Reise Know-How CityTrip Hongkong - Werner Lips - E-Book

Reise Know-How CityTrip Hongkong E-Book

Werner Lips

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Beschreibung

Die Sonderverwaltungszone Hongkong fasziniert durch ihre Gegensätze: Im Schatten gigantischer Wolkenkratzer stehen traditionelle Tempel. Der Stadtteil KowLoon vereint modernes Großstadtleben mit alteingesessenen Garküchen und Märkten. Von den Häuserschluchten auf Hongkong-Island ist es nur ein Katzensprung zu spektakulären Aussichtspunkten im Grünen. Fähren bringen Besucher schnell auf die umliegenden Inseln, auf denen die Zeit noch immer ein Stück weit stehengeblieben zu sein scheint. Und wer einen abwechslungsreichen Tagesausflug unternehmen möchte, gelangt unkompliziert mit dem Katamaran oder über die beeindruckende Brücke nach Macau. Dieser aktuelle Reiseführer Hongkong ist der ideale Begleiter, um alle Seiten der asiatischen Metropole selbstständig zu entdecken: - Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt sowie weniger bekannte Attraktionen und Viertel ausführlich vorgestellt und bewertet - Faszinierende Architektur: Kolonialbauten, moderne Wolkenkratzer und prächtige Tempelanlagen - Abwechslungsreicher Stadtspaziergang - Erlebnisvorschläge für einen Kurztrip - Ausflüge in die New Territories, auf die umliegenden Inseln und nach Macau - Shoppingtipps vom traditionellen Markt bis zu den besten Elektronikgeschäften - Die besten Lokale der Stadt und allerlei Wissenswertes über die chinesischen Küchen - Tipps für die Abend- und Nachtgestaltung: vom angesagten Club bis zum Nachtmarkt - Schwebende Prozessionen und Kuchentürme: alle Infos zum Kuchenfest - Hongkong zum Durchatmen: Fährfahrt, KowLoon Park, The Peak - Ausgewählte Unterkünfte von preiswert bis ausgefallen - Alle praktischen Infos zu Anreise, Preisen, Stadtverkehr, Touren, Events, Hilfe im Notfall ... - Hintergrundartikel mit Tiefgang: Geschichte, Mentalität der Bewohner, Leben in der Stadt ... - Kleine Sprachhilfe Kantonesisch mit den wichtigsten Vokabeln für den Reisealltag - Mit chinesischen Schriftzeichen Dazu: kostenlose Web-App für Smartphone, Tablet und PC mit Stadtplan- und Satellitenansichten passend zum Text, Routenführung zu allen beschriebenen Sehenswürdigkeiten, Verlauf des Stadtspaziergangs, seitenbezogenen Updates nach Redaktionsschluss sowie einem Mini-Audiotrainer. CityTrip - die aktuellen Stadtführer von Reise Know-How, mit über 160 Städtezielen die weltweit umfangreichste Kollektion. Fundiert, übersichtlich, praktisch. REISE KNOW-HOW - Reiseführer für individuelle Reisen

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 224

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhalt

Hinweise zur Benutzung

Stadtplan für Smartphone und Tablet

Verweise im Buch

Chinesische Namen

Preiskategorien

HongKong entdecken

Das neue HongKong

Willkommen in HongKong

Kurztrip nach HongKong

Stadtspaziergang

HongKong-Island

KowLoon

New Territories

Hauptinseln

HongKong erleben

HongKong für Kunst- und Museumsfreunde

HongKong für Genießer

HongKong am Abend

HongKong zum Stöbern und Shoppen

HongKong zum Durchatmen

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

HongKong verstehen

HongKong – ein Porträt

Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Leben in der Stadt

Umstrittenes Entwicklungsprojekt: Northern Metropolis

Praktische Reisetipps

An- und Rückreise

Barrierefreies Reisen

Bekleidung und Ausrüstung

Diplomatische Vertretungen

Ein- und Ausreisebestimmungen

Elektrizität

Film und Foto

Geldfragen

Gesundheitsvorsorge und Hygiene

Informationsquellen

Maße und Gewichte

Medizinische Versorgung

Mit Kindern unterwegs

Notfälle und Sicherheit

Öffnungszeiten

Sprache

Stadttouren

Telefonieren und Internet

Uhrzeit

Unterkunft

Verhaltenstipps

Verkehrsmittel

Wetter und Reisezeit

Anhang

Register

Der Autor

Impressum

Kartenanhang

Hinweise zur Benutzung

Stadtplan für Smartphone und Tablet

Ergänzend zum Zentrumsausschnitt am Ende dieses Ebooks können Sie sich den Faltplan zum Buch auf Ihr mobiles Gerät laden: Einfach die kostenlose App „Avenza Maps“ der Firma Avenza™ installieren (erhältlich für Android und iOS) und anschließend in der App den Stadtplan zum Buch herunterladen.

