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Erfahre, wie es mit Lisa und Matt weitergeht. Aber gib auf deine Gefühle Acht, denn die Fortsetzung von "Mein schönster Zufall - Funkensturmtänzerin" wird ein wilder Ritt. Mein schönster Zufall - Taschenherzkämpferin Die schüchterne Backpackerin Lisa hat ihr Glück gefunden. Und sie ist fest entschlossen, den Rest ihres Lebens mit Matt in Montana zu verbringen. Aber der Weg in eine gemeinsame Zukunft führt sie zurück nach Hamburg und ist mit hoffnungsraubenden Entscheidungen, herzfressenden Verlusten und gellender Einsamkeit gepflastert. Wird Lisa für die Erfüllung ihrer Träume kämpfen oder wird sie an den Unwägbarkeiten, versteckt im Nebel des Schicksals zerbrechen? Der selbsternannte Glückspilz Matt möchte nie wieder von Lisas Seite weichen. Und für einen flüchtigen Moment gelingt dem sturen Cowboy das. Bis eine Sturmwolke unbequeme Nachrichten heranträgt und Matt zum Handeln zwingt. Dem verzweifelten Rancher bleibt keine Wahl, er muss zurück nach Montana. Wird Matt dem Hilferuf aus seiner Heimat gerecht werden? Und kann er gleichzeitig Lisas Dämonen aus der Ferne in Schach halten? Ein mitreißender Liebesroman für heiße Stunden.
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Seitenzahl: 769
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Erfahre, wie es mit Lisa und Matt weitergeht. Aber gib auf deine Gefühle Acht, denn die Fortsetzung von „Mein schönster Zufall – Funkensturmtänzerin“ wird ein wilder Ritt.
Mein schönster Zufall – Taschenherzkämpferin
Die schüchterne Backpackerin Lisa hat ihr Glück gefunden. Und sie ist fest entschlossen, den Rest ihres Lebens mit Matt in Montana zu verbringen. Aber der Weg in eine gemeinsame Zukunft führt sie zurück nach Hamburg und ist mit hoffnungsraubenden Entscheidungen, herzfressenden Verlusten und gellender Einsamkeit gepflastert.
Wird Lisa für die Erfüllung ihrer Träume kämpfen oder wird sie an den Unwägbarkeiten, versteckt im Nebel des Schicksals zerbrechen?
Der selbsternannte Glückspilz Matt möchte nie wieder von Lisas Seite weichen. Und für einen flüchtigen Moment gelingt dem sturen Cowboy das. Bis eine Sturmwolke unbequeme Nachrichten heranträgt und Matt zum Handeln zwingt. Dem verzweifelten Rancher bleibt keine Wahl, er muss zurück nach Montana.
Wird Matt dem Hilferuf aus seiner Heimat gerecht werden? Und kann er gleichzeitig Lisas Dämonen aus der Ferne in Schach halten?
Ein mitreißender Liebesroman für heiße Stunden.
Wenn Miss Billy Rose nicht gerade schreibt, lässt sie sich von ihrem kochlöffelschwingenden Ehemann umsorgen, kümmert sich um ihre vier Kinder, die zwei Hunde, Haus, Garten und Hof. Sie liebt es zu backen und verliert sich zum Ausgleich auch gerne im Sport.
Dies ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Orte und Ereignisse sind von der Autorin frei erfunden und werden fiktiv verwendet. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, lebendig oder tot, Geschäften oder Firmen, Ereignissen oder Orten sind absolut zufällig.
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichkeit, einschließlich Informationsspeichern und Datenabfragesystemen, bis auf den Gebrauch kurzer Zitate für eine Buchbesprechung.
Miss Billy Rose
Für meinen Mann, den Wind unter meinen Flügeln. Du bist die Räuberleiter für meine Träume.
Kapitel 1: Der erste Schritt geschieht im Herzen
Kapitel 2: Zweifel schwatzen nachts lauter
Kapitel 3: Wenn etwas schwer ist, dann ist es auch der Grund zum Handeln
Kapitel 4: Überraschungen trifft man immer da an, wo man sie nicht erwartet
Kapitel 5: Selbst die besten Absichten sind oft nur ein Feigenblatt
Kapitel 6: Probleme sind Rudeltiere
Kapitel 7: Die Wahrheit sucht sich ihren Weg
Kapitel 8: Deine Zurückhaltung ist mein Mut
Kapitel 9: Das Schicksal verteilt die Platzkarten
Kapitel 10: Die Grenze in deinem Kopf ist aus Angst geformt
Kapitel 11: Wenn du die Dinge ins richtige Licht rückst, werden sie leuchten
Kapitel 12: Wenn Geduld aufhört, eine Tugend zu sein
Kapitel 13: Erwartungen machen das Kopfkissen ungemütlich
Kapitel 14: Auf den Regen folgt der Regenbogen. Oder Sturm.
Kapitel 15: Wie stark du wirklich bist, erfährst du erst, wenn du keine andere Option mehr hast
Kapitel 16: Es wird nicht leichter, wenn man länger wartet
Kapitel 17: Wenn die Seele brennt, aber das Herz schweigt
Kapitel 18: Der Schmerz von heute ist des Morgens Stärke
Kapitel 19: Schritt für Schritt
Kapitel 20: Fluch oder Segen?
Kapitel 21: Wenn man in die falsche Richtung läuft, ist es sinnlos, schneller zu werden
Kapitel 22: Betty Besserdisser
Kapitel 23: Sehnsucht und Wahrheit gehen Hand in Hand
Kapitel 24: Niemals hat das Leben mehr Wert wie in der dunkelsten Stunde
Kapitel 25: Willkommen zurück im Alltag
Kapitel 26: Aus dem Fehler gelernt, ist halb gewonnen
Kapitel 27: Schwein müsste man sein
Kapitel 28: Der richtige Weg ist nur selten der einfachste
Kapitel 29: Zukunft planen, ist wie Träume reservieren
Kapitel 30: Die Reue bringt den Starken zum Handeln
Kapitel 31: Neue Wege entstehen, während man sie geht
Kapitel 32: Lieber schwer mit dir als leicht mit jemand anderem
Kapitel 33: Wir leben, wofür wir sterben würden
Kapitel 34: Grenzenlose Liebe kurz erklärt
Kapitel 35: Wie wartet man auf eine Frau?
Kapitel 36: Willst du, was ich will?
Kapitel 37: Intensive Lust, extra feucht oder Erdbeere?
Kapitel 38: Ein heißes Blech sieht wie ein kaltes aus
Kapitel 39: Willkommen daheim
Kapitel 40: Es ist nie zu spät, die Richtung zu ändern
Kapitel 41: Zukunft braucht Herz
7 Monate später
Kapitel 42: Und die Geschichte heißt ...
21 Jahre später
Stell dir vor, wie es wäre, wenn du nur deinem Herzen folgen müsstest ...
»Warum grinst du so?« Lisa steht, heiß wie die Sonne selbst und noch feucht von ihrer Dusche im Türrahmen und schrubbt sich mit einem Handtuch die Haare trocken. Ihre Stirn liegt, wie den ganzen Tag schon, in Falten.
Ich lüpfe die Bettdecke und zwinkere ihr trägelächelnd zu. Für gewöhnlich hebt das ihre Laune.
»Kannst du nicht mal warten, bis ich mich abgetrocknet habe?«, murrt sie, während sie meinem Blick ausweicht.
»Nein«, entgegne ich. Und auf ihrem zuerst ablehnenden Gesicht erscheint ein kleines Lächeln.
Auf Zehenspitzen überquert sie die letzten Meter bis zum Bett. Ich hebe die Decke weiter an und ihr Handtuch fällt raschelnd zu Boden. Lisa schlüpft mit hochgezogenen Schultern zu mir ins Bett. Mit einem kleinen Seufzer presst sie ihre göttlichen Rundungen an mich.
Genau das, was ich jetzt brauche.
»Ich grinse, weil ich so ein Glückspilz bin.« Mein Lächeln wird noch breiter und mein einsatzbereiter Schwanz wünscht sich eine Wiederholung der letzten Nacht.
»Und warum bist du so ein Glückspilz?« Lisa vergräbt ihr Gesicht an meiner Brust und atmet tief ein.
»Weil ich mich wie ein kleiner Bengel fühle, der nach wochenlangem Hausarrest endlich wieder zum Spielen nach draußen darf. Mir stehen alle Wege offen.« Vorsichtig küsse ich Lisa auf die Stirn. »Dank dir.«
Ich drehe mich nach links, damit ich sie besser ansehen kann. Lisa liegt auf der mir zugewandten Seite. Eines ihrer samtweichen Beine schiebt sie zwischen meine Oberschenkel und ihre weichen Brüste drückt sie gegen mich. Dabei verschiebt sie den grauen Stoff meines Shirts und legt einen Teil meiner bandagierten Brust frei.
»Du hättest diesen Kampf auch ohne mich gewonnen. Dafür musst du Sanders danken«, sagt Lisa, aber ich schüttle den Kopf.
»Nicht nur. Denn um einen schweren Kampf wirklich gewinnen zu können, braucht es nicht nur Technik und Kraft. Der Wille muss auch vorhanden sein. Und du Sweetheart, bist mein Wille.«
Lisa blickt für einen Moment nach unten und runzelt die Stirn, dann lächelt sie, als ob sie einen Entschluss gefasst hätte.
