DIRTY KISS - Das Au-Pair-Mädchen - Vera V. - E-Book
SONDERANGEBOT

DIRTY KISS - Das Au-Pair-Mädchen E-Book

Vera V.

0,0
5,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 2,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Erotisches Bettgeflüster und lustvolle Träume: »DIRTY KISS: Das Au-Pair-Mädchen – und andere Geschichten« von Vera V. jetzt als eBook bei dotbooks. Wer seine Unschuld bewahrt, ist selbst dran schuld! Das denkt auch Dani, die sich an ihrem Büroschreibtisch einem besonderen Vergnügen hingibt: Sie träumt hingebungsvoll vom gutgebauten Mann im Haus gegenüber – ach, wenn er doch nur wüsste, was sie alles gerne mit ihm anstellen würde … Der durchtrainierte Leon hat ein ganz anderes Problem: Seine Frau will ihn verlassen! Aber vielleicht hat er noch eine letzte Chance, sie von seinen besonderen Qualitäten zu überzeugen: mit leidenschaftlichem Körpereinsatz … Und Sophie? Die weiß genau, mit welchem erfahrenen Liebhaber sie sich verwöhnen will – und wählt einen ungewöhnlichen Weg, um ihn zu verführen: Sie bewirbt sich als Au-Pair-Mädchen bei dem alleinstehenden Familienvater! Elf schamlos-schöne Kurzgeschichten über neugierige Frauen, zu allem bereite Männer und die Abenteuer, die sie gemeinsam erleben können … Jetzt als eBook kaufen und genießen – der erotische Short-Story-Sammelband »DIRTY KISS: Das Au-Pair-Mädchen – und andere Geschichten« von Hot-Romance-Queen Vera V.: Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks – der eBook-Verlag.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 330

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Über dieses Buch:

Wer seine Unschuld bewahrt, ist selbst dran schuld! Das denkt auch Dani, die sich an ihrem Büroschreibtisch einem besonderen Vergnügen hingibt: Sie träumt hingebungsvoll vom gutgebauten Mann im Haus gegenüber – ach, wenn er doch nur wüsste, was sie alles gerne mit ihm anstellen würde … Der durchtrainierte Leon hat ein ganz anderes Problem: Seine Frau will ihn verlassen! Aber vielleicht hat er noch eine letzte Chance, sie von seinen besonderen Qualitäten zu überzeugen: mit leidenschaftlichem Körpereinsatz … Und Sophie? Die weiß genau, mit welchem erfahrenen Liebhaber sie sich verwöhnen will – und wählt einen ungewöhnlichen Weg, um ihn zu verführen: Sie bewirbt sich als Au-Pair-Mädchen bei dem alleinstehenden Familienvater!

Elf schamlos-schöne Kurzgeschichten über neugierige Frauen, zu allem bereite Männer und die Abenteuer, die sie gemeinsam erleben können …

Über die Autorin:

Vera V. ist – so wie auch Jeanette Sanders und Cora Rubin – ein Pseudonym von Vera Hachmeister. Nach ihrem Studium arbeitete sie in der Computerbrache und ist heute als Coach und vor allem als Autorin erfolgreich: Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Romane aus dem Romantikgenre, von der humorvollen Liebesgeschichte zum prickelnden Erotikvergnügen. Nach Jahren, die sie auf Teneriffa, in England, Irland und Schottland verbrachte, lebt sie heute wieder in Bayern.

Mehr Informationen finden sich auf Ihrer Website: www.vera-hachmeister.de

Bei dotbooks veröffentlichte Vera V. die erotischen Romane »African Desire – Heiße Küsse« und »Hot Weekend – Spiele der Lust« sowie ihre Serie »Dirty Kiss« mit prickelnden Hot-Romance-Geschichten: »Dirty Kiss – Die Genießerin«, »Dirty Kiss – Das Vorstellungsgespräch«, »Dirty Kiss – Eine heiße Party«, »Dirty Kiss – Amélies kleine Sünden«, »Dirty Kiss – Eine Stunde mit Sergio« und »Dirty Kiss – Die Männerjägerin«. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

***

eBook-Neuausgabe August 2020

Dieses Buch erschien bereits 2015 unter dem Titel »Lustvolle Träume« bei Blanvalet und später unter dem Titel »Colours of Sex – Lustvolle Träume« bei Weltbild.

Copyright der Originalausgabe © 2013 by Blanvalet Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München.

Copyright © der Neuausgabe 2020 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Wildes Blut – Atelier für Gestaltung Stephanie Weischer unter Verwendung mehrerer Bildmotive von shutterstock/sakkmesterke, Waj, Gluiki

eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH (ts)

ISBN 978-3-96655-186-1

***

Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns, dass Sie sich für dieses eBook entschieden haben. Bitte beachten Sie, dass Sie damit ausschließlich ein Leserecht erworben haben: Sie dürfen dieses eBook – anders als ein gedrucktes Buch – nicht verleihen, verkaufen, in anderer Form weitergeben oder Dritten zugänglich machen. Die unerlaubte Verbreitung von eBooks ist – wie der illegale Download von Musikdateien und Videos – untersagt und kein Freundschaftsdienst oder Bagatelldelikt, sondern Diebstahl geistigen Eigentums, mit dem Sie sich strafbar machen und der Autorin oder dem Autor finanziellen Schaden zufügen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit direkt an uns wenden: [email protected]. Mit herzlichem Gruß: das Team des dotbooks-Verlags

***

Wenn Ihnen dieser Roman gefallen hat, empfehlen wir Ihnen gerne weitere Bücher aus unserem Programm. Schicken Sie einfach eine eMail mit dem Stichwort »Dirty Kiss: Das Au-Pair-Mädchen« an: [email protected] (Wir nutzen Ihre an uns übermittelten Daten nur, um Ihre Anfrage beantworten zu können – danach werden sie ohne Auswertung, Weitergabe an Dritte oder zeitliche Verzögerung gelöscht.)

***

Besuchen Sie uns im Internet:

www.dotbooks.de

www.facebook.com/dotbooks

www.instagram.com/dotbooks

blog.dotbooks.de/

Vera V.

DIRTY KISS – Das Au-Pair-Mädchen

und andere Geschichten

dotbooks.

DER BALKON GEGENÜBER

Es ist ein ungewöhnlich warmer Sommer. Ihr Bürofenster steht jeden Tag sperrangelweit offen, sein Balkon liegt direkt gegenüber ...

