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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, World Wide Education (Joseph Schumpeter Institut Wels), Sprache: Deutsch, Abstract: "FREIHEIT durch GOLD" Physisches Gold als Anlageform der modernen Zeit Ist physisches Gold eine geeignete Anlageform der modernen Zeit? Aus dem Inhalt: --------------- - Eigenschaften von Gold - Weltweite Goldmenge - Vorkommen von Gold - Gold versus Geld - „Stock-to-Flow“-Rate von Gold - Zinseszins und Geldmenge - Schatten Gold Preis und Geldmenge - Gold vs. Inflation und Deflation - Der Goldmarkt – Angebot und Nachfrage - Gold als stabilisierende Portfoliokomponente - Gold aus charttechnischer Sicht - Wieso Gold keine Blase ist - Goldpreismanipulation - Korrelation von Gold zu anderen Assetklassen - Gold und Volatilität - Direkte Goldanlage als physisches Gold - Goldbesitz der Privatpersonen in Deutschland - Motive und Herkunft des Goldbesitzes der Privatpersonen in Deutschland
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Veröffentlichungsjahr: 2012
Inhaltsverzeichnis
Danksagung
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Problemstellung und Zielsetzung
2. Physisches Gold als Anlageform der modernen Zeit
2.1. Eigenschaften von Gold
2.2. Weltweite Goldmenge
2.3. Vorkommen von Gold
2.3.1. Gold in der Erdkruste
2.3.2. Gold im Meerwasser
2.3.3. Weltweite Fördermenge
2.4. Gold versus Geld
2.4.1. „Stock-to-Flow“-Rate von Gold
2.4.2. Gold und der Goldstandard
2.4.3. Zinseszins und Geldmenge
2.4.4. Schatten Gold Preis und Geldmenge
2.4.5. Gold im Verhältnis zu Aktien und Erdöl
2.4.6. Gold vs. Inflation und Deflation
2.4.7. Gold zahlt keine Zinsen
2.5. Der Goldmarkt - Angebot und Nachfrage
2.5.1. Goldpreis
2.5.2. Goldhandel
2.5.3. Goldfixing
2.5.4. Wieso Gold keine Blase ist
2.5.5. Goldpreismanipulation
2.6. Gold als stabilisierende Portfoliokomponente
2.6.1. Korrelation von Gold zu anderen Assetklassen
2.6.2. Gold und Volatilität
2.7. Gold aus charttechnischer Sicht
2.8. Gewichtseinheiten
2.8.1. Unze
2.8.2. Feinunze
2.8.3. Karat (Gold)
2.9. Direkte Goldanlage als physisches Gold
2.9.1. Goldmünzen
2.9.2. Preis von Münzen
2.9.3. Krugerrand (Südafrika)
2.9.4. Wiener Philharmoniker (Österreich)
2.9.5. Maple Leaf (Kanada)
2.9.6. Nugget / Känguru (Australien)
2.9.7. Britannia (Großbritannien)
2.9.8. Panda (China)
2.9.9. American Eagle (USA)
2.9.10. American Buffalo (USA)
2.9.11. Weitere Anlagemünzen in Gold
2.9.12. Goldbarren
2.9.13. Good Delivery
2.9.14. Preis von Barren
2.9.15. Echtheitsprüfung von Gold
2.9.16. Steuerliche Behandlung von Gold
2.10. Studie: Goldbesitz der Privatpersonen in Deutschland
2.10.1. Verteilung der insgesamt weltweiten Goldmenge
2.10.2. Goldbesitz der deutschen Privathaushalte
2.10.3. Anteil der Personen mit Goldbesitz an der Bevölkerung
2.10.4. Goldbesitz der deutschen Bevölkerung nach Vermögen und Einkommen
2.10.5. Bereitschaft den Goldbestand im Anlagevermögen zu erhöhen
2.10.6. Vergleich des Goldbesitzes in Deutschland, Frankreich und Italien
2.10.7. Fazit dieser Studie
2.11. Studie: Motive und Herkunft des Goldbesitzes der Privatpersonen in Deutschland
2.11.1. Gründe für den Erwerb von Gold
2.11.2. Zufriedenheit mit dem Goldbesitz
2.11.3. Physischer Goldbesitz im Vergleich zu goldbezogenen Wertpapieren
2.11.4. Herkunftsart des Goldbesitzes
2.11.5. Zeitpunkt der Goldkäufe
2.11.6. Aufbewahrung des Goldes
2.11.7. Formen des geplanten Golderwerbs
2.11.8. Ländervergleich: Anteil der Personen die Gold zu Anlagezwecken gekauft haben
2.11.9. Kernaussagen dieser Studie
3. Schluss
3.1. Zusammenfassung
3.2. Bewertung
3.3. Ausblick
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
5. Abbildungsverzeichnis
6. Tabellenverzeichnis
7. Anhänge und Anlagen
Mein besonderer Dank gilt natürlich in erster Linie meiner Frau Daniela und meinen beiden Kindern Alina und Matthias. Sie haben mir den nötigen Freiraum zum Schreiben dieser Master Thesis gegeben und mich trotzdem immer wieder mit ein paar aufmunternden Worten zum Weiterschreiben motiviert.