Die App „Avenza Maps“ ist ohne Internetverbindung nutzbar, es fallen bei der Nutzung keine Datengebühren an. Sie bietet einige Features, z.B. die Anzeige des eigenen Standorts auf der Karte oder den Import und das Speichern von Ortsmarken. Weitergehende Informationen: www.avenza.com/pdf-maps

Verweise im Buch

Alle Sehenswürdigkeiten und interessanten Orte (Points of Interest) im Buch haben eine eindeutige Nummer, die sich als Ortsmarke im Kartenmaterial wiederfinden. (Nummern von Sehenswürdigkeiten stehen in geschweiften Klammern, z.B. {2}, Nummern von Points of Interest in spitzen Klammern, z.B. <16>.) Beim Klick auf die Nummer öffnet sich die Web-App zum Buch und der ausgewählte Punkt wird auf einer Online-Karte als Ortsmarke angezeigt. Die Web-App ermöglicht zudem die Routenführung vom aktuellen Standort zur ausgewählten Ortsmarke: www.reise-know-how.de/citytrip/hongkong25

Chinesische Namen

Mehrsilbige chinesische Namen werden zusammengeschrieben. Der Beginn jeder Silbe ist mit Großbuchstaben markiert.

Preiskategorien

Gastronomie

€ Hauptgericht bis rund 15 €

€€ Hauptgericht 15–30 €

€€€ Hauptgericht ab 30 €

Unterkünfte

€ unter 100 €

€€ 100–200 €

€€€ über 200 €

(Preis für ein DZ pro Nacht)

HongKong entdecken

Das neue HongKong

HongKong gehört zu den faszinierendsten, exotischsten, vielseitigsten und dabei kompaktesten Reisezielen Asiens. Ein unglaublich günstiger öffentlicher Nahverkehr, eine gigantische Anzahl und Stilbreite an Gastronomiebetrieben in allen Preisklassen, Zuverlässigkeit und eine durchdachte Reiselogistik machen auch Asien-Anfängern eine Tour in die Metropole zum puren Vergnügen.

Gewiss haben viele von den umstrittenen „Sicherheitsgesetzen“ gehört, mit denen China zahlreiche Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger des Sonderverwaltungsgebietes „SAR HongKong“ einschränkt. Reisende aber werden davon so gut wie gar nichts bemerken, es sei denn, sie sind mit den innenpolitischen Umständen zum Ende des vorigen Jahrhunderts vertraut und kennen das Erbe der britischen Kolonialzeit in HongKong. Westliche Reisende kommen häufig mit der Vorstellung nach HongKong, dort einen undurchdringlichen Häuserdschungel vorzufinden – um dann festzustellen, dass die Stadt wesentlich mehr Naturräume bietet als die meisten anderen Metropolen.

Die Stadt ist stark vom Tourismus abhängig und auch wenn mit der Corona-Pandemie – wie nahezu überall – erhebliche Umstrukturierungen im Tourismusbereich nahezu zwangsläufig erfolgten, so gilt für die Boomtown Südchinas weiterhin: Kaum eine andere Stadt kann dem Reisenden eine derartige Vielfalt an Unterhaltung, Aktivitäten und Einkaufsmöglichkeiten in riesigen Malls oder auf Straßenmärkten bieten und ein so unbeschwertes, vergnügliches Reisen bescheren wie die Metropole am Perlflussdelta ...

Willkommen in HongKong

Um es gleich gleich vorwegzunehmen: HongKong entwickelt sich in einem atemberaubenden Tempo und scheint alles Traditionelle geradezu hinwegfegen zu wollen. In HongKong braucht man pulsierendes Leben nicht suchen, man steht automatisch mittendrin! Und viele Besucher der Innenstadtzentren fragen immer wieder: Wie komme ich heraus aus diesem gigantischen, wuselnden, menschenüberladenen Moloch?