Es ist zehn Uhr morgens. Ein normaler Werktag. Noch ist die Außentemperatur einigermaßen erträglich, aber es wird erneut ein tropisch-heißer Tag werden, mit hoher Luftfeuchtigkeit, die einem bei jeder Bewegung den Schweiß aus allen Poren treibt.

Mein Fenster steht weit offen, draußen zwitschern Vögel munter in den staubigen Straßenbäumen. Ich sitze bereits seit zwei Stunden am Computer und stelle Musiklisten zusammen für das Radioprogramm der nächsten Wochen. Normalerweise gehört das nicht zu meinem Aufgabenbereich, aber einer der Musikredakteure ist in Urlaub, also muss ich in die Bresche springen. Wir sind nur ein kleiner Sender, und die Personaldecke ist so dünn wie der finanzielle Spielraum.

Mein Job macht mir dennoch meistens großen Spaß, auch wenn man hier nicht sonderlich viel verdienen kann. Aber Geld ist schließlich nicht das Wichtigste im Leben – jedenfalls nicht in meinem.

Die Studiotür ist geschlossen, das rote Lämpchen darüber blinkt, was so viel heißt wie: Kein Zutritt, Sendung läuft!

Aus dem einen Augenwinkel heraus nehme ich plötzlich drüben auf der anderen Straßenseite eine Bewegung wahr, und sofort ist die Arbeit kurz Nebensache.

Mein Herz hat unaufgefordert begonnen, heftig und viel zu laut zu hämmern. Ich spüre, wie meine Wangen brennen und die Stirn glüht. Ein hauchdünner Film von frischem Schweiß überzieht meine nackten Arme und Beine, feine blonde Härchen richten sich auf, in der Magengegend breitet sich ein Kribbeln aus.

Süße Vorfreude, erwartungsvolles Sehnen und ein verlangendes Ziehen zwischen den Schenkeln ...

Ich setze mich auf meinem Schreibtischstuhl aufrechter hin und presse die Oberschenkel unter dem kurzen hellblauen Jeansrock zusammen.

Meine kleinen festen Brüste schieben sich wie von selbst nach vorne heraus. Ich kann spüren, wie die Nippel sich versteifen und durch den dünnen Stoff des eng anliegenden T-Shirts spitzen.

Ober mich sehen kann, dort drüben auf seinem winzigen Balkon?

Es muss wohl logischerweise so sein, schließlich kann ich ihn hier von meinem Bürostuhl aus ja auch sehen.

Wenn er dich sehen will, Danni, dann sieht er dich auch!

Langsam drehe ich den Kopf zur Seite, tue dabei so, als würde ich einen konzentrierten Blick auf ein eng beschriebenes Schriftstück werfen, das neben der Computertastatur liegt.

In Wirklichkeit versuche ich aus dem Augenwinkel heraus zu erkennen, was auf dem winzigen schmiedeeisernen Balkon dort drüben heute Morgen vor sich geht.

Er scheint sich noch nicht rasiert zu haben, ich kann deutlich einen dunklen Bartschatten auf seinen Wangen und um das Kinn herum erkennen, sogar auf die Entfernung hin.

Sein gebräunter Oberkörper ist nackt bis zu den Hüften, die Bauchmuskeln schimmern bronzefarben in der Morgensonne – jedenfalls kommt es mir so vor, aber vielleicht halluziniere ich auch schon im Liebeswahn.

Untenherum steckt er in einer hautengen, völlig ausgewaschenen Jeans, die sich im Schritt verheißungsvoll zu wölben scheint, aber genau kann ich die betreffende Stelle nicht erkennen, eine Strebe des verdammten Balkongeländers verhindert es. Was so schlimm allerdings auch wieder nicht ist: Meine ohnehin schon wild lodernde Fantasie malt sich spontan sämtliche fehlenden Details selbst aus.

Mit seinen schmalen Hüften lehnt er lässig am Balkongitter und starrt anscheinend interessiert auf die Straße hinunter, wo sich Dinge abspielen, die mir in diesem Moment auf meinem Bürostuhl verborgen bleiben. Allerdings interessieren sie mich auch nicht die Bohne.

Alles, was mich interessiert, bist du ...

Ich summe die Melodie des Songs, aus dem diese Zeile stammt, leise vor mich hin, dabei rutsche ich unbewusst auf dem Stuhl herum. Erst als sich meine anschwellende Klitoris überdeutlich in mein Bewusstsein drängt, höre ich auf mit dem fiebrigen Herumwetzen, sonst gehe ich mitten im Büro noch ab wie eine Rakete.

Stattdessen erteile ich mir selbst Kommandos, schon um meine Nervosität in den Griff zu kriegen: Brust raus, Danni! Schultern entspannt nach hinten nehmen, den Nacken hübsch aufrecht halten, das Kinn ein wenig nach oben recken, das macht einen schönen, langen Schwanenhals ... Nur für den Fall, dass er doch guckt!

Aber er starrt immer noch nach unten auf die Straße und scheint mich überhaupt noch nicht bemerkt zu haben, obwohl das kaum vorstellbar ist. Ein so sperrangelweit offen stehendes Fenster stellt doch für jeden normalen Menschen eine Einladung zum Gaffen dar.

Plötzlich hebt er drüben beide Arme in die Luft, reckt und streckt sich dann sichtlich genüsslich und verschränkt schließlich die Hände hinter dem Kopf, so dass ich seine dunklen Achselhöhlen erkennen kann.

Auch seine beiden Ellbogen zeigen sich in dieser Haltung, und sogar diese sonst eher uninteressanten Körperteile wirken so verdammt sexy an dem Typen, dass ich laut herausschreien möchte vor lauter Verlangen nach dem ganzen Kerl.

Er wippt nun einige Male auf den Fersen vor und zurück, seine Oberarmmuskeln schwellen dabei sichtlich an, während er immer noch die Hände am Hinterkopf verschränkt hält.

Sein männlich breiter Brustkorb dehnt sich, ein fast perfektes Sixpack tritt weiter unten plastisch hervor, während mein unbekannter neuer Nachbar dort drüben seine morgendlichen Übungen an der frischen Luft ungeniert weiter betreibt.

Und ich sitze da, presse die Oberschenkel rhythmisch zusammen und wage kaum zu atmen. ,

Seine Augen sind mittlerweile geschlossen, und er hält das attraktive, kantige Gesicht mit den hohen Wangenknochen genüsslich in die Morgensonne.