»Und weißt du, was dein Wille jetzt will?«, fragt sie mit melodischer Stimme und streichelt dabei meine Brust. Sie neigt langsam ihren Kopf zur Seite und wirft mir unter gesenkten Lidern einen glutvollen Blick zu.
Dieses Biest ist einfach unersättlich. Und da wären wir wieder bei dem Glückspilz.
Das Feuer in ihren Augen, das Lächeln und die geweiteten Pupillen sind wie ein roter Faden, dem ich direkt in ihren Kopf folge. Sie will ein schnelles Schäferstündchen.
Ich hebe eine Augenbraue und schmunzle.
»Hmmm ...«, überlege ich und schiele zur Zimmerdecke. »Vielleicht möchte mein Wille ein gutes Buch lesen?« Ich fasse nach ihren Hüften und ziehe sie näher an mich.
»Eine fabelhafte Idee, Matt!«, ruft Lisa. Dabei entgleitet sie meinem gelähmten Griff, und zu meinem Missfallen, springt sie wendig wie ein Äffchen auf.
Ich grummle tief aus meiner Brust. Aber sie macht einfach weiter, als ob sie mich nicht gehört hätte.
»Deine Mom hat mir eines geliehen. Wo ist es denn?«, überlegt sie, während sie durch das Zimmer tappst. Nackt!
Wäre ich eine Comicfigur, würden mir die Augäpfel mit einem lauten Tröten aus dem Kopf schießen und meine Zunge sich weit über den Holzboden ausrollen.
Aber ich mache das Beste aus meiner gegenwärtigen Situation und genieße für eine Weile die Show. Als sie jedoch das Zimmer verlassen will, federe ich wie einer dieser Schachtelclowns auf und hechte auf Lisa zu.
Ein Zischen entweicht mir. In Lisas Augen vielleicht lustvoll, aber in Wahrheit wegen der beißenden Schmerzen, die mir in die Rippen fahren. Mit zusammengebissenen Zähnen schlucke ich den nächsten Laut hinunter.
Als meine Handflächen links und rechts neben ihr laden, fällt die Türe mit einem lauten Wums wieder ins Schloss und ich halte das kleine Luder zwischen meinen Armen gefangen.
Sie weiß genau, dass ich die Jagd liebe, dass es wie ein Zwang für mich ist. Sobald sie wegläuft, folge ich ihr, und ich höre erst damit auf, wenn sie schlaff in meinen Armen liegt und mir befriedigt in die Augen blickt.
Ich presse meinen harten Schwanz an Lisas drallen Arsch und mit einem kurzen Kraftaufwand stoße ich sie gegen die Türe.
Lisa keucht, als ihre nackte Haut auf das kalte Holz trifft.
Ich ergreife ihre Handgelenke und halte sie über ihrem Kopf gefangen. Sie stöhnt leise meinen Namen, und es ist, als ob Benzin auf Feuer treffen würde. Meine Bewegungen werden unbeherrschter und mächtiger. Bis ich meinen steifen Schwanz gegen ihre weichen Rundungen dränge. Mit raschen Zungenschlägen tanze ich die empfindliche Haut ihres Halses entlang.
Mein Mädchen ist genau da, wo ich sie haben will. Sie keucht und presst sich mir entgegen. Sie windet sich zwischen dem harten Holz und mir. Den Rücken drückt sie durch und schiebt mir ihren Hintern entgegen. Folgsam greife ich nach ihren Hüften, während ich ungeduldig knurre und Lisa zu mir umdrehe.
»Was willst du, Sweetheart?«, frage ich und zwinge sie, mir in die Augen zu sehen.
Lisa begegnet meinem Blick mit schnellen Atemzügen.
»Dich! In mir! Jetzt!«
Ihr Verlangen ist meine Geisel.
Mit geöffneten Händen fasse ich unter ihre Arschbacken. Dabei drücke ich meinen Mund in die feuchten Haare neben ihrem Ohr.
»Gottverdammt! Es ist so geil, wie du mich willst.« Ich stöhne leise und hebe sie an. Lisa schlingt beide Beine um mich, während ich lächle und mein Gesicht zwischen ihren perfekten Titten vergrabe.
Als Antwort krallt Lisa ihre Nägel in meine Schultern. Und gerade, als ich meine Hüften ein weiteres Mal gegen ihre rolle, trifft ein beißender Peitschenhieb meinen Brustkorb. Ich zische laut und presse meine Stirn gegen Lisas Brust. Mit gekrümmtem Rücken halte ich die Luft an, während der Schmerz nur langsam zu einem Pochen abschwillt. Ich schnaufe ein paar Mal tief durch und blinzle die explodierenden Sterne aus meinem Sichtfeld.
»Verdammt!«, fluche ich, während ich Lisa mit einem Arm weiterhin halte und mit dem anderen hart gegen die Wand neben ihr schlage.
»Lass mich runter.« Sie streicht mir über die Haare und streckt ein Bein in Richtung Boden aus. Aber ich presse Lisa nur noch fester an mich und trete zurück, bis ich mit den Kniekehlen an den Bettrahmen stoße. Mit einem Grunzen setze ich mich auf die weiche Matratze, und ich stöhne erleichtert auf, als ich Lisas Gewicht nicht mehr halten muss.
»Verdammte Scheiße!«, knurre ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, die Augen noch immer geschlossen. »Ich schaffe es nicht mal, dich in deiner Lieblingsstellung zu ficken.«
Die Schmerzen werden mit jedem Atemzug leiser und ich lege mich zurück aufs Bett. Lisa sitzt breitbeinig auf mir und beugt sich über mich.
»Hast du Schmerzen, Baby?«, fragt sie mit fürsorglicher Stimme, die ich aber gerade nicht ertragen kann. Sie soll, verflucht nochmal, vor Lust schreien!
Höllendreck!
Ich ignoriere ihre Frage und fasse mit einer Hand in ihren Nacken. Dabei stöhne ich und ziehe sie in einen langsamen Kuss. Lisas Schultern fallen locker herab. Sie summt zufrieden und jeder neue Seufzer ist eine Bestätigung.
Ohne unseren Lippenkontakt zu unterbrechen, schiebe ich sie von mir herunter und neben mich. Ich folge jeder ihrer Bewegungen, bis ich über ihr aufrage und jeden Zentimeter weicher Haut ununterbrochen weiter erforschen kann.
Auf jeder meiner Entdeckungstouren finde ich eine neue Lieblingsstelle auf Lisas braungebrannter Haut. Jetzt gerade ist es ein Muttermal, welches genau auf ihrem rechten Hüftknochen sitzt. Es sieht aus wie eine kleine Wolke. Sicherlich, weil ich auf dem Weg ins Paradies bin. Beinahe kann ich den Himmel schon schmecken.
Ich brumme genüsslich und lecke über ihre nach Vanille duftende Haut. Immer wieder koste ich von ihr, auf meinem Weg über ihren Venushügel, bis hin zu der Stelle, die mich lockt wie frischer Honig einen Bären.
Wie an einer Kugel Eis lecke ich über ihre glattrasierten Schamlippen und ergaunere mir damit ein kehliges Stöhnen. Mit sanften Fingern öffne ich ihre Spalte und mit müßiggängerischen Zungenschlägen spiele ich mit ihrer Perle.
Lisas Körper ist wie ein Instrument. Jede Berührung entlockt ihr einen anderen Laut. Und ich höre zu. Wenn ich genießerisch von ihrem Saft schmause, wie jetzt, dann stöhnt sie tief und lang. Sie zieht an meinen Haaren und drückt meinen Kopf dorthin, wo sie ihn gerne hätte. Lisa fordert mit Gestik und Mimik. Allerdings ist sie noch zu schüchtern, um das, was sie will auch in Worte zu fassen. Aber ich zwinge sie mit schöner Regelmäßigkeit dazu. Denn es törnt mich an, wenn sie mir mit sexrauer Stimme eine neue verruchte Fantasie gesteht.
Also stoppe ich meine Schlemmerei, sobald Lisa in Erwartung des nahenden Orgasmus die Luft anhält. Ich küsse ihre Schenkel links und rechts neben der Pforte in mein persönliches Himmelreich. Und dann warte ich, bis sie wieder leise atmet, nur um sie erneut bis kurz vor den Orgasmusgipfel hochzujagen.
Als ich zum zweiten Mal aufhöre, meine Zunge gegen ihre Pussy zu drücken, starrt Lisa mich vorwurfsvoll an.
»Matt, bitte«, schnurrt sie atemlos und es ist nicht genug. Es wird nie genug sein.
»Sag mir, was du willst«, wispere ich.
»Du weißt, was ich brauche«, antwortet sie, aber ich schüttle den Kopf und gleite langsam nach oben.
»Du wirst es schon aussprechen müssen.« Mit erhobener Augenbraue halte ich still.
Aber mein befriedigungssüchtiges Mädchen rollt ihre Hüften rastlos unter mir. Sie erhofft sich damit einen harten Probestoß. Denn sie weiß, dass mein Schwanz sie perfekt ausfüllen wird.
Voller unausgesprochener Versprechen schiebe ich mich zwischen ihre geschwollenen Schamlippen und erstarre dort.
»Sag es!«, fordere ich und halte es selbst kaum aus. »Sweetheart, sag mir, was du willst, und ich bin im selben Moment in dir.« Um sie noch mehr anzuspornen, küsse ich einen kleinen Pfad ihren Hals entlang, um sie dann abwartend anzublicken.
Lisa sieht mir fest in die Augen, der Schleier ihrer Erregung lichtet sich und ich halte erwartungsvoll die Luft an.
