Spuren hinterlassen - Mareike W. - E-Book

Spuren hinterlassen E-Book

Mareike W.

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Beschreibung

Hast du dich schon einmal gefragt, was von dir bleibt, wenn du eines Tages nicht mehr da bist? Sicher – ein paar Fotos, vielleicht ein paar Dinge, die dir wichtig waren, Erinnerungen in den Köpfen deiner Liebsten. Aber was ist mit all dem, was dich im Innersten ausmacht? Deinen Gedanken, deinen Erfahrungen, deinen ganz persönlichen Momenten des Glücks und des Schmerzes? Deine Lebensgeschichte ist einzigartig – und sie verdient es, erzählt zu werden. Nicht nur für andere, sondern auch für dich selbst. Wenn du beginnst, deine Geschichte aufzuschreiben oder auf eine andere Weise festzuhalten, tust du etwas sehr Wertvolles. Du schenkst der Welt ein Stück deines Lebens, deiner Wahrheit, deines Blicks auf das, was war. Vielleicht denkst du: "Was habe ich denn schon erlebt?" Doch gerade in diesen alltäglichen, scheinbar unspektakulären Momenten liegt oft die größte Tiefe. Es sind die kleinen Entscheidungen, die dich geprägt haben. Die Begegnungen, die dich verändert haben. Die Umwege, die dich stärker gemacht haben. Und genau diese Erfahrungen können anderen Mut machen, Orientierung geben oder einfach berühren. Doch du schreibst nicht nur für andere. Du schreibst auch für dich. Das Erzählen der eigenen Geschichte ist ein Prozess des Verstehens. Es hilft dir, dein Leben mit anderen Augen zu sehen. Du ordnest Gedanken, entdeckst rote Fäden, erkennst Muster. Vielleicht wirst du beim Schreiben mit Vergangenem Frieden schließen. Vielleicht wirst du erkennen, wie viel du gemeistert hast, wie sehr du gewachsen bist. Deine Geschichte zu erzählen kann heilsam sein – eine Reise zu dir selbst.

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Seitenzahl: 46

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung2

Kapitel 1: Deine Geschichte zählt3

Kapitel 2: Wege, deine Geschichte zu erzählen5

Kapitel 3: Schreiben – Der Weg zu dir selbst8

Kapitel 4: Alternative Formen des Erzählens12

Kapitel 5: Was will ich weitergeben?16

Kapitel 6: Für wen schreibe ich – Zielgruppen definieren19

Kapitel 7: Der richtige Rahmen22

Kapitel 8: Mut zur Unvollkommenheit26

Kapitel 9: Praktische Tipps und Tools29

Kapitel 10: Inspirationen aus echten Geschichten32

Schlusswort: Deine Geschichte lebt weiter35

Einleitung

Hast du dich schon einmal gefragt, was von dir bleibt, wenn du eines Tages nicht mehr da bist? Sicher – ein paar Fotos, vielleicht ein paar Dinge, die dir wichtig waren, Erinnerungen in den Köpfen deiner Liebsten. Aber was ist mit all dem, was dich im Innersten ausmacht? Deinen Gedanken, deinen Erfahrungen, deinen ganz persönlichen Momenten des Glücks und des Schmerzes? Deine Lebensgeschichte ist einzigartig – und sie verdient es, erzählt zu werden. Nicht nur für andere, sondern auch für dich selbst.

Wenn du beginnst, deine Geschichte aufzuschreiben oder auf eine andere Weise festzuhalten, tust du etwas sehr Wertvolles. Du schenkst der Welt ein Stück deines Lebens, deiner Wahrheit, deines Blicks auf das, was war. Vielleicht denkst du: „Was habe ich denn schon erlebt?“ Doch gerade in diesen alltäglichen, scheinbar unspektakulären Momenten liegt oft die größte Tiefe. Es sind die kleinen Entscheidungen, die dich geprägt haben. Die Begegnungen, die dich verändert haben. Die Umwege, die dich stärker gemacht haben. Und genau diese Erfahrungen können anderen Mut machen, Orientierung geben oder einfach berühren.

Doch du schreibst nicht nur für andere. Du schreibst auch für dich. Das Erzählen der eigenen Geschichte ist ein Prozess des Verstehens. Es hilft dir, dein Leben mit anderen Augen zu sehen. Du ordnest Gedanken, entdeckst rote Fäden, erkennst Muster. Vielleicht wirst du beim Schreiben mit Vergangenem Frieden schließen. Vielleicht wirst du erkennen, wie viel du gemeistert hast, wie sehr du gewachsen bist. Deine Geschichte zu erzählen kann heilsam sein – eine Reise zu dir selbst.

