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Schritt für Schritt die erste App programmieren
Hast du Lust, eine eigene App für dein Android-Smartphone zu programmieren? In diesem Buch erfährst du, wie das mit dem kostenlosen App Inventor ganz einfach geht. Am Beispiel einer ersten Mini-App lernst du den Unterschied zwischen Design und Funktion kennen. Nach und nach findest du mithilfe des Buches heraus, wie du die vielen Sensoren des Smartphones ansprechen oder wie du Stadtpläne in Apps einsetzen kannst. Ganz nebenher lernst du auch ein bisschen Englisch, denn der App Inventor kommt aus Amerika. Deine eigene App kannst du dann tatsächlich auf deinem Smartphone (Android oder Apple) oder auf einem Simulator laufen lassen.
Du lernst
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Seitenzahl: 111
Veröffentlichungsjahr: 2025
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
3. Auflage 2025
© 2025 Wiley-VCH GmbH, Boschstraße 12, 69469 Weinheim, Germany
All rights reserved including the right of reproduction in whole or in part in any form. This book published by arrangement with John Wiley and Sons, Inc.
Alle Rechte vorbehalten inklusive des Rechtes auf Reproduktion im Ganzen oder in Teilen und in jeglicher Form. Dieses Buch wird mit Genehmigung von John Wiley and Sons, Inc. publiziert.
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Das vorliegende Werk wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren und Verlag für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie eventuelle Druckfehler keine Haftung.
Coverfoto: itchaznong - stock.adobe.comKorrektur: Geesche Kieckbusch
Print ISBN: 978-3-527-72285-3ePub ISBN: 978-3-527-85123-2
Cover
Titelblatt
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Hallo, App-Programmierer der Zukunft!
Über den MIT App Inventor 2
Über dieses Buch
Über dich
Über die Symbole, die wir in diesem Buch verwenden
Kapitel 1: Smartphone-Apps
Was ist ein Smartphone?
Apps – die kleinen Mini-Programme
Was hat es mit dem kleinen Roboter und dem Apfel auf sich?
Kapitel 2: Deine erste App
Code merken oder Account anlegen
Jetzt geht es wirklich looooos!
Der erste Eindruck – das Design
Aussehen ist nicht alles – die Funktionalität
Schritt für Schritt zum Test-Ziel
Übers Ziel hinaus – noch mehr Möglichkeiten
Kapitel 3: Einsteiger-Apps
Das mähende Schaf
Dein eigenes Malprogramm
Kapitel 4: Apps für Fortgeschrittene
Maulwurf-Jagd
Pinguin-Lagesteuerung
Kapitel 5: App-Ideen für Profis
Mit verschiedenen Levels arbeiten
Mehrere Screens kombinieren
Durchblick im Supermarkt – Barcodes scannen
Mit dem Smartphone reden: Die Sprachsteuerung
Wo bin ich? – GPS-Ortung
Sicher ist sicher - Passwort-Sperre
Kapitel 6: Apps entwickeln
Alles startet mit einer Idee
Planung ist die halbe App
Design macht den Unterschied
Umsetzen und Schritt für Schritt testen
Die fertige App auf dem Smartphone installieren
Kapitel 7: Und die Profis?
Kapitel 8: Auf Wiedersehen …
Zum Wiederfinden
Über die Autoren
Widmung
Danke
Zu den Screenshots und Programmen in diesem Buch
End User License Agreement
Cover
Titelblatt
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Fangen Sie an zu lesen
Zum Wiederfinden
Über die Autoren
End User License Agreement
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Einfach nur vorgegebene, fertige Apps nutzen ist dir zu wenig? Du willst selbst Apps erstellen? Du hast aber noch nie programmiert?
Dann bist du hier genau richtig!
In diesem Buch lernst du Schritt für Schritt, wie du mit dem MIT App Inventor 2 ganz ohne Vorkenntnisse Apps für dein Android-Smartphone erstellen kannst.
Das Programm, mit dem du Apps für dein Smartphone entwickeln kannst, heißt: MIT App Inventor2. MIT steht dabei für Massachusetts Institute of Technology, was eine große und ziemlich berühmte amerikanische Universität ist. App Inventor heißt auf Deutsch übersetzt »App-Erfinder«.
Der MIT App Inventor 2 hat einige tolle Eigenschaften. Das Programm …
ist extra für
Einsteiger
entwickelt worden,
kostet nichts
,
muss
nicht installiert
werden, da es im Browser läuft,
ist ganz
einfach zu bedienen
, da es fertige Puzzle-Bausteine für deine App zur Verfügung stellt und
es gibt einen
Emulator
, ein Fenster am Computer, das ein Smartphone nachbildet, sodass du nicht unbedingt ein eigenes Smartphone brauchst (mit einem echten Smartphone macht es aber noch mehr Spaß ).
