Auf Regen folgt Liebe - Mila Summers - E-Book

Auf Regen folgt Liebe E-Book

Mila Summers

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Beschreibung

Stell dir vor, du hast alles im Leben erreicht, wovon du immer geträumt hast. Und doch fehlt dir plötzlich etwas ... Mit Anfang vierzig lebt Julie ihren Traum: warmherziger Ehemann, zuckersüße Kinder (jedenfalls manchmal) und ein Traumhaus am Starnberger See! Sie ist zufrieden und glücklich. Zumindest bis zu ihrem zwanzigjährigen Klassentreffen. Julie verlebt einen Abend wie im Rausch, mit guter Musik, tollem Essen und Johannes – ihrem Schwarm von damals. Plötzlich sind da Schmetterlinge, wo keine hingehören, und Fragen, die sie sich nicht zu stellen wagt ...

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Mila Summers

 

Auf Regen folgt Liebe

 

 

 

 

Über das Buch:

Stell dir vor, du hast alles im Leben erreicht, wovon du immer geträumt hast. Und doch fehlt dir plötzlich etwas ...

 

Mit Anfang vierzig lebt Julie ihren Traum: warmherziger Ehemann, zuckersüße Kinder (jedenfalls manchmal) und ein Traumhaus am Starnberger See! Sie ist zufrieden und glücklich. Zumindest bis zu ihrem zwanzigjährigen Klassentreffen. Julie verlebt einen Abend wie im Rausch, mit guter Musik, tollem Essen und Johannes – ihrem Schwarm von damals. Plötzlich sind da Schmetterlinge, wo keine hingehören, und Fragen, die sie sich nicht zu stellen wagt ...

 

Für alle, die sich fragen, ob das Leben nicht noch mehr für sie zu bieten hat. Was braucht es, um seinen eigenen Weg aus einer Sackgasse heraus zu finden? Veränderung ist der Beginn von etwas Neuem. Sie kann uns Angst machen. Sie kann uns aber auch ungeahnte Kräfte verleihen.

 

Über die Autorin:

Mila Summers, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in Würzburg. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht. Nach einer plötzlichen Eingebung in der Schwangerschaft schreibt sie nun dramatische und humorvolle Liebesromane mit Happy End und erfreut sich am regen Austausch mit ihren LeserInnen.

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Bisher von der Autorin erschienen:

»Ein Cottage zum Verlieben«

Sommerglück in Schottland

Sommerzauber in Schottland

Winterglück in Schottland

Winterzauber in Schottland

Sommerträume in Schottland

Herbstzauber in Schottland

 

»Glücksmomente in Cornwall«

Herzklopfen und Meer

Sommer und Meer

Weihnachtszauber am Meer

Winterglitzern am Meer

 

»Liebe ist«-Reihe

Liebe ist nur mit Dir

Liebe ist ein Glücksfall

Liebe ist ganz nah

Liebe ist ein Wunder

Liebe ist nicht nur ein Gefühl

 

»Geschichten aus Port Isaac«

Der erste Sommer mit dir

Zuckersüßer Sommer

Weihnachten in Cornwall

Frühlingsküsse in Cornwall

Sommerküsse in Cornwall

Winterküsse in Cornwall

Verliebt in Cornwall

 

»Manhattan Love Stories«

Irresponsible desire

Irrepressible desire

Irresistible desire

 

»Tales of Chicago«

Küss mich wach

Vom Glück geküsst

Ein Frosch zum Küssen

Küsse in luftiger Höhe

Zum Küssen verführt

 

»Social Media Love«

Instafame oder Gummistiefel in Acryl

Facebook Romance oder nach all den Jahren

Twinder oder die Irrungen und Wirrungen der Liebe

 

»Weihnachtsromane«

Küsse unter dem Mistelzweig

Liebe und andere Weihnachtswunder

Ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk

Weihnachten in Cornwall

Weihnachten in den schottischen Highlands

Winterzauber in Columbia Falls

Der besondere Zauber von Weihnachten

Weihnachtswünsche werden wahr

Weihnachtszauber in London

 

Alle Teile sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Allerdings gibt es ein Wiedersehen mit den Protagonisten der vorhergehenden Bücher.