»Fick mmm... aaahhh...« Zu mehr kommt sie nicht.
Durch ihre raue Stimme getrieben, drücke ich meinen Schwanz bereits nach dem ersten Wort in ihre enge Pussy.
Lisa stöhnt kehlig auf und es ist Musik in meinen Ohren. Ich brauche noch mehr dieser hammergeilen weiblichen Laute. Also hole ich sie mir.
Ihre wunderbaren Titten schwingen mit jedem Stoß, während ihre Nippel sich aufrichten. Sie hat ihre Augen geschlossen und ihr Mund ist leicht geöffnet. Kleine geile Geräusche, die mich regelmäßig an meine Grenze bringen, strömen ungefiltert über ihre Lippen.
Lisa unter mir ist wie Dynamit, bei dem ich die Länge der Zündschnur nicht kenne. Ich drohe jeden Moment zu explodieren.
Trotzdem halte ich meinen Orgasmus, so lange es mir möglich ist, zurück. Von dem Verlangen getrieben, Lisa wie eines meiner Pferde zu brandmarken, stoße ich immer heftiger zu. Ebenbürtig pumpt sie mir ihre Hüften entgegen und spannt zusätzlich ihre Muskeln an, was sie so verdammt eng werden lässt.
Ich stöhne laut. »Gott, ist das geil!«
Ihre Krallen wetzen über meine bandagierte Brust, verschieben die Stoffbahnen und streifen weiter bis in meinen Nacken. Lisa drückt ihren Rücken durch und ihre harten Nippel nähern sich meinen trockenen Lippen. Ich lecke gierig darüber und verlangsame mein Tempo. In kleinen Kreisen bewege ich meine Zunge über ihre Brüste und Lisa greift mit beiden Händen in meine Haare. Sie zieht daran und ich wiege meine Hüften langsam, aber dafür umso fester gegen ihre.
»Matt, ja!«, stöhnt sie laut, und ihre unersättliche Pussy umklammert meinen Schwanz wie ein Verhungernder sein letztes Stück Fleisch. Und ich weiß, dass sie kurz davor ist, heftig zu kommen.
Gierig küsse ich einen feuchten Pfad zu Lisas Hals und greife nach ihren Hüften. Mit zunehmender Härte und Tempo stoße ich in sie. Dabei ignoriere ich das immer stärker werdende Pochen in meinen Rippen.
Lisa stöhnt laut auf und zieht die Knie an meine Seite, bis sie meinen Brustkorb links und rechts umklammert. Das ist der Moment, in dem meine lädierten Knochen mit stechender Hartnäckigkeit eine Pause fordern.
Kopfschüttelnd ziehe ich mich von Lisa zurück.
»Nicht aufhören«, keucht sie unter schweren Atemzügen.
Ich schlucke die Schmerzen hinunter und grinse Lisa an. Dabei hebe ich eine Augenbraue und beuge mich langsam nach vorne, um meine Lippen auf ihre schweißfeuchte Haut zu pressen. Ich küsse einen Pfad entlang ihres Halses, über ihre Brüste und auf direktem Weg zu ihrer Pussy. Dort stoße ich auf ihren geschwollene Kitzler und ich sauge gierig daran. Meine Rippen pochen weiterhin, aber der Schmerz wird mit jeder Sekunde leiser.
»Oh Gott, Matt!«, schreit sie und bewegt ihre Hüften aufwärts.
Ich schiebe zwei Finger in ihre feuchte Pussy und ficke sie für ein paar Minuten mit kleinen Stößen. Lisa stöhnt und wirft ihren Kopf zurück. Ihre Muskeln schließen sich fest um mich. Da lächelt der kleine Sadist in mir und führt meine Hand. Langsam, wie schleichende Diebe, ziehe ich meine feuchten Finger wieder heraus.
Mein Mädchen keucht. Daraufhin puste ich auf ihre feuchte Perle und starre gebannt auf ihr zuckendes rosiges Fleisch.
Rippenstatus: betriebsbereit.
Lisa stöhnt und ich verabschiede mich von meiner Pseudokontrolle. Wie ein Pfeil, der gerade eben die Bogensehne verlassen hat, schnalze ich an Lisa empor und ramme meinen pochenden Schwanz in ihre fickbereite Samtpussy – meinem Himmelreich. Wenn ich könnte, würde ich den Platz zwischen Lisas Schenkeln nie wieder verlassen.
»Komm jetzt, Sweetheart. Komm mit mir. Lass los!«, befehle ich, versessen auf ihren Orgasmus. Und Lisa ist mein braves kleines Fuckbunny und kommt für mich. Sie schreit meinen Namen und zerrt an mir. Ihre Hüften klatschen gegen meine und meine Bauchmuskeln zittern vor Anstrengung, dem schnellen und harten Rhythmus standzuhalten.
Da erstarrt sie und ihre feuchte Venusspalte pumpt meinen Schwanz, während Lisa ihren Höhepunkt hemmungslos hinausschreit.
»Deine kleine Pussy ist so scheißperfekt«, knurre ich, als mein eigener Orgasmus mir die Wirbelsäule hinaufschießt und mich abspritzen lässt.
Dann verharre ich einen perfekten Moment im Himmel, bevor ich schwer auf Lisa sacke und sie fest in die Arme nehme.
Für eine Weile bleibe ich auf ihr liegen, genieße die letzten Wellen unseres Rausches und komme gemeinsam mit Lisa im Hier und Jetzt an.
»Ich hasse den Gedanken, morgen abreisen zu müssen«, grummelt sie an meiner Schulter.
Ich seufze und rolle mich von ihr herunter. Dabei ziehe ich sie in meine Arme. »Ich weiß, Sweetheart. Ich hasse den Gedanken auch. Aber es ist ja nicht für Lange«, muntere ich sie auf und unterdrücke mühsam ein Grinsen.
»Und Archimedes kann wirklich bei euch bleiben? Ich möchte nicht, dass er wieder ewig im Flugzeug und in der Quarantäne sitzen muss.« Ihre Hand fährt über meine Bauchmuskeln und sie zucken unkontrolliert.
»Mal davon abgesehen, dass es jetzt sowieso zu spät wäre, um Archimedes noch zum Flughafen zu bringen, würdest du Leila und meiner Mom das Herz brechen, wenn du ihn mitnehmen würdest. Und ihm auch. Er hat einen Narren an den beiden gefressen.«
»Ja, ich glaube, er ist wirklich gerne hier. Natürlich nicht zuletzt wegen der vielen Pancakes.« Lisa hebt eine Augenbraue. »Da kommt er ganz nach dir.« Mit ihrem letzten Wort tippt sie auf meine Brust.
»Als ob ich etwas dafür könnte, dass meine Mom dem Hund ständig irgendwelches Futter ins Maul stopf. Und außerdem, wer mag denn bitte keine Pancakes!? Ich bin mir sicher, solch ein bemitleidenswertes Wesen wurde noch nicht geboren.«
Lisa kichert und malt mit ihrem Finger kleine Kreise auf meine Brust.
Ich schiele in ihr Gesicht und schlucke.
»Nur er?«, frage ich leise und Lisa sieht mich mit gerunzelter Stirn an. »Ich meine, ist nur Archimedes gerne hier?«
»Ich bin mir sicher, euren Pferden gefällt es hier auch.« Sie grinst frech.
»Hm, vielleicht sollte meine Zunge dir ein weiteres Mal in Erinnerung rufen, wie schön es hier tatsächlich sein kann.«
»Mhmmmm, deine Zunge hat da tatsächlich ein paar sehr schlagkräftige Argumente«, schnurrt Lisa und ich lache leise. »Aber dein Schwanz! Mhmmmm ... Du hast ja keine Ahnung!«, stöhnt sie und beißt quietschend in meine Brustmuskeln.
»Arrghhhh ... warum machst du das nur immer wieder?«, grunze ich schockiert und lehne mich von Lisa weg.
Sie grinst mich breit an, während ich mit der freien Hand über die malträtierte Stelle reibe.
»Weil du frisch gevögelt zum Anbeißen aussiehst«, zwitschert sie, während sie anzüglich mit den Augenbrauen wackelt.
»Du bist ein unersättliches Sexmonster!«, stoße ich vorwurfsvoll aus und verdrehe die Augen.
»Erstens dachte ich, dass das genau das ist, was alle Männer wollen. Und zweitens, erst seit ich dich kenne oder besser gesagt, dein bestes Stück kenne, bin ich so. Du und dein Schwanz, ihr seid wie eine Überdosis Vanilleeis und Cappuccino.« Sie grinst mich an und das Glück, das ich empfinde, spiegelt sich in ihren Augen wider.
»Erstens bin ich nicht wie alle Männer und zweitens ...« Meine Schnelligkeit ausschöpfend schiebe ich Lisa zurück auf ihren Rücken und mich über sie. Ihre kleinen Hände halte ich mit einer Hand fest und mit der anderen streiche ich sanft über die weiche Haut an ihren Seiten. Lisas Brustwarzen richten sich in Erwartung der nächsten Eroberung auf und ich lasse sie in dem Glauben. Aber sobald sie ihre Augen schließt, grinse ich breit und kitzle sie an allen erreichbaren Stellen.
»Maaatt! Stopp!«, fleht sie mich an. Aber Lisa hat keine Chance. Ich halte sie eisern fest und reize alle empfindlichen Partien. Dass mich hier und da Schmerzen durchzucken, schiebe ich beiseite.