Der App Inventor wurde ursprünglich von Google entwickelt und steht seit 2010 App-Entwicklern in der ganzen Welt zur Verfügung. 2012 wurde der App Inventor von Google an das MIT übergeben und heißt seitdem MIT App Inventor. Die aktuelle Version heißt MIT App Inventor 2.
Weltweit erstellen (programmieren) wahnsinnig viele Menschen, hauptsächlich Informatikerinnen und Informatiker, kleine und auch große Programme für den Computer oder auch Apps für das Smartphone. Darum sind die meisten Programme dazu in Englisch und es ist sehr gut, wenn auch du schon ein wenig Englisch sprechen bzw. lesen kannst. Aber keine Sorge, bei neuen oder schwierigen Wörtern helfen wir dir, indem wir die Begriffe für dich übersetzen. Das sieht dann zum Beispiel so aus: »book« (auf Deutsch »Buch«) oder auch einfach nur (»Buch«). Du kannst den App Inventor auch auf eine andere Sprache stellen (bisher 21 Sprachen). Dort kannst du auch Deutsch auswählen. Da aber die meisten Texte automatisch übersetzt wurden und deshalb nicht alles fehlerfrei ist, empfehlen wir dir lieber gleich bei Englisch zu bleiben.
Wir – Nadine und Thiemo – wollen dir mit diesem Buch zeigen, wie einfach du selbst Apps erstellen kannst und vor allen Dingen, wie viel Spaß das macht.
Da man – wie so oft – am Anfang etwas mehr Hilfe braucht, werden wir gemeinsam die ersten Schritte gehen. Dazu werden wir als Erstes …
erforschen, was
Smartphones
und
Apps
sind und was sie von Computern und Computerprogrammen unterscheidet,
gemeinsam ein
Google-Konto
einrichten, falls du oder deine Eltern noch kein Google-Konto haben, oder den App Inventor
ohne
Google-Konto
nutzen, und
eine erste einfache
App erstellen
.
Danach hast du mehrere Möglichkeiten. Wir haben für dich Anleitungen zu unterschiedlich schwierigen Apps erstellt. Du kannst also wählen zwischen …
Apps für Einsteiger:
Das mähende Schaf
und
Dein eigenes Malprogramm
,
Apps für Fortgeschrittene:
Maulwurf-Jagd
und
Pinguin-Lagesteuerung
und
Apps für Profis:
Durchblick im Supermarkt
,
Smalltalk mit dem Smartphone
,
Wo bin ich?
,
Sicher ist sicher
und vieles mehr.
Wenn du dich noch nicht so genau einschätzen kannst, empfehlen wir dir, bei den Apps für Einsteiger zu beginnen und dich dann zum App-Experten hochzuarbeiten.
Übrigens bieten wir dir auf der Webseite des Verlags einige Illustrationen und zwei Sound-Dateien an, mit denen du deine Apps gestalten kannst, und Musterlösungen: www.wiley-vch.de/ISBN9783527722853 oder www.downloads.fuer-dummies.de.
Du musst für dieses Buch nicht programmieren können! Was du benötigst:
einen
Computer
oder Laptop,
Internetzugang
,
grundlegende
Englischkenntnisse
,
wenn möglich ein
Smartphone
oder
Tablet
(aber es geht auch ohne) und
Lust
auf App-Programmierung.
Vermutlich hast du schon öfter am Computer gearbeitet und weißt, wie man Dinge (zum Beispiel Bilder) speichert. Wenn du unsicher bist, frage bitte immer deine Eltern oder jemand anderen um Hilfe.
Dir werden in diesem Buch öfter verschiedene Symbole begegnen. Damit wollen wir dir besonders wichtige Sachen mitteilen oder auch Tipps mitgeben:
Dieses Symbol zeigt dir an, dass nun ein wichtiger Tipp kommt. Wenn du also einmal nicht mehr weiterweißt, suche nach einem solchen Tipp.
Der Elefant weist dich auf Informationen hin, die du dir am besten gut merkst, da du sie noch öfter brauchen wirst. Der Elefant steht also für Erinnerung.
Dieses Symbol steht für Warnung. Hier findest du ganz wichtige Informationen, die du unbedingt lesen und auch beachten solltest.
Hervorgehobene Textteile lenken deine Aufmerksamkeit auf eine Abbildung.
Damit du dich in größeren Abbildungen zurechtfindest, gibt es noch ein weiteres Symbol, nämlich die Lupe. Diese zeigt dir jeweils an, wo die wichtigen Stellen im Bild sind.
Kapitel 1
Was sind eigentlich Smartphone-Apps? Die Wörter Smartphone und App begegnen dir ja eigentlich jeden Tag, aber bei den vielen ähnlichen Begriffen ist es manchmal schwierig, den Überblick zu behalten. Dabei wird dir dieses Kapitel helfen.