Alles an ihm wirkt ungemein lässig und zwanglos, seine Bewegungen erscheinen fließend und sehen absolut spielerisch aus, obwohl er doch gerade eine Art verschärfter Morgengymnastik mit seinen Muskeln absolviert, was mir schon beim bloßen Zusehen den Schweiß aus den Poren treibt.

Mir wird klar, dass ich ihn bereits ein geraumes Weilchen ungeniert anstarre, leider kann ich nicht anders, der Anblick ist zu ... verlockend.

In meinem dünnen Slip sammelt sich längst der Saft, der Zwickel ist schon ganz durchnässt davon, tief in meiner Pussy klopft es drängend.

Plötzlich reißt das Objekt meiner Begierde dort drüben die Augen wieder auf. Er lässt die Hände sinken, schüttelt die Arme aus und öffnet sie dann so weit, als wollte er die ganze Welt umarmen. Er rollt abwechselnd mit den breiten Schultern, anschließend sind Hals und Nacken an der Reihe. Die Haut an seinem Oberkörper glänzt dazu höchst verführerisch in der Sonne und wirkt wie frisch eingeölt.

Ich glaube tatsächlich, seinen männlich-herben Schweiß riechen zu können – obwohl das auf die Entfernung natürlich nicht möglich ist –, da treffen sich plötzlich unsere Blicke.

Schlagartig erstarre ich zur sprichwörtlichen Salzsäule, sogar den Atem halte ich an, ich stelle mich quasi tot, und das im Sitzen.

Mein Mund ist von einer Sekunde zur anderen staubtrocken, und in meiner ausgedörrten Kehle kitzelt es.

Hilfe! Ich kriege garantiert gleich einen Hustenanfall und werde krebsrot im Gesicht, was für eine Blamage, nicht jetzt, lieber Gott, bitte nicht ausgerechnet jetzt!

Hektisch tauche ich in meiner Not unter den Schreibtisch ab und tue so, als wäre mir soeben etwas zu Boden gefallen, nach dem ich mich nun unbedingt bücken müsste.

Kaum bin ich seinem leicht spöttischen Blick glücklich entronnen, entspannt sich auch meine Kehle. Ich kann wieder atmen und schlucken, dafür hämmert mein Puls erneut so laut in den Ohren, dass ich regelrechte Beklemmungen, sogar Angstgefühle bekomme. Aber dann beruhige ich mich damit, dass ich für eine Herzattacke oder ähnlich Bedrohliches viel zu jung bin und es wohl meine aufgewühlten Hormone sein müssen, die hier verrückt spielen.

Daher wohl auch der Schwindel und das Flimmern vor meinen Augen ...

Ich tauche schließlich wieder auf und ziehe dabei hastig auf meinem Stuhl sitzend den unanständig weit nach oben gerutschten Jeansstoff in Form, ehe ich mich erneut meinen Musiklisten widme. Oder wenigstens so tue, als ob ...

Ein kleines Weilchen später linse ich bereits wieder aus einem Augenwinkel vorsichtig hinüber.

Inzwischen hat er sich einen schwarzmetallenen Bistrostuhl auf den Balkon geholt. Auf dem sitzt er jetzt, die Augen wieder geschlossen, die Hände erneut lässig auf dem Hinterkopf gefaltet, das markante Gesicht mit dem dunklen Bartschatten in die Sonne gereckt.

Die endlos langen Beine in den engen zerrissenen Jeans kommen in dieser sitzenden Haltung so richtig schön zur Geltung: In Knöchelhöhe hat er die nackten Füße gekreuzt und verdammt verführerisch oben auf dem Balkongeländer abgelegt.

Er hat auffallend schöne Füße, vor allem für einen Mann, durchfährt es mich bei dem Anblick.

Prompt verspüre ich auch erneut dieses höllisch drängende Ziehen zwischen den Beinen. Im Becken summt es wie von Tausenden Hornissen, und meine Muschi zieht sich kurz und kräftig zusammen vor wildem Begehren, das mich völlig unkontrolliert durchfährt, von den Haarspitzen bis hinunter in die kleinen Zehen.

Reiß dich zusammen, Danni! So toll ist der Typ dort drüben auch wieder nicht, und sicherlich ist der eh ein begnadeter Womanizer, wahrscheinlich hat der zehn Mädels an jedem Finger. Wieso arbeitet der überhaupt nie tagsüber? Am Ende ist er auch noch Barkeeper oder Croupier im Casino – alles Berufe, die unweigerlich den Schürzenjäger hervorkitzeln, und obendrein sind solche Typen nachts nie zu Hause, wenn du endlich frei hast!

Mein Kopf mault in dieser Weise noch ein Weilchen vor sich hin, ich lasse ihn maulen und höre lieber auf das auf- und abschwellende honigsüße Summen tief in meiner pitschnassen Pussy.

Was soll ich machen, ich stehe nun mal auf den neuen Nachbarn auf dem Balkon gegenüber, träumen wird man ja wohl noch dürfen, es ist immerhin Sommer und mein letzter Sex liegt auch schon ein Weilchen zurück.

Drüben tut sich in dem Augenblick wieder etwas, als ich eben so weit bin, mich endlich meiner Arbeit zu widmen.

Er ist aufgestanden und tappt auf bloßen Füßen und mit wiegenden schmalen Hüften hinein in die dunklen Tiefen eines anscheinend riesigen Zimmers, dessen Geheimnisse durch einen tomatenroten bodenlangen Vorhang vor neugierigen Blicken verborgen bleiben.

Beim Anblick seiner Kehrseite mit dem höllisch knackigsten Arsch, den meine Augen bis dato je zu Gesicht bekamen, muss ich schon wieder mit meinen erlahmenden Atemmuskeln kämpfen.

Mir bleibt nämlich sekundenlang einfach die Luft weg.

Als ich mich wieder gefangen habe, beschließe ich, dass jetzt endgültig und auf der Stelle Schluss sein muss mit diesem Unsinn!

Seit einer Woche geht das nun schon so, tagtäglich ...

Vor einer Woche ist der Typ dort drüben eingezogen, und Morgen für Morgen verbringt er einige Stunden auf seinem Balkon, meistens mit einer Gitarre im Arm, auf der er leise herumzupft, allerdings nicht leise genug, denn ich höre fast jeden Ton hier bei mir, und mein dummes Herz klopft dazu den Takt.

Er spielt gut, und er stimmt geradezu süchtig machende und leise wehmütig klingende Melodien an, die irgendwie immer nach Meer duften und nach Palmen und tropischen Blüten, nach schweißfeuchter, nackter Haut im heißen Sand und nach wildem Sex.

