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Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Buch bekommst du in Kurzform viele Tipps, die für den Deutschunterricht wichtig sind, damit du weißt, wie du Aufsätze schreiben kannst. Es gibt viele Formen von Aufsätzen, die sich durch alle Schularten von der Grundschule bis hin zu einem Abschluss durchziehen. Auch innerhalb der einzelnen Aufsatzarten gibt es viele Möglichkeiten, eine Themenstellung mit jeweils unterschiedlichen Ratschlägen zu lösen. Diese bekommst du hier. Die Aufsätze lassen sich in folgende Bereiche einteilen: - Die Erlebniserzählung - Der Bericht - Die Beschreibung - Schreiben in Alltagssituationen - Die Erörterung (Besinnungsaufsatz) - Die Textarbeit Zu jedem dieser Aufsatztypen bekommst du in kompakter Form Grundwissen und viele Tipps, die du beim Schreiben beherzigen kannst, denn du willst ja sicherlich eine gute Deutschnote erzielen. Jede Aufsatzart verlangt eine andere Form zu schreiben.
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Veröffentlichungsjahr: 2015
Impressum:
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Inhalt
Vorwort
I. Die Erlebniserzählung
II. Der Bericht
III. Die Beschreibung
IV. Schreiben in Alltagssituationen
V. Die Erörterung (Besinnungsaufsatz)
VI. Die Textarbeit – Tipps
Liebe Schülerin, lieber Schüler,
in diesem Buch bekommst du in Kurzform viele Tipps, die für den Deutschunterricht wichtig sind, damit du weißt, wie du Aufsätze schreiben kannst. Es gibt viele Formen von Aufsätzen, die sich durch alle Schularten von der Grundschule bis hin zu einem Abschluss durchziehen. Auch innerhalb der einzelnen Aufsatzarten gibt es viele Möglichkeiten einer Themenstellung mit jeweils unterschiedlichen Tipps. Diese bekommst du hier.
Die Aufsätze lassen sich in folgende Bereiche einteilen:
I. Die Erlebniserzählung
II. Der Bericht
III. Die Beschreibung
IV. Schreiben in Alltagssituationen
V. Die Erörterung (Besinnungsaufsatz)
VI. Die Textarbeit
Zu jedem dieser Aufsatztypen bekommst du in kompakter Form Grundwissen und viele Tipps, die du beim Schreiben beherzigen kannst, denn du willst ja sicherlich eine gute Deutschnote erzielen. Jede Aufsatzart verlangt eine andere Form zu schreiben.
Wenn du gezielt eine besondere Aufsatzart behandeln möchtest und darin sicher werden willst, empfehlen wir dir die Reihe „Aufsatztraining Deutsch“ aus dem Grin Verlag (s. QR-Code). Sie kann sowohl im Unterricht als auch zum Üben zu Hause eingesetzt werden. Jeder einzelne Band bietet eine ausgezeichnete Hilfe an, da sie dir ermöglicht, das Schreiben von Aufsätzen zu lernen. So wird systematisch an das Aufsatzschreiben herangeführt.
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Die verschiedenen Formen der Erlebniserzählung
Das Gliederungsschema einer Erlebniserzählung
Wichtige Tipps zur Einleitung:
Fertige dir bereits bei der Planung einer Erlebniserzählung einen Stichwortzettel für eine Einleitung und den Hauptteil an und denke dabei an die W-Fragen. Der Stichwortzettel hilft dir auch bei der Formulierung aller Teile. Damit fällt dir das Schreiben einer Einleitung leichter.
Lege bereits vor dem Schreiben des Hauptteils fest, welche Stelle, oder welches Ereignis den Höhepunkt darstellen soll.
Wenn du eine gute Erlebniserzählung schreiben willst, darfst du nur über ein Erlebnis schreiben. Dieses eine Erlebnis musst du dann aber so ausführlich wie möglich beschreiben.
Sammle zuerst Material zu einem Thema und schreibe Stichpunkte auf. Dazu gehören Wortfelder, treffende Ausdrücke, Fachbegriffe, wörtliche Reden, Satzverbindungen, Bindewörter.
Wichtige Tipps zum Hauptteil:
Überlege dir dazu etwas Interessantes und Ungewöhnliches, das beim Leser Spannung erzeugen könnte. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Wenn du eine Erlebniserzählung schreibst, dann versuche, in Gedanken einen „roten Faden“ durch die Geschichte zu ziehen.
Der „rote Faden“ sind die W-Fragen. Du solltest bei einer Erlebniserzählung immer daran denken, denn sie helfen dir weiter.
Die W-Fragen sind in einer Erzählung sehr wichtig.
In einer Erlebniserzählung musst du schreiben,
Bringe einen kurzen Anfang, schreibe anschließend ausführlich und möglichst spannend über das Thema und beende dann den Aufsatz kurz.
