Eine linguistische Analyse: Die Entwicklung der offiziellen Norm des Galicischen - Nicole Zanger - E-Book

Eine linguistische Analyse: Die Entwicklung der offiziellen Norm des Galicischen E-Book

Nicole Zanger

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  • Herausgeber: GRIN Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2009
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Romanisches Seminar der CAU zu Kiel), Veranstaltung: Die Lusoromania: Portugiesisch, Brasilianisch und Galicisch im Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte um die Entstehung der Orthographienorm in Galicien und die Probleme, die sich dabei ergaben, werden in dieser Arbeit behandelt. Am Anfang steht ein historischer Abriss, danach wird kurz gezeigt, wie eine Sprache theoretisch normiert wird um sich anschließend dem speziellen Fall des Galicischen widmen zu können. Der Streit um die Norm wird ausführlich erläutert. Im letzten Teil wird der Versuch unternommen zu analysieren, wie zwei ausgewählte Probleme, die sich bei der Normierung ergaben, von der RAG und dem ILG konkret in den Normas gelöst werden.

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Inhaltsverzeichnis
0 Einleitung
1 Die Entwicklung der offiziellen Norm des Galicischen
1.1 Historischer Überblick: Die Entwicklung vom Mittelalter bis zur
1.3 Die Korpusplanung
1.3.1 Normierungskriterien romanischer Minderheitensprachen
1.4 Die Statusplanung
1.5 Probleme bei der Normierung des Galicischen
2 Der Normenstreit in Galicien
2.1 Die wichtigsten Argumente der Reintegrationisten.
2.2 Bewertung der Argumente.
2.3 Die wichtigsten Argumente der Isolationisten.
2.4 Bewertung der Argumente.
2.5 Fazit
3 Normierungsschwierigkeiten beim Normierungsprozess des
linguistischen Analyse der Normas von 1996 und der neusten
3.2 Auswahl der Standardnorm im Hinblick auf die verschiedenen
Varietäten des Galicischen.
3.3 Fazit
4 Schlussbemerkung.
5 Bibliographie

Page 2

0 Einleitung

Das Galicische wird als Sprache im Nordwesten Spaniens, in den vier Provinzen A Coruña, Lugo, Pontevedra und Ourense gesprochen1. Wie auch das Katalanische Kataloniens oder das Baskische im Baskenland ist sie eine der Minderheitensprachen Spaniens.

Die Geschichte ihrer Schriftsprache ist gekennzeichnet von einem ständigen Auf und Ab: Im Mittelalter erlebte sie ihre erste Blütezeit, damals noch als sprachliche Einheit mit dem Portugiesischen, danach folgte eine quasi Nicht-Existenz in den sogenanntenséculos escuros(16.-18. Jahrhundert). Ab 1868 wuchsen dann wieder die Bemühungen um die Schaffung einer galicischen Schriftsprache, die dann schlussendlich im Jahre 1982 in den von derReal Academía Galega(RAG) und desInstituto da Lingua Galega(ILG)2verabschiedeten verbindlichen Normen ihr offizielles Ende hatten. Der Sprachausbau, der nun eigentlich folgen müsste, wird jedoch immer noch behindert durch einen Streit um die Orthographienorm, in dem sich auf der einen Seite die Vertreter der RAG/ILG und auf der anderen Seite eine private Institution, dieAssociaçom Galega Da Língua(AGAL)3, gegenüber stehen, die beide verschiedene Auffassungen davon haben, wie die galicische Orthographie zu normieren sei (vgl. Luyken 1991:237-257). Die Geschichte um die Entstehung der Orthographienorm in Galicien und die Probleme, die sich dabei ergaben, werden in dieser Arbeit behandelt. Am Anfang steht ein historischer Abriss, danach wird kurz gezeigt, wie eine Sprache theoretisch normiert wird um sich anschließend dem speziellen Fall des Galicischen widmen zu können. Der Streit um die Norm wird ausführlich erläutert. Im letzten Teil wird der Versuch unternommen zu analysieren, wie zwei ausgewählte Probleme, die sich bei der Normierung ergaben, von der RAG und dem ILG konkret in denNormasgelöst werden.

1Und darüber hinaus in einigen Gebieten Randgebieten der Provinzen León und Zamora und Asturien.

2Im Folgenden abgekürzt mit RAG und ILG

3Im Folgenden abgekürzt mit AGAL.