Caesar als Totengräber der res publica? (11. Klasse, Grundkurs Geschichte) - Olaf Breithecker - E-Book

Caesar als Totengräber der res publica? (11. Klasse, Grundkurs Geschichte) E-Book

Olaf Breithecker

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Beschreibung

Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,5, , Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem Caesar sich großen militärischen Ruhm im gallischen Kriege erworben hatte, verlangte der Senat auf das Treiben des Pompeius die Niederlegung seines militärischen Kommandos, die Auflösung seiner Legion und die Rückkehr nach Rom. Da Caesar während seiner Zeit als Konsul im Jahre 49 v. Chr. und während seiner Zeit als Prokonsul in den Provinzen Gallia Cisalpina und Illyrien in den Jahren 58 bis 51 v.Chr. gegen zahlreiche Gesetze der res publica verstoßen hatte, drohte ihm ein Gerichtsprozess, der das Ende seiner politischen Laufbahn bedeutet hätte. Aus diesem Grund entschied sich Caesar für den Militärputsch, besetzte Rom und besiegte Pompeius. Nachdem er seine militärischen und politischen Gegner ausgeschaltet hatte, regierte er formal nach der Verfassung der res publica, praktisch aber uneingeschränkt. So vereinigte er die höchsten Staatsämter in seiner Person: Konsul, Diktator, Zensor und ständiger Oberbefehlshaber (Imperator). Die Verlängerung seiner Stellung als Diktator auf Lebenszeit bedeutete letztlich eine verdeckte Form der Monarchie. Die Alleinherrschaft Caesars wurde durch zahlreiche Ehrungen unterstützt. Schon zu Lebzeiten entwickelte sich eine Vergöttlichung seiner Person. Die Missachtung der republikanischen Verfassung unterdrückte die traditions- und selbst-bewusste senatorische Opposition und führte schließlich zu seiner Ermordung im Jahre 44 v.Chr .

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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INHALT

 

1. Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Die Römische Republik – Zum Scheitern verurteilt?

2. Kompetenzen und Standards der gezeigten Stunde

3. Lerngruppenanalyse

4. Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden

5. Sachstrukturanalyse/ Didaktische Reduktion

6. Lehr- und Lernstrukturanalyse

7. Geplanter Unterrichtsverlauf

8. Literaturverzeichnis

9. Quellenverzeichnis

10. Anlagen

 

1. Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit: Die Römische Republik – Zum Scheitern verurteilt?

2. Kompetenzen und Standards der gezeigten Stunde

 

Der RLP Geschichte sieht für die Jahrgangsstufe 11 das Themenfeld „Die Grundlegung der modernen Welt in der Antike“, ferner als Inhalt „Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms“ vor[1]. Die folgenden, auf diese Stunde zutreffenden Standards sind ebenfalls diesem entnommen und werden hinsichtlich der Kompetenzentwicklung der SuS für diese Stunde wie folgt ausgeführt:

 

 

 

3. Lerngruppenanalyse

In dem Grundkurs der Klasse 11, den ich seit Beginn des Schuljahres eigenverantwortlich unterrichte, lernen 22 SuS, davon 5 Mädchen und 17 Jungen.

Das Leistungsniveau der Lerngruppe ist sehr heterogen. Es gibt einige SuS, die durch eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Beiträge das Unterrichtsgeschehen voranbringen und stets interessiert den Unterricht verfolgen. Andere Schüler beteiligen sich jedoch kaum und zeigen wenig Interesse am Unterricht.

4. Individuelle Kompetenzentwicklung der Lernenden