Martin Luther. Wie der junge Mönch und Professor zum Reformator wird -  - E-Book

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Frage soll sich diese Arbeit beschäftigen: Wie wurde aus dem jungen Mönch und Professor der lautstarke Kritiker der Ablasspraxis und welche Gründe für diese Entwicklung lagen bereits in seiner Jugendzeit? Weiter wird hierzu der Frage nachgegangen, welche Mängel Martin Luther überhaupt am Ablasshandel sah, die ihn dazu bewegten, seine 95 Thesen zu verfassen. Zu Beginn der Arbeit werden die biografischen Aspekte von Luthers Leben beleuchtet. Dabei werde ich mich zunächst mit Luthers Kindheit auseinandersetzen, um dann gleichsam auf seine Jugend- sowie Studienzeit einzugehen. Weiter wird von Luthers Gewittererlebnis berichtet, woran sich Luthers Weg ins Kloster anschließt. Abgeschlossen wird der biografische Überblick Luthers mit seinem Studium der Theologie und der sich daran anknüpfenden Professur in Wittenberg. Im nächsten Abschnitt soll zuerst einmal geklärt werden, was der Ablasshandel überhaupt ist, wobei die Ablasspraxis des Albrecht von Brandenburg näher erläutert wird. Zudem beschäftigt sich der Abschnitt mit der eingehenden Frage, wie Luther auf den Ablasshandel in seinem Gebiet allgemein und damit auch auf die Person Tetzel aufmerksam wurde. Abgeschlossen wird mit der Frage, welche Mängel Luther an der Ablasspraxis sah und wie er schließlich in Form seiner 95 Thesen Kritik an dieser bewährten Kirchenpraxis übte. Im Schlussteil werde ich die Erkenntnisse im Rahmen meiner eigenen Stellungnahme aufgreifen, indem ich die Frage kläre, worin die genauen Ursachen lagen, dass sich ausgerechnet Martin Luther zu jenem Kirchenkritiker entwickelte und was ihn zur Abfassung seiner 95 Thesen bewegte.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

 

1.Einleitung

2. Biografisches

2.1 Kindheit

2.2 Jugend

2.3 Studium

2.4 Die Zeit im Kloster

2.5 Die reformatorische Wende

3. Die Kritik am Ablasshandel

3.1 Grundlegendes zum Ablasshandel

3.2 Der Ablasshandel des Albrecht von Brandenburg

3.3 Luther tritt in Kontakt mit dem Ablass

3.4 Die 95 Thesen

4. Fazit

5. Quellenverzeichnis

 

1.Einleitung

 

Kaum eine andere Einzelperson dürfte die frühe Neuzeit so maßgeblich beeinflusst haben wie Martin Luther. Durch seinen zur Legende gewordenen Anschlag der 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche am 31. Oktober 1517 -wenn auch bis heute noch nicht endgültig geklärt ist, ob diese Tat überhaupt stattfand- markierte er den Beginn der Abspaltung der Evangelischen Kirche. Deshalb wird alljährlich am 31. Oktober in vielen Bundesländern der Reformationstag gefeiert, welcher sich 2017 zum 500. Mal jährt.

 

Luther legte damit den Grundstein für eine Reihe von Auseinandersetzungen. Als Beispiele seien an dieser Stelle die Bekanntesten, wie die Bauernkriege zwischen 1524 und 1526, der Schmalkaldische Krieg 1546-1547[1] sowie der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 zu nennen.[2] Aufgrund dieses immensen Einflusses auf die Zukunft Europas bleibt Martin Luther bis heute eine omnipräsente sowie viel diskutierte Persönlichkeit und bildet die Symbolfigur der Reformation. Ungebrochen scheint das Interesse an Martin Luther in Filmen, Bücher, Bildern, ja sogar in der Musik zu sein. Doch wie konnte es sein, dass ausgerechnet jener Wittenberger die gesamte katholische Kirche so in ihren Grundfesten erschüttern konnte?

 

Mit dieser Frage soll sich die folgende Arbeit beschäftigen: Wie wurde aus dem jungen Mönch und Professor der lautstarke Kritiker der Ablasspraxis und welche Gründe für diese Entwicklung lagen bereits in seiner Jugendzeit? Weiter wird hierzu der Frage nachgegangen,welche Mängel Martin Luther überhaupt am Ablasshandel sah, die ihn dazu bewegten, seine 95 Thesen zu verfassen.

 

Es haben sich bereits unzählige Werke auf mehr oder weniger wissenschaftliche Weise mit Luthers Biografie beschäftigt. Jedoch unternimmt keines dieser Werke, nach meiner Kenntnis, bisher den Versuch, Luthers biografische Entwicklung bis zu seiner Zeit als Universitätsprofessor unter dem Gesichtspunkt seiner späteren Kritik am Ablasshandel zu untersuchen. Einzig Otto Scheel stellt hier mit „Die Entwicklung Luthers bis zum Abschluss der Vorlesung über den Römerbrief“ aus dem Jahre 1910 eine erfreuliche Ausnahme dar, die allerdings aufgrund des hohen Alters wohl kaum als geeignet betrachtet werden kann. An exakt dieser Stelle soll diese Arbeit, die nach meinen Recherchen bisher also ein Forschungsdesiderat darstellt, somit nun ansetzen.

 

Bei meinen Recherchen taten sich Schilling mit seinem Werk „Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs“ (2014), Leppin mit „Martin Luther“ (2010) und Schorn-Schütte mit „Die Reformation: Vorgeschichte, Verlauf, Wirkung“ (2011) hervor, da diese ausführlich auf die Anfangsjahre Martin Luthers sowie auf seine Kritik am Ablasshandel eingehen und sehr verständlich geschrieben sind. Weiter stütze ich mich vor allem auf die Werke „Luther. Mensch zwischen Gott und Teufel“(1982) von Obermann, „Martin Luther. Eine Einführung in sein Leben und Werk“ (1997) von Lohse und „Luthers Theologie in ihrer historischen Entwicklung und in ihrem systematischen Zusammenhang“ (1995), welches ebenfalls von Lohse verfasst wurde. In der Thematik zu Luthers Ablasshandel erweist sich dabei besonders das letzte Werk als hilfreich, da Lohse die 95 Thesen dort ausführlich thematisiert. Allerdings bleibt bei den Werken von Obermann und Lohse ein fader Beigeschmack, denn aufgrund ihres mittleren Alters sind sie wohl nicht mehr auf dem aktuellen Forschungsstand, auch haben sie einige fragwürdige Interpretationen zu Luthers Leben zu bieten und sind an einigen Stellen schwer verständlich.

 

Zu Beginn der Arbeit werden die biografischen Aspekte von Luthers Leben beleuchtet. Dabei werde ich mich zunächst mit Luthers Kindheit auseinandersetzen, um dann gleichsam auf seine Jugend- sowie Studienzeit einzugehen. Weiter wird von Luthers Gewittererlebnis berichtet, woran sich Luthers Weg ins Kloster anschließt. Abgeschlossen wird der biografische Überblick Luthers mit seinem Studium der Theologie und der sich daran anknüpfenden Professur in Wittenberg.