Und dann gibt es da noch die, die nach dir kommen. Deine Kinder, Enkel, Urenkel – oder Menschen, die du vielleicht nie kennenlernen wirst. Für sie kann deine Geschichte ein Schatz sein. Etwas, das sie verbindet mit dir, mit ihrer Herkunft, mit einem Teil Geschichte, den sie selbst nie erlebt haben. Du schenkst ihnen ein Erbe, das nicht materiell, sondern emotional ist. Etwas, das bleibt, wenn du längst gegangen bist.

Natürlich kannst du auch für ein größeres Publikum schreiben. Vielleicht hast du etwas erlebt, das anderen helfen könnte. Vielleicht willst du mit deiner Geschichte eine Stimme sein für Menschen, die ähnliches erlebt haben. Oder du möchtest einfach dein Wissen, deine Sichtweisen und deine Lebensweisheiten teilen – damit sie nicht verloren gehen.

Es gibt viele Gründe, warum du deine Lebensgeschichte erzählen solltest. Doch der wichtigste ist: Weil du es wert bist. Dein Leben hat Bedeutung. Deine Erfahrungen zählen. Und jemand, irgendwann, wird dankbar sein, dass du den Mut hattest, sie aufzuschreiben.

Fang einfach an. Es muss nicht perfekt sein. Es muss nur echt sein.

Kapitel 1: Deine Geschichte zählt

Vielleicht hast du dir selbst schon einmal die Frage gestellt, ob deine Geschichte wirklich wichtig ist. Ob es sich überhaupt lohnt, sie aufzuschreiben oder auf andere Weise festzuhalten. Vielleicht kommt dir dein Leben im Vergleich zu großen Persönlichkeiten oder bewegten Biografien eher „normal“ vor. Aber genau das ist der Punkt: Deine Lebensgeschichte ist einzigartig – gerade weil du du bist.

Niemand auf dieser Welt hat genau das erlebt, was du erlebt hast. Niemand hat die Dinge so gefühlt, gesehen oder gedeutet wie du. Deine Erfahrungen, deine Entscheidungen, deine Beziehungen, deine Herausforderungen – all das ist in dieser Kombination nur einmal vorhanden. Und das macht deine Geschichte besonders. Du hast eine Perspektive, die sonst niemand hat. Und du trägst Erinnerungen in dir, die sonst niemand mehr so erzählen kann.

Erinnerungen sind mehr als nur Gedanken an Vergangenes. Sie sind emotionale Anker, sie machen greifbar, wie sich ein bestimmter Moment angefühlt hat – für dich, für dein damaliges Ich. Und wenn du diese Erinnerungen teilst, schenkst du anderen Zugang zu etwas, das sie selbst vielleicht nie erlebt haben. Du öffnest Türen zu einer anderen Zeit, zu einem anderen Lebensgefühl, zu einem anderen Blick auf die Welt.

Gerade für deine Familie – für deine Kinder, Enkel oder spätere Generationen – kann das, was du erzählst, von unschätzbarem Wert sein. Vielleicht wissen sie jetzt nur oberflächlich, was du beruflich gemacht hast oder wo du aufgewachsen bist. Aber kennen sie die Geschichten dahinter? Wissen sie, wie sich der erste Kuss für dich angefühlt hat, welche Ängste du vor einem bestimmten Wendepunkt hattest oder warum du Entscheidungen getroffen hast, die dein Leben geprägt haben? Solche Erzählungen geben deinem Leben – und damit auch dem ihrer eigenen Wurzeln – Tiefe.

Auch aus historischer Sicht ist deine Geschichte wichtig. Du bist ein Teil deiner Zeit. Deine Erinnerungen tragen Details in sich, die kein Geschichtsbuch je festhalten kann. Wie war der Alltag in deiner Jugend? Welche Lieder hast du gehört? Wie hat sich das Leben ohne Smartphone, Internet oder GPS angefühlt? Wie waren bestimmte gesellschaftliche Stimmungen, wie hast du Veränderungen erlebt – im Kleinen wie im Großen? Auch das ist Geschichte. Und du bist ein Teil davon.