Der Gottesbegriff Kohelets - Adrian Schmittel - E-Book

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Adrian Schmittel

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Evangelische Theologie), Veranstaltung: Hauptseminar Altes Testament: Das Buch Kohelet, Sprache: Deutsch, Abstract: Die hier vorliegende Arbeit soll einerseits in der Exegese Hintergründe und religionsgeschichtlichen Bezüge in Koh 4,17-5,6 aufzeigen. Die Untersuchung des Gottesbegriffs bei Kohelet wiederum kann aus der vollständigen Exegese zu Koh 4,17-5,6 wertvolle Argumente und Kenntnisstände gewinnen, da Koh 4,17-5,6 einerseits statistisch ein sehr hohes Aufkommen des Gottesbegriffs innerhalb des Koheletbuchs aufweist, andererseits die richtige Beziehung zu Gott schildert: Wie verhalte ich mich richtig im Tempel? Wie sind Opfer gegenüber Gott zu werten? Wie habe ich zu Gott zu reden? Im Hinblick auf diese Fragen ist es eminent wichtig, sicherzustellen, welcher Gott gemeint ist, von dem in Koh 4,17-5,6 die Rede ist. Für die Textkritik dieser Arbeit bildete die BHS methodisch die maßgebliche Ausgabe. Die BHQ wurde dabei prüfend zu Rate gezogen.

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung.
II. Exegese Koh 4,17-5,6.
1. Übersetzung Koh 4,17-5,6.
2. Textkritik.
3. Literarkritik.
3.1. Abgrenzung des Textabschnitts.
3.2. Kohärenzprüfung.
4. Überlieferungsgeschichte.
5. Redaktionsgeschichte.
6. Sprachliche Analyse.
6.1. Gliederung und Struktur.
6.2. Satzebene.
6.3. Wortebene.
6.4. Stilistische Mittel.
6.5. Metrik und Klang.
7. Formkritik.
7.1. Gattungsanalyse.
7.2. „Sitz im Leben“
8. Traditionskritik.
9. Zeitliche Abgrenzung - Historischer Ort.
III. Der Gottesbegriff Kohelets.
IV. Literaturverzeichnis.

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Johannes Gutenberg-Universität Mainz - FB 01 - Evangelisch-Theologische Fakultät -Institut für Altes Testament und Biblische Archäologie

Der Gottesbegriff Kohelets

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I. Einleitung

Die hier vorliegende Arbeit soll einerseits in der Exegese Hintergründe und religionsgeschichtlichen Bezüge in Koh 4,17-5,6 aufzeigen. Die Untersuchung des Gottesbegriffs bei Kohelet wiederum kann aus der vollständigen Exegese zu Koh 4,17-5,6 wertvolle Argumente und Kenntnisstände gewinnen, da Koh 4,17-5,6 einerseits statistisch ein sehr hohes Aufkommen des Gottesbegriffs innerhalb des Koheletbuchs aufweist, andererseits die richtige Beziehung zu Gott schildert: Wie verhalte ich mich richtig im Tempel? Wie sind Opfer gegenüber Gott zu werten? Wie habe ich zu Gott zu reden? Im Hinblick auf diese Fragen ist es eminent wichtig, sicherzustellen, welcher Gott gemeint ist, von dem in Koh 4,17-5,6 die Rede ist.

Für die Textkritik dieser Arbeit bildete die BHS methodisch die maßgebliche Ausgabe. Die BHQ wurde dabei prüfend zu Rate gezogen.

II. Exegese Koh 4,17-5,6

1. Übersetzung Koh 4,17-5,6

4.17 Gib Acht auf Deine Füße, wenn Du zum Tempel des Gottes gehst, und näher Dich, um zu hören, anders als die Einfältigen, die Opfer geben, denn sie wissen nicht, dass sie Schlechtes tun.

5.1 Du sollst nicht mit Deinem Mund eilen und mit Deinem Herzen sollst Du nicht eilen, ein Wort vor dem Gott hinauszutragen, weil der Gott im Himmel ist und Du auf der Erde. Deshalb sind Deine Worte ein Geringes.

5.2 Denn der Traum kommt mit viel Plackerei und die Stimme des Einfältigen mit vielen Worten.

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5.3 Wenn Du einem Gott ein Gelübde ablegst, sollst Du nicht zögern, es zu erfüllen, denn es ist ein Nichtgefallen an den Einfältigen. Was Du gelobst, das ist zu erfüllen.

5.4 Besser ist, dass Du nicht gelobst, als dass Du gelobst und nicht erfüllst.

5.5 Du sollst nicht Deinen Mund dazu veranlassen, Dein Fleisch in Schuld zu bringen, und Du sollst nicht vor dem Boten sagen, dass dies ein Versehen ist. Warum soll der Gott über Deine Stimme zürnen und das Werk Deiner Hände zugrunde richten?

5.6 Wenn Träume groß werden, und Nichtiges und Worte viel werden, dann fürchte Dich vor dem Gott!

2. Textkritik

4.17a: Der textkritische Apparat der BHS benennt zwei alternative Lesarten zu$' yl. g> r;. Das Qere schlägt den Singular$' l. g> r;vor, das Ketib hingegen den Dual$' yl, g> r;. Auswirkungen auf die deutsche Übersetzung hat lediglich die Lesart des Qere. Der Singular ist jedoch vielmehr eine stilistische Angleichung an die Singulare$' yPiund$' B. liin Koh 5,1. Ein Bedeutungsunterschied lässt sich nicht ausmachen, so dass an der Variante des BHS-Textes festgehalten werden kann.