Sinnen bemerkte ich, dass sich das Weinen des Himmels oder das Jagen der Winde im Fichtenwald anders anhören als im Laubwald. Auch ist es im Tann manchmal ganz dunkel, feuchter und kühler. Lichtere Bäume geben der Sonne die Chance den Boden zu trocknen und zu wärmen. Ein unterschiedlicher Bewuchs ergänzt einen an sich schon besonderen Weg.
Damit wären wir bei der fast letzten Steigerung und auch beim Thema angelangt, schließt man den Gang früh morgens, mit Vogelgesang, aus.
Früher ähnelten sich Blätter der Laubbäume und es hätte gelangweilt, durch einen Wald mit immer gleichen Bäumen, zu wandeln. Deshalb wurde, kurz bevor der Erdenbürger den Garten Eden betrat, überprüft, ob auch alles wohlgefällig für ihn eingerichtet wäre. Das Ergebnis einer Überprüfung besagte:
"Nachbessern".
Und deshalb wurde der
"Schönheitswettbewerb der Bäume"
ins Leben gerufen, und Gott sei Dank, beteiligten sich alle heimischen Laubbäume.
Was nach der Vorbereitungszeit der Bäume alles beurteilt wurde.
Viele hunderte von Jahren bekamen die Gehölze Zeit ihr Blätterkleid zu verschönern. Dann sollten Vögel von jeder Baumart, an einem verabredeten Termin und Ort, mindestens zwei Blätter, ein
grünes Frühjahrsblatt
und ein
buntes Herbstblatt,
abliefern.
An besagter Stätte tagte eine Jury aus Elementar- und Naturgeistern. Diese besahen und bewerteten die Blätter nach:
Neuentwickeltem und Schönem,
Form und Farbe, sowie dem
Farbwechsel im Herbst.
Schon einen Tag vorher war man mit allen Vorbereitungen auf einer großen ebenen Fläche fertig gewesen. Doch als am nächsten Tag derart viele Zuschauer anreisten, musste man noch kurzfristig in ein Engtal umziehen. Dort war es wie im Theater, die Hinteren standen erhöht und konnten viel besser sehen.
Viele Vögel waren von weit herangeflogen, aber auch mannigfache Säugetiere, große wie kleine, waren vertreten.
Selbst Insekten