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In Familien-, Firmen- und Staats-Politik sind erstaunlich vergleichbare Handlungsweisen und Machtpositionen zu beobachten, deren Überforderungen mitunter zum Schmunzeln anregen. Mit Hilfe von Tripel-Gedichten und Humorzeichnungen zu diversen Situationen müssen sich Protagonisten wohl oder übel zu einem kurzweiligen aber besinnlichen Vergnügen aufs Korn nehmen lassen.
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Seitenzahl: 73
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Politik ist eine sehr ernste Angelegenheit!
Zweifelsohne. Dennoch müssen wir oft über
Politiker und ihre Eigenarten lachen.
Ja, sie stehen im Visier des Volkes, das die gewählt hat. Nicht immer direkt, aber zumindest ihre Partei.
Die schönsten Parodien fallen immer den Komödianten auf der Bühne ein oder den Karikaturisten mit ihrer „spitzen Feder“ aktuell in den Tageszeitungen.
Humor muss sein. Er entkrampft, lockert, lässt den Ernst der Lage erträglicher werden.
Politischer Humor ist eine intensive Art der Kommunikation auf amüsante Weise, die dem Genre Aufmerksamkeit schenkt und mit anderen Scheinwerfern beleuchtet.
Komik lässt komplizierte Sachverhältnisse mitunter einfacher, übersichtlicher, verständlicher, einfach runder erscheinen.
Auch vor unangenehmen Themen muss der Humor nicht ausweichen, nicht schweigen, denn er kann sie entkrampfen, verständlich und einsichtig machen.
Besonders der Humor einer politischen Satire kann auf amüsante Art und Weise gesellschaftliche und politische Missstände aufzeigen, hinterfragen und so auf unterhaltsame Weise Kritik üben. Denn Spott, der statt Bosheit starke Überzeugung serviert, bringt selbst die zum Schmunzeln, die er betrifft.
Viel Spaß!
Wolfgang Hasenpusch
Mai 2023
Einführung: Ein Tick Politik mit Humor im Blick
Grenzen der Diplomatie
Freundschaft
Widersprüche und Paradoxien
Polizei-Einsätze
Lobbyisten: Berater und Hyänen
Frauen
Männer
Bildungspolitik in Aspik
Leistungsgesellschaft
Haustiere
Automatisation
Mammut-Parlamente
Freie Berufswahl?
Alters-Diskriminierung
Berliner Wahl-Debakel
Parlamente, die aus den Nähten platzen
Lumpen, Strolche und Banditen
Faule Wähler
Veganismus, ein Kult?
Politische Pathologisierung
Gesetzes-Flut
Abwanderung aus Deutschland
Kunst als Brot und Spiele
Die Narren sind los!
Brot und Spiele
Kraft aus der Stille
Angst-Gesellschaft
Klimakrise
Ehrenamt
Greta Thunberg
Friday for Future
Frauenrechte
Energie der Zukunft
“Rethinking Chemistry”
Management-Todsünden
Beziehungen
REACH
“Heuschrecken”
Denken
Streiks und Demos
Demo-Demokratien
Senioren
Der gute Schlaf
Lebensmittel-Einkauf
Kreislauf-Wirtschaft
Krisen-Bewältigung
Klinik-Aufenthalt
Geburtstage
Frauentag
Schutz der Meere
Zeitmanagement
Optimismus
Thai-Massage
Auf nach China!
Methan-Eis
Kommunikation
Schwärme
Schwärmerei
Religionen
Atheismus
Ruhestätten
Katastrophenschutz
Explosive Edelmetall-Verbindungen
Gesundheit
Skypen statt Weltreisen
Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Theater
Bullshit-Sprache
Keine Angst vor großen Fischen
Schmerzen
Seneca
Gästeführer
Glaubensflüchtlinge
Meine Kneipe
Sauberer Landkreis
Kategorischer Imperativ
Gute Arbeit
Ohne weitere Worte
Diplomaten gehen in der Regel diplomatisch vor,
öffnen mit grober Gewalt kein gegnerisches Tor,
sind ein eingeschworenes, elitäres Korps.
Diplomaten verfügen über alle Informationen,
ergründen sorgfältig alle Situationen,
und müssen oft an anderen Orten wohnen.
Diplomaten beherrschen mehrere Sprachen,
haben keine Furcht vor asiatischen Drachen,
wenn sie neue Beziehungen entfachen.