 

Weitere Bücher der Autorin:

Vielleicht klappt es ja morgen. Liebe in …

Rettung für die Liebe

Liebe lieber einzigartig

Auf einmal Liebe

Sommer, Sonne, Strand und Liebe – Nele & Josh

Verloren sind wir nur allein

Ein Sommer in Schottland

Mit dir bin ich unendlich

Von der Liebe überrascht

Sommerglück in der Villa Sehnsucht

 

Mila Summers schreibt als Nele Blohm Ost- und Nordseeromane

Wie das Leuchten von Bernstein

Dein Flüstern im Meereswind

Weihnachten auf Hiddensee

Die Liebe will Meer

Alles auf Sommer

Weihnachtszauber auf Föhr

Weihnachtsglanz – Strandkorbzauber auf Rügen

Meer Zeit für die Liebe

Lass den Sommer in dein Herz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MILA

SUMMERS

 

 

Auf Regen folgt Liebe

 

Roman

 

 

 

 

Deutsche Erstauflage Juli 2024

Copyright © Mila Summers

Lektorat: Dorothea Kenneweg

Korrektorat: Lektorat BuchAuszeit

Covergestaltung: Nadine Kapp

Covermotiv: Shutterstock ©Vectorcreator, ©Khakimullin Aleksandr, ©NadzeyaShanchuk, ©Ardkyuu

Impressum: D. Hartung

Frankfurter Str. 22

97082 Würzburg

 

 

Alle Rechte, einschließlich dem des vollständigen oder teilweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

Personen und Handlungen sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Menschen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

 

[email protected]

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Danksagung

Kapitel 1

 

 

»Mama, ich brauche zehn Euro Papiergeld für die Schule. Ach, und du musst mir noch diesen Zettel hier für den Elternabend unterschreiben.«

Malina wedelte mit besagtem Elternabendzettel so dicht vor meinem Gesicht herum, dass ich befürchtete, er könnte mir jeden Moment ins Auge gehen.

»Mama, ist das genug Milch?«

Matteo goss immer weiter Milch in seine Schale, obwohl sie bereits überlief.

Also hechtete ich zu ihm hinüber, nahm ihm die Packung aus der Hand und rutschte dabei auf der Lache aus, die sich bereits auf dem Küchenboden gebildet hatte.

»Matteo, musste das denn jetzt wirklich sein?«

Mit schmerzverzerrter Miene kämpfte ich mich zurück auf die Beine, während Malina nach wie vor mit dem Zettel vor meinem Gesicht herumwedelte.

»Was ist denn jetzt mit der Unterschrift, Mama? Ich muss zum Bus. Wenn du nicht gleich unterschreibst, ist er weg, und ich komme zu spät.«

Seufzend nahm ich mir einen Kugelschreiber aus der Küchenschublade, in der sich außer dem Besteck inzwischen eine Unmenge anderer Dinge angesammelt hatte, die dort definitiv nicht hingehörten.

Zumindest nicht im klassischen Besteckschubladen-Universum. Da hatten Löffel, Gabeln, Messer, Fleischklopfer, Eisportionierer und Schöpflöffel etwas zu suchen. Nicht aber Kugelschreiber, Pokémon-Sammelkarten oder Bügelperlen. Wie waren die da bloß wieder hineingeraten?

Als ich Malina das Blatt Papier überreicht hatte, stellte ich fest, dass Matteo in der Zwischenzeit mit der Schüssel an seinen Platz marschiert war. Dumm nur, dass der Inhalt seiner Schale dabei bei jedem Schritt übergeschwappt und zum größten Teil auf dem Boden gelandet war. Eine klebrige Mischung aus Haferschleim, Milch und kleinen geriebenen Apfelstücken lag wie im Märchen von Hänsel und Gretel auf dem Weg. Womöglich hatte Matteo ja Sorge, er könnte vom Wohnzimmer nicht zurück in die Küche finden.

Seufzend blickte ich auf die einzelnen Tupfer am Boden. Das würde ich nun auch noch aufwischen müssen, bevor ich endlich mit der Arbeit beginnen konnte. Vorher musste ich Matteo aber noch zum Kindergarten bringen. Siedeheiß fiel mir ein, dass heute etwas anderes auf dem Plan stand als sonst. Sie trafen sich nicht zum Morgenkreis in der Gruppe, sondern am Landratsamt, denn sie besuchten die Müllmonster, um erklärt zu bekommen, wie man den Müll richtig trennt.

Alles gut und wichtig, aber es bedeutete einen Umweg mehr für mich.

»Was ist denn nun mit den zehn Euro, Mama?«

Malina stand mit Jacke und Schuhen entnervt vor mir und rollte ungeduldig mit den Augen.

»Michael, hast du mal eben zehn Euro für deine Tochter?«

Mein Mann musste erst in einer Stunde im Büro sein und kramte noch oben in der Galerie herum. Keine Ahnung, was er da wieder tat, anstatt nach unten zu kommen, um mir in diesem Chaos zur Seite zu stehen.