Ja, okay, vielleicht bilde ich mir auch das nur ein, vielleicht vernebeln mir bloß dampfende Hormonschwaden das Gehirn, weil meine Möse seit Wochen hoffnungslos underfucked ist, da entwickelt man schon mal gewisse Fantasien und projiziert sie dann auf das nächstbeste Opfer, das auch nur einigermaßen attraktiv daherkommt.

Aber egal, der Typ von gegenüber macht mich irgendwie höllisch an, und nur deshalb bin ich auch plötzlich schüchtern wie ein kleines Schulmädchen, ich, die ansonsten schon mal die gesamte Radio-Crew rockt, wenn es sein muss.

Wie auch immer, jetzt ist jedenfalls Schluss mit diesem Unsinn, ein für alle Mal!

Ich widme mich tapfer für ein Weilchen tatsächlich meinen beruflichen Aufgaben.

Gerade als ich glücklich im Arbeitsmodus angedockt habe und sogar einigermaßen flott vorankomme, fühle ich mich angestarrt.

Jeder Mensch kennt dieses Gefühl: Man hebt unwillkürlich und wie ferngesteuert den Kopf und die Augen, dreht den Nacken – und dann starrt man der betreffenden Person direkt in die Augen. Die fühlt sich ihrerseits ertappt und senkt nun vor Schreck und Verlegenheit hastig den Blick.

So läuft das – normalerweise.

Nicht so hier!

Er hält meinem Blick ungeniert stand, grinst jetzt sogar noch frech und nickt zu mir herüber.

Ah, er will dir »Guten Morgen« sagen, Danni!, denkt mein Kopf. Meine dumme Pussy allerdings jubelt: Es geht lo-hos! Er will uns fi-hi-cken, Baby!

Ich nicke etwas zögerlich zurück und versuche dann meine freudig überraschte Verlegenheit zu kaschieren, indem ich scheinbar gebannt auf den Bildschirm starre.

Aber er ist schneller, eine jähe Bewegung von ihm lenkt meine Aufmerksamkeit wieder nach drüben, ein weiteres Mal erstarre ich, friere ich einfach ein und kann die Augen nicht lösen.

Er hält jetzt drüben ein weißes Blatt Papier oder dünne Pappe hoch, etwa auf Brusthöhe, darauf steht in großen Druckbuchstaben etwas geschrieben:

HEUTE ABEND? GLEICH NACH DEM BÜRO?ICH KOCHE!HIER BEI MIR!

Ich bin so perplex, dass ich glatt aufspringe und ans offene Fenster stürze, mich weit hinausbeuge, um die Worte noch einmal zu lesen.

Buchstabe für Buchstabe und Wort für Wort setze ich den kurzen Text noch einmal zusammen, wie damals in der ersten Klasse Volksschule, als ich lesen lernte.

Jetzt endlich ist die Botschaft in meinem Oberstübchen angekommen und ich glaube, was dort drüben geschrieben steht – und dass die Worte tatsächlich mir gelten. Gleichzeitig durchzuckt mich ein Gedanke, der meine Pussy dazu bringt, sich lustvoll zusammenzuziehen: Danni, das hat der vorbereitet, das ist kein spontaner Akt der Nächstenliebe. Er hat dich in den letzten Tagen genauso beobachtet wie du ihn. Von Anfang an!

Er sieht mich immer noch an, fragend diesmal, aus dunklen Augen, in denen ich ertrinken könnte.

Da ist kein Lächeln, nur dieser ernste, tiefe Blick, der mich lockt und zugleich fragend bittet.

Klar, dass ich an dieser Stelle nicht mehr widerstehen kann oder will. Und nicke. Heftig nicke. Vielleicht sogar einen Tick zu heftig. Aber das ist mir in diesem Augenblick egal.

So egal, wie es mir jetzt egal ist, ob er Nacht für Nacht wirklich als Barkeeper, Croupier oder meinetwegen auch Türsteher arbeitet.

Heute Nacht jedenfalls scheint er frei zu sein, frei zu meiner Verfügung, und diesen Umstand werde ich schamlos ausnutzen, und wenn es das Letzte ist, was ich auf dieser schönen Welt anstelle.

Ich habe mich schon für weniger attraktive Kerle zum Affen gemacht!

Und wer sagt mir schließlich, dass das hier nicht eine richtig gute Geschichte werden könnte? Vielleicht nur diese eine Nacht, aber: Kurz und gut ist manchmal viel besser als lang und lauwarm.

Kind, das sind alles bloß die Hormone, würde meine Tante Lotti jetzt wohl zu mir sagen, könnte ich der alten Dame diese Geschichte erzählen, aber leider liegt mein Tantchen seit wenigen Wochen draußen auf dem Waldfriedhof. Lotti war einst Schauspielerin und Sängerin in Berlin und bis weit in ihre Achtziger hinein immer noch eine schöne Frau und ein flotter Feger.

Tante Lotti lässt nichts anbrennen, hieß es seinerzeit in der Familie, und ich verstand instinktiv bereits als Teenager, was damit gemeint war.

Das legt sich später von ganz alleine wieder, also koste es aus, solange es dauert, Herzchen!

Ich kann Tantchens Stimme in diesem Moment ganz deutlich in meinen Ohren säuseln hören, außerdem umweht mich ein sanft streichelnder Lufthauch, der mich glauben lässt, dass Lotti als schützendes Geistwesen soeben um mich herumschwebt, um mich zu ermuntern, genau das zu tun, was ich ohnehin nicht mehr verhindern kann. Längst hat meine fiebernde Pussy das Kommando im Hause Danni Kehlmann übernommen.

Wir sehen einander noch einmal an, lange sehen wir einander in die Augen, keiner lächelt, keiner öffnet die Lippen, um etwas nach hüben oder drüben zu rufen.

Dann dreht er sich schließlich um und schlendert hinein, er schließt sogar die Balkontür und zieht auch noch den schweren Vorhang ganz vor. Das hat er seit einer Woche tagsüber nicht ein einziges Mal getan.

Er verlässt jetzt das Haus, Danni, und geht einkaufen, für heute Abend, für dich!

Übergangslos beginnen mein Herz und meine Muschi gleichzeitig zu jubeln, meine Pulsfrequenz klettert endgültig in schwindelerregende Höhen, mir wird heiß und kalt zugleich.