Auch im 21. Jahrhundert gibt es sie noch: jene ursprünglichen und nahezu unveränderten Traditionen wie auch Oasen der Ruhe und Entspannung. In westlichen Städten sind dies neben Parks oftmals alte Prachtbauten und Gotteshäuser. Solche sucht man in HongKong (fast) vergeblich, in einer Metropole, die vor rund 200 Jahren noch ein unbekanntes Fischerdorf und auf keiner Landkarte verzeichnet war. Die wirklich klassischen Gebäude, die zumindest annähernd in die Gründerzeit des 19. Jh. zurückreichen, sind mit Legislative Council (LegCo) {2}, St. John’s Cathedral {4} und French Mission (alle im Stadtteil Central) schnell aufgezählt und werden zudem in der touristischen Aufmerksamkeit von der hypermodernen, sich über mehrere Stadtteile am Ufer entlangstreckenden Skyline klar in den Hintergrund gedrängt.

Ruhe im Zentrum? Fehlanzeige, sollte man meinen, wären da nicht die wunderhübschenStadtparks (KowLoon Park {30}, HongKong Park {5}, Victoria Park {16}) oder auch die buddhistischenTempelanlagen (etwa Tempel der 10.000 Buddhas {51} oder ChiLin-Kloster {44}), deren Ruhe und Friedlichkeit keinen größeren Kontrast zum Leben drum herum darstellen könnten. Und dann sind da natürlich noch die Inseln, auf denen das moderne, rasante Leben schlicht nicht angenommen werden will.

Es ist nicht schwer, die spezielle (Alltags-)Atmosphäre HongKongs aufzusaugen, z. B. indem man mit der Star Ferry gemeinsam mit den Pendlern wiederholt die klassischste aller Hafenrundfahrten erlebt (–>) oder mit der alten Tram von einer Endstation zur anderen zuckelt (und dabei mit neuen Eindrücken geradezu erschlagen wird), aber auch indem man Tempel und Klöster sowie Märkte und Inseln besucht.

Der große Buddha des Klosters NgongPing {72}, eine der Hauptattraktionen HongKongs (004hk Abb.: wl)

Kurztrip nach HongKong

Eine Reiseplanung für HongKong muss je nach Geschmack vollkommen unterschiedlich ausfallen und aufgrund der Vielzahl interessanter Punkte gibt es auch nicht die eine klassische Stadtrundfahrt bzw. Route. Im Folgenden soll trotzdem eine kurze Planungshilfe für einen Kurzaufenthalt gegeben werden.

Stopover (2–3 Tage)

1. Tag

Am ersten Tag beschränkt man sich auf die absoluten Zentren der Stadt. Nach einem Rundgang durch die Straßenschluchten von KowLoon samt KowLoon Park {30} fährt man per Star Ferry nach HongKong-Island, besucht den HongKong Park {5} und fährt von dort aus am Spätnachmittag mit der Peak Tram zum Peak {13}. Alternativ kann man auch dem auf –> beschriebenen Stadtspaziergang folgen. Am Abend bietet sich ein Streifzug durch das abendliche TsimShaTsui – von hier aus genießt man den Blick auf die allabendliche, spektakuläre „Symphony of Lights“-Lasershow – sowie ein Besuch des quirligen Temple-Street-Nachtmarkts {39} an.

2. Tag

Je nach individuellem Interesse kann man eine der vorgelagerten Inseln auch während eines Kurzaufenthalts besuchen. Wer zum ersten Mal in HongKong ist, sollte LanTau (–>) wählen. Geradezu ein Muss ist der Besuch von NgongPing mit dem PoLin-Kloster {72} und der gigantischen Buddhastatue. Reizvoll ist auch eine Stippvisite im alten Dörfchen TaiO {74} sowie eine Wanderung von MuiWo {67} über das Trappistenkloster {68} zur Discovery Bay {69}.