Argh!

»Was meinst du?«

»Mama, ich muss jetzt wirklich. Der Bus.«

Malina gab einen entnervten Laut von sich, der vielmehr mir zugestanden hätte. Warum hatte sie denn nicht gestern gesagt, dass sie das Geld dringend benötigte?

Wider besseres Wissen holte ich meine Geldbörse aus meiner Umhängetasche. Leider hatte ich nur einen Fünfzig-Euro-Schein. Kaum dass ich ihn aus der Lasche herausbefördert hatte, griff Malina auch schon so flink danach, als hätte sie klebrige Hände wie diese Patschhände, die es in den neunziger Jahren in allen nur erdenklichen Farben gab und die eine merkwürdige bis abstoßende Konsistenz hatten. Aber wie die winzigen bunten Anhängerschnuller, die plötzlich alle sammelten, und die bunten Trolle mit den extravagant zu Berge stehenden Haaren gehörten auch die irgendwie zu meiner Kindheit.

»Danke, Mama«, rief Malina und war so schnell auf dem Weg in den Flur, dass ich nur noch ihre Rückansicht zu Gesicht bekam.

»He, Moment! Das Restgeld möchte ich gerne wiederhaben.«

Keine Antwort. Stattdessen fiel die Tür ins Schloss, und meine Tochter war auf dem Weg zum Schulbus, der in exakt drei Minuten fuhr. Die Strecke dorthin schaffte man in zwei Minuten. Allerdings nur, wenn man nicht trödelte.

Hoffentlich erreichte sie ihn noch. Sonst musste ich Matteo nicht nur zu den Müllmonstern bringen, sondern auch Malina zur Schule fahren.

Das würde den Rest meines Tagesablaufes gewaltig ins Wanken bringen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, zwei Projekte abzuschließen, für die ich das finale Go erhalten hatte. Nach meinem Trainingsplan von Gymondo wäre heute allerdings mal wieder eine Stunde Pilates fällig. Ob ich das alles unter einen Hut bringen würde, wenn ich die Kinder und meine Arbeit …

Matteos erschrockenes »Ups!« und ein lautes Klirren rissen mich aus meinen Gedanken.

Ohne weiter über Malina und die Busproblematik nachzudenken, wandte ich mich zu Matteo um. Die Schüssel, die er eben erst an den Tisch gebracht hatte, lag nun unter selbigem. Die zähflüssige Masse, die sich darin befunden hatte, ergoss sich nun vollends auf dem Boden.

»Ach, Matteo!«

Schon im nächsten Moment eilte ich zu ihm, schnappte mir die obligatorische Küchenrolle vom Tisch, die mit meinem Nachhaltigkeitsgedanken so viel zu tun hatte wie der Kauf von in Spanien angebauten Erdbeeren, aber in einer Familie mit kleinen Kindern einfach nicht wegzudenken war. Zumindest in unserer. Womöglich hatte ich diesbezüglich noch ein wenig Arbeit vor mir, was mein Mindset anbelangte. Aber im Moment versuchte ich nur zu überleben.

»Michael, es wäre wirklich toll, wenn du mal runterkommen und mir helfen könntest«, rief ich nach oben in die Galerie und kam mir dabei augenblicklich schrecklich vor.

Einerseits konnte mein Mann schließlich nichts dafür, dass mich dieser stressige Frühstücksmorgen mit den Kindern vollkommen aus der Bahn warf. Und andererseits war es nicht richtig, meine Gefühle an ihm auszulassen.

Aber ich war schließlich auch nur ein Mensch. Und gerade hatte ich das dringende Bedürfnis, Dampf aus dem Kessel abzulassen, bevor er mir laut scheppernd um die Ohren flog.

»Was meinst du, mein Schatz?«

Als Michael sich über das Treppengeländer beugte, klang er so lieb und besorgt wie eigentlich immer.

»Kannst du bitte runterkommen?«, bat ich ihn nun nicht mehr ganz so barsch.

»Aber sicher doch, mein Schatz. Ich brauche nur noch fünf Minuten. Dann bin ich da.«

Und ich weg, ging es mir durch den Kopf.

Aber ich sagte es nicht. Ich sagte es nicht, weil ich nicht als quengelnde Xanthippe dastehen wollte. Ich wollte nicht die nörgelnde Ehefrau sein, die ihrem Mann ständig Vorhaltungen machte.

Und im Grunde war doch eigentlich gar nichts groß passiert. Oder?

Wenn Michael gleich herunterkommen und ich ihm erzählen würde, was vorgefallen war, käme es mir albern vor.