Ein Erlebnis in diesen Schritten aufgebaut:
Gliedere den Aufsatz übersichtlich in drei Teile:
Sammle zuerst in einem Stichwortzettel „Material“, z. B. Formulierungen ...
Die Überschrift sollte nicht zu allgemein sein, darf aber auch nicht zuviel verraten (vor allem nicht den Höhepunkt).
Schreibe in der Vergangenheitsform.
Schreibe eine Erlebniserzählung so, dass sich der Leser hineinversetzen kann und den Eindruck hat, dass alles in Wirklichkeit so passiert ist, wie du es beschrieben hast.
Lasse die Personen nur solche Handlungen durchführen, die
- an diesem Ort,
- in dieser Zeit,
- in diesem Zeitraum
- in dieser Art und Weise
auch wirklich geschehen können.
Verwende verschiedene Satzanfänge.
Durch kleine interessant gestaltete Schritte kannst du Spannung erzeugen und den Hauptteil ausführlich gestalten.
Auch der Höhepunkt muss ausführlich behandelt werden.
Verwende in einer Erlebniserzählung auch Adjektive. Sie machen die Erzählung viel anschaulicher. Adjektive beschreiben Personen, Tiere und Gegenstände genauer.
Denke auch an die Folgen, die Handlungen nach sich ziehen können.
Beschreibe Reaktionen der handelnden Personen. Diese können wiederum Anlass für weitere Aktionen sein.
Das Aufsatzmännchen als Hilfe bei einer Erlebniserzählung
Eine gute Erlebniserzählung sieht wie ein „Männchen“ aus. Es hat einen kleinen Kopf, einen wohlgenährten Körper und kurze Beine.
Arbeite erst allmählich zum Höhepunkt hin.
Übertreibe nicht und erfinde keine „Supermenschen“, die große Taten vollbringen, sondern lasse ganz „normale“ Menschen handeln.
Lasse die beteiligten Personen nach Möglichkeit sprechen. Das trifft besonders für den Hauptteil einer Erlebniserzählung zu. Dort kann sich oftmals ein Gespräch
ergeben. Allerdings passt das nicht unbedingt bei jedem Thema.
Beschreibe genau, was geschieht. Erwähne auch, was die Personen fühlen und denken.
Schreibe, was die Personen sprechen, verwende also auch die wörtliche Rede.
Mit diesem Stichwortzettel kannst du Schritt für Schritt die wichtigen Einzelheiten eines Erlebnisses des Hauptteils aufzählen und dabei allmählich zum Höhepunkt hinführen.
Vermeide die Verben „machen“, „tun“, „sagen“, „gehen“ und ersetze sie durch treffendere Verben.
Versuche immer wieder, wichtige Aussagen oder Vorgänge zu begründen, weil sie dem Leser den Hintergrund einer Handlung zeigen, und er sich besser in die Handlung hineinfühlen kann.
Nachdem du die Stichwörter als Gerüst geordnet und eventuell bereits Sätze (wie oben) geschrieben hast, kommt es darauf an, durch Bindewörter die einzelnen Sätze zu verbinden.
Verwende in der Erlebniserzählung auch die wörtliche Rede. Deine Erzählung wird dadurch lebendiger und abwechslungsreicher. Bemühe dich, die wörtliche Rede in den verschiedenen Formen zu bringen, damit der Aufsatz für den Leser nicht langweilig wirkt.
Erzählsatz, Fragesatz, Ausrufesatz und Aufforderungssatz bringen Abwechslung beim Schreiben und erzeugen jeweils eine andere Wirkung beim Leser.
Versuche beim Verfassen einer Erlebniserzählung verschiedene Satzarten mit einzubauen (Fragen, Ausrufe, Aufforderungen). Sie machen eine Erlebniserzählung lebendiger. Wechsle also im Satzbau ab. Das kannst du, indem du Gedanken, Vermutungen oder unerwartete Begebenheiten zum Ausdruck bringst.
Bei einer guten Erlebniserzählung kommt es immer wieder darauf an, zu begründen. Je ausführlicher du das machst, umso besser. Damit kann sich ein Leser besser in die jeweilige Situation hineinversetzen. Versuche daher deine Aussagen so zu begründen, wie es in Wirklichkeit sein könnte.
Lasse erst andere Personen sprechen und handeln. Schreibe erst zum Schluss von dir, denn du löst das Problem; du findest die richtige Lösung; du bist es, der alles meistert.
Gestalte den Erzählkern spannend, indem du in kleinen Schritten auf den Höhepunkt hinarbeitest.
Bringe auch in einer Erlebniserzählung einmal einen Fachbegriff, wenn es das Thema erfordert. Damit zeigst du, dass du dich auf einem Gebiet auskennst. Übertreibe dabei aber nicht.
Wichtige Tipps zum Schluss:
Nach dem Höhepunkt kommst du ganz schnell zum Ende des Hauptteils.
Runde im Schlussteil das Thema mit einem Satz oder zwei Sätzen ab.