Nach diesem Kapitel wirst du wissen, …
was der Unterschied zwischen einem
Smartphone
, einer
Smartwatch
und einem
Tablet
ist,
was das alles mit dem
Computer
zu tun hat,
wie die
Apps
auf das Smartphone kommen und
was ein
Betriebssystem
ist.
Fangen wir mal ganz vorne an. Was bedeutet eigentlich Smartphone? Das Wort »Smartphone« kommt aus dem Englischen und besteht aus zwei Teilen – nämlich dem Wort »smart« und dem Wort »phone«.
Smart
bedeutet schlau, klug, intelligent oder pfiffig.
Phone
bedeutet einfach Telefon.
Ein Smartphone ist also ein intelligentes Telefon. Auch mit einem klassischen Telefon oder Handy kannst du telefonieren, aber ein Smartphone kann noch einiges mehr.
Typische Eigenschaften von Smartphones sind:
ein
Touch-Display
,
kleine Programme (
Apps
) und
viele
Sensoren
.
Ein Touch-Display ist ein Bildschirm (auf Englisch »Display«), der auf Berührungen (»Touch«) reagiert. Das macht es möglich, dass du das Smartphone mit deinen Fingern bedienen kannst.
Die Apps werden wir uns im nächsten Abschnitt genauer ansehen.
Die Sensoren machen das Smartphone aber erst wirklich smart. Ein Smartphone hat viele Sensoren. Die Sensoren, die alle Smartphones haben, sind der Beschleunigungssensor, der Lagesensor, der Lichtsensor und der GPS-Empfänger.
Die vier Sensoren können verschiedene Dinge registrieren und dies an die Recheneinheit (praktisch so etwas wie das Gehirn) des Smartphones weitergeben. Hier findest du eine kleine Auflistung über die Fähigkeiten der Sensoren.
Beschleunigungssensor
: Mit diesem Sensor kann das Smartphone messen, wie schnell es gerade beschleunigt wird. Damit kannst du zum Beispiel messen, ob das Smartphone geschüttelt wird oder ob du gerade rennst oder gehst.
Lagesensor
, auch
Orientierungssensor
genannt
:
Dieser Sensor funktioniert ähnlich wie eine Wasserwaage. Das Smartphone kann mithilfe dieses Sensors zum Beispiel registrieren, ob es auf einem Tisch liegt oder ob du es gerade zum Telefonieren an dein Ohr hältst.
Lichtsensor
: Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass der Bildschirm des Smartphones ausgeht, wenn du es beim Telefonieren an dein Ohr hältst, und dass er auch wieder angeht, wenn du es vom Ohr wegnimmst. Das macht der Lichtsensor, indem er die Helligkeit misst.
GPS-Empfänger
: Der berühmteste Sensor des Smartphones ist der GPS-Empfänger. Durch diesen kann das Smartphone seine Position auf der Erde auf ein bis drei Meter genau bestimmen. Aber nur solange es im Freien ist, da der Sensor dazu Signale von Satelliten empfangen muss. (Mehr zu diesem Sensor erfährst du im
Kapitel 5
in einer der Profi-Apps.)
Ein Tablet ist größer als ein Smartphone und du kannst mit einem Tablet auch meistens nicht telefonieren. Das Wort »Tablet« bedeutet aus dem Englischen übersetzt Notizblock oder Schreibtafel.
Ein Tablet besitzt meist die gleichen Sensoren wie ein Smartphone. Ein Tablet wird aufgrund seines größeren Bildschirms häufig dazu verwendet, Texte zu lesen oder Videos zu schauen. Auch das Betrachten von Internetseiten geht mit einem größeren Bildschirm viel besser. Zum Telefonieren müsstest du dir aber das ganze Tablet ans Ohr halten. Da das unhandlich ist und auch ziemlich lustig aussieht, haben viele Tablets keine Telefonfunktion.
Smartphones und Tablets gibt es in ganz vielen verschiedenen Größen. Welche Smartphonegröße für dich die richtige ist, hängt davon ab, wofür du das Smartphone benutzt.
Da Smartphones und Tablets ganz viele Gemeinsamkeiten haben und beide Geräte auf die gleiche Art mit dem App Inventor programmiert werden können, verwenden wir in diesem Buch das Wort »Smartphone« und meinen damit genauso auch Tablets.
Eine Smartwatch hast du bestimmt schon einmal gesehen. Das sind kleine Geräte, die man genau wie eine Uhr um das Handgelenk trägt. Eine Smartwatch kann auch die Uhrzeit anzeigen, aber sie kann noch viel mehr, da sie ja auch »smart« ist. Das Wort Watch bedeutet Uhr. Eine Smartwatch ist also eine intelligente Uhr. Auch auf einer Smartwatch können Apps laufen und mit manchen Smartwatches kann man sogar schon telefonieren, sodass sich eine Smartwatch von einem Smartphone kaum noch unterscheidet. Leider kann man mit dem App Inventor momentan noch keine Apps für Smartwatches programmieren. Aber dies wird bald bestimmt auch möglich sein.