Warum fühlte ich mich dann dennoch so unglaublich angestrengt? Mein Herz raste mal wieder. Wie so oft in den letzten Monaten. Meine Ärztin hatte keinen Grund dafür finden können. Das Langzeitblutdruckmessgerät, das ich vierundzwanzig Stunden getragen und das mir unzählige blaue Flecken am Arm beschert hatte, hatte kein Ergebnis geliefert. Nicht mal ansatzweise.

Niemand wusste, warum mein Herz manchmal plötzlich stolperte, ich nachts mit wild pochendem Herzen aus dem Schlaf hochschoss oder das Gefühl hatte, im Liegen sterben zu müssen.

Die einsetzenden Wechseljahre standen im Raum. Dabei war ich doch erst vierzig. Stand ich tatsächlich kurz davor, in die Menopause überzugehen? Konnte das denn wirklich der Grund für meine Herzprobleme sein, die laut Aufzeichnungen aus dem Blutdruckmessgerät überhaupt nicht existierten? Oder war es der Stress, den ich im Alltag hatte?

Stress, wohlgemerkt, wie ihn alle Mütter hatten. Das hatte mir meine Ärztin mit abschätzigem Blick mitgeteilt, als ich ihr meine Symptome geschildert und von meinem Alltag berichtet hatte.

Warum Frauen untereinander nur so oft stutenbissig waren, hatte ich noch nie verstanden. Anstatt zusammenzuhalten, hatte ich das Gefühl, dass es darum ging, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Erst mit den Kindern und ihren Entwicklungsschritten, dann mit der Arbeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann mit den schulischen Leistungen der Kleinen.

»Mama, tut mir leid.«

Matteo hatte das verkleckerte Müsli und ein paar Apfelstückchen vom Tisch zu wischen versucht, dabei war nun auch noch das randvoll gefüllte Wasserglas umgefallen. Ich wusste schon, warum es bei uns nur Wasser zu trinken gab.

Seufzend kam ich mit meiner Küchenrolle, die gerade noch auf dem Boden im Einsatz gewesen war auf die Füße und ließ einzelne Blätter das Wasser vom Tisch aufsaugen, während Matteo mich mit sorgenvollem Blick ansah.

»Alles gut, mein Kleiner.« Ich gab ihm einen Kuss auf die Stirn. »Es ist ja nichts passiert.«

Er lächelte zufrieden, schob seinen Stuhl beiseite und ging ins Bad, um sich die Hände zu waschen und die Zähne zu putzen.

»So, wie kann ich dir helfen?«, fragte Michael einige Minuten später, als ich das Chaos bereits beseitigt hatte.

Dem ersten Impuls folgend wollte ich ihn zum Mond katapultieren und ihn nie wiedersehen. Doch als er mich zu sich umdrehte, mir zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht wischte und mir einen Kuss auf die Stirn gab, schmolz ich dahin.

Nicht Michael war der Böse in diesem Spiel. Niemand war böse. Auch nicht die Kinder, die dafür gesorgt hatten, dass mein Morgen viel chaotischer verlief, als ich es mir gewünscht hätte.

»Ach, Michael …«, seufzte ich.

»Was hältst du davon, wenn ich meine Eltern frage, ob sie uns mal wieder besuchen kommen wollen? Sie könnten eine Woche bleiben, und wir könnten uns für zwei Tage in diesem süßen Wellnesshotel in der Schweiz einquartieren, in dem wir zuletzt vor Matteos Geburt waren.«

Michaels Vorschlag klang verlockend. Ich konnte mich nicht daran erinnern, wann wir beide in letzter Zeit mal allein etwas unternommen hatten. Immer waren die Kinder dabei gewesen. An einen entspannten Abend im Restaurant war gar nicht zu denken. Auch im Schwimmbad ging es darum, Malina zu unterhalten und gleichzeitig darauf zu achten, dass Matteo, der noch nicht ganz so schwimmsicher war, nicht unterging. Das letzte Buch, das ich vor einer halben Ewigkeit zu lesen angefangen hatte, lag nach wie vor auf meinem Nachttisch und fristete dort ein eher unrühmliches Dasein unter einer dicken Staubschicht.

»Das klingt wundervoll, Michael. Ehrlich! Aber deine Eltern fahren doch jetzt erstmal gemeinsam auf Kur. Außerdem hat deine Mutter das letzte Mal gejammert, dass ihr die Schlafcouch im Gästezimmer den Rücken verdorben hat. Und auch dein Vater schläft am liebsten in seinem eigenen Bett.«

So sehr ich mich dem Gedanken auch hingeben wollte, in absehbarer Zeit, wenn auch nur für ein paar Tage, aus diesem Irrenhaus zu entkommen, so konnte ich die Fakten doch nicht ausblenden. Und die sprachen nun mal gegen uns.