Als Nächstes wird mir schockartig klar, dass ich heute nicht mehr imstande sein werde, irgendeine vernünftige Arbeit zu leisten.

Mein Kopf hämmert, lebenswichtige Fragen überfluten ihn: Hast du noch Kondome in der Handtasche, Danni?

Und wie steht es um deine Unterwäsche: Ist sie hübsch und aufreizend genug?

Sind deine Beine und die Bikinizone frisch rasiert?

Reicht die Mittagspause aus, um ein neues, flottes Outfit zu besorgen und auch noch zum Friseur zu gehen?

Nun, es kommt auf einen Versuch an, sage ich mir und beschließe, dass das Mittagessen heute eben ausfällt. Ich verspüre ohnehin keinen Hunger mehr, geschweige denn Appetit auf irgendetwas außer ... dem Balkon gegenüber.

Aufgekratzt wie selten zuvor streife ich zwei Stunden später durch das nahe gelegene Einkaufszentrum. Wenigstens ist es hier drinnen schön kühl, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren, meine Einkaufslaune steigt nochmals beträchtlich an.

In einem französischen Dessousladen suche ich mir Unterwäsche aus Satin aus, in Nude, so heißt diese Nichtfarbe, die dem Ton der Haut so täuschend ähnlich sieht und bei oberflächlichem Hinsehen den Eindruck erweckt, die darin steckende Dame wäre bereits nackt.

Ich lasse den BH und den raffiniert geschnittenen Slip gleich an, denn später – nach dem Büro – werde ich ja keine Zeit zum Umziehen mehr haben. Außerdem will ich, dass das Höschen nach meinem Mösensaft duftet, wenn ER es mir später auszieht. Denn das wird er, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Die Verkäuferin sieht mir einen kurzen Moment lang aufmerksam ins Gesicht, als ich sie bitte, meine getragene Unterwäsche einzupacken, wobei ich ihr rasch meine Kreditkarte reiche, damit sie anderweitig beschäftigt ist und sich nicht zu viele Gedanken um Dinge macht, die sie nichts angehen.

Das neue Höschen reibt sich beim Gehen an meinen Schamlippen, der Stoff kitzelt angenehm auf der bloßen Haut, und meine Klitoris richtet sich wieder einmal auf und lugt frech aus dem Schlitz hervor, um ebenfalls ein paar Streicheleinheiten abzukriegen.

Mir ist klar, dass meine hungernde Möse bereits wie eine pralle, überreife Frucht kurz vor dem Aufplatzen reagiert, weil ich nämlich vom Balkon gegenüber höllisch angetörnt bin und mir die schönsten Hoffnungen mache, was den Ausklang dieses ordinären Werktags betrifft.

Beschwingt eile ich weiter und genieße die feinen Stromstöße, die immer wieder mal durch meine Muschi jagen, während sich allmählich der Zwickel des neuen Höschens mit dem Mösensaft vollsaugt.

Im Schaufenster einer Boutique entdecke ich ein tomatenrotes Neckholder-Kleid mit einem weit schwingenden, knielangen Rock. Das Kleid erinnert mich unwillkürlich an Marilyn Monroe und ihren unverwechselbar weiblichen Stil. Ich kann nicht widerstehen, weil ich bis jetzt noch nie einem Mann begegnet bin, der behauptet hätte, einer MM widerstehen zu können, würde sie plötzlich wiederauferstehen und ihm zufällig auf der Straße begegnen.

Ja, Danni Kehlmann feuert solche (und ähnliche) Fangfragen allzu gerne mal ab auf neue Kandidaten in ihrem Leben, schon um zu sehen, ob die Typen lügen oder sich auch nur verlegen aus der Nummer herauszuwinden versuchen, was beides nicht zu Dannis Wohlwollen beiträgt, wie man sich denken kann.

In der Umkleidekabine ziehe ich den hellblauen Jeansrock und das enge, ärmellose weiße Top aus und betrachte mich noch einmal in den neuen Dessous von allen Seiten im Spiegel.

Ich sehe geil aus, finde ich!

Kein Wunder!

Immerhin fühle ich mich auch höllisch geil!

Dann frage ich mich augenblicklich, was ER heute Abend wohl kochen wird.

Eine große orangefarbene Möhre tanzt plötzlich vor meinen Augen vorbei wie eine Fata Morgana, die sich in der nächsten Sekunde wieder in Luft auflöst.

Aber meine schmutzige Fantasie ist bereits entzündet, und der Funke springt sofort auf meine allzeit bereite Pussy über.

Eine Hitzewelle stößt in mein Becken vor, meine Schenkel beginnen kräftig zu beben, die Brüste spannen, und in den Knospen zieht es wie verrückt.

Ich kann nicht anders und kneife und zwirble mit den Fingern einer Hand abwechselnd die beiden steifen Nippel, während meine andere Hand sich tief hinunter ins Satinhöschen schiebt.

Mit fliegenden Fingern teile ich meine glitschige Furche und durchpflüge den saftigen Schlitz, umkreise dann mit dem Zeigefinger die dicke, aufgerichtete Klitoris, bis sie vor Vergnügen zittert und eine kräftige Lustwelle ins Becken hinauffunkt, so dass mir trotz Klimaanlage der Schweiß ausbricht und mein Gesicht sich rötet.

Aus dem Spiegel in der Umkleidekabine starren mir zwei unglaublich große und lichterloh brennende Augen mit extrem erweiterten Pupillen entgegen.

Meine Lippen sehen prall, voll und rot aus, obwohl ich gar keinen Lippenstift aufgetragen habe.

Die Haut wirkt ebenfalls prall und so glatt wie ein Babypopo, und selbst die oft widerspenstigen Haare scheinen viel besser zu sitzen als heute Morgen, obwohl der Friseurbesuch noch aussteht.

Danni, du siehst jetzt bereits wie frisch gevögelt aus, flüstere ich kess meinem Spiegelbild zu, indem ich die Lippen ganz nahe an den Spiegel heranführe, bis das Glas von meinem feuchtheißen Atem beschlägt.

Am liebsten würde ich mich selbst abknutschen, die unbekannte Schöne dort im Spiegel liebkosen, diese sexy Schönheit, zu der ich geworden bin, nur weil ein neuer attraktiver Nachbar mir Kopf und Verstand mit seinen dunklen Blicken zu vernebeln wusste.

Meine Hand im Höschen macht sich erneut dort unten zu schaffen, Daumen und Zeigefinger nehmen gerade die Klit in die Mitte und tanzen eine beschwingte Polka mit ihr. Immer schneller und heftiger zwirbeln sie das entzückte Mädchen hin und her, her und hin.

