René Schlott
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René Schlott (*1977 in Mühlhausen/Thüringen) ist ein deutscher Historiker, Publizist und Journalist, der sich besonders mit Mediengeschichte, Holocaust-Historiographie und Grundrechtedebatten befasst. Nach einer Berufsausbildung und einem Diplom als Betriebswirt (1997–2001) studierte er Geschichte, Politik und Publizistik in Berlin und Genf und schloss 2006 sein Magisterstudium ab. 2011 promovierte er an der Universität Gießen mit einer medienhistorischen Dissertation zur Medialisierung des Papsttodes seit 1878. Von 2007 bis 2011 war er Stipendiat des Graduiertenkollegs "Transnationale Medienereignisse" in Gießen, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Medialisierung des Holocaust im Zentrum für Medien und Interaktivität. Zwischen 2014 und 2022 arbeitete Schlott am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, zunächst als Koordinator der Nachwuchsförderung, später als Wissenschaftlicher Mitarbeiter; seit Dezember 2022 ist er dort assoziierter Wissenschaftler. Parallel dazu engagiert er sich seit 2008 als freier Autor und Buchkritiker für Medien wie Spiegel Online, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und andere, insbesondere zur Holocaust-Forschung und Corona-Politik. Im akademischen Jahr 2025 war er Stipendiat am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, und er arbeitet aktuell an einer Biografie zum Holocaustforscher Raul Hilberg.