»Ja, du hast sicher Recht. Wir müssten eine andere Lösung finden. Was ist mit deiner Mutter?«

Dieses Thema konnte an diesem Vormittag meine Laune auch nicht gerade heben. Denn meine Mutter war zumeist ein rotes Tuch für mich. Sie hatte meinen Bruder Ralf und mich nach dem frühen Tod unseres Vaters allein großgezogen und wurde nicht müde, mir zu sagen, wie privilegiert ich doch sei, dass Michael mir sowohl im Haushalt als auch mit den Kindern half.

Sie war so ziemlich der letzte Mensch, den ich um einen Gefallen bitten wollte. Und Michael wusste das auch. Da unsere Geschwister allerdings allesamt kleine Kinder hatten, entfernt von uns wohnten und es keine weiteren Verwandte gab, die uns hätten zur Hand gehen können, blieb nur meine Mutter.

»Ich frag sie bei Gelegenheit«, erwiderte ich und definierte dabei den zeitlichen Rahmen lieber nicht näher.

Nun war es an Michael zu seufzen.

Und das fand ich schrecklich. Denn er bemühte sich redlich um unsere Beziehung. Auf seine Weise. Natürlich war ich mir im Klaren darüber, dass unser Eheleben sich mit unseren beiden Kindern drastisch verändert hatte. Wir waren mehr Eltern als ein verliebtes Paar. Aber wir liebten uns doch noch.

Und irgendwann waren die Kinder aus dem Gröbsten raus. Bis dahin mussten wir nur durchhalten. Irgendwie. Dann würde es besser und ruhiger werden. Wir brauchten nur noch ein bisschen mehr Durchhaltevermögen. Das musste doch zu schaffen sein.

»Ich bin fertig. Wir können los«, meinte Matteo und kam freudestrahlend auf uns zu.

Beim Zähneputzen war ihm die Zahnpasta über das Shirt, die Hose bis hinunter zum linken Socken getropft. Eine Meisterleistung. Und in einem weniger stressigen Augenblick hätte ich es vielleicht sogar lustig gefunden. Aber so schoss mein Stresslevel nur noch mehr in die Höhe.

»Matteo, du hast dich komplett mit Zahnpasta beschmiert«, stellte ich fest.

Matteo, der bis eben noch gelächelt hatte, sah bedröppelt an sich hinunter. Und ich fühlte mich wie die böse Stiefmutter von Schneewittchen. Warum konnte ich ihm nicht auf liebevollere Art und Weise sagen, dass er sich noch mal umziehen musste? Es kostete mich so viel Kraft, ruhig und gelassen zu bleiben.

»Komm, mein Schatz, ich helfe dir, dich umzuziehen. Das geht ganz schnell. Wer als erster in deinem Kinderzimmer ist«, rief Michael.

Schon im nächsten Augenblick rannte Matteo nach oben in sein Zimmer. Michael folgte ihm. Auf dem ersten Treppenabsatz sah er augenzwinkernd zu mir herunter und gab mir dabei mal wieder das Gefühl, dass wir zusammen alles schaffen konnten.

Warum fiel es mir dann so schwer, daran zu glauben?

Es hatte sich gerade ein Hauch von Ruhe in mir eingestellt, als es an der Tür klingelte.

Ich hastete durch die Wohnküche in den Flur, um zu öffnen.

Dabei ging mir durch den Kopf, dass ich meine Tagesplanung noch einhalten konnte, wenn ich in den nächsten fünf Minuten loskäme. Das sollte zu schaffen sein. Vielleicht würde ich auf dem Rückweg von den Müllmonstern noch schnell einkaufen gehen können. Das lag ja auf dem Weg. Ob ich dann allerdings noch meine Sportstunde einschieben konnte, blieb fraglich. Aber am Wochenende zu verhungern, stellte wohl kaum eine Alternative dar. Und da Michael morgen ganz in der Früh mit den Kindern und mir zum See wollte, um dort den Tag zu verbringen, blieb mir kaum eine Alternative.

Es klingelte erneut.

»Ja, doch. Ich komme schon.«

Manche Menschen hatten einfach keine Geduld.

Als ich die Tür aufriss, stand Malina davor.

»Malina? Was machst du denn hier?«

»Ich habe den Bus verpasst«, zerknirscht blickte sie auf ihre Schuhe.