Ich werfe den Kopf zurück in den Nacken, schließe die Augen und verschaffe mir in der nächsten Sekunde einen feurig explodierenden Höhepunkt, in dessen lodernder Mitte eine riesige harte Karotte tanzt, sich in der Sekunde der höchsten Lust ganz tief in meine glitschige Pussy schiebt und sich dabei in rasendem Wirbel dreht und dreht ... Bis ich schwer atmend auf den kühlen Marmorfußboden in der Umkleidekabine sinke, wo ich kurz darauf wunderbar entspannt aus meiner kleinen Ekstase wieder auftauche.

Erst jetzt bin ich in der Lage, das rote Neckholder-Kleid überzustreifen, es sitzt perfekt und macht eine andere Frau aus mir, als ob die großen Rehaugen und der volle Schmollmund nicht schon des Guten genug wären.

Wirf heute bloß keine Perlen vor die Säue, Danni!, durchfährt es mich auf einmal bei dem Anblick.

Ist der Balkon von gegenüber etwas so Tolles wie dich wirklich wert? Lass ihn wenigstens gehörig zappeln, mach es ihm nicht zu leicht, hörst du?!, sagt der Verstand.

Du kannst mich mal!, sagt die Lust.

Wenige Stunden später stehe ich ihm gegenüber, er lehnt in der offenen Wohnungstür, barfuß, in seiner verwaschenen, zerrissenen Jeans und einem weißen Achselhemd, das seine Oberarmmuskeln aufreizend zur Geltung bringt.

Schlagartig hat es sich wieder erledigt mit »Lass ihn zappeln«.

»Ah, ein hübsches, neues Kleidchen, für mich!«, stellt er fest.

Seine auffallend samtige Stimme klingt einen Tick frech und einen Tick zufrieden, als er diese Worte ausspricht, in einer siegessicheren, fast schon arroganten Weise, für die ich ihn eigentlich ohrfeigen müsste, aber andererseits am liebsten auch sofort an die Wäsche ginge.

Diese männliche Samtstimme allein ist die pure Verführung, wäre er ansonsten hässlich wie der Glöckner von Notre Dame, man könnte ihm trotzdem nicht widerstehen, er bräuchte nur den Mund zu öffnen, schießt es mir durch den Kopf, und meine Möse zieht sich verlangend zusammen; wie um die Tatsache noch zu unterstreichen.

Gleichzeitig bin ich höllisch verlegen, weil er das neue Kleid bemerkt und gleich auf sich bezogen hat. An diese Möglichkeit hatte ich gar nicht gedacht, das war ein Fehler, er ist so schon arrogant genug, wie ich finde. Ich verwünsche meinen Einfall mit dem spontanen Einkaufsbummel, der noch dazu mein Konto so sehr belastet hat, dass die nächste Mietzahlung ernsthaft gefährdet ist.

Er hat sich für dich keineswegs in Schale geworfen, noch nicht mal die Jeans hat er gewechselt, Danni, merkst du was?

Er winkt mich jetzt weiter und tritt einladend ein wenig zur Seite, gerade so weit, dass ich mich vorbeidrängen kann.

Dabei steigt mir unweigerlich sein frischer Geruch in die Nase, er riecht nach grünen Äpfeln und reifen Kornfeldern, würzig, süß und herb zugleich.

Ich bleibe dicht vor ihm stehen und sehe ihm in die Augen.

Er neigt sich leicht vor und legt seine Lippen ganz sanft auf meine.

Den Bruchteil einer Sekunde lang berührt seine Zungenspitze den kleinen Leberfleck, der direkt in der Mulde über meiner Oberlippe sitzt und den ich eigentlich schon längst per Laserbehandlung loswerden wollte. Jetzt – in diesem Augenblick – verwandelt er sich jedoch in einen erotischen Hotspot, und ich glaube, den kurzen, sinnlichen Zungenschlag ganz tief in meiner zuckenden Muschi zu spüren.

Eine glühend heiße Welle durchfährt mich und beschert mir eine ganz feine Gänsehaut, meine Knie zittern und werden butterweich, mein Verstand schaltet endgültig um auf Notdienst.

»Es gibt gegrillte Doraden auf gegrilltem Sommergemüse, ich hoffe, du magst Fisch und bist nicht etwa Vegetarierin?«

Er geht, während er das sagt, mit diesem herrlich wiegenden Gang vor mir her und führt mich direkt in das große Zimmer mit dem roten Vorhang. Es ist fast das gleiche Rot wie das meines Kleides, das fällt mir erst jetzt auf.

Ich habe unterbewusst ein Kleid passend zu seinem Vorhang gewählt, durchfährt es mich. Hat das was zu bedeuten? Und wenn ja, was?!

Das hier kann nicht gut gehen, Danni, pass bloß auf!

»Ich liebe Dorade, Erik!«, sage ich fest, weil es stimmt. »Ich heiße übrigens Danielle, für meine Freunde Danni.«

Seinen Namen weiß ich vom Klingelschild, seine Wohnung ist die einzige im dritten Stock rechts, und auf dem Schild steht Erik Janson.

»Das weiß ich bereits, Danni«, sagt er und lächelt verschmitzt, was ihm höllisch gut steht und in der rechten Wange ein keckes Grübchen erscheinen lässt, in das ich am liebsten auf der Stelle meine Zungenspitze stecken würde.

»Aha?«

»Ich habe auf eurer Radio-Internetseite nachgeschaut!«

»Ach so, deshalb.«

Urgs, Danni, du hast auch schon mal intelligenter gesmalltalkt ...

»Hast du schon großen Hunger, oder darf ich dich zuerst noch auf meinen Balkon hinausbitten auf ein Gläschen kühlen Weißwein?«

Ich sehe ihm in die Augen und nicke bloß. Soll er sich doch selbst aussuchen, worauf das Nicken sich bezieht, er hat ja sowieso schon alles vorausgeplant, das ist mir längst klar. Und wenn mir das nicht passt, könnte ich ja auf der Stelle einfach wieder gehen!

Wein ist gut, Wein ist sogar sehr gut, Danni! Der Alkohol löst sicher deine Hemmungen, die du sonst nicht hast, nicht bei anderen Männern, wieso eigentlich bei diesem hier? Vielleicht weckt der Wein auch deinen Appetit und lockert die zugeschnürte Kehle, er hat es sicher nicht gern, wenn er für dich kocht und du dann in deinem Essen herumpickst wie ein kranker Spatz ...

