Gehörst du zu enem Anderen? - Patricia Kay - E-Book

Gehörst du zu enem Anderen? E-Book

Patricia Kay

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Beschreibung

Ein zärtlicher Blick in die Augen einer schönen Fremden - und Johns Herz steht in Flammen! Wer ist sie? Als er sie kurz darauf auf einer Party wiedertrifft, scheint ihm das Glück zu lachen. Aber dann zerplatzen Johns kühne Träume wie Seifenblasen. Denn Claudias liebevoller Begleiter und sein unverhoffter Rivale ist sein bester Freund Philip - dem er seit einer riskanten Operation sein Leben verdankt ...

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Seitenzahl: 198

Veröffentlichungsjahr: 2007

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Patricia Kay

Gehörst du zu einem anderen?

IMPRESSUM

BIANCA erscheint im CORA Verlag GmbH & Co. KG, 20350 Hamburg, Axel-Springer-Platz 1

Redaktion und Verlag: Brieffach 8500, 20350 Hamburg Telefon: 040/347-25852 Fax: 040/347-25991
Geschäftsführung:Thomas BeckmannRedaktionsleitung:Claudia Wuttke (v. i. S. d. P.)Cheflektorat:Ilse BröhlProduktion:Christel Borges, Bettina SchultGrafik:Deborah Kuschel (Art Director), Birgit Tonn, Marina Grothues (Foto)Vertrieb:asv vertriebs gmbh, Süderstraße 77, 20097 Hamburg Telefon 040/347-27013

© 2005 by Patricia A. Kay Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., Amsterdam

© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BIANCABand 1606 (2/1) - 2008 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg Übersetzung: Ines Schubert

Fotos: gettyimages

Veröffentlicht im ePub Format im 03/2011 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

ISBN 978-3-86349-363-9

Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten. CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

PROLOG

An diesem Tag fuhr Claudia Hathaway nach Austin, um den Tag mit Sally Bennett, ihrer besten Freundin aus College-Zeiten, zu verbringen. Das Programm, das sie sich vorgenommen hatten, war vom Feinsten: Shopping nach Herzenslust, ein paar Straßencafés, Lunch in einem schicken Restaurant, und dann zu einem herrlichen Herzschmerz-Film ins Kino.

„Oh, Claudia, ich finde es so schrecklich, dass du nach Houston ziehst“, klagte Sally, als sie sich zur Begrüßung in den Armen lagen. „Wir werden uns nie wiedersehen.“

Claudia verdrehte die Augen. „Es ist ja nicht das Ende der Welt, Sally. Es sind nur drei Stunden nach Houston.“ Sie drückte ihre Freundin aufmunternd. „Jetzt wohne ich ja auch nicht gerade nebenan. Ich brauche fast eine Stunde nach Hause.“

„Ich weiß, aber es klingt so weit weg.“

„Wir müssen es eben organisieren. Einen Monat komme ich hierher, und den nächsten kommst du zu mir.“ So leid es Claudia tat, aber sie freute sich so auf ihren neuen Job und den Umzug nach Houston, dass es ihr schwerfiel, mit Sally zu trauern. Außerdem war es ja wahr: So weit entfernt lag Houston gar nicht. „Na, komm. Stürzen wir uns ins Schlussverkaufs-Getümmel.“

Sommerschlussverkauf in Austin war jedes Mal unschlagbar, so auch diesmal. Claudia erstand mehrere schicke Hosen, einige Shirts und zwei Jacken, eine in schwarzem Leinen, die andere aus Seide in einem fantastischen Bordeauxton. Sie rechtfertigte diese Ausschweifung damit, dass sie all diese neuen Sachen bei ihrer neuen Arbeit tragen konnte. College-Dozentinnen mussten doch immerhin gut angezogen sein!

Zum Lunch entschieden sie sich für ein neues In-Restaurant direkt am Ufer, mit Blick über den Town Lake. Es war kürzlich im „Texas Monthly“-Magazin besprochen worden und hatte solche Köstlichkeiten wie Krabben im gebackenen Teig zu bieten.

Nachdem sie ihre Bestellung aufgegeben hatten, wobei Sally schamlos mit dem hübschen Kellner flirtete, kam Sally wieder auf ihr aktuelles Lieblinsthema zurück.

„Ich verstehe einfach nicht, warum du dir nicht in Austin einen Job gesucht hast. Es wäre so schön gewesen, wir beide hier zusammen.“ Ein dramatischer Seufzer folgte.

Claudia seufzte ebenfalls innerlich. Sie liebte Sally wie eine Schwester, aber manchmal strapazierte sie ihre Nerven. Trotzdem war sie ihre beste Freundin und immer für sie da gewesen, wenn sie Unterstützung brauchte, deshalb ließ Claudia sich ihre Ungeduld nicht anmerken.