»Na, dann komm erstmal wieder rein. Matteo ist noch nicht fertig. Er hat sich eben mit Zahnpasta bekleckert.«

Sie lachte.

»Voll das Baby.«

»Matteo ist kein Baby mehr. Er ist in der Vorschule und kommt im September in die Schule«, berichtigte ich sie, als wäre sie eine Außenstehende, die keinen Einblick in unser Familienleben hatte.

»Mama, das weiß ich selbst«, sie rollte mit den Augen.

Dabei musste ich mich mal wieder fragen, ob meine zehnjährige Tochter kurz vor der Pubertät stand. Es gab so einige Anzeichen dafür. Besonders schlimm war die Tatsache, dass ich ihr allmählich peinlich wurde.

Ein Küsschen durfte ich ihr auch nicht mehr geben, wenn ich sie zur Schule brachte. Und ihre Freunde sprach ich besser auch nicht an. Denn sonst konnte ich mir am Nachmittag eine gesalzene Standpauke anhören. Dabei fiel immer wieder das Wort Privatsphäre.

Etwas, wovon ich im Moment viel zu wenig hatte. Nicht mal aufs Klo konnte man als Mutter allein gehen. Und wehe man schloss die Tür ab. Das kam einem Hochverrat gleich. Mindestens.

»Wetten, du kannst deine Schuhe nicht so schnell anziehen wie ich meine?«

Michael war mit Matteo nach unten gekommen.

»Oh, Tochterkind. Was machst du denn hier? Hast du den Bus verpasst?«

»Er ist mir vor der Nase weggefahren, Daddy. Das kannst du dir nicht vorstellen«, erklärte sie, ganz ohne dabei mit den Augen zu rollen.

Irgendwas machte ich falsch.

»Na, kommt ihr beiden. Dann fahr ich euch noch schnell in die Kita und in die Schule. Ich muss heute erst später im Büro sein.« Schon schlüpfte Michael in seine Schuhe.

»Warum hast du das denn nicht schon viel früher gesagt?«, jammerte ich.

»Du hast mich nicht danach gefragt, mein Schatz.«

Er gab mir einen Kuss auf den Mund, sodass meine Widerworte darin erstarben.

»Wer zuerst beim Auto ist«, rief er, und schon rannten Matteo und Malina nach draußen zu seinem Wagen.

»Warte, Michael, Matteo muss heute zu den Müllmonstern, und er hat noch keine Jacke an. Oh, und Malina musste ich einen Fünfzig-Euro-Schein mitgeben, da ich es nicht kleiner hatte. Vielleicht kannst du …«

Er küsste mich abermals.

»Mach dir keine Sorgen, mein Schatz. Alles wird gut. Du kochst dir jetzt erstmal einen Tee und startest ganz in Ruhe in den Tag. Ich liebe dich. Bis später.«

Kapitel 2

 

 

Nachdem Michael mit den Kindern aus dem Haus war, fiel mir auf, dass Matteo seine Trinkflasche vergessen und Malina ihre Brotzeitdose auf der Küchenanrichte liegengelassen hatte.

Für den Bruchteil einer Sekunde zog ich es in Erwägung, den dreien nachzufahren. Doch dann entschied ich mich anders und stellte den Wasserkocher an, um mir einen Yogi-Tee aufzubrühen. Carlo lief mir schwanzwedelnd um die Beine. Er musste mal raus.

Auf dem Teebeutelanhänger stand heute »Der Frieden ist in dir«.

Tja, schön wär’s. Wenn ich in mein Innerstes blickte, dann war ich aufgewühlt, gestresst und müde. Von Frieden weit und breit nichts zu sehen.

Nachdem ich eine Runde mit dem Hund gelaufen war, kam ich nach Hause, um den erkalteten Tee zu trinken. Den hatte ich in der Zwischenzeit ganz vergessen.

Aber als Mutter war man es gewöhnt, lauwarmen Tee zu trinken. Ebenso war mein Essen oft bereits kalt gewesen, als die Kinder noch kleiner waren. Oder war das nur bei mir der Fall? Hatten die anderen Mütter ihr Leben womöglich besser im Griff als ich? Und wenn ja, was machten sie anders?

Mit Malina und Matteo, die zum Sport und zur Musikstunde gefahren werden mussten, dann mit Freunden etwas ausmachten oder anderweitig beschäftigt werden wollten, hatte ich manchmal das Gefühl, mein eigenes Leben auf unbestimmte Zeit ins Tiefkühlfach unseres Kühlschranks gelegt zu haben. Irgendwann würde ich es wieder dort herausnehmen, es auftauen und meinen Hobbys und Leidenschaften nachgehen können. Irgendwann.

