Aufgaben und Alltag eines Social Media Managers - Daniel Herrmann - E-Book

Aufgaben und Alltag eines Social Media Managers E-Book

Daniel Herrmann

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule Reutlingen, Veranstaltung: Seminar ausgewählter Themen der Informatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Beruf des Social Media Managers gewinnt an Bedeutung in modernen Unternehmen. Die Kommunikation und Interaktion mit dem Kunden über soziale Netzwerke steht im Mittelpunkt. Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht, welche Grundsätze bei der Ausübung des Berufes beachtet werden müssen und nach welchen Methoden vorgegangen werden kann. Zentrale Fragen sind, welche Aufgaben zum Tätigkeitsfeld des Social Media Managers gehören und wie diese bewältigt werden können. Des Weiteren untersucht diese Arbeit Social Media Marketing am Beispiel von Facebook und den Umgang mit Risiken im Bereich Social Media.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Impressum:

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Abstract:

Inhaltsverzeichnis

 

Abstract:

1 Berufsfeld Social Media

1.1 Social Media

2 Social Media im Unternehmenskontext

3 Berufsbild Social Media Manager

3.1 Beschreibung und Herkunft

3.2 Voraussetzungen und Ausbildung

3.3 Aufgaben eines Social Media Managers

3.3.1 Strategie

3.3.2 Erstellung des Auftritts auf Sozialen Plattformen

3.3.3 Social Media Guidelines

3.3.4 Content-Generierung

3.3.5 Erstellung von Werbekampagnen

4 Veränderungen im Unternehmen

4.1 Kundenservice

4.2 Beschwerde-Management

4.3 Krisenmanagement und Umgang mit Shitstorms

5 Werbekampagnen

5.1 Werbekampagnen am Beispiel von Facebook

5.1.1 Freie Werbung

5.1.2 Bezahl-Werbung

5.2 Viralität

5.2.1 Hashtag

6 Fazit

Literaturverzeichnis

 

1 Berufsfeld Social Media

Wie gestaltet sich der Alltag eines Social Media Managers und was sind seine Aufgaben?

Das Berufsbild des Social Media Managers ist, im Verhältnis zu anderen Berufen innerhalb der Internetbranche, jung und in Anbetracht der sich stets wandelnden Anwendungsfelder, so schnell nicht zu Ende definiert. Der Begriff kam auf mit einer Entwicklung im Internet die unter dem Begriff Social Media zusammengefasst wird.

1.1 Social Media

Der Begriff Web 2.0 wird verwendet, wenn der Miteinbezug der Benutzer in die Entwicklung des Internets beschrieben wird. Dabei waren es „nicht länger nur Medienunternehmen, die Inhalte veröffentlichten, und Nutzer, die Inhalte konsumierten. Das Web 2.0 befähigte die Nutzer, selbst Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen, aus Konsumenten wurden Prosumenten“ [Pe14, S. 25]. Social Media knüpft an diesen Gedanken an und wird zum „Sammelbegriff für Internet-basierte mediale Angebote, die auf sozialer Interaktion und den technischen Möglichkeiten des sog. Web 2.0 basieren. Dabei stehen Kommunikation und der Austausch nutzergenerierter Inhalte (User-Generated Content) im Vordergrund“ [Fr13, S. 9]. Der Begriff beschreibt „das interaktive virtuelle Abbild von Beziehungen und der damit einhergehenden digitalen Kommunikation, die auf Basis von Web-2.0-Technologien wie sozialen Netzwerken, Blogs, Foren und Multimediaplattformen stattfindet“ [Pe14, S. 26].

Zu den gängigsten Beispielen für Netzwerke und Plattformen in diesem Bereich zählen Facebook, Twitter, YouTube und Google+, vgl. [AR13, S. 17]. Die Vorlieben der Nutzer bezüglich der Auswahl ihrer Social Media Plattformen und Netzwerken variiert allerdings von Land zu Land teilweise erheblich. In China beispielsweise, existieren größtenteils äquivalente Kopien zu den uns bekannten Plattformen (Weibo statt Twitter, Youku statt Youtube und Renren statt Facebook

2 Social Media im Unternehmenskontext

 

Spätestens seit Einführung der „Seiten“ bei Facebook im Jahre 2009, spielen Soziale Netzwerke eine immer größere Rollen für die virtuelle Repräsentation eines Unternehmens, vgl. [PL14, S. 16]. Zu Beginn der Social Media-Revolution, wurden Plattformen wie Facebook oder Twitter von vielen Unternehmen nicht ernst genommen. Oft wurden Praktikanten oder Mitarbeiter der Marketingabteilung beauftragt, das Facebook Profil des Unternehmens parallel zu ihrem eigentlichen Aufgabengebiet zu bearbeiten, vgl. [Pe14, S.33].

 

In den darauffolgenden Jahren wurde klar, dass sich mit sozialen Netzwerken eine neue Form der Kommunikation mit den Kunden, den Verbrauchern oder den Fans erschließt. Unternehmen haben die Möglichkeit, direkte Dialoge zu führen und wirksam auf verschiedene Zielgruppen einzugehen. Sie können gezielte Marketingkampagnen über die Netzwerke und Plattformen planen, anlegen und steuern (siehe 5 Werbekampagnen). Außerdem kann und wird zwangsläufig dieser neue Kanal auch für den Kundenservice genutzt werden (siehe 4.1 Kundenservice). Um all diese Aufgaben kompetent umsetzen zu können, muss ein Social Media Manager für das Unternehmen bereitgestellt werden. Nach wie vor werden für diese Aufgabe, Mitarbeiter aus PR- und Marketingabteilungen oder aus der IT-Abteilung eingesetzt. Je nach Größe des Unternehmens kann es sein, dass ein einzelner Mitarbeiter diese Aufgabe nicht alleine bewältigen kann. So können auch eigenständige Social-Media-Abteilungen gebildet werden.

 

Der Social Media Manager und seine zugehörige Abteilung, agieren zunächst unabhängig. Die Aufgaben der Abteilung laufen allerdings Hand in Hand mit Aufgaben innerhalb des Unternehmens. „In vielen Fällen wird der Social Media Manager in den Kommunikationsabteilungen des Unternehmens (PR, Unternehmenskommunikation, Marketing angesiedelt“ [AR13, S. 62]. „Die Unternehmen haben verstanden, dass Social Media einen wichtigen Faktor in der Markenkommunikation darstellt, und auch in Deutschland steigt das Verständnis für den Einsatz von Social Media stetig an. […] Immer mehr Unternehmen setzen Social Media bereits ein oder sind dabei, den Einsatz konkret zu planen. […] Überwiegend werden die Maßnahmen in der externen Kommunikation (wie. z.B. Werbung, Marketing und PR/Öffentlichkeitsarbeit) umgesetzt. Der nächste Schritt muss die Integration in die internen Prozesse der Unternehmen sein, um Social Media als Wertschöpfungsfaktor zu integrieren und damit den Einsatz von Social Media zu professionalisieren“ [AR13, S. 17]. Die vorher einseitige Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden verändert sich dahingehend, dass der Kunde durch Social Media die Möglichkeit bekommt zu antworten. „Statt ihren Zielgruppen nur mit dem Instrument „klassischer“ Werbung vorzuschreiben, sie gut zu finden, versuchen immer mehr Unternehmen, über das Internet mit ihnen in Kontakt zu treten. Umgekehrt ermöglicht das Internet unterschiedlichen Interessengruppen, eine unmittelbarere und direktere Beziehung zu Unternehmen aufzubauen und selbst Themen auf die Unternehmensagenda zu setzen“ [Ma11].