Lisa ist es kaum möglich, sich zu bewegen, und sie wackelt wild mit dem Kopf hin und her, bis sie zu kreischen und zappeln beginnt. Erst dann gebe ich vorsichtig ihre Hände frei.
Mit geschlossenen Augen liegt sie unter mir, regungslos wie ein kleines erstarrtes Opossum.
»Sweetheart?«, frage ich vorsichtig, nachdem sie sich noch immer nicht bewegt hat.
Bitte Gott, lass es mich nicht übertrieben haben!
Mit bösen Vorahnungen rutsche ich von meinem Mädchen herunter und drehe ihren Kopf zu mir. »Lisa?«, flüstere ich.
Das sieht nicht gut für mich aus. Eigentlich ist Lisa keine schlechte Verliererin. Trotzdem rechne ich mit einem kritischen Stimmungstief und gehe deshalb im Geiste bereits alle Wiedergutmachungen durch, die mir auf die Schnelle einfallen - zu Kreuze kriechen, Selbstkasteiung, Hausarrest oder vielleicht ein übergroßer Cappuccino?
»Das petzte ich deiner Mom«, mault sie plötzlich mit Schmollmund, aber ihre Mundwinkel zucken belustigt.
Stöhnend stürze ich meinen Kopf ins Kissen.
»Du herzlose Hexe!«, jammere ich durch die Federn gedämpft.
Lisa streichelt mir über den Kopf und lacht.
»Hat da etwa jemand Angst vor seiner Mommy?« Sie mustert mich spöttisch.
Ich hebe den Kopf und ziehe skeptisch eine Augenbraue hoch.
»Im Ernst jetzt?«, frage ich sie. »Wir sprechen hier von meiner Mom. Sie hat George – du weißt schon, der Riese von der Tankstelle« Lisa nickt. »Sie hat ihm Strafarbeit auferlegt, weil er unhöflich zu ihr war. Er musste ihr einen Brief über Manieren schreiben. Und der Kerl hat die Statur eines Preisboxers. Was meinst du, was sie mit mir anstellen würde? Sie würde mich eiskalt übers Knie legen, wie einen Rotzbengel«, flüstere ich mit großen Augen, während ich vorsichtshalber über meine Schulter blicke.
Das bringt Lisa zum Lachen und ich stimme kurz darauf mit ein.
»Das möchte ich sehen!«, neckt sie mich, nachdem sie endlich aufgehört hat, mich auszulachen.
»Nur, wenn ich dir danach den Hintern versohlen darf«, drohe ich und Lisa leckt sich über die Lippen.
Ich schüttle den Kopf und schmunzle. Das Verlangen dieser Frau ist ebenso unendlich wie die Ewigkeit.
»Bist du eigentlich auch irgendwann mal befriedigt?«
Lisa grinst und nickt feierlich. »Ich werde es dir sagen, wenn es so weit ist.«
Um nichts Unbedachtes zu sagen, atme ich tief durch und zähle bis zehn. Dann springen meine Gedanken um wenige Stunden nach vorne. Morgen wird ein anstrengender Tag.
»Jetzt wird geschlafen.« Ich greife nach der Bettdecke. Aber Lisa wird schlagartig ganz still und schüttelt den Kopf.
»Ich will nicht schlafen. Dann wird es schneller Morgen. Und ich will nicht weg hier, nicht einmal für eine Woche.« Sie kräuselt traurig ihre Mundwinkel.
»Sieh es doch so.« Um ihr Trost zu spenden, reibe ich ihre Oberarme. »Wenn diese Woche vorbei ist, dann bist du frei. Dann kannst du tun und lassen, was du willst.« Lächelnd ziehe ich mein Mädchen wieder in meine Arme und sie kuschelt sich bereitwillig an mich.
»Ich hasse den Gedanken, irgendwo auf der Welt ohne dich zu sein«, gesteht sie mir mit monotoner Stimme.
»Dann lass mich mitkommen«, bettle ich, wie schon so oft in den letzten Tagen.
»Nein, Matt. Ich muss das alleine klären. Ich will nicht, dass meine Familie denkt, du würdest die Entscheidungen für mich treffen. Oder, dass sie womöglich noch die Polizei rufen, weil sie annehmen, du erpresst mich mit irgendetwas. Es wird schon schwer genug, ihnen von uns beiden zu erzählen. Oh man! Wie sollen sie mich auch ernst nehmen?« Sie stöhnt und kippt mit dem Gesicht voran in die Kissen neben mir. »Ist dir eigentlich klar, dass wir uns erst seit knapp zwei Wochen kennen?« Lisas kissengedämpfte Stimme bringt mich zum Schmunzeln. Dann taucht sie wieder auf und küsst meine bloße Brust. »Ich gebe zu, die zwei besten Wochen meines Lebens, aber sie werden es trotzdem nicht verstehen.«
»Das müssen sie auch nicht. Keiner muss das. Das hier ...« Bedeutungsvoll berühre ich erst ihre Brust und dann meine. »... ist zwischen dir und mir. Es spielt keine Rolle was andere denken. Nicht für mich. Ich weiß, dass ich alles an dir will. Denn von Anfang an war da etwas zwischen uns.« Ich zeige auf meine Schläfe. »Du bringst Ruhe in das Chaos in meinem Kopf.«
Mit einem Mal bin ich rastlos, und ich setze mich hastig auf, lehne mich mit klopfendem Herzen an das Kopfteil des Betts und schlucke mehrmals. Lisa zieht die Schultern hoch und schiebt sich neben mich. Sie sieht mich abwartend an. Ihre Stirn liegt in Falten und den Kopf hat sie nachdenklich zur Seite geneigt.
Ich will, dass sie weiß, wie ich empfinde. Was ich eigentlich schon die ganze Zeit weiß, aber wozu ich bis jetzt nicht mutig genug war, es mir einzugestehen. Denn dann wäre es real gewesen und die Frau neben mir, hätte die Macht besessen meine Substanz auszuradieren. Aber jetzt begreife ich, dass es egal ist, ob ich es ausspreche oder nicht. Sie hatte diese Macht bereits vom ersten Augenblick an.
»Lisa, bevor du morgen abreist ...«, setze ich an und blicke ihr fest in die Augen. Ich schlucke schwer und suche nach den richtigen Worten. Ich betrachte ihre zierliche Hand in meiner großen schwieligen und denke daran, wie viel sie für mich aufzugeben bereit ist.
»Stimmt etwas nicht?«, fragt sie.
»Nein! Alles ist in Ordnung. Es ist nur, dass ich will, dass du etwas weißt.« Ich drehe mich Lisa ganz zu und fange erneut ihren Blick ein. Sie soll die Wahrheit nicht nur von meinen Lippen hören, sondern auch in meinen Augen sehen.
»Ich will dich nicht verlieren«, fange ich an, aber Lisa unterbricht mich.
»Baby, das wirst du nicht! Ich komme zurück zu dir. Du musst nur auf mich warten«, beruhigt sie mich mit diesem Aaaawww-das-ist-so-süß-Blick.
Mein Herz beginnt zu rasen.
»Lisa, ich mag dich nicht nur sehr, ich bin in dich verliebt.« Meine Knochen und Muskeln werden schlagartig zu Wackelpudding. Zugleich hämmert mein Herz aus Angst, dass Lisa nicht dasselbe für mich empfinden könnte. Aber wenn ich ihr diese Gefühle nicht zeige, dann verliere ich sie vielleicht, weil sie annimmt, dass ich sie lediglich gernhabe. Dieses Risiko werde ich nicht eingehen. Sie soll wissen, dass ich alles für sie tun würde, weil ich sie liebe.
Lisas grüne Augen strahlen hell wie die Morgensonne, während Sie mich mit offenem Mund ansieht. Das zuerst zaghafte Lächeln wird immer breiter. Und urplötzlich verwandelt sie sich in ein zappelndes Knäuel. Sie zieht ihre Beine unter sich und kniet sich neben mich. Mit weichen Händen umfasst sie mein Gesicht, während sie mir mitten in die entblößte Seele blickt.
»Das trifft sich gut. Ich dachte schon, ich würde mit diesen Wahnsinnsgefühlen alleine dastehen«, wispert sie mit zitternder Stimme und ich grinse ungläubig.
Mit einem festen Ruck ziehe ich Lisa auf meinen Schoß und sie kuschelt sich bereitwillig in meine Arme. Ich lege eine Hand in ihren Nacken und bringe meinen Mund dicht an ihr Ohr. »Sag es!«, flüstere ich ihr schnell zu, nicht bereit noch einen Moment länger zu warten.
Keine Spielchen jetzt!
Lisa küsst mich federleicht, bevor sie ihre Hand auf mein Herz legt und mit drei kleinen Worten ein Fundament für die Ewigkeit erschafft.
»Ich liebe dich«, wispert sie und meine Kopfhaut kribbelt. Eine Gänsehaut rollt über meinen Rücken hinab, durchschneidet das beklemmende Band um meine Brust, und die jahrelange Unsicherheit blättert wie trockener Sand von mir ab. Aufatmend schließe ich die Augen und senke demütig meinen Kopf auf meine zitternde Brust.
Das ist es also. So fühlt es sich an, geliebt zu werden.
Eine neu erwachte Zuversicht lässt mich meinen Kopf anheben. »Du gehörst mir. Ich bin ein sehr besitzergreifender Mann und ich teile nicht.«
Lisa neigt den Kopf, als ich ihr klarmache, was es bedeutet, von mir geliebt zu werden.
Tatsächlich könnte ich vor Glück Baumstämme werfen, weil diese Hammerfrau mich liebt.