Bis dahin galt es, meine Arbeit zu machen, Malina mit den Hausaufgaben zu helfen und Matteo das Fahrradfahren beizubringen.

Seufzend ging ich nach oben auf die Galerie, sammelte auf dem Weg noch ein Spielzeugauto und ein liegengebliebenes T-Shirt vom Boden und klappte den Laptop auf, als ich endlich mein Büro erreichte. Der Ausblick von hier oben war fantastisch. Bis auf die Alpen konnte ich bei guter Sicht blicken. Mein Arbeitszimmer war der schönste Raum im Haus für mich. Und er hatte eine abschließbare Tür. Ein Segen, wenn man zwei kleine Kinder hatte, die bei allem, was sie brauchten, lieber nach Mama als nach Papa riefen.

Ich atmete mehrere Male tief ein und wieder aus, um mich nun von dem stressigen Vormittag zu lösen. Jetzt war ich Julie Hagedorn, die Werbetexterin, und nicht die Mutter von zwei Kindern.

Es war an der Zeit, meine kreative Energie fließen zu lassen. Also machte ich sanfte Entspannungsklänge an, schloss kurz die Augen und sah dabei unvermittelt die heruntergefallene Haferschleimschüssel von Matteo vor mir. Eilig schob ich das Bild beiseite und wandte mich meiner Arbeit zu. Zumindest versuchte ich es. Die Flasche, die ich Matteo nicht mitgegeben hatte, und die Brotzeitdose, die Malina vergessen hatte, schwirrten in meinem Hinterkopf herum.

Ständig kreisten meine Gedanken um meine Kinder. Es fiel mir heute besonders schwer, in die Gänge zu kommen. Denn anstatt hier herumzusitzen und meiner Arbeit nachzugehen, hätte ich eigentlich noch die Einkäufe erledigen müssen. Und Sport stand doch auch noch auf dem Plan.

Das schlechte Gewissen nagte mal wieder an mir. Diesmal, weil ich eine furchtbar schlechte Organisatorin war. Warum gelang es mir nicht, besser und vor allem langfristiger zu planen? Anstatt meine Arbeiten auf den letzten Drücker zu erledigen, sollte ich dringend mein Zeitmanagement verbessern.

Aber das Leben hielt sich nur selten an ein vorgeschriebenes Drehbuch. Jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, alles gut zu überblicken und Herrin der Lage zu sein, grätschte es mir mit voller Breitseite dazwischen.

Gerade, als ich mit meiner Arbeit beginnen wollte, klingelte mein Handy. Malina.

»Hallo, Malina. Ist was passiert?«

Mein Atem stockte. Für gewöhnlich rief mich meine Tochter nur mit dem Notfallhandy an, wenn tatsächlich ein Notfall vorlag. Dementsprechend beunruhigt nahm ich das Gespräch entgegen.

»Hey, Mama. Ich hab meinen Sportbeutel zuhause vergessen. Kannst du mir den vielleicht zur fünften reinfahren? Wir machen heute Noten. Kastenspringen. Von beiden Seiten. Ich will nicht die Einzige sein, die nicht mitmachen kann.«

Während Malina ohne Punkt und Komma auf mich einredete, versuchte ich in Gedanken einen Plan zu erstellen, wie ich das in meinen randvoll gefüllten Tag auch noch unterbringen konnte. Vielleicht, wenn ich das mit dem Einkaufen verband? Ja, das müsste gehen. Allerdings müsste ich dann zum REWE. Dort gab es den Käse nicht, den Matteo so mochte und den er sich morgen für unseren Picknickausflug gewünscht hatte. Das würde wieder ein Gezeter geben, wenn der Käse nicht da war.

»Mama? Bist du noch dran? Hörst du mich?«, riss mich Malina aus meinem Gedankengang.

»Ich bringe dir den Sportbeutel vorbei. Mach dir keine Sorgen. Aber denk bitte in Zukunft besser daran. Schließlich kann ich dir nicht ständig alles hinterhertragen.«

»Du bist doch eh daheim«, erwiderte meine Tochter.

»Ich arbeite von zu Hause aus, Malina. Das ist ein riesengroßer Unterschied. Du tust gerade so, als würde ich hier in meinem Büro herumsitzen und Däumchen drehen.«

Streng genommen tat ich genau das, weil ich bisher nämlich noch rein gar nichts von meiner kreativen Arbeit erledigt hatte. Aber ich würde einen Teufel tun und meiner Tochter davon berichten.