Besonderer Dank gilt auch MMag. Dr. Hans-Jürgen Fercher und Wolfgang Györög, MBA, MPA. Sie haben mich soweit motiviert, dass ich nach einem vor Jahren abgebrochenen Studium über diesen Weg einen zweiten Anlauf nehmen konnte.
Besonderer Dank gilt auch meinen Freunden Heinz Loitsch, Mag. Klaus G. Masaniger, Mag. Peter Piccottini, DDr. Georg Koffler, die mich einerseits immer wieder zum Schreiben motivierten, mir auch als Diskussionspartner beim Schreiben meiner Arbeit zur Verfügung standen, oder mich bei der Literatursuche unterstützten.
AUD Australischer Dollar
CAD Kanadischer Dollar
CBOT Chicago Board of Trade
CHF Schweitzer Franken
CNY Chinesische Yuan
COMEX New York Commodities Exchange
Fed Federal Reserve System
g Gramm
GBP Britisches Pfund
kg Kilogramm
kt Karat (Gold)
LBMA London Bullion Market Association
LPPM London Platinum and Palladium Market
Mrd. Milliarden
NYMEX New York Mercantile Exchange
NYSE New York Stock Exchange
OTC Over the Counter
oz t Troy Unze (USA)
oz tr Troy Unze (Großbritannien)
oz Unze
USD United States Dollar
UStG Umsatzsteuergesetz
usw und so weiter
„Messing glänzt für den Unwissenden genauso schön wie Gold für den Goldschmied”[1]
Elizabeth I. von England (1533-1603)
Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit in der Finanzdienstleistung kam ich schon vor vielen Jahren mit dem Thema Edelmetalle als Anlageform in Berührung. Im Laufe der Zeit habe ich mir immer mehr Wissen angeeignet und zu diesem Thema auch im Zuge meiner Ausbildungsleitertätigkeit am WIFI und auf der Wirtschaftskammer Vorträge gehalten.
Ist physisches Gold eine geeignete Anlageform der modernen Zeit? Diese Fragestellung werde ich in dieser Master Thesis bearbeiten.
"Ohne Gold-Standard ist es nicht möglich, Ersparnisse vor der Konfiszierung durch Inflation zu schützen. Es gibt dann kein sicheres Medium der
Wertaufbewahrung. Wenn es ein solches gäbe, dann müsste die Regierung seinen Besitz verbieten, so wie es bei Gold auch geschah.“[33]
Alan Greenspan (Vorsitzender der amerikanischen Zentralbank von 1987 bis 2006)
„Den „König der Metalle“ - das Gold - nannten die alten Ägypter „Nub“ (Nubien), die Griechen „Chrysos“, die Römer „aurum“. Sein deutscher Name geht zurück auf die vorgermanische Wurzel „ghel“ gleichzusetzen mit gelb. Im Englischen wird es jetzt mit „gold“, im Französischen mit „or“ sowie im Italienischen und Spanischen mit „oro“ im Wortschatz geführt.“[34]
Gold, lateinisch „aurum“, chemisches Symbol „Au“, ist ein weiches, goldgelbes Metall mit einer Dichte von 19,32 g/cm3, einer Zugfestigkeit von 131 N/mm2 und einem Schmelzpunkt von 1.064,43 °C. Im Periodensystem steht es in der ersten Nebengruppe mit der Ordnungszahl 79. Gold ist gegenüber die meisten Chemikalien sehr beständig, nur mit Chlor, Cyaniden, Quecksilber, Selensäure, einigen Huminsäuren und Königswasser (Gemisch aus Salz- und Salpetersäure) kann Gold aufgelöst werden. Gold gehört neben Silber und Kupfer zu den drei besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom. Durch die geringe Härte (2,5 bis 3 der Mohs'schen Härteskala) ist eine Bearbeitung leicht möglich. Mit Hilfe von Legierungen (Beimischung anderer Metalle) können die Eigenschaften von Gold (die Farbe, die Härte, der Schmelzpunkt, die Dichte und die Zugfestigkeit) verändert werden.“[35]
Gold ist eines der dehnbarsten Metalle. Durch hämmern, kann man Gold zu einem Goldblatt von 1/10.000 mm Stärke verarbeiten. Weiters kann eine Unze Gold (31,103 Gramm) ohne zu reißen zu einem Faden von 56 Kilometer Länge gezogen werden.[36]