3. Tag

Am dritten Tag könnte eine der großen Tempelanlagen im Norden KowLoons (SikSikYuan {43}, ChiLin-Klosterkomplex {44} oder Tempel der 10.000 Buddhas {51}) auf dem Programm stehen. Natürlich darf auch das Thema Shopping nicht zu kurz kommen, denn hierfür ist HongKong ein wahres Paradies. Hier besteht die Qual der Wahl zwischen typisch chinesischen Einrichtungen (zum Beispiel Ladies’ Market {42}) oder der Armada der modernen Shoppingmalls (–>).

Kurztrip (4–5 Tage)

Die ersten drei Tage können wie oben geschildert geplant werden, hier folgt eine Orientierungshilfe für zwei zusätzliche Tage.

4. Tag

Zumindest zwei der vier großen Museen in TsimShaTsui (Museum of Art {33}, Space Museum {34}, Museum of Science {35} und Museum of History {36}) sollte man unbedingt einplanen. Anschließend und bei guter Kondition empfiehlt sich ein Einkaufsbummel eine der Shoppingmalls.

5. Tag

Noch einmal erlebt man den Kontrast zum emsigen Zentrum auf einer der Inseln der ehemaligen Kronkolonie. Dabei zieht es Spaziergänger und Genießer von frischem Fisch und Meeresfrüchten nach LamMa (–>), während CheungChau (–>) mit einer breiten Palette unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten aufwartet. Den letzten Abend verbringt man in einem der beiden beliebten Kneipenviertel SoHo oder LanKwaiFong (–>).

Linksverkehr

In HongKong herrscht Linksverkehr – dies gilt aber nicht für Fußgänger, die gehen rechts. Insbesondere auf Rolltreppen soll man rechts gehen, damit der Schnellere links überholen kann.

Das gibt es nur in HongKong

> Wie wohl kaum eine andere Stadt ist HongKong voller augenfälligerGegensätze: Manager in Maßanzügen beten im jahrhundertealten verräucherten Tempel, winzige Garküchen liegen direkt neben den teuersten Restaurants, auseinanderfallende Klapperkisten warten an Ampeln neben Nobelkarossen.

> Die schönste Skyline, der höchste Buddha, der größte Vergnügungspark, die längste Hängebrücke – HongKong versteht sich heute als eine Stadt der Superlative, und täglich scheinen sich neue Rekorde hinzuzugesellen.

> Die Vielzahl an unterschiedlichen öffentlichenVerkehrsmitteln dürfte ebenfalls rekordverdächtig sein: Bergtram, Doppeldeckerbusse, Minibusse, Taxis, Tram, Seilbahn, Fähre, Schnellboot, Kaido (Holzboot), U-Bahn, Zug… Es gibt kaum etwas, das es in HongKong nicht gibt.

> Die Skyline als allabendliche Bühne: Gegenüber der Uferpromenade von KowLoon {31} wird allabendlich eine futuristische Laser- und Lichtshow veranstaltet, die weltweit ihresgleichen sucht – absolut einmalig!

Stadtspaziergang

Im Norden von HongKong-Island

Der Verlauf des hier beschriebenen Spaziergangs kann mittels unserer kostenlosen Web-App nachvollzogen werden.

Ausgangspunkt des Spaziergangs, dessen reine Gehzeit etwa drei Stunden beträgt, ist das ShunTak-Center (Macau Ferry-Pier, MTR SheungWan [B9], –>). Über den Fußgänger-Überweg am Ausgang West erreicht man unmittelbar den alten Western Market {9} sowie wenige Meter weiter den New Western Market mit Frischfisch- und Geflügelverkauf. Von hier aus folgt man nun der Queens Road Central etwa 250 m bis zu den (beschilderten) Stufen, die zum Cat Street Flohmarkt {12} und dem rauchgeschwängerten daoistischen ManMo-Tempel {11} führen. Der Hollywood Road folgt man dann etwa 300 m Richtung Zentrum, um im Dr.-SunYatSen-Museum {8} Näheres über den Gründer der ersten chinesischen Republik zu erfahren.

Wenige Meter weiter die Caine Road entlang rollt man dann bequem auf der längsten Rolltreppenkonstruktion der Welt, den Mid Level Escalators (dabei nicht vergessen, den Octopus-Bonus aufzuladen, –>), durch das Kneipenviertel Soho hinunter zum Central Market {7}. Hier quert man per Überführung die große De Voeux Road {6} und wendet sich rechts. Parallel zu der für den HangSeng-Index bekannten Börse – die beiden Wasserbüffel stehen für die bei uns üblichen Bären und Bullen – und dem IFC II Tower {1} geht es bis zum Statue-Square und dem LegCo {2}, dem ehemaligen Parlament HongKongs.