»Nicht nur ich gehöre dir! Diese Türe schwingt in zwei Richtungen, Cowboy.« Sie hebt ihr Kinn und ich grinse. Und wie aus heiterem Himmel leckt sie mir schnabelflink über die Wange.
Ich zucke und blicke sie verstört an.
»Ääähhhh ... danke?«, stammle ich und schiele verunsichert auf Lisa hinab.
»Ich habs angeleckt, also ist es meins«, sagt sie lachend und erinnert mich damit an unseren ersten Kuss.
Diese Frau ist eindeutig verrückt. Und sie gehört mir. Und ich grinse wie ein Irrer, weil sie mich abgeleckt hat. Also, wer von uns beiden gehört jetzt in die Klapse?
»Dann besitze ich dich aber schon länger«, erwidere ich und grinse dreckig.
Lisa errötet und kichert. Sie erschauert und presst sich an mich. »Ich bin dir verfallen, Cowboy. Aber ich befürchte, du wirst deine Besitzansprüche noch sehr oft geltend machen müssen«, haucht sie mir ins Ohr.
Ich lache befreit und werfe den Kopf in den Nacken.
Es war so leicht, mich in Lisa zu verlieben.
Matt liebt mich. Er liebt mich wirklich!
Aufquietschend höre ich auf meine Herzensstimme und werfe Matt beide Arme um den Hals.
Grinsend wie ein Olympiasieger starrt er mir einen langen Moment in die Augen, bevor er mich fest an sich presst. Matts raue Bartstoppeln streifen dabei kitzelschaudernd über meinen Hals und ich ziehe kichernd eine Schulter hoch.
Matts Brust wird von einem trägen Lachen erschüttert und ich lege beide Hände um sein schönes Gesicht.
Er liebt mich.
Erstaunt sehe ich in Matts goldbraune Augen. Er zwinkert mir zu und reibt langsam seine Wangen an meinen Handinnenflächen. Brummelnd drückt er mich an sich, bevor er mich mit einem kleinen Kuss wieder von sich schiebt.
»Wo das jetzt geklärt wäre, können wir dann endlich schlafen?«, raunt er, während er ein kleines Gähnen hinter einer Hand versteckt.
Matt hebt mich in aller Ruhe von seinem Schoß und setzt mich auf der Matratze neben sich ab. Dann rutscht er tiefer ins Bett und öffnet einladend die Arme. Nickend winkt er mich zu sich.
»Wie kannst du jetzt nur an Schlaf denken?«, frage ich und starre ihn mit großen Augen an. »Mein Universum hat sich gerade neu ausgerichtet. Und du willst schlafen?«
Halblächelnd und mit belustigt rollenden Augen packt Matt mich um die Taille und zieht mich an seine Seite. »Dein Universum wird auch nach heute Nacht noch neu ausgerichtet sein. Also kannst du genauso gut schlafen.«
»Und was ist, wenn ich aufwache und du morgen weg bist?« Bange beiße ich mir auf die Unterlippe und Matt seufzt.
»Selbst wenn dein bärenhaftes Schnarchen mich dazu verleitet, die Flucht zu ergreifen, bleibe ich natürlich hier.« Er zwinkert mir schläfrig zu.
Geschockt öffne ich den Mund und schlage Matt mit der flachen Hand auf die Brust. Nicht stark, aber es klatscht trotzdem.
Er zuckt nur. »Das nennt man übrigens Objektpermanenz. Auch wenn du mich nicht sehen kannst, bin ich immer noch da.«
»Ich schnarche nicht!«, rufe ich verschnupft.
»Dann haben wir wohl ein Bärenproblem«, meint er mit tiefer Stimme, während er sich mit beiden Händen die Augen reibt.
»Sehr witzig«, grummle ich. »Wenn hier jemand ein Bär ist, dann bist du das. Schließlich bist du behaart wie einer«, kontere ich und zupfe an seinem krausen Brusthaar.
»Na gut, gleich morgen mache ich eine Ganzkörperrasur«, nuschelt er mit geschlossenen Augen. »Nur für dich.«
»Das solltest du lieber sein lassen. Ich glaube, ein nackter Bär wird von anderen Bären ausgegrenzt. Du würdest aussehen wie eine dieser haarlosen Katzen und da würde dir deine ganze Objektpermanenz nichts mehr helfen.« Mit großen Augen blicke ich ihn an. »Außerdem, woran soll ich denn ziehen, wenn du ... Lachsfischen gehst?«
»Du machst mich fertig, Frau!«, jammert Matt und öffnet ein Auge. »Dir ist schon bewusst, dass ich nicht nur aus einem Schwanz und Bärenfell bestehe?«
»Natürlich! Da sind auch noch Eier und Muskeln und ein Knackarsch. Und ein hübsches Gesicht hast du auch noch.« Ich grinse breit.
»Wie schön, dass ich dich mit mehr wie nur einem harten Schwanz erfreuen kann. Damit aber das Zusammenspiel aller Bestandteile perfekt funktioniert, ... brauche ... ich ... Schlaf. Sonst bin ich morgen griesgrämig und dann bleibt dein Lachsteich trocken.«
»Gott bewahre!«, erwidere ich empört.
»Und jetzt schlaf!« Matt schnaubt, ohne sein Schmunzeln unterdrücken zu können.
»Na gut, lass uns kuscheln«, kapituliere ich und reibe mich so lange an Matts stattlichen ein-Meter-neunzig, bis ich die perfekte Schlafposition gefunden habe.
Fürs Erste.
Matt lässt alles engelsgeduldig, aber mit wachsam zusammengekniffenen Augen über sich ergehen. Als ich vermeintlich fertig bin, atmet er lange aus und schließt die Augenlider.
»Matt? Schläfst du?«, flüstere ich nach einer Weile.
»Hmmmm ...«, brummt er schlafbedürftig.
»Okay«, hauche ich zurück und lege mich wieder hin.
Zähneklackend überlege ich, was ich jetzt treiben könnte. Matt schnarrt leise neben mir und mein gleichmäßiges Geklacker scheint ihn nicht zu stören.
Da Mitternacht längst vorbei ist, ist es auf der Ranch mucksmäuschenstill. Oder die Dunkelheit verschluckt jedes Geräusch.
Ich drehe mich in Matts Arm um, so dass mein Rücken an seine Seite geschmiegt liegt. Seine geöffnete Hand ruht entspannt vorne auf meiner nackten Brust.
Matt seufzt schlafversunken und dreht sich ganz zu mir um. Beide Arme schlingt er fest um mich und presst meinen Rücken an seine Brust. Mein Cowboy schläft den Schlaf der Gerechten, und auch wenn ich mich in seinen Armen behütet fühle, macht mir meine nicht vorhandene Müdigkeit einen Strich durch die Rechnung.
Auf der Suche nach einer Beschäftigung greife ich nach meinem Handy. Vorsichtig strecke ich einen Arm in Richtung Nachttisch aus, denn ich will Matt nicht aufwecken und gönne ihm seine Nachtruhe. Aber gerade als ich es zu fassen bekomme, schließt er seine Arme wie überdimensionale Schraubstöcke um mich. Ich ächze leise, halte aber mein Handy triumphierend in der Hand.
Ich öffne meine Nachrichten und scrolle bis zu dem Chat mit meinem Bruder. In Deutschland ist es jetzt Vormittag und Tom ist online.
Ich: Hey Bruderherz, vermisst du mich schon?
Tom: Du bist weg?
Ich: Ich könnte entführt werden und niemandem würde es auffallen.
Tom: Doch, spätestens, wenn an meinem Geburtstag kein Geschenk ankommt.
Ich: Gut zu wissen! Ich lasse mich in Zukunft nur kurz vor deinem Geburtstag verschleppen.
Tom: Perfekt! Wie ist Montana?
Ich: Traumhaft und wie ist die Stimmung zu Hause?
Tom: Gut. Warum?
Ich rolle genervt mit den Augen. Männern muss man wirklich alles aus der Nase ziehen.
Ich: Ich komme bald nach Hause und brauche gute Stimmung.
Tom: Was ist los?
Ich: Kann ich ehrlich sein?
Tom: Immer.
Ich: Ich habe jemanden kennengelernt und es ist ernst.
Tom: Wie ernst? Bringst du ihn mit?
Ich: Nein, noch nicht. Nur Mama und Papa werden wahrscheinlich durchdrehen, wenn ich es ihnen erzähle.
Tom: Seit wann redest du mit denen über deine Beziehungen?
Ich: Seitdem ich überlege auszuwandern.
Tom: Bist du verrückt!!!!! Du bist gerade erst vier Wochen in Montana! VIER!!!
Ich: Ich weiß!
Tom: Ok, komm zuerst mal nach Hause und dann reden wir.
Ich: Sag aber bitte noch nichts zu den Ellis.
Tom: Hast du ein Bild von ihm? Bin neugierig. Aber lass mich zuerst raten. Barista?
Ich: Du bist echt bescheuert! Er ist ein Cowboy und stolzer Besitzer eines Kaffeevollautomaten.
Grübelnd schiele ich zur Decke. Soll ich ein Foto schicken? Ich hätte genügend in meiner Galerie. Aber ich will nicht, dass sich meine Familie, auf Grund eines Schnappschusses ein Bild von Matt macht.
Ich: Habe gerade keines. Und machen kann ich auch keines. Es ist zwei Uhr nachts.
Tom: Warum bist du noch wach? Ist der Jetlag so schlimm?
