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Nymphensittiche sind sehr gesellige Tiere und wir hatten viel Spaß mit unserem Koko.Wenn Sie solch einen Koko suchen, lesen Sie dieses kleine Buch vor dem Kauf. Wollen Sie ihn nach dem Lesen immer noch, dann müssen Sie ihn kaufen. Viel Spaß mit dem Vogel. Er ist einzigartig.
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Ich suche einen Freund.
Es soll ein liebes, pflegeleichter und zahmes Tier sein.
Ich wohne mit meiner Familie in einer Kleinstadt.Wir haben ein schönes Eigenheim und einen großen Garten.Als Kind bin ich mit Tieren aufgewachsen, was ich sehr genossen habe.
Schon morgens weckten uns die Schwalben mit ihrem Gezwitscher.
Die Katze schlich bettelnd um unsere Beine. Sie hatte wieder heimlich in meinem Bett geschlafen und die Kanienchen mußten auch gefüttert werden. Das zog sich wie ein roter Faden durch meine Kindheit.
Nun lebte ich hier in der Stadt.
Ich habe immer zu tun.
Die Kinder waren lange in der Schule, mein Mann auf Montage. Ich war zwar immer beschäftigt, hatte meinen Beruf in meiner eigenen Praxis. Aber ich fühlte mich alleine.
Oft wünschte mir jemand zum Beschäftigen, Reden
. Ein Kuscheltier oder ein Vogel wäre recht. Wir hatten zwar eine Katze, aber die war immer unterwegs. Der Dackel war ein Zwingerhund und nur für die Jagd zu verwenden. Da legte mein Mann Wert drauf.
Wellensittiche hatten wir schon mal. Doch Einer alleine wird traurig und mehrere sind mir zu laut.Eine Bekannte hatte einen Beo. Der wiederholte den ganzen Tag jedes Wort, das er hörte und das ihm gefiel. Es war lustig , aber auch schrecklich.
Wenn man in die Wohnung kam, Guten Tag wünschte, hörte man dann nur noch mit lauter Stimme Beo mit "Guten Tag, Guten Tag". Der Vogel war nicht mehr zu überhören. Er mußte im Käfig gehalten werden, denn wenn er erzählte, platschten seine Ausscheidungen laufend auf den Käfigboden. Er war groß, wie eine Amsel, rabenschwarz und hatte lustig bunte Ringe um seine Augen. Den konnte man auch nicht für Minuten aus dem Käfig lassen. Also kam er nicht auf meine Wunschliste.
Dann war ich bei einer Kundin, die Papageien züchtete. Die sahen toll aus und tronten auf ihrer Klettervorrichtung. Sie knackten Nüsse und stritten sich den ganzen Tag laut, zu laut für mich.
Also weiter suchen.
Und dann sah ich ihn!
Grau mit gelb-weißen Kopf und einer drolligen geringelten Feder drauf. Ein grell-oranger Fleck auf beiden Wangen leuchtete mir entgegen.
Er sah mich kurz an, dann sah er weg.
Ich betrachtete ihn näher und da drückte er sich an das Käfiggitter. Nun war es um mich geschehen. Dieser Vogel, ein Nymphensittig sollte unsere Familie ergänzen.
Er war erst 3 Monate alt. Gerade richtig, um sich wo anders einzugewöhnen.
Sein Kreischen und Schimpfen auf der Fahrt nach Hause war Musik für mich, und dauerte ja nicht ewig. Er sollte es bald gemütlich haben.