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Seine dunklen Augen geben nichts preis. Aber in seinem Herzen brennt ein Wunsch: Raffaele Rossellini will sich an Lana rächen. Denn sie ist schuld daran, dass seine Schwester im Koma liegt. Als Lana vor dem privaten und beruflichen Bankrott steht, ist seine Stunde gekommen. Höflich lässt Raffaele sie auf seinem Anwesen wohnen. Hier will er sie zur Liebe verführen, ihr Herz erobern - und sie danach wegschicken. Nur, während er sie zum ersten Mal küsst, erkennt er, dass der Plan einen Haken hat: Die Gefühle, die Lana in ihm weckt, lodern heißer als jede Rache …
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Seitenzahl: 197
Yvonne Lindsay
Die Glut, die du in mir weckst
IMPRESSUM
BACCARA erscheint im CORA Verlag GmbH & Co. KG, 20350 Hamburg, Axel-Springer-Platz 1
© 2007 by Dolce Vita Trust Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., Amsterdam
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BACCARABand 1509 - 2008 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg Übersetzung: Brigitte Bumke
Fotos: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format im 03/2011 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 978-3-86349-906-8
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten. CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Er verachtete und hasste sie mit jedem Atemzug, den er tat, mehr.
Da stand sie, abseits. Eine einsame Frau. Verwitwet.
Verwitwet, nicht geschieden.
Groß, elegant, unnatürlich gefasst. Hatte sie ihren verstorbenen Mann überhaupt geliebt? Er bezweifelte es. Wenn sie ihn geliebt hätte, hätte sie ihn gehen lassen. Hätte ihn Maria überlassen, anstatt an einer Ehe festzuhalten, die längst keine mehr war.
Ohne auf den kalten Wind zu achten, der ihm unablässig Regen ins Gesicht blies, verharrte Raffaele Rossellini in einiger Entfernung von den am Grab stehenden Trauernden.
Er ließ sich von seiner Wut mitreißen. Würde seine geliebte Schwester jetzt im Krankenhaus liegen, nur noch durch Apparate am Leben gehalten, wenn die kühle Blondine in Schwarz den wiederholten Bitten ihres Mannes, ihn freizugeben, nachgegeben hätte? Wenn sie ihn vor der Geburt eines Kindes, das nun weder Vater noch Mutter haben würde, hätte gehen lassen?
Erneut von tiefem Schmerz überwältigt, seufzte er auf.
Er war hergekommen, um dem Mann, den seine Schwester geliebt hatte, die letzte Ehre zu erweisen. Einem Mann, mit dem er geschäftlich zu tun gehabt hatte und den er als Freund betrachtete. Bald würde er, Raffaele, wieder am Bett seiner Schwester sitzen. Obwohl sie vermutlich nicht merkte, dass er bei ihr war.
Die lebenserhaltenden Maßnahmen würden nach der Geburt des Kindes eingestellt werden. Die Ärzte hofften, diese Geburt so lange wie möglich hinauszögern zu können, damit das Kind weiter wuchs. Raffaele fand die Argumentation, dass ein ungeborenes Leben nicht unnötig aufgegeben werden sollte, schrecklich. Seine jüngere Schwester war ein so lebensfroher Mensch gewesen. Und dass sie nicht in Würde sterben durfte, ehe ihr Kind geboren war, war eine grausame Vorstellung für ihn.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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