Ich: Du hast ja keine Ahnung! Ich erzähle dir alles, wenn ich daheim bin.
Tom: Melde dich, sobald du gelandet bist.
Ich: Danke! Ich schicke dir die Flugnummer.
Tom: Perfekt. Und jetzt schlaf ein bisschen, damit du noch etwas vom Tag hast.
Ich: Du hast recht. Bis bald Bruderherz und danke.
Mit zusammengepressten Lippen lege ich das Handy wieder weg und schmiege mich tiefer in Matts Umarmung. Er seufzt und murmelt unverständliches Zeug. Dann schläft er ruhig weiter.
Wenn mein Bruder so reagiert, dann weiß ich genau, was mir blüht, wenn ich meinen Eltern von meinen Umzugsplänen erzähle. Aber ich bin siebenundzwanzig. Es sollte mir nicht so viel Kopfzerbrechen bereiten, was meine Eltern von meinem Freund halten. Schließlich stehe ich auf meinen eigenen Beinen, ich bin kompetent in meinem Job und verdiene mein eigenes Geld, ich komme gut über die Runden und jetzt habe ich sogar meinen Traummann gefunden.
Es ist, als ob ich vor einer geöffneten Türe stünde, und wenn ich den Schritt auf die andere Seite wagen würde, dann wäre ich frei. Ich müsste nur schnell sein. Augen zu und durch! Arschbacken zusammenkneifen!
Für meine Zukunft mit Matt werde ich kämpfen. Egal was meine Familie und Freunde in Deutschland sagen. Mein Herz weiß, was es will, und das ist nun einmal der schlafende Cowboy hinter mir.
Jetzt, wo ich diesen Entschluss gefasst habe, zischt die Anspannung wie Luft aus einem geöffneten Ventil aus mir heraus.
Im Flugzeug werde ich mir dann überlegen, wie ich es meinen Eltern am schonendsten beibringe. Aber sie werden mich trotzdem enterben und einweisen lassen. Darum brauche ich dringend Verbündete. Wer also wäre auf meiner Seite?
Betty! Sie ist definitiv mein bestes Pferd im Stall. Ich setze alle Hoffnungen darauf, dass sie die Miesepeter, mit ihrer spitzen Zunge, auf deren Plätze verweisen wird.
Ob ich hier auch einen Job mit tollen Kollegen finden kann? Gibt es in Montana eine Werft? Eher unwahrscheinlich, so mitten im Land.
Ich öffne den Internetbrowser am Handy und begebe mich auf eine virtuelle Jobsuche. Nur, um zu wissen, was in der Umgebung angeboten wird. Ich brauche auch gar nicht lange zu scrollen, denn ganz in der Nähe gibt es eine Event-Location. Sie suchen Leute für die Büroarbeit, als Bedienung oder Hilfskraft. Für einen Nebenjob wäre das perfekt.
Neugierig ziehe ich das Handy näher an mein Gesicht und sehe die Bildergalerie durch. Hochzeiten, Geburtstage und sämtliche Feste werden dort gefeiert. Auf den Bildern sind ausschließlich glückliche und lachende Gesichter zu sehen, und die Gebäude sind romantisch mit Herzen und rosa Luftballons verziert. Eine große rote Scheune bildet den Mittelpunkt und darum herum stehen Pavillons aus Holz und viele schattenspendende Bäume, die nachts von Lichterketten warmweiß erleuchtet werden. Es gibt auch ein Trauungspavillon. Es sieht wie ein kleines weißes Häuschen aus, nur ohne Wände.
Ich seufze laut und Matt hebt überraschend schnell den Kopf. Blinzelnd linst er über meine Schulter und ich presse ruckartig das Handy an meine Brust.
Wie peinlich! All die Hochzeitsbilder!
Im Geiste schlage ich mir die Hand an die Stirn.
»Was machst du da, Sweetheart?«, brummelt er mir in den Nacken und meine Nippel werden schlagartig hart.
»Ich dachte, ich sehe mir mal an, was es für Jobs gibt. Ich war nur ein bisschen neugierig.« Verlegen zucke ich mit den Schultern.
»Du siehst dir Tontos Ranch an«, sagt er neckisch. »Hast du vor zu heiraten?«
»Sobald ich den Richtigen finde«, antworte ich frech und halte gespannt den Atem an.
»Ich kenne da so einen Kerl«, nuschelt er und küsst mich auf den Hals.
»Nein, im Ernst«, weiche ich aus. »Ich wollt einfach nur stöbern. Dann bin ich auf diesen Eventplaner gestoßen und ich finde es interessant«, verteidige ich mich und lege mein Handy wieder auf den Nachttisch.
»Wenn du das sagt«, murmelt er zwischen zwei federleichten Küssen, die er mir in den Nacken haucht. »Können wir dann jetzt wieder schlafen?«
»Ja Baby, wir schlafen jetzt.« Ich tätschle seine Hände, die wie ein zuckender BH meine Brüste umfangen.
Auf der Suche nach der richtigen Schlafposition drehe ich mich um und vergrabe mein Gesicht an Matts bettwarmer Brust. Er riecht so gut. Nach Mann, Erde und Heu, und sein Duschgel gibt eine herbe Note dazu. Ich schnüffle und streiche mit meinen Fingerspitzen durch sein Brusthaar. Es ist kitzelkraus und prickelt in meinen Handflächen.
»Könntest du bitte mit dem Zappeln aufhören?« Matt seufzt und kneift mir in den Arsch.
Ich quietsche und drücke mich jetzt gar nicht mehr so vorsichtig an ihn.
»Es tut mir leid. Aber ich würde am liebsten in dich hineinkriechen. Ich habe das Gefühl, dass ich dir nie nahe genug sein kann«, wispere ich.
»Ich glaube, es hat keinen Zweck mehr.« Matt schüttelt den Kopf und schlägt die Decke zurück.
»Was? Wo willst du hin? Es tut mir leid. Komm bitte zurück ins Bett«, bettle ich. Aber Matt ignoriert mein Flehen. Stattdessen stapft er seelenruhig auf die andere Seite des Zimmers. Dort stehen vier Schränke und Matt öffnet einen davon. Zum Vorschein kommt ein Flatscreen.
»Was willst du anschauen?«, fragt er.
»Du hast hier einen Fernseher!?«, stelle ich perplex fest. »Und warum weiß ich nichts davon?« Grinsend falle ich zurück in die Kissen. »Ach egal.« Ich winke ab und mache es mir bequem. »Hauptsache du schaltest irgendetwas ein.«
Matt nimmt die Fernbedienung und legt sich zu mir aufs Bett. Er bleibt bei einem Horrorfilm hängen.
»Hmmm ...«, brumme ich unzufrieden und rümpfe die Nase.
Matt wirft mir einen fragenden Blick zu. »Kein Gruselfilm?«
Ich schüttle den Kopf. »Lieber nicht. Wenn ich nachts einen Horror ansehe, kann ich erst recht nicht schlafen.«
Also zappt er weiter. Als Nächstes bleibt er bei einem Actionfilm hängen, aber der Lärm kratzt mich auf, und Matt switcht auf den nächsten Sender. Sci-Fi? Nein danke. Doku über Schiffe? Nope. Comedy? Keine Lust. Talk Show? Zu viel Blabla.
Aber dann! Endlich! Ein romantischer Film!
Ich seufze und kuschle mich wieder an Matt.
»Echt jetzt?«, fragt er kopfschüttelnd. »Hast du nicht gesagt, dass ich irgendetwas einschalten darf?«
»Das ist doch irgendetwas«, entgegne ich und verkneife mir ein Grinsen. »Und jetzt Psst. Ich will das sehen.«
»Frauen ...«, beschwert Matt sich und schüttelt amüsiert den Kopf.
Ich muss ihm zugutehalten, dass er zwanzig Minuten durchgehalten hat, bevor er ungläubig mit der ausgestreckten Hand auf den Fernseher zeigt.
»Dir ist schon bewusst, dass das unrealistisch ist? Für was gibt es denn Flugzeuge?«
»Das verstehst du nicht. Er macht das, weil er sie liebt.«
»Soll ich das jetzt auch machen?«, fragt Matt mit ungläubig aufgerissenen Augen. Doch plötzlich wird sein Blick weich. »Weil ich dich ja liebe.«
»Nein, sollst du nicht. Solange du mich liebst, habe ich alles, was ich brauche. Mehr will ich doch gar nicht. Du musst einfach nur du selbst sein. Versprich mir, dass du nie versuchst, jemand anderer zu sein, denn es gibt für mich keinen besseren Mann.«
Matt grinst himmelsüß und küsst mich müßiggängerisch, so dass mein Herz wild flattert.
»Sag es noch einmal«, wispert er mir ins Ohr und ich schmiege mich in seine Arme.
»Ich liebe dich«, spreche ich die drei kleinen Worte aus und erhalte dafür einen sanften Kuss.
Zufrieden lege ich meinen Kopf auf Matts breite Brust und genieße es, wie er in kleinen Kreisen meinen Rücken streichelt. Meine Augen werden immer schwerer, während ich vergeblich versuche, dem Film zu folgen.
Matts magische Hände streicheln beruhigend über meine verspannten Schultern und letztlich gleite ich träge in Morpheus Reich hinüber.
Mit schlafverschnürten Augen wache ich auf und spüre Lisas vertrautes Gewicht auf mir. Ihr Oberkörper ruht quer über meiner Brust und einer ihrer Schenkel drückt auf eine Stelle in meiner Leistengegend, von der ich weiß, dass sie bald zurückdrücken wird.