»Also, kommst du dann? Ich muss wieder reingehen. Die Pause ist vorbei.«

Ein entkräfteter Laut entwich meinem Mund.

»Ich komme.«

»Prima. Danke dir.«

Und schon war das Gespräch wieder beendet.

Das geschah so schnell, dass ich noch einige Augenblicke mit dem Handy am Ohr dasaß.

Bevor ich mich wieder im Nichtstun und Grübeln verlieren konnte, entschied ich mich, an diesem Freitagmorgen erstmal meine Emails zu checken. Das Abarbeiten ging meist ganz gut von der Hand, und man hatte das Gefühl, richtig was geleistet zu haben.

Doch schon in der ersten Nachricht in meinem Postfach ging es um die Frankfurter Buchmesse, bei der ich die Verlagsmitarbeiter treffen sollte, mit denen ich zusammenarbeitete. Außerdem galt es das Konzept für einen Workshop einzureichen.

Siedeheiß fiel mir dabei ein, dass ich bisher weder ein Hotel noch ein Bahnticket gebucht hatte. Um beides musste ich mich dringend noch kümmern. Wie um sieben Millionen anderer Dinge auch.

Anstatt also diese Mail zu bearbeiten, fixierte ich sie oben, wo bereits ein Dutzend anderer Mails darauf warteten, bearbeitet zu werden. Hatte ich soeben allen Ernstes behauptet, das Beantworten von E-Mails wäre eine der leichteren Herausforderungen des Tages?

Ich spielte bereits mit dem Gedanken, mich einer anderen Tätigkeit zuzuwenden, als ich eine E-Mail von einer alten Freundin aus Schultagen erblickte, mit dem Betreff »Zwanzig Jahre Abi«.

Zwanzig Jahre, schoss es mir durch den Kopf.

Das war eine unglaublich lange Zeit. Zwanzig Jahre. Nein, das konnte nicht stimmen. Janina musste sich getäuscht haben. Es konnte unmöglich zwanzig Jahre her sein, seit wir Abitur machten. Das hieß nämlich …, dass ich verdammt alt war.

Mein Blick fiel auf den großen Spiegel, der nicht mehr ins Schlafzimmer gepasst hatte, den ich aber unbedingt haben wollte, um mich und meine Kleiderauswahl auch mal komplett sehen zu können. Und nicht nur halbherzig im Badezimmerspiegel.

Wie ferngesteuert erhob ich mich von meinem Schreibtischstuhl und ging hinüber, um mein Spiegelbild zu begutachten. An der Stirn, um die Augen- und Mundpartie durchlief meine Haut eine Vielzahl kleiner Fältchen. Meine Haare hatte ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gefärbt. Hier und da reckte sich ein übermütiges weißes Haar wie eine Antenne Richtung Zimmerdecke. Nur Empfang erhielt sie keinen. Denn dann hätte ich womöglich mehr Antworten auf die vielen Fragen bekommen, die mir tagtäglich durch den Kopf schwirrten.

Wie heute. Konnte es denn wirklich schon zwanzig Jahre her sein, dass ich mit meinen Klassenkameraden am Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg mein Abitur gemacht hatte?

In Gedanken wanderte ich immer weiter zurück in die Vergangenheit. Ich dachte an mein Studium, daran, wie Michael und ich uns kennengelernt und wir eine ganze Weile später geheiratet hatten. Ich dachte an meine Kinder. Malina wurde schon zehn. Unglaublich. Wo war nur die ganze Zeit geblieben?

Voller Entsetzen wurde ich mir in diesem Moment der Tatsache bewusst, dass mein halbes Leben nun hinter mir lag. Alles, was noch kommen würde, war der Rest. Und ich war alt. Ich hatte Falten, mein übriger Körper war nach zwei Schwangerschaften auch nicht mehr so taufrisch, und von der ständigen Müdigkeit erst gar nicht zu sprechen.

Und je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde ich mir der Tatsache bewusst, dass ich etwas an meinem Leben verändern musste. Ich konnte nicht länger so weitermachen wie bisher. Schließlich war das hier mein Leben.

Wer wusste schon, wie lange ich überhaupt noch hatte? Außerdem konnte ich jederzeit krank werden oder auf Hilfe angewiesen sein. Diese Gedanken setzten mir so sehr zu, dass ich einen schwerwiegenden Fehler beging.

Ich rief meine Mutter an.

Es tutete bereits mehrfach, ehe sie abnahm. In der Zwischenzeit hatte ich schon überlegt, wieder aufzulegen.

---ENDE DER LESEPROBE---