Daran schließt sich der Chater Garden an, wo eine Überführung zur St. John’s Cathedral {4} sowie zum Asia Pacific Finance Center und dem dahinter liegenden HongKong Park {5} mit dem Tee-Museum (–>) führt. Hier lohnt es sich, etwas länger zu verweilen, die riesige Vogelvoliere und den Aussichtsturm zu besuchen, das Stadtpanorama zu genießen oder einfach in der grünen Oase inmitten des Bankenviertels umherzuschlendern und sich in einem der Snacklokale zu erfrischen. Über den Nordausgang des Parks gelangt man zum noblen Einkaufszentrum Pacific Place. Eine weitere Überführung führt zum United Center mit MTR Anschluss (Admiralty) und zur alten Tram (–>), mit der man gemütlich zurück zum ShunTak Center (–>) zuckelt.

Alternativ kann man vom HongKong Park {5} aus auch zur Peak-Tram-Talstation [C10] gehen, von dort zum Peak Tower {13} fahren, um den Spaziergang an einem der schönsten Aussichtsplätze zu beenden.

HongKong-Island

Central und Western

Dieser Bezirk wurde von den Briten ab 1842 als erster besiedelt, doch nur noch wenige Zeugnisse erinnern an diese Epoche. Die alten Kolonialbauten wichen modernen Kaufhallen und Bürogebäuden, überhaupt scheint auf den ersten Blick jegliche chinesische Tradition vom schnöden Geschäftsglamour verschluckt worden zu sein.

{1} International Finance Center (IFC) * [C9]

Vom neuen Star-Ferry-Pier [C9] aus geht man direkt auf die Rasierapparaten ähnelnden Wolkenkratzer IFC I und IFC II zu. Das International Finance Center II sieht in der Skyline recht harmlos aus, ist aber mit 415,8 m das zweithöchste Gebäude HongKongs (das höchste der Stadt ist derzeit das ICC/KowLoon mit 484 m). Der Wolkenkratzer erlangte bereits während der Bauphase (2003 fertiggestellt) Einzug in die Filmgeschichte, als im Film „Tomb Raider – Wiege des Lebens“ die von Angelina Jolie gespielte Lara Croft per Gleitschirm aus dem 88. Stock sprang. Eigentlich hat das Gebäude nur 86 Etagen, denn der 14. und der 24. Stock wurden ausgelassen, da es sich hierbei nach chinesischem Verständnis um besonders negativ besetzte Zahlen handelt. Das IFC II beherbergt reihenweise Boutiquen, Kinos, Cafés sowie einen Delikatessen-Supermarkt am Ausgang zum Übergang zu den Fähren.

Das gesamte Meeresareal zwischen Star-Ferry-Pier und HK Convention Center wurde übrigens vor einigen Jahren aufgeschüttet und in einen riesigen Grüngürtel umgewandelt, wo sich auch der neue LegCo (Legislative Council, Stadtparlament) befindet.

Im Untergeschoss des IFC II befindet sich die Endstation des Airport Express Schnellzuges (–>) sowie City-Check-In-Schalter etlicher größerer Fluggesellschaften. Hier kann man als AE-Nutzer sein Hauptgepäck einchecken und die Bordkarte in Empfang nehmen.

> MTR: Central, AE HongKong Station

{2} LegCo und Statue Square ** [C10]

In der Nähe des Rathauses liegt an der Chater Rd. der Statue Square, der ehemals Victoria Square hieß. 1886 wurde hier eine Bronzestatue der Königin Victoria enthüllt, die bis zur japanischen Besetzung stand. Seit dem Zweiten Weltkrieg befindet sich diese Statue im Victoria Park {16}. Die heutige Statue am Square zeigt dagegen Sir Thomas Jackson, einen ehemaligen Leiter der HongKong & ShangHai Bank.

