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Rollstuhlfahrerin Lisbeth soll der Verdienstorden des Landes verliehen werden. Doch was sich auf dem Papier so gut anhört, scheint an die Überwindung von Barrieren geknüpft zu sein. Die sonst so taffe und hilfsbereite Frau fühlt sich aufgrund ihrer Körper-Behinderung von der Gesellschaft - auf teilweise subtile Art - so allein gelassen, dass ihr nur noch ihre tote Freundin als Gesprächspartnerin und innere Stütze bleibt. Das kurze Stück kritisiert das Versagen der Gesellschaft, wo - bis in Regierungskreise -, meist nur Sonntagsreden gehalten und Formalien abgearbeitet werden. Menschen mit Handicap wird dadurch nicht geholfen. Ein Beitrag zur Bewußtseinsbildung i.S.d. Art 8 UN-Behindertenrechtskonvention. Text: Sigrun von Hasseln-Grindel Vorwort: Pastor Ullrich Schiller Fotografien: Klaus Rundorf Text für eine Szenische Lesung für 3 Personen Lesedauer: ca. 10 Minuten
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Die Vertragsstaaten verpflichten sich, sofortige, wirksame und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um
a) in der gesamten Gesellschaft, einschließlich auf der Ebene der Familien, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderungen zu schärfen und die Achtung ihrer Rechte und ihrer Würde zu fördern;
b) Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüber Menschen mit Behinderungen, einschließlich aufgrund des Geschlechts oder des Alters, in allen Lebensbereichen zu bekämpfen;
c) das Bewusstsein für die Fähigkeiten und den Beitrag von Menschen mit Behinderungen zu fördern.
1Bild: Pixabay Freie kommerzielle Nutzung
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.
Vorwort von Pastor Ullrich Schiller
Rauenwalde, Ende April
Unterwegs zur Landeshauptstadt
Am nächsten Morgen
Ankunft in der Landeshauptstadt
Am Morgen des 14. Juni
Aus den N-TV-Nachrichten vom 02. November 2021
Veranstaltung nicht barrierefrei:
Ministerin im Rollstuhl bleibt bei COP26 außen vor
Laut Medienberichten versuchte die israelische Energieministerin Karine Elharrar bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 (COP26; 31. Okt. 2021 – 12. Nov. 2021) am Montag, den 1. November 2021 aufgrund fehlender Barrierefreiheit zwei Stunden lang vergeblich, über mehrere Eingänge auf das Gelände der Klimakonferenz in Glasgow bzw. in das entscheidende Gebäude zu kommen. Elharrar habe zwei Stunden draußen gewartet und sei dann wieder in ihr Hotel zurückgekehrt. Die von den Organisatoren zwischenzeitlich angebotene Fahrt mit einem Shuttle soll auch gescheitert sein, weil dieses keinen rollstuhl-gerechten Zugang gehabt habe. Die Energieministerin habe deshalb zunächst nicht an der Weltklimakonferenz teilnehmen können.
Elharrar danach auf Twitter: "Es ist traurig, dass die UN, die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen fördert, sich im Jahr 2021 nicht um Barrierefreiheit bei ihren Veranstaltungen kümmert."
Der ausführliche Bericht mit Foto unterhttps://www.n-tv.de/22903597
Praktischer Hinweis