„Klar, es wäre toll hier zusammen“, erwiderte sie lächelnd. „Leider ist Austin nicht weit genug weg von Morgan Creek. In Austin hätte ich nie Ruhe, es würde immer weitergehen wie zu College-Zeiten. Sonntags würden sie mich zu Hause zum Dinner erwarten. Meine Mutter würde ständig bohren, mit wem ich ausgehe. Und Grandma würde weiter versuchen, mich zur Arbeit in der Firma heranzuziehen.“ Die Firma, das war Hathaway-Backwaren, eines der größten und erfolgreichsten Backwarenunternehmen in Texas und Oklahoma.

„Ich weiß.“ Sally klang immer noch düster.

„Egal wie oft ich versucht habe, ihnen klarzumachen, dass die Geschäftswelt nichts für mich ist – sie werden es nie akzeptieren. Es ist für mich also einfach das Beste, mal ein wenig Abstand zur meiner wohlmeinenden, aber furchtbar anstrengenden Familie zu bekommen.“ Claudia lächelte, um ihre harten Worte etwas abzumildern. Denn sie liebte ihre Familieaufrichtig, so schwierig manche ihrer Mitglieder gelegentlich auch waren. Sie würde sie vermissen.

Sally lächelte schief. „Man sollte meinen, du kennst deine Großmutter inzwischen. Sie hat eben einen starken Willen.“

„Ich liebe Grandma, aber sie ist so was von stur, und sie weiß genau, wie sie anderen ein schlechtes Gewissen machen kann, bis man schließlich kapituliert.“ Aus dem Augenwinkel sah Claudia den Kellner mit ihren Drinks herankommen. „Lass uns von etwas Lustigerem reden.“

Für den Rest des Essens erwähnten sie Claudias bevorstehenden Umzug nicht mehr. Stattdessen gingen sie ihre gemeinsamen Freunde durch, besprachen Sallys – in ihren Worten: nicht existentes – Liebesleben und planten einen gemeinsamen Urlaub für den nächsten Sommer.

„Ich habe zu viel gegessen“, stöhnte Claudia schließlich. „Aber es war sooo lecker.“

„Als ob du dir Sorgen machen müsstest“, bemerkte Sally mit einem neidischen Blick auf Claudias Figur.

Claudia wusste, dass sie Glück hatte. Sie schien die Sorte Stoffwechsel zu haben, bei der man alles essen konnte, ohne ein Gramm zuzulegen. Während die arme Sally sich jeden Bissen zweimal überlegen musste.

Wie Sally einmal bemerkt hatte: „Schon der Geruch von Kohlehydraten bringt mir zwei Pfund mehr auf die Waage!“

Während der Kellner die Rechnung addierte, ging Claudia rasch noch einmal zu den Waschräumen. Als sie um die letzte Ecke bog, hätte ein Mann sie fast umgerannt, der ihr mit schnellen Schritten entgegenkam.

„Hoppla“, rief er und fing sie gerade noch auf. „Entschuldigung. Ich hätte gucken sollen, wo ich hinlaufe.“

Noch ganz durcheinander, entfuhr es Claudia: „Allerdings.“ Sofort tat es ihr leid, immerhin war es ebenso ihre Schuld gewesen. Sie fügte schnell hinzu: „Gleichfalls Entschuldigung. Ich habe auch nicht aufgepasst.“ Dabei sah sie ihn zum ersten Mal an.

Er hatte einfach etwas unglaublich Gewinnendes, Anziehendes. Nicht gut aussehend. Gewinnend. Ein freundliches, offenes Gesicht, dunkle Augen, dichtes, dunkles Haar, das ihm in Locken in die Stirn fiel – und das netteste Lächeln der Welt. Wow, dachte Claudia. Jetzt war sie erst richtig durcheinander.

„Tja“, sagte er.

„Tja“, erwiderte sie.

Sie lachten beide.

„Ich wollte zu ‚Damen‘.“ Claudia krümmte sich innerlich. Ich wollte zu ‚Damen‘. Wie um alles in der Welt konnte sie diesen Satz von sich geben?

Der Fremde grinste. „Ich kam gerade von ‚Herren‘.“

Und dann fiel ihr einfach nichts mehr ein, was sie sagen konnte. Sie stand da und wünschte sich, sie wäre hundertmal schlagfertiger, geistreicher und souveräner. Bis ihr bewusst wurde, dass sie ihn anstarrte.

Ihr wurde ganz heiß im Gesicht vor Verlegenheit, und sie dankte allen Göttern, dass sie in einer schlecht beleuchteten Ecke standen. Sie wäre gestorben, wenn er gesehen hätte, wie sie über und über rot geworden war.

„Ja, tut mir leid, dass ich nicht aufgepasst habe“, sagte sie noch einmal. Oh Gott. Konnte man sich noch dümmer benehmen?

Sie drückte ihre Handtasche an sich und eilte weiter zu den Waschräumen, ohne sich noch einmal umzusehen.

Heiliger Bimbam.

John Renzo fühlte sich, als hätte ein Vorschlaghammer seine Brust getroffen. Sie war umwerfend. So umwerfend, dass er gestottert hatte wie ein Dreizehnjähriger vor seiner ersten großen Liebe.

Auf einer Skala von eins bis zehn würde er ihr zwanzig geben. Sie war einfach perfekt. Das kurze blonde Haar, die großen blauen Augen, hochgewachsen, schlank, mit Kurven genau an den richtigen Stellen.