> MTR: Central oder Admiralty; Tram

Auf der Ostseite steht der LegCo, die Kurzform für Legislative Council, also die gesetzgebende Kammer. Das Gebäude im spätviktorianischen Stil – eines der wenigen verbliebenen Bauwerke dieser Zeit – stammt aus dem Jahr 1912 und diente bis zum Februar 1997 dem Council als Versammlungsort. 2012 – zum 100-jährigen Jubiläum – zog der Stadtrat schließlich in den neu erbauten Legislative Council Complex. Er liegt beim Tamar Park nahe der neuen Promenade östlich vom Star Ferry Pier.

Unmittelbar nebenan liegt der kleine Chater Garden, eine Oase zwischen den Wolkenkratzern. An Sonntagen werden hier oft Versammlungen oder Demonstrationen abgehalten, vorwiegend von Thailänderinnen und Philippinas, die um ihre Zukunft als Billiglohnkräfte bangen – China hat schließlich selbst genug!

{3} Bank of China * [C10]

An der De Voeux Rd. sieht man etliche, die Skyline prägende Hochhäuser, vor allem jene markante hochkantige „Toblerone-Schachtel“, die den Hauptsitz der Bank of China in HongKong beherbergt. Das 74 Etagen und 374 m hohe Gebäude wurde vom chinesisch-amerikanischen Stararchitekten I. M. Pei entworfen und war seinerzeit bis zum Bau des Central Plaza (1994) das höchste Gebäude HongKongs. Wie überall wurde auch hier neben dem Architekten ein Feng-Shui-Experte zu Rate gezogen. Es heißt bis heute, die Bank verheiße den umliegenden Gebäuden wegen eines schlechten Feng-Shui nichts Gutes.

Halbrechts ragt der durchsichtige, gläserne Riese derHongKong & ShangHai Bank hervor, den der Brite Norman Foster in den 1980er-Jahren gestaltete. Der Wolkenkratzer war mit ca. 7.000.000.000 HK$ Baukosten seinerzeit das teuerste Gebäude der Welt.

> MTR: Central

{4} Französische Gesandtschaft und St. John’s Cathedral * [C10]

Zwei Relikte aus den Gründertagen HongKongs sind in Central noch erhalten. Sie dürften bei europäischen Besuchern kein allzu großes Erstaunen hervorrufen, gewinnen jedoch ihren Wert aus der Tatsache, dass es sich bei ihnen um zwei der ältesten historischen Bauwerke HongKongs überhaupt handelt.

Die alte sogenannte Französische Gesandtschaft(French Mission) am Battery wurde 1843 vom ersten britischen Gouverneur HongKongs, Sir Henry Pottinger, bezogen. Sie wurde 1915 an Frankreich abgetreten und 1953 zurückgekauft.

Gegenüber liegt St. John’s Cathedral, die 1847 unter Verschmelzung gotischer und britischer Baustile des 13. Jh. errichtet wurde. Während der japanischen Besatzung diente die Kathedrale als Offiziersclub. Die Kathedrale ist täglich (außer zur Sonntagsmesse) von 8 bis 20 Uhr geöffnet (Eintritt frei).

> MTR: Central

{5} HongKong Park ** [C10]

Hinter der St. John’s Cathedral führt die Garden Rd. zur Peak-Tram-Station (siehe Peak {13}) und links daneben (unter der Brücke hindurch) zum HongKong Park. Der größte und wirklich empfehlenswerte Stadtpark HongKongs bietet neben einem TaiJiQuan-Garten, einem Pflanzenkonservatorium, Teichen und Spielplätzen auch ein begehbares Aviarium (großes Vogelzelt mit kleinem tropischen Regenwald, geöffnet: tgl. 9–17 Uhr) sowie das Flagstaff House.

Letzteres war das erste britische Gebäude in HongKong überhaupt und stammt aus dem Jahr 1844. General Georges Charles d’Aguillar war der erste Kommandeur der britischen Truppen vor Ort. Bis 1932 hieß das Gebäude Headquarters House, wurde aber mit Beginn des Zweiten Weltkriegs umbenannt. Heute ist im Flagstaff House ein Teemuseum (tgl. außer Di. 10–18 Uhr, Einttritt frei) untergebracht, um 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr finden Videovorführungen zum Thema Tee statt.

