Englischlernen "Kinder"-leicht - Helmut Reisener - E-Book

Englischlernen "Kinder"-leicht E-Book

Helmut Reisener

0,0
9,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Fachbuch aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Buch geht es um das Englischlernen, aber auch um das, was die Lernenden in ihrem späteren Leben einmal damit anfangen können und auch sollen. Dazu befasst sich das erste Kapitel vorwiegend mit Grundschulkindern und stellt heraus, welche Voraussetzungen sie mitbringen und wo wir (auch die Eltern und sonstigen Lernhelfer) sie ‚abholen’ können. Auch in den beiden Folgekapiteln (2 und 3) stehen die Lernenden im Vordergrund, und es wird zunächst deutlich gemacht, dass Kinder ja gar nicht anders können als lernen, weil nämlich das junge menschliche Gehirn ganz und gar auf Lernen(-Wollen) hin angelegt ist. Und damit werden dann auch im 3. Kapitel die zahlreichen Motivationsaspekte ganz gezielt angesprochen. Sodann (Kap. 4) geht es um die Ausgangs- und Grundfertigkeiten beim Englisch-Können, nämlich Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und – in begrenztem Maße – auch Schreiben. Mit den weiteren Kapiteln wird dann auf den Lerngegenstand englische Sprache selbst Bezug genommen, hier zunächst auf den Wortschatzbereich (Kap. 5), denn Wörter sind wirklich ein Schatz und danach auf die Grammatik (Kap. 6), vor allem auch darauf, wie diese kindgemäß erklärt werden und dann auch Spaß machen kann. Und zudem gilt, dass eine gewisse elementare, linguistische Grundorientierung dem Unterrichten wie vor allem auch dem Erlernen der englische Sprache sehr dienlich sein und die Lernprozesse „kinder“-leicht machen kann. Zahlreiche Unterrichts- und Lernanregungen werden dabei stets gleich mit geliefert. Im Abschlusskapitel (7) wird dann gezeigt, was man nach den anfänglichen zwei bis drei Lernjahren wirklich erreicht haben kann. Hilfreiche Zusammenstellungen von nützlichen Listen und Redemitteln runden dieses Buch ab. Mit dem Hinweis auf die Lerner „von 6 bis 60“ werden gezielt auch die involvierten Erwachsenen mit in den Blick genommen, denn auch ihnen dürfte dieses Buch von großem Nutzen sein, sei es, dass sie Kindern helfen wollen, sei es, dass sie auch selber Lerngewinn davon tragen möchten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2005

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum:

Copyright (c) 2013 GRIN Verlag GmbH, alle Inhalte urheberrechtlich geschützt. Kopieren und verbreiten nur mit Genehmigung des Verlags.

Bei GRIN macht sich Ihr Wissen bezahlt! Wir veröffentlichen kostenlos Ihre Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Jetzt beiwww.grin.com

Inhalt

 

Vorwort: Warum und für wen dieses Buch?

Kapitel 1: Was Kinder (schon) können – Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt

Kapitel 2: Children are born learners   -  Aber jedes Kind lernt anders

Kapitel 3: Nothing succeeds like success –Wie wir Motivation schaffen und Mut machen können

Kapitel 4: Hören und Lesen – Sprechen und Schreiben - Das meiste lässt sich mit Lust betreiben

Kapitel 5: Workshop words   -   Wie Wortschatz wirklich ein SCHATZ werden kann

Kapitel 6: Workshop Grammar – Wie Grammatik auch Spaß machen kann

Kapitel 7: Happiness is found along the way, not at the end of it – Aber dennoch: Was darf man nach den anfänglichen zwei bis drei Jahren des Englisch- Lernens zum ‚Abholen’ erwarten?

 

Vorwort: Warum und für wen dieses Buch?

Fremdsprachenlernen war in früheren Zeiten ein Privileg der Kinder vermögender Leute. Man leistete sich zu diesem Zweck eine im Hause lebende englische Miss oder für das Französische eben eine Gouvernante aus Frankreich. Oder aber man gab sein Kind für eine gewisse Zeit zu Freunden oder Geschäftspartnern in das Land, dessen Sprache es lernen oder erwerben sollte.