Diplomaten pflegen ihre Beziehungen,
geben sich mal zurückhaltend, mal ungezwungen,
oft schon sind ihnen Konflikt-Lösungen gelungen.
Diplomaten feiern gerne, werden oft eingeladen,
spinnen ihre Netze mit nationalem Faden
und merken sofort, werden sie einmal verladen.
Diplomaten bleiben im Hintergrund,
verhandeln für ihr Land um den Globus rund,
denn endgültig ist für sie kein Befund!
Diplomaten teilen auch Leidenschaften,
ob sie sich mit Sport, Kultur oder Politik behaften,
sie können Schimpf, Kritik, Schande verkraften!
Diplomaten müssen gute Kaufleute sein,
auf ihr Land schwören, mit Stein und Bein,
suchen Kontakte, sind selten allein.
Aber bei notorisch krankhaften Potentaten
wissen auch die erfahrensten Diplomaten
nichts Diplomatisches zu raten.
Ohne weitere Worte
Wahlkampf mit allen Mitteln
„In zwei Körpern wohnt eine Seele!“,
so sah Aristoteles die Freundschaft ohne Fehle:
Zwei Menschen stehen, wie eine Stehle.
Menschen, die zusammenhalten,
ihr Leben gemeinsam gestalten,
sind Freunde, die Treue entfalten.
Das gilt für Männer wie für Frauen,
die sich untereinander voll vertrauen
und stets aufeinander bauen.
Alles können sie sich offenbaren,
sind sich der Diskretion völlig im Klaren;
jeder wird überaus verlässlich verfahren.
Auch Freundschaften außerhalb der Ehen
sind eingeschränkt voll und ganz zu verstehen:
Da müssen keine Eifersuchtsfahnen wehen!
Ehepartner müssen die Freundschaft verstehen,
ohne die Angst vor einem „Fremdgehen“,
auch nicht einmal situativ aus Versehen!
Frauen haben Frauen-Themen,
während sich Männer zu den Ihrigen bequemen,
ohne gleich von der Ehe Abschied zu nehmen.
Frauen fahren auf die Landesgartenschau,
Männer zu einem Off-Road-Verhau,
mit der weidmännischen Jagd auf eine wilde Sau.
Freunde teilen gleiche Abenteuer,
auf Reisen oder am Lagerfeuer,
ob luxuriös oder gar nicht teuer.
„Und wer entschädigt mich für die toten Fische!“
Isolation ohne Smartphone
Was dem Einen die Ruhe, ist Anderen die Geselligkeit!
Ordnung im Heim oder Freiheit auf dem Müllplatz?
Was ist ein Paradox?
Vielleicht eine unerwartete Eisenbox
unter den Goldbarren in Fort Knox?
Oder will man als Ökologe mit dem SUV allein
für eine einzige Tüte Kräuterklein
noch rasend schnell im Supermarkt sein?
Schon immer gab es Widersprüche:
Komplexe Regeln schaffen Normenbrüche,
oftmals gar ohne üble Gerüche.
Die Dissonanz-Theorie belegt,
was sich zwischen Einstellung und Verhalten regt,
denn Unbequemes wird einfach weggefegt.
Mit schweren Autos und weltweiten Flugreisen
seine Verachtung für Nachhaltigkeit zu beweisen,
ist nur ein Beispiel, wie Öko-Freaks entgleisen.
Auch Fairness ist nur ein Wortgewäsch:
Wir erfreuen uns an preiswerter Kleidung fesch,
gefertigt von Kindern im armen Bangladesch.
Aus Afrika kaufen wir das Kobalt,
wissen, vor Kinderarbeit macht man dort nicht Halt,
ganz zu schweigen von der militärischen Gewalt.
Überall ist sie anzutreffen, die Ambiguität,
unter der man „einerseits-andererseits“ versteht,
so wie es auch bei der Flüchtlings-Politik zugeht.
Die vielen Widersprüchlichkeiten sind zu spiegeln,
zu entdecken, aufzuzeigen und zu entsiegeln,
Selbst- und Fremdwahrnehmungen zu entriegeln.
„Hätte ich bloß einen anderen Beruf gewählt!“
„Kommen Sie mir nicht mit Ihrem Friedhofsgesetz!
„Auch Sie mit Ihrem großen Topf stellen sich hinten an!“
„Mensch, Karl! – Halt dich zurück
Immer wieder hört man von Polizei-Einsätzen,
zu der braven Bürger großes Entsetzen,
wobei alle die Ordnungshüter schätzen.
