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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), , Sprache: Deutsch, Abstract: Die jüngeren, hier die dänischen Runen, sind die Zeichen einer Futhark-Reform um 700 nach Chr. Aus schwer erklärbaren Gründen wurde das ältere Futhark um ein Drittel bei veränderten Zeichenformen gekürzt. Die Eigenschaft, dass Runen auch Tageszahlen sein können, wurde indes beibehalten und kann überzeugend nachgewiesen werden. An Inschriften, die mit jüngeren Runen verfasst wurden, stellt der Runenstein von Harald Blauzahn in Jelling, die so genannte Taufe Dänemarks, ein besonderes Glanzlicht dar. Verschlüsselt im dreiseitigen Text, kann der Autor ein dreidimensionales astronomisches Kompendium, ein Planetarium in Form eines virtuellen Würfels nachweisen.
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Veröffentlichungsjahr: 2016
Impressum:
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Inhalt
Einführung
Versuch einer Begründung der FUThARK-Reform
Die Entwicklung der jüngeren aus der älteren Runenreihe
Vokale und Konsonanten
Die quadratische Anordnung des jüngeren FUThARK
Tageszahlen im alphabetischen Thesis-System
Tageszahlen im System alphabetisch dekadischer Stufen
Runeninschriften des jüngeren FUThARK
Inschrift (DR 239) auf dem Stein von Gørlev
König Gorms Runenstein in Jelling (DR 41)
Transformation der Inschrift A in eine quadratische Anordnung des alphabetischen Thesis-Systems
Transformation der Inschrift B in eine quadratische Form mit Tageszahlen im alphabetischen Thesis-System
Inschrift auf Gorms Runenstein mit Unterlegung von Tageszahlen in alphabetisch dekadischen Stufen
Transformation der Inschriften auf Gorms Runenstein in quadratische Anordnungen des alphabetischen Systems der dekadischen Stufen
Seite B von Gorms Runenstein in quadratischer Anordnung und im System alphabetisch dekadischer Stufen
Die Taufe Dänemarks‘ Der Runenstein von Harald Blauzahn in Jelling (DR 42)
Unterscheidung der durch Doppelpunkte sowie durch Einfachpunkte gekennzeichneten Bereiche der Gesamtinschrift
Unterscheidung von Vokalen und Konsonanten
Vokale
Steganographische Botschaften
Die 25 Textsegmente
Ein ‚Würfel-Planetarium‘ in den Inschriften auf König Haralds Runenstein!?
Abwicklung der Würfeloberflächen
„Diagonalverschnürung“ des Würfels
Der Mond Gliederung der synodischen Perioden
Die siderischen Perioden des Mondes
Siderische und synodische Perioden des Merkurs
Venus synodisch/siderisch
Siderische und synodische Perioden des Mars
Synodische Perioden des Jupiters
Synodische und siderische Perioden des Saturns
Sövestad-Stein 2 (DR 291)
Verbirgt auch diese Inschrift Daten in Runenquadraten?
Nachwort
Anhang
Orthographischer Vergleich
Tabelle der synodischen und siderischen Planeten-Perioden
Definition der synodischen und siderischen Umlaufzeiten der Planeten
Definition der „Großen Planeten-Jahre“ und ihrer Varianten
Mathematik
Genauigkeit der Daten
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Zum Verständnis dieser Abhandlung, insbesondere bezüglich der rekonstruierten Tageszahlen der Runen wird die Kenntnis des Essays „Zeit der Runen in FUThARK und Alphabet der Germanen“ (GRIN-Verlag) empfohlen.
Figur 01
Fast könnte man an eine Regelhaftigkeit glauben, dass Alphabete, nachdem sie einige Jahrhunderte in Gebrauch waren, einer drastischen Reform unterzogen werden, die in einigen Fällen mit einer erheblichen Reduzierung des Zeicheninventars einhergeht. So geschehen beim 30-stelligen Alphabet von Ugarit als Vorläufer des 22-stelligen phönikischen Alphabets, so die Entwicklung vom 28-stelligen arabischen Neshi-Alphabet zum 26-Stelligen Alphabet des Magrib und auch bei der Reform des 24-stelligen älteren FUThARK zum 16-stelligen jüngeren FUThARK.