Und dieser Mund!

Ein runder Schmollmund, genau die Art, die er gern küsste. John betrachtete sich dabei als Kenner. Man konnte sagen, er hatte dieses Gebiet auf dem College geradezu studiert.

Sie sah aus wie Meg Ryan.

Vielleicht war sie Meg Ryan!

Er lachte über sich selbst. Sie war zu jung für Meg Ryan. Er schätzte ihr Alter auf etwa achtundzwanzig. Höchstens dreißig. Genau richtig für seine vierunddreißig.

Immer noch ganz in Gedanken an die perfekte Frau, die er fast umgerannt hätte, kehrte er zu seinen Freunden an den Tisch zurück.

„Hey, wir dachten schon, du bist reingefallen!“

Der Witzbold war Matt Zelinsky, Kameramann bei der Filmgesellschaft, für die John arbeitete.

„Ha, ha“, machte John, während er sich wieder setzte. „Habt ihr schon bestellt?“

„Noch nicht.“ Jason Webb, ein Freund von Matt, der erst kürzlich zu ihrer Runde gestoßen war, leckte das Salz von seiner Margarita.

In dem Moment beugte sich die Bedienung, ein hübsches junges Mädchen mit roter Lockenmähne, zu ihnen herunter. „Schon gewählt?“

Während die übrigen drei mit der Bedienung flirteten und ihre Bestellungen nannten, hielt John Ausschau nach der Meg-Ryan-Doppelgängerin. Er konnte sie nirgends entdecken.

„Gewählt, Sir?“, fragte die Bedienung.

John grinste. „Halten Sie mich für einen Sir?“

Sie lachte. „Ich muss alle mit ‚Sir‘ anreden.“

„Auch die Mädchen?“, neckte John sie. Dann erbarmte er sich und sagte: „Ich nehme Hühnchen-Quesadillas.“

Er gab dem Mädchen die Karte zurück, und plötzlich sah er sie. Sie musste gerade erst zurückgekommen sein und setzte sich zu einer hübschen Brünetten an den Tisch.

Nur mit halbem Ohr hörte er seinen Freunden zu, während er verstohlen die blonde Frau beobachtete und sich fragte, ob er den Mut haben würde, sie noch einmal anzusprechen. Er war fast so weit, aufzustehen und zu ihr hinüberzugehen, als die beiden Frauen sich erhoben, ihre Sachen nahmen und gingen.

Verdammt.

„John, hallo. Bist du taub? Ich hab dich was gefragt.“

Verwirrt blickte John in die Runde, murmelte schnell eine Entschuldigung, schob seinen Stuhl zurück und lief der Blonden hinterher. Die überraschten Ausrufe seiner Freunde ignorierte er.

Als er zum Ausgang kam, waren die beiden Frauen schon weg. John eilte ins Freie. Da waren sie, auf dem Parkplatz. Er erreichte sie, als sie gerade in einen Jeep stiegen, die Blonde auf der Fahrerseite. Ihre Augen wurden groß, als sie ihn sah.

„Bitte, keine Angst. Ich bin kein Aufreißer.“ Er lächelte verlegen. „Aber es stimmt, ich bin Ihnen nachgelaufen.“

Jetzt lächelte sie auch. „Tatsächlich?“

Bildete er sich das nur ein, oder wirkte sie erfreut?

„Ja, ich, also …“ Einfach Augen zu und durch. Was hatte er schon zu verlieren? „Ich weiß, Sie kennen mich gar nicht, aber ich bin ein netter Kerl. Wenn Sie Zweifel haben, könnten meine Freunde da drin für mich bürgen.“

Jetzt lächelte auch die Freundin der Blonden.

„Also, ich dachte, vielleicht könnte ich Sie mal anrufen. Wir könnten einen Kaffee trinken oder ins Kino gehen.“

Ihr Lächeln wurde bedauernd. „Tut mir leid, aber ich glaube nicht.“

John war überrascht, wie hart ihn die Enttäuschung traf.

„Ich wohne nämlich nicht in Austin“, setzte sie hinzu.

„Oh.“

„Ich bin nur zu Besuch hier.“

Er nickte. „So ein Pech.“

„Aber danke. Das … das war nett.“

Immer noch lächelnd, drehte sie den Zündschlüssel.

„Einen Moment“, rief er und griff in die Brusttasche seines Shirts. Er zog eine seiner Visitenkarten heraus und reichte sie ihr. „Wenn Sie mal wiederkommen und Lust dazu haben, hier ist meine Nummer.“

Sie sagte nichts, aber sie steckte die Karte in ihre Brieftasche. Und fuhr mit einem Winken davon.

John stand da und blickte ihr nach, bis der Jeep außer Sichtweite war. Dann kehrte er gedankenverloren ins Restaurant zurück.

1. KAPITEL

Einen Monat später

„Du willst dich trennen?“ Fassungslos stand Allison Carruthers, Johns Freundin, mit der er das ganze letzte Jahr zusammengelebt hatte, vor ihm. „Und ich dachte, wir würden …“ Ihre Stimme versagte.

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