> Park: tgl. 6–23 Uhr geöffnet, Eintritt frei, MTR: Central oder Admiralty (dort Übergang zum Pacific Place/High Court über die Rolltreppe); per Tram an der Überführung bei der markanten Bank of China {3} aussteigen

> Wichtiger Hinweis für Fußgänger: 150 m links des Flagstaff House befindet sich eine Überführung über die Cotton Tree Road zu einem Bankenhochhaus (Asia Pacific Finance Centre). Nach dessen Durchquerung gelangt man entlang der Garden Street wieder zum Statue Square {2} und weiter zum Star-Ferry-Pier bzw. zur MTR-Station Central.

{6} De Voeux Road ** [B9]

Die De Voeux Rd., auf der auch die alte Tram (–>) fährt, ist die Haupteinkaufsstraße auf HongKong-Island. Nach wenigen Metern in westlicher Richtung liegt linker Hand das prestigeträchtige Nobelboutiquenzentrum Landmark – hier sind die namhaften Markenboutiquen der Welt versammelt und die Gäste des Peninsula werden im Rolls Royce zur „Schnäppchenjagd“ hierher chauffiert.

Am entgegengesetzten Ende der Preisskala kauft man auf dem LiYuan-Kleidermarkt (–>), der aber erst am Abend richtig interessant wird. Er liegt ein Stückchen weiter westlich zwischen LiYuan-East- und -West-Sträßchen.

> MTR: Central; Tram

{7} Central Market und Mid-Level-Escalator * [B9]

Der 2024 komplett umgestaltete Central Market dient heute als kleiner Handwerksmarkt und Veranstaltungshalle (z. B. „Oktoberfest“), außerdem beginnt im 1. Stock der Mid-Level-Escalator, eine Kombination mehrerer Treppen und Rolltreppen zu den 800 m entfernten Wohnhäusern der höher gelegenen Midlands. Rund 30.000 Arbeiter und Angestellte kommen per Escalator in wenigen Minuten von den oberen Straßen der Insel zu ihren Arbeitsplätzen. Der Escalator wurde 1993 in Betrieb genommen und kostete rund 200 Millionen HK$. Bis 10.30 Uhr fährt er abwärts, danach aufwärts.

> MTR: Central

{8} Dr.-SunYatSen-Museum * [B10]

Im Einzugsbereich des Escalator liegt in der Castle Rd. das relativ neue Dr.-SunYatSen-Museum, in dem anhand von Fotos und Gebrauchsgegenständen auf vier Etagen das Leben des Begründers der Republik China dargestellt wird. Ein Teil der Räumlichkeiten ist für Workshops, Videoabteilungen und spielerisches Lernen zum Thema „Dr. Sun“ reserviert.

SunYatSen (1866–1925) wuchs teilweise in Hawaii auf, studierte Medizin im damals britischen HongKong, wo er später als Arzt praktizierte. Er schloss sich den Revolutionsgruppen gegen die Qing-Dynastie an und trug durch sein auch internationales Wirken zum Sturz des chinesischen Kaiserreiches bei. 1911 wurde Sun zum Präsidenten der Republik China ernannt, gründete die Volkspartei GuoMinDang (KuoMinTang) und kämpfte mit seinem Zögling JiangJieShih (Tschiang KaiShek) für die Einheit Chinas aus Kommunisten und Republikanern. Sun starb 1925 an Leberkrebs und wird sowohl in der Volksrepublik als auch in Taiwan (das Exilland seines Zöglings Tschiang KaiShek) als Gründervater des modernen China hoch verehrt.

> 7 Castle Rd., tgl. 10–18 Uhr, Sa./So. 10–19 Uhr, Do. geschlossen, Eintritt frei, geschlossen am 12.11. und 12.3. (Geburts- bzw. Todestag SunYatSens), MTR: SheungWan

{9} Western Market ** [B9]

Der rote Ziegelbau des Western Market mit dem markanten Haupttor aus Granit stammt aus dem Jahre 1912 und wurde bis 1989 als Stadtmarkt genutzt. Heute sind hier kleineKunsthandwerkfachgeschäfte der gehobenen Preisklasse und eine Bäckerei untergebracht.

