Operationelle Risiken - Kerstin Weber - E-Book

Operationelle Risiken E-Book

Kerstin Weber

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Universität zu Köln (Fachbereich Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Banks measure credit and market risks because they can, not because these are the biggest risks they face." Dieses einführende Zitat verdeutlicht, dass die hohen Verluste, mit denen Banken in den vergangenen Jahren konfrontiert wurden, nicht lediglich aus Kredit- und Marktrisiken resultieren, sondern auch aus sog. operationellen Risiken. Sensibilisiert, u.a. durch verschiedene bekannt gewordene Verlustfälle, wie z.B. der Barings Bank, wurde auf diese Entwicklung mit verstärktem Risikobewusstsein reagiert. Als Konsequenz behandelt auch die Basler Kommission operationelle Risiken als eigenständiges Thema. Sie definiert operationelle Risiken als das Verlustrisiko, das infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen entsteht. Integriert werden rechtliche Risiken, insbesondere Haftungsrisiken, während Reputationsrisiken und das generelle Geschäftsrisiko unberücksichtigt bleiben. Für eine genauere Untersuchung des Begriffes der operationellen Risiken bietet es sich an, diesen in einzelne Risikoarten zu kategorisieren.

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Veröffentlichungsjahr: 2002

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Inhaltsverzeichnis
1. Definition des operationellen Risikos
1.1 Definition und Abgrenzung der Marktrisiken von den operationellen Ri-
2.1 Basisindikatoransatz (Basic Indicator Approach)
2.2 Standardansatz (Standardised Approach)
2.3 Ambitionierte Bemessungsansätze (Advanced Measurement Approaches,
2.3.2 Verlustverteilungsansatz (Loss Distribution Approach, LDA)
2.3.3 Scorecardansatz
2.4 Untergrenze
3. Kritische Diskussion der vorgestellten Konzepte
4. Fazit

Page 2

Symbolverzeichnis

AMA Advanced measurement approaches; Ambitionierte B emessungsansätzeαAlphafaktorβBetafaktor EI Exposure indicator; Gefährdungsindikator EL Expected loss; Erwarteter Verlust GI Gross income; Bruttoertrag IMA Internal measurement approach; Interner Bemessungsansatz K Eigenkapitalbedarf LDA Loss distribution approach; Verlustverteilungsansatz LGE Loss given that event; Höhe des zu erwartenden Verlustes MRC Minimum regulatory capital; Regulatorisches Mindestkapital OpRiskSharej,iShare of bank j‘s operational risk economic capital allocated to business line i; Anteil des ökonomischen Kapitals von Bank j, welches dem Geschäftsfeld i zugeordnet wird PE Probability of loss event; Wahrscheinlichkeit eines Schadensfalles RPI Risk profile index; Risikoprofilindex UL Unexpected Loss; Unerwarteter Verlust

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1. Definition des operationellen Risikos

„Banks measure credit and market risks because they can, not because these are the biggest risks they face.“1

Dieses einführende Zitat verdeutlicht, dass die hohen Verluste, mit denen Banken in den vergangenen Jahren konfrontiert wurden, nicht lediglich aus Kredit- und Marktrisiken resultieren, sondern auch aus sog. operationellen Risiken.

Sensibilisiert, u.a. durch verschiedene bekannt gewordene Verlustfälle, wie z.B. der Barings Bank, wurde auf diese Entwicklung mit verstärktem Risikobewusstsein reagiert.2Als Konsequenz behandelt auch die Basler Kommission operationelle Risiken als eigenständiges Thema. Sie definiert

operationelle Risiken als das Verlustrisiko, das infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen entsteht.3

Integriert werden rechtliche Risiken, insbesondere Haftungsrisiken, während Reputationsrisiken und das generelle Geschäftsrisiko unberücksichtigt bleiben.4Für eine genauere Untersuchung des Begriffes der operationellen Risiken bietet es sich an, diesen in einzelne Risikoarten zu kategorisieren.

Technische Risiken