Wilde, ausufernde Demonstrationen,
schreiende Hooligans auf Wegen zu Stadionen,
die Polizei-Staffeln will keiner schonen.
Demonstranten von Bäumen rücken,
Straßensperren wegen Abseilens von Brücken,
Klagen, wenn Randalierer Kameras zücken.
Die Polizei muss viel über sich ergehen lassen,
weil brutale Menschen sie angreifen und hassen,
aber Anklage erheben, es sei Angriff auf Rassen!
Krawalle polizeilich aufzulösen,
wenn Tausende von Menschen tösen:
Wo sind die Friedlichen, wo stecken die Bösen?!
Gewerkschaften streiken für höhere Löhne,
dabei der Ordnungsmacht Töchter und Söhne,
als ob man sich an die Polizei-Eskorten gewöhne.
Polizei und die Gerichte
sind die Exekutiven in der Demokratie-Geschichte,
aber böswillige Störer machen alles zunichte.
Polizei-Einsätze kosten Steuerzahlern Millionen,
sie kommen beordert und gerufen in Zonen,
die diese hohen Ausgeben nicht lohnen.
Auch Polizei-Beamte fürchten um ihr Leben,
das kann Geld nicht als Kompensation geben,
zumindest sollten wir die Achtung für sie heben!
„Schau, Erna, dem Politiker wird der „Goldene Hundehaufen“ verliehen, und er ist auch noch stolz drauf!
Einst platzte der Regierung der Kragen:
Lobbyisten müssen sich in ein Register eintragen,
sonst wären sie nicht mehr zu ertragen!
Lobbyisten beraten die unerfahrenen Politiker,
sind für ihre Firma jedoch schlaue Taktiker,
gute Strategen und Überzeugungs-Praktiker.
Lobbyisten wurden von Unternehmen entsandt,
bevor eine gesetzliche Regelung anstand,
sonst bekäme die Firma kein Bein mehr an Land.
Lobbyisten offerieren Nobelrestaurant-Essen
und nutzen die Beziehungen unterdessen,
dass die Politiker ihre Dankbarkeit nie vergessen.
Solange Lobbyisten über offene Risiken aufklären,
lässt man sie mit Aufmerksamkeit gewähren,
nicht aber, wenn sie an Rechtmäßigkeiten zehren!
Kommen Gelder und große Versprechen ins Spiel,
verwirkt der Lobbyist sein hehres Aufklärungsziel,
denn er macht Unbotmäßigkeiten mobil.
Wenn ein Minister hohe Vortrags-Honorare erhält,
was weit jenseits seiner Vortrags-Qualität fällt,
wird offenkundig, dass es Bestechung darstellt.
Wird ein Alt-Minister in einen Vorstand gewählt,
zeigt: nicht die Management-Qualität zählt,
sondern, dass es an Skrupellosigkeit nicht fehlt.
Lobbyisten wandeln auf dünnem Eis,
balancieren auf Graten, von denen keiner weiß.
Wird ihr Treiben publik, wird’s um sie heiß!
„Hilfe, jetzt werden wir durch Automaten ersetzt!“
„Nichts gegen Zuwanderer, aber mit modernen Geräten ist er überfordert“
Frauen geben sich oft verführerisch,
ehrgeizig, diplomatisch oder launisch,
häuslich, mitunter auch welt-„männisch“.
Bei dem Wort „weltmännisch“ gibt´s gleich Zoff,
denn es klingt nach maskulinem Stoff,
als ob der Feminismus auf „weltfraulich“ hoff´!
Nicht jede Frau bekommt die Gunst
der liebreizenden, verführerischen Kunst
und flüchtet in den Feminismus-Dunst.
Redakteurinnen von Frauen-Zeitschriften,
die gegen Männer Unmut stiften,
versprühen das auch mit verbalen Giften.
Selbstverwirklichung erwächst zum Frauen-Ziel,
von Partnerschaft halten sie nicht allzu viel,
es sei für eigenes Lebens-Ventil.
Parolen, wie „Frauen an die Macht!“,
haben sie permanent in Artikeln entfacht.
Dem „Quoten-Trick“ hat das Erfolg gebracht!
Jetzt führen Frauen in der Politik,
als Qualifikation gegen Männer der Quoten-Strick,
oft mit überforderten, fragwürdigem Geschick.
Ehen verkümmerten zum Arrangement,
zum Teil auch nur eine kurze Zeit lang
und viele junge Leute scheuen den Ehe-Anfang.
Kinder werden in modernen Ehen