Er verschwindet nach drinnen, ich stehe allein auf dem Balkon und betrachte aus dieser ungewohnten Perspektive mein gegenüberliegendes Büro. Noch immer stehen dort die Fenster weit offen, die Putzfrau ist drinnen zugange, und im Studio läuft die erste Abendsendung. Ich kann meinen Computer auf dem Schreibtisch sehen, das Telefon, den drehbaren Bürostuhl.

So also sieht er dich, seit einer Woche, Morgen für Morgen!

Ein kaltes Glas wird von hinten zwischen meine nackten Schultern gedrückt, ich kichere und drehe mich um, nehme Erik das Weinglas aus der Hand und gleich den ersten, tiefen Schluck.

Er trinkt ebenfalls, lässt mich dabei nicht aus den Augen, ich halte seinem tiefen Blick stand, auf nüchternen Magen wirkt der Alkohol besonders schnell.

»Weißt du, wovon ich seit einer Woche träume, Danni?«

»N... nein!« – Ich halte den Atem an und bebe innerlich.

»Willst du es wissen?«

»Ja, natürlich.«

»Ich träume davon, dich hier heraußen auf dem Balkon zu nehmen, Danni. Du beugst dich in meinem Traum über das Geländer, ich schiebe dir den Rock hinten hoch, und dann öffne ich meinen Hosenlatz.«

Er sieht mich mit leicht schräg gelegtem Kopf an, und auf einmal wirkt er wie ein Schuljunge, frech und schüchtern gleichzeitig, seine dunkelblauen Augen glänzen erwartungsvoll – und mich reitet prompt der Teufel höchstpersönlich.

»Dann tu's doch einfach, Erik Janson!«, sage ich, stelle mein Glas auf dem Boden ab und drehe mich um.

Ich halte mich mit beiden Händen am Geländer fest und beuge mich leicht nach vorne, so kann ich gut beobachten, was unten auf der Straße vor sich geht. Ich sehe fahrende Autos, Leute auf Rädern, andere mit angeleinten Hunden, die spazieren gehen, Mütter mit Kinderwagen, die heimwärts streben zum Abendessen.

»Jetzt? Einfach so?«, höre ich Erik dicht hinter mir in meinen Nacken raunen, seine herrliche Stimme klingt etwas heiser vor Erregung, sein heißer Atem streift meinen Hals und lässt mich erschauern.

Vermutlich bin ich verrückt, aber ja, genau das will ich!

»Jetzt!«, erwidere ich siegesgewiss.

Ich kann hören, wie er seinen Reißverschluss öffnet, das Geräusch fährt direkt mitten hinein in meine Pussy.

Ich seufze und klammere mich fester ans Balkongeländer, dabei schiebe ich Po und Hüften aufreizend nach hinten und oben, meine Augen beobachten weiter scheinbar interessiert das bunte Treiben unten auf der Straße.

Tief in mir brodelt ein Vulkan, der jeden Moment ausbrechen kann, der aufgestaute Druck ist groß genug, seit Tagen verzehre ich mich nach Sex mit diesem Mann – wozu es also noch hinausschieben?

Erik rafft hinter mir mit einer Hand die Weite meines Rocks so, dass er ungehindert ein Bein zwischen meine nackten Schenkel drängen und sie auseinanderzwängen kann.

Ich stöhne, als ich seine Hand zwischen meinen Schenkeln spüre, wo sie den dünnen Steg aus Satin zur Seite schiebt und geschickt meinen feuchten Schlitz teilt, bis die Perle hervorspringen und sich aufrichten kann.

Sanft und zärtlich reibt Eric meine tobende Klit ein Weilchen, gerade so lange, bis er spürt, dass ich gleich komme. Da hört er auf mit diesem netten Spielchen, und ich bin einerseits enttäuscht, andererseits froh darüber, denn kommen will ich zwar so schnell wie möglich, aber lieber auf seinem harten Schwanz.

Dann spüre ich einen von meinen Säften nassen, glitschigen Finger sich vorwitzig meinem Poloch nähern.

»Oh!«, wimmere ich erschreckt.

»Entspann dich, es tut nicht weh, Danni, glaub mir. Entspann dich, lass ganz locker, Baby, und gib dich mir!«, flüstert Erik in meinem Nacken und küsst mich mit heißen, trockenen Lippen auf den Hals, immer wieder, ich spüre seine Zähne, die sachte an der zarten Haut knabbern, und vergehe fast vor Verlangen.

Und ich lasse locker, mein Körper wird weich und nachgiebig, ich zittere und zucke vor Lust und starre mit glasigen Augen auf die Straße hinunter, wo der Verkehr einfach weiterfließt, während Erik seinen Finger jetzt sachte und vorsichtig immer tiefer und tiefer in mein enges Loch schiebt.

»A ...aaah«, stöhne ich anfangs auf und bin doch gleich wieder ganz still, ich lasse mich bereitwillig von hinten mit dem Finger ficken und nähere mich bald ein weiteres Mal gefährlich dem Explosionspunkt an.

Aber auch dieses Mal spürt Erik genau, was Sache ist, und zieht sich rechtzeitig aus mir zurück.

»Gib ihn mir jetzt!«, fordere ich daraufhin keuchend, »ich will deinen Schwanz, hörst du!«

Und dann spüre ich ihn, endlich!

Die runde, feuchte, glühende Eichel fühlt sich herrlich an, groß und steif und ungestüm drängt sie sich zwischen meine Schamlippen, spaltet die Ritze und mich gleich mit auseinander, als sie zuerst nur ein kleines Stück weit in mich eindringt.

Meine inneren Muskeln geben sofort nach, sie lassen den pochenden und zuckenden Eindringling vorrücken, umschließen ihn gleich darauf ganz fest und beginnen, ihn lüstern zu massieren und zu melken.

Wir bewegen uns kaum, wir vögeln da im Stehen auf seinem winzigen Balkon mit dem schmiedeeisernen Gitter, wir zerfließen vor Lust und haben dabei noch all unsere Kleidung am Leib.

Von unten kann uns niemand ansehen, was wir hier oben gerade treiben, denke ich und muss beinahe kichern. Er umarmt mich zwar von hinten, drängt sich ganz eng an mich, aber sonst ist da nichts ... Und sein großer, steifer Penis zuckt doch so höllisch geil und lüstern in meiner wild lutschenden Pussy, jedes Zucken wird sofort belohnt und beantwortet von meiner wild schmatzenden Möse.