Als das Fremdsprachenlernen dann ‚schulisch’ wurde, blieb es erst einmal ein Merkmal höherer Bildung, ganz einfach dadurch, dass es den weiterführenden Schulen vorbehalten blieb. Erst als im Jahre 1964 die Kultusminister der Länder mit dem Hamburger Abkommena l l e n   deutschen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu wenigstens einerFremdsprache –in der Regel Englisch- eröffneten, war der Weg für ein Englisch für alle  gepflastert. Aber immer noch hatte man dabei ältere Schülerinnen und Schüler im Blick, und zwar auf Grund der Tatsache, dass man mit Englischunterricht in der Regel nach der Grundschule beginnen zu müssen meinte, also in der fünften Klasse begann, von den Waldorfschulen und einigen anderen privaten Institutionen einmal abgesehen.

Nun aber hat sich ein gravierender Wandel vollzogen, der größte in der Geschichte des Englischunterrichts überhaupt. Englisch hat seinen Einzug in die Grundschule gehalten, in den meisten deutschen Bundsländern im dritten Schuljahr beginnend, in einigen Ländern aber auch schon mit dem Schuleintritt. Damit treten nun jüngere Lernende in unser Blickfeld. Und

da wir alle selbst als Kinder einmal unsere Muttersprache erworben haben, die meisten dann zeitversetzt eine weitere Sprache oder gar mehrere, da wir als Eltern, Großeltern, Nachbarn, ältere Geschwister, Freunde usw. mit dem Spracherwerb von Kindern befasst waren oder es noch sind, dürfen wir uns getrost als Kenner dieser Materie bezeichnen, ausgestattet mit Wissen und Erfahrungen auf diesem Feld.

Aber natürlich gibt es inzwischen ein weiter entwickeltes und erforschtes großes neues Wissen über das Englischlernen, mit dem wir die Kinder unterstützen und ihnen beim Lernen hilfreich zur Seite stehen können. Dies alles zusammenzutragen und übersichtlich und vor allem verständlich darzustellen und dabei gezielt auf heutige Kinder und deren Lernprozesse zu beziehen ist Anliegen und auch Daseinsberechtigung dieser Buches. Und so wenden wir uns an alle, die Kinder haben, Kinder mögen, mit ihnen umgehen, sie unterrichten und fördern (auch fordern) und insgesamt daran interessiert sind, dass deren Englischlernen gut gelingen möge. Somit sind Eltern, Großeltern und alle sonstigen Lernpartner angesprochen, Lehrende, Helfende und Betreuende, erziehende, beratende oder sonst wie pädagogisch tätige Personen. Auch im Hinblick auf Lehrämter Studierende sowie deren Ausbilder und Ausbilderinnen sind in diesen Kreis einbezogen. Und jeder darf zudem auch getrost an sich selber denken, falls er oder sie mit dem Lernen noch beginnen will.

Aber es soll dabei nicht nur um das Englischlernen als solches und für sich allein gehen. Sehr wohl kommt auch das in den Blick, was die heutigen Kinder in ihrem späteren Leben einmal damit anfangen und  vor allem bewirken können und sollen: Verstehen und Verständigung, weltweit Einblicke in andere Kulturen gewinnen, Vorurteile abbauen, die Enge desmuttersprachlichen Raumes verlassen, denn nach Goethe weiß derjenige nichts von seiner Muttersprache, der nicht auch eine Fremdsprache erlernt hat. Englisch leistet heute das, was im Mittelalter das Lateinische zu leisten hatte, das interkulturelle, internationale, helfende und verbindende Verständigungsmittel. Aber Englisch nützt nicht nur, es bildet auch!

Allen Leserinnen und Lesern dieser Publikation sei somit eine gewinnbringende und zugleich vielleicht auch vergnügliche Lektüre gewünscht.           Helmut Reisener