Aber die rotblinkenden Ziffern auf dem Wecker durchkreuzen meine Morgenpläne so effizient, wie die blitzende Klinge eines Metzgers einen Schweinekopf vom Rumpf abtrennt.
Es ist Zeit zum Aufstehen. Noch fünf Minuten, dann klingelt der Wecker.
Mit behutsamen Bewegungen schlängle ich mich unter Lisa hervor. Sie schläft noch immer tief und fest, denn sie bemerkt gar nicht, wie ich sie von mir schiebe.
Vor vier Stunden hat sie mich noch mit ihrer Rastlosigkeit wach gehalten und dazu gezwungen eine dieser realitätsfremden Schnulzen anzusehen. Wobei sie dann doch ziemlich schnell eingeschlafen ist.
Von dem Moment an lag ich dann wach und ich hatte nichts Besseres zu tun, wie den Film bis zu seinem schmalzigen Happy End anzusehen.
Ab sofort zählen Schnulzen zur Kategorie Sci-Fi. Sie sind völlig überzogen und so weit hergeholt, wie ein tanzendes Nashorn beim Rodeo.
Warum hat sich die Frau so lange gesträubt? Sie wollte ihn doch auch. Verstehe einer die Weiber! Männer sind da einfacher gestrickt. Wenn wir etwas wollen, dann sagen wir es auch.
Mit trägen Blicken streife ich über Lisas schlafzerknautschtes Gesicht, als plötzlich der beschissene Wecker lautstark zu klingeln beginnt. Wie ein übergroßer Floh hechte ich quer über das Bett und haue den Wichser vom Nachttisch.
»Matt?«, keucht Lisa überrascht, als sie im Bett auf und ab federt. »Was machst du da?«
»Bleib liegen, Sweetheart.« Ich nicke und wickle sie fester in die Decke ein.
Lisas Kopf fällt zurück ins Kissen. »Ich muss dir doch helfen.« Müde kämpft sie mit der Decke.
»Nein, du musst nicht helfen. Scotty und Mike sind da. Und Dad ist bestimmt auch schon wach. Und Logan hau ich gleich noch aus dem Bett. Also schlaf einfach aus, und dann komm zu mir und sag mir, dass du mich liebst«, bettle ich ein kleinwenig und küsse Lisa ein letztes Mal, bevor ich mich leise anziehe.
Unter gesenkten Lidern hervor beobachtet sie mich.
»Alles okay?«, frage ich und trete wieder näher ans Bett heran. Denn sie starrt mich mit einer Mischung aus Lust und Resignation an. Das bereitet mir Sorgen.
»Ich bin nur schwermütig, weil heute mein letzter Tag ist. Wenn ich jetzt weiterschlafe, dann verpasse ich die letzten Stunden.« Lisa seufzt und schlägt die Decke zurück.
Aber ich drücke mein Mädchen zurück in die warme Matratze, decke sie wieder zu und stütze mich links und rechts von ihr ab, sodass sie nicht aufstehen kann.
»Nur eine Stunde. Bitte! Ich stell dir den Wecker, aber ich möchte, dass du heute keinen Finger rührst. Genieß den Tag, und am Nachmittag habe ich noch eine Überraschung für dich.« Ich lächle und nicke langsam.
»Was für eine Art von Überraschung? Werde ich mich freuen oder weinen?« Lisas Augenbrauen rutschen zusammen und sie blinzelt mich an.
»So, wie ich dich kenne, wahrscheinlich beides«, antworte ich.
Sie schmunzelt und kräuselt die Nase. »Nur eine Stunde. Ich stelle mir meinen Wecker aber selbst.« Lisa rüttelt an der Decke und ich lasse locker, damit sie nach ihrem Handy greifen kann. Aber sobald das Display erwacht, legt sich ihre Stirn in Falten.
»Was ist?« Mein Herz setzt einen Schlag aus und donnert dann doppelt so schnell weiter.
»Ich habe gestern Nacht meinem Bruder Tom geschrieben und ihm von dir erzählt.« Sie lächelt mich an. »Er muss es meiner Mutter gepetzt haben, denn gerade kam eine Nachricht von ihr. Sie will wissen, mit wem ich da etwas Ernstes habe und ob mir klar ist, dass etwas Ernstes länger wie nur vier Wochen braucht.« Lisa zieht traurig die Mundwinkel nach unten. »Es tut mir leid. Ich hatte dir ja gesagt, dass das nicht einfach wird und anscheinend auch nicht schön.«
»Mach dir keine Gedanken, Sweetheart. Solange ich weiß, dass du zu mir stehst, dass du mich liebst, kann mich das auch nicht verletzen.« Ich hebe ihr Kinn an und nicke einmal. »Kann ich dich jetzt alleine lassen? Ich muss Dad helfen, damit wir heute Nachmittag Zeit für uns haben.«
Sie nickt, blickt aber gedankenfern zur Seite.
Meine Gedanken sind noch immer bei Lisa, als ich über den Flur schlendere und an Logans Türe klopfe. Nichts rührt sich, also trete ich kurzentschlossen ein und knipse das Licht an.
»Aufstehen Prinzessin! Mehr Schönheitsschlaf bekommst du hier nicht. Scheint ja eh nichts zu bringen, du bist noch immer hässlich wie ein rasierter Pferdearsch.« Ich grinse und schmeiße mich aufs Fußende des Betts, so dass der Holzrahmen laut ächzt und die Matratze schwingt.
»Boah Mann! Willst du mich umbringen, du sadistischer Bock? Runter vom Bett!« Mit einem harten Tritt befördert er mich geradewegs auf den Fußboden. Ich rudere wild mit den Armen, lande, zu meinem Glück, aber auf dem Teppich.
Während ich mich lachend wieder aufrapple, freue ich mich über unsere wiederhergestellte Freundschaft. Nur Logans Geldsorgen bereiten mir noch Kopfzerbrechen.
Zuversichtlich habe ich ihm meine Hilfe angeboten, obwohl ich mich geradeso selbst über Wasser halten kann. Sechzigtausend Dollar aufzutreiben wird kein Zuckerschlecken.
»Wir sind heute aber wieder gut gelaunt. Schlecht geschlafen, Sonnenschein?« Ich grinse auf Logan hinab und stemme die Hände in die Hüften.
»Hast du heute Nacht geschluchzt wie eine achtzigjährige Jungfrau oder war das Lisa? Das war ja furchtbar.« Logan gähnt und schiebt sich einen Mittelfinger ins Ohr. Er wackelt damit. Scheinbar juckt es ihn.
»Schluchzer? Ja ... äh ... Achso, ja, das war Lisa. Sie hat irgendeine Schnulze angesehen, weil sie nicht schlafen konnte.« Ich räuspere mich und weiche Logans Blick aus.
Die Decke könnte wirklich einen neuen Anstrich gebrauchen.
»Aha. Lisa also.« Er mustert mich mit geneigtem Kopf. »Hat sich eher nach einem Mann angehört. Oder sollte ich sagen, Memme? Du wirst doch nicht etwa weich auf deine alten Tage?« Logan kneift ein Auge zusammen und schiebt das Kinn nach vorne.
»Tz«, erwidere ich und schnappe mir sein Hemd von der Kommode. Ich schnaube und werfe es ihm direkt ins Gesicht. »Jetzt schwafel nicht lange und zieh dich an. Du hilfst heute beim Ausmisten.«
Flink wie ein Wiesel spurte ich aus dem Raum und schließe die Türe hinter mir. Logans lautes Lachen folgt mir, während ich grinsend die Treppe hinunter stapfe.
Während ich tief durchatme, mache ich mich auf den Weg in den Stall.
Es tut gut wieder mit anzupacken und von Tag zu Tag fitter zu werde. Die Schmerzen sind, bis auf ein paar zwickende Stellen weg. Dessen ungeachtet hat mir der Arzt zwölf Wochen Schonfrist auferlegt. Also keine Pferde zureiten und nur leichte Arbeiten für mich.
Bis es mir besser geht, übernehmen Scotty und Mike die Ausbildung der Pferde und das Füttern der Rinder. Ich konzentriere mich auf die Buchhaltung und kleinere Reparaturen. Davon gibt es ja leider genug.
Im Stall treffe ich zuallererst auf Scotty. Er holt eines der Pferde aus einer Box.
»Kümmerst du dich heute um Dancer und Daisey?«, bitte ich ihn und Scotty salutiert.
»Aye aye Captain!«
»Aber denk an Dancers Haken«, erinnere ich ihn und der rothaarige Cowboy rollt mit den Augen.
»Alles klar, Boss.« Er zeigt auf eine der hinteren Boxen. »Jessy hat ein dickes Bein. Kümmerst du dich darum?«
Ich nicke und sehe mir das Pferd auf der Stelle an.
»Na mein Junge, ich habe gehört, dir geht es nicht so gut«, murmle ich und betrete die Box.
Nachdem ich sein Bein versorgt habe, gehe ich von Pferd zu Pferd und nehme mir für jedes Zeit.
»Seit wann verteilst du Streicheleinheiten im Stall?« Logan legt beide Unterarme auf der Boxentüre ab und linst auf die Fesseln des Pferdes, um welches ich mich gerade kümmere.
»Seitdem ich zur Untätigkeit gezwungen bin. Alles ist besser als Büroarbeit.«
Logan nickt und sieht nachdenklich auf seine Hände.
»Was ist los?«, frage ich, während ich mich aufrichte.