Erik stöhnt in meinen Nacken hinein, ich seufze nur leise dazu, obwohl es mich vor Lust ebenfalls fast zerreißt.

Und dann komme ich plötzlich, so kräftig und überschäumend, dass ein Schwall Mösensaft aus mir hervorspritzt und Erik aus meiner Muschi herausflutscht, genau in dem Moment, als er selbst gerade heftig abzuspritzen beginnt.

Unter meinem weiten Tellerrock dampft es jetzt wie im Urwald, und die warme Abendluft um uns herum riecht durchdringend nach Sex.

Überall verteilt sich dazu eine klebrig-warme Feuchtigkeit, auf meinen geschwollenen Schamlippen, meinen Schenkeln und auf meinem Hintern. Und ich finde das alles herrlich, berauschend geil, ich fühle mich unglaublich grandios, mindestens doppelt so begehrenswert wie Marilyn Monroe, kurz: Ich schwelge im ultimativen Rausch meiner ausgeflippten Hormone.

Der Rock des roten Kleides fällt wieder züchtig an mir herab, von der Straße aus betrachtet ist hier oben auf dem kleinen Balkon weiter nichts geschehen: Da ist nur ein Pärchen, das sich zur Feier des Abends leidenschaftlich küsst, während es ein erstes, kühles Gläschen Weißwein genießt.

Ich höre, wie Erik in meinem Rücken seinen Reißverschluss wieder schließt, wirble zu ihm herum und verkünde strahlend: »Mann, bin ich hungrig!«

Während er die vorbereiteten marinierten Fische und das geputzte Gemüse auf einen Elektrogrill legt, verrät Erik mir seinen Beruf.

Er ist Koch.

Halleluja, darauf wäre ich nicht gekommen, dabei arbeiten Köche doch auch oft abends.

»Toll!«, sage ich ehrlich und füge hinzu: »Schade um deine schöne Stimme.«

Er lacht bloß und küsst mich, und schon sind wir wieder mittendrin in der nächsten Nummer, die dieses Mal auf dem Küchentisch passiert.

Anschließend essen wir, es schmeckt köstlich, wir füttern uns gegenseitig mit den Fingern und lachen viel.

Nach dem Essen gehen wir zurück ins rote Zimmer und ziehen uns gegenseitig aus. Unsere Lippen und Münder erforschen den jeweils anderen Körper, von oben bis unten und von allen Seiten, es gibt so viel Neues zu entdecken.

Dann lieben wir uns ganz langsam, ganz tief, ganz lange. Beim Einschlafen steckt sein Penis noch immer in meiner Muschi, und da bleibt er auch, bis wir irgendwann wieder erwachen, und sofort beginnt alles wieder von vorne.

Eriks Schwanz wird zunehmend hart und härter in meiner Pussy, und meine inneren Muskeln kneten und massieren ihn, bis er atemlos abspritzt und dabei meinen Namen stöhnt.

Ich bin glücklich und erfüllt wie seit Ewigkeiten nicht mehr.

Einige Tage später bei einer Redaktionskonferenz im Sender: Unser Boss hat eine Idee ausgebrütet für die Saure-Gurken-Zeit, damit will er unsere Hörer unterhalten, amüsieren und trotz Hitze und Badewetter vor ihre Radios, Laptops oder sonstigen Empfängergeräte locken.

»Jeder von euch, der einen waschechten Womanizer kennt, bringt die Typen unbedingt dazu, uns hier im Radio ein Interview zu geben. Ich will so richtig heiße Kerle vors Mikro zerren, die ungeniert aus dem Nähkästchen plaudern, ich will Storys hören von Eroberungen und sexy Tricks, auf die alle Frauen abfahren. Versteht ihr, was ich meine?«

Mich reitet wieder einmal der Teufel, ich nicke und sage: »Ich hätte jemanden an der Angel, er heißt Erik Janson. Soll ich ihn mal fragen?«

»So, so, die Danni«, sagt der Boss und grinst vielsagend, ehe er mir zuzwinkert. »Dann mal los!«

Ich sitze auf Eriks Balkon, die Füße auf dem Geländer, der rote Rock bauscht sich um meine Beine. Ich nippe am Weinglas und werfe einen Blick rüber in mein dunkles, verwaistes Büro, in dem ab morgen eine Neue schalten und walten wird.

Hinter der Studiotür ist mein Lieblingsmoderator – dessen Entdeckung als The Voice meiner Wenigkeit zu verdanken ist – live on air.

Ich kann Eriks Samtstimme aus dem Radio hören, das hinter mir im roten Zimmer läuft.

Ich schließe die Augen und lasse mich hineinfallen in dieses sexy Timbre, das mich nach wie vor höllisch anmacht.

Meine Pussy wird im Nu feucht davon, und meinen ganzen Körper erfasst Verlangen und gleichzeitig eine Riesenvorfreude auf ihn und seinen herrlichen Schwanz.

Bald ist Sendeschluss für heute. Er kommt rüber zu mir, mein Superheld, dann kochen und essen und vögeln wir – Letzteres bis zum Morgengrauen.

Ich lächle in mich hinein und nippe am eisgekühlten Wein: He, Danni! Du hast es geschafft, jetzt sitzt du auf dem Balkon gegenüber ... Du hast wieder Sex, du weißt wieder, was Liebe ist, und du hast einen tollen neuen Job, was willst du mehr?

»Ah, nichts!«, sage ich zu mir selbst. »Bloß eines noch, dass Erik das mit der Hochzeit in Venedig ernst gemeint hat. Das wär's auch schon, liebes Universum. Ultimativ letzter Wunsch, versprochen!«

Ich meine, die Chancen stehen ziemlich gut, da kann man leicht voreilige Versprechen abgeben ...

In wenigen Tagen eröffnet unser gemeinsames Bistro-Café, es wird tagsüber und an drei Abenden in der Woche geöffnet haben, immer dann, wenn Erik keine Sendung hat und kochen kann, während ich die Gäste bediene und bezirze, was ich beides gut draufhabe.

Immerhin bin ich mit einem echten Womanizer liiert, das weckt den Ehrgeiz, außerdem ist es clever gleichzuziehen. Nicht, dass er am Ende noch übermütig wird, der Süße. Ich will ihn nämlich behalten, schließlich hat er, was nicht jeder hat: einen wunderschönen Balkon.

LUSTFLIMMERN