»Hast du schon eine Idee, wie wir an das Geld kommen?« Er reibt die Hände aneinander und lässt den Kopf hängen.
»Ich werde zu Artur gehen«, sage ich und zucke mit den Achseln, als ob es keine große Sache wäre. »Etwas anderes fällt mir nicht ein. Von der Bank bekomme ich nicht so viel Geld.«
»Hmmmm ... Lisa wird mich killen« Logan reibt sich über das Kinn.
»Das siehst du ganz richtig.« Ich hebe spöttisch eine Augenbraue, werde aber sofort wieder ernst. »Apropos killen. Wer hat dir den Auftrag gegeben, mich umzulegen? Das wollte ich dich schon die ganze Zeit fragen.«
»Und ich habe mich gefragt, warum du die ganze Zeit die Klappe gehalten hast. Warum hast du so lange gewartet?«
Ich seufze und lege meine Unterarme neben Logan ab. »Ich wollte für eine Weile einfach keinen Mist am Hals haben.« Er mustert mich mit gerunzelter Stirn und ich blicke auf meine Stiefel hinab, mit denen ich im sauberen Stroh scharre. »Zumindest so lange wie Lisa hier ist. Einfach mal ein paar normale Tage genießen. Verstehst du?« Ich hebe den Blick und Logan nickt.
»Normal ist gar nicht so übel«, meint er.
Wir grinsen und nicken uns zu. Dann räuspere ich mich und wiederhole meine Frage. »Also, wer war es?«
Logan presst die Lippen zusammen und senkt nun seinerseits den Blick. »Einer von Arturs Gästen, bei einem deiner Kämpfe. Derselbe Kerl, für den ich regelmäßig Zeug vertickt habe. Ich war dort und ... ihm ist aufgefallen, dass ich weniger charmante Dinge über dich erzählt habe. Wir sind ins Gespräch gekommen und ... ich habe mich breitschlagen lassen.« Zum ersten Mal hebt er den Kopf. Er sieht mir in die Augen und schluckt. »Es tut mir leid, Mann. Dafür gibt es keine Entschuldigung.«
»Jetzt hör schon auf. Das haben wir doch durch.« Ich klopfe ihm auf die Schulter und Logan lächelt. »Aber hast du einen Schimmer, warum er mich tot sehen wollte?«
»Niemand wusste, dass du bald aufhören würdest.« Logan hebt hilflos beide Hände. »Er wollte dich einfach aus dem Weg schaffen, damit sein Kämpfer eine Chance hat. Du warst ja kaum zu bändigen.«
»Dann werden sie, jetzt, wo ich nicht mehr kämpfe, vielleicht gar nichts mehr Versuchen? War es sicher nur wegen der Fights?«
Logan nickt. »Ganz sicher. Er hatte nur Angst, dass du ihm zu viel Geld kosten würdest, und du kannst davon ausgehen, dass er einen Haufen Schotter investiert hat, um seinen Kämpfer zu einem richtigen Rambo zu machen.« Er nickt langsam. »Du warst ihm einfach im Weg. Jetzt kämpfst du nicht mehr und fällst somit unter den Tisch.«
»Also ist er es, dem du das Geld schuldest?« Logan nickt. »Weißt du seinen Namen?«
»Nein. Ich weiß nur, dass er von der Westküste kommt und Artur ihn hasst. Wahrscheinlich so eine Reviersache. Wer kann das Bein zum Pissen höher heben oder so.« Logan zuckt die Schultern und ich seufze.
»Na gut. Dann hoffe ich einfach, dass der Kerle sein Interesse verloren hat und nichts mehr von mir will. Schlimm genug, dass du ihm noch Geld schuldest.«
»Ja, aber wir sind im Vorteil. Der Typ nimmt an, dass ich dich umbringen wollte. Er wird niemals vermuten, dass ich jetzt unter deinem Dach hause.«
Als die Sonne schon ein paar Fingerbreit über den Horizont hinausspitzt, lege ich eine kleine Pause ein und genieße den friedlichen Anblick.
Ich liebe diese Tageszeit, wenn die ersten Sonnenstrahlen die nachtkalte Stimmung vertreiben und die Welt langsam wärmer wird.
Am hinteren Ausgang des Stalls lehne ich mit einer Schulter am geöffneten Tor und lächle. Ich atme tief durch und mein Blick schweift über die nahen Hügelketten vor mir, bis hin zu den hochaufragenden Bergmassiven in der Ferne.
Die Pferde stehen vereinzelt oder in Grüppchen auf den herbstgrünen Weiden. Seelenruhig schnappen sie nach dem saftigen Grün und verpassen den bemerkenswerten Sonnenaufgang. Der Tau auf den Grashalmen lässt die Wiesen im Sonnenlicht aufblitzen und die Spinnennetze hängen schwer mit Tautropfen beladen durch, als ob sie ihre Zähigkeit beweisen müssten. Nebelfetzen treiben träge dahin und gelegentlich machen die Vögel mit ihrem Gezwitscher auf sich aufmerksam.
Wenn man den Hang hinaufblickt, stößt man nach etwa einer Meile auf einen Bachlauf. Er schlängelt sich in Richtung Norden davon, entlang der Grenze zu Garys Land. Es ist ein beschaulicher Anblick und ich sauge die Idylle und die Ruhe wie ein verdörrter Halm den ersten Regentropfen in mich auf. Bis ich leise Schritte im Stall höre.
Zwei mir vertraute Arme schlingen sich um meine Mitte und Lisa presst ihre weichen Rundungen von hinten an mich. Ich grinse und drehe mich halb um, so dass ich mit dem Rücken am Tor lehne.
Mit glänzenden Augen sieht sie zu mir auf und tritt zwischen meine Beine. Sie schmiegt ihren Kopf wie eine Katze an meine Brust und ich schließe sie in meine Arme.
Vorwitzige Hände schleichen sich unter meine Jacke und streichen über meinen Rücken, als ich ihr vorsichtig einen Kuss auf die Stirn drücke. Wie zwei verflochtene Weinranken stehen wir da und erfreuen uns an dem Panorama.
Ich blinzle und vergrabe meine Nase in Lisas brauner Mähne, dabei atme ich tief durch. Ihre Haare sind feucht. Sie kommt frisch aus der Dusche und riecht süß, nach Honig und Sonne.
Lisas üppiger Körper ist wie für mich gemacht. Ich streichle über ihre weichen Kurven, bis meine Linke auf ihren Hüften zum erliegen kommt. Meine Rechte löst derweil eine Gänsehaut in ihrem Nacken aus.
Sie hebt träge den Kopf und blinzelt mich an, während ein verträumtes Lächeln über ihre Lippen zieht. Ihre geweiteten Pupillen streifen an meiner Kinnlinie entlang und ich ziehe sie fest an mich, um sie ausgiebig zu küssen.
Die Frau, die seit zwei Wochen der Mittelpunkt meiner Welt ist, streckt sich und stellt sich auf ihre Zehenspitzen. Lisa kommt mir wie ausgehungert entgegen. Es ist ein intensiver Kuss, ein Versprechen für die Zukunft, mit einem Hauch von Wehmut, der mich fester zupacken lässt.
Mit einem leichten Zungenschlag bitte ich um Einlass. Ich lecke, stupse und knabbere an ihrer Unterlippe, bis Lisa seufzt und ihren Mund für mich öffnet. Unsere Zungen tanzen, erkunden und necken. Es ist ein Kuss, den man nur mit einer Person in seinem Leben teilt. Ein Moment, der mich sprachlos macht, der mich erstaunt und mein Herz berührt. Ein Augenblick, den ich nie vergessen werde.
Lisa nimmt eine meiner Hände und legt sie über ihr Herz, dabei löst sie ihre Lippen nur wenige Millimeter von meinen.
»Spürst du es?«, wispert sie.
Ich nicke kaum wahrnehmbar. »Ich höre es und es macht meines leicht wie eine Feder«, antworte ich ebenso leise und ihr Herz pulsiert im gleichen Takt wie meines.
Erneut falle ich über ihre Lippen her und sauge diese leisen behaglichen Seufzer wie Pancakeduft in mich auf. Ich möchte die Zeit anhalten und dieses Gefühl in Säcke verpacken, damit ich jederzeit darauf zurückgreifen kann.
Aber ein lautes Bellen holt mich aus meinem Traum und unsere Seifenblase zerplatzt. Lisa blinzelt und öffnet die Augen, doch ihr Blick ist noch immer verhangen. Ihre Gedanken berühren die Meinen, sie wandern zusammen in die Ewigkeit, um in dieser perfekten Zukunft auf uns zu warten.
Wieder höre ich Archimedes bellen und ich seufze resigniert. Dann reibe ich meine Wange an Lisas und schließe für zwei Sekunden die Augen, um dann endgültig in die morgenkalte Realität zurückzukehren.
Mein Mädchen schmunzelt und tritt einen Schritt zurück. Dabei sieht sie mir lächelnd in die Augen und pfeift laut.
»Archimedes, ich bin hier!«, ruft sie mit rauer Stimme und schreckt mich damit endgültig auf.
Als ob sie mir gerade die Welt geschenkt hätte, grinse ich auf Lisa hinab.
Archimedes wedelt mit dem Schwanz und galoppiert mit großen Sprüngen auf uns zu. Ohne abzubremsen, springt er bellend an seinem Frauchen hoch und bekommt prompt seine Kuscheleinheiten. Dann drückt er sich an meine Beine und ich streichle ihn.
»Na was ist los, mein Junge?«, frage ich und Archimedes bellt.