Der eigentliche Markt liegt nur 50 m Luftlinie „bergaufwärts“ im Urban Council SheungWan Complex und umfasst ein Bürgerzentrum, einen Markt (der früher im Western Market untergebracht war) sowie eine ganze Etage mit chinesischen Garküchen, die auch DimSum anbieten. Hier kann man noch Lebendware wie Schildkröten, Frösche, lebend filetierte halbe Fische usw. entdecken und dabei zusehen, wie Geflügel vor dem Rupfen „heiß gebadet“ wird.

In der Nähe des Western Market liegt die kleine, dunkle und unscheinbare ManWa Lane [B9], die offenbar die Heimat aller Siegelmacher Chinas ist, denn hier gibt es die in China berühmten Namensstempel – jeder Chinese nennt einen sein Eigen – in mannigfaltiger Ausführung zu sehen und zu kaufen.

> MTR: SheungWan

{10} Distrikt SheungWan ** [B9]

Unmittelbar seeseitig vom alten Western Market liegt, verbunden mit einem Fußgängerüberweg, das ShunTak Centre (am Macau Ferry Pier) mit dem markanten rot geränderten Doppelturm – eine gute Orientierungshilfe bei Fahrten mit der Tram Richtung Westen. Und das empfiehlt sich unbedingt, denn von der Tram aus sieht man im Disktrikt SheungWan, der sich etwa ab dem ShunTakCentre nach Westen ertreckt, reihenweise kleinere Läden.

Diese verkaufen u. a. chinesische Heilkräuter, getrocknete Lebensmittel wie Fisch, Obst, Jerky (Wurstscheiben) – die getrockneten Salamischeiben aus Schweinefleisch und Leber gelten als kantonesische Spezialität – und andere Köstlichkeiten. Aber auch Medizin und Gewürze sowie Räucherstäbchen und Glückspapier werden hier vertrieben. SheungWan sollte man nicht verpassen, findet man hier doch einen der traditionellsten und vielleicht auch exotischsten Stadtteile auf HongKong-Island. Ein Muss für Spaziergänger und Fotografen!

> MTR: SheungWan

{11} ManMo-Tempel *** [B9]

Dieser Daoistentempel ist einer der bedeutendsten und sicher einer der belebtesten Tempel HongKongs. Auf dem gesamten Tempelareal wird gebetet, Räucherstäbchen entzündet und symbolisches Totengeld für die Ahnen verbrannt. Durch den allumfassenden Qualm der Räucherstäbchen erkennt man auf dem ersten Altar Man (mit Pinsel in den Händen), die Gottheit der Literatur, auf dem zweiten Altar dahinter steht Mo, der Gott des Krieges, Schutzpatron der Beamten – und Gangster. Rechts daneben wacht der schwarzgesichtige PaoKung, der Gott der Justiz. Am Eingang sind die 10 Gottheiten der Unterwelt zu sehen. Die Tempelglocke mit der Inschrift „27. Regierungsjahr des Kaisers TaoKuang, Qing-Dynastie“ wurde 1847 in Kanton (GuangZhou) gegossen.

Unter der Decke hängen zahlreiche riesige Räucherspiralen, in denen Botschaften an die Ahnen und Götter auf rotem Papier hängen und durch den Rauch ins Jenseits aufsteigen sollen.

> ManMo-Tempel, Hollywood Road, tgl. 8–18 Uhr, MTR: SheungWan

{12} Ladder Street und Cat-Street-Flohmarkt * [B9]

Gegenüber vom ManMo-Tempel liegt die Ladder Street, die keine Straße im eigentlichen Sinne darstellt, sondern eine Treppe. Sie ist eines der letzten Beispiele des alten kolonialen HongKonger Straßenbilds: Zum Landesinneren bzw. nach oben führten nur Treppen, keine Wege oder gar Straßen.

Gleich wieder links von der Ladder Street liegt die kleine Lok Ku Rd. [B9], besser bekannt unter dem Namen Cat-Street-Flohmarkt. Hier findet man an Ständen und in Läden Trödel und gebrauchte Waren aller Art – so manches Schnäppchen ist hier noch möglich. Reger Betrieb herrscht hier sonntagvormittags, an anderen Tagen bietet nur die Hälfte der Händler ihre Waren feil (jeweils vormittags).

> MTR: SheungWan

{13} The Peak *** [B11]

Wenn man die fünf schönsten Panoramaansichten von Großstädten der Erde auswählen sollte – die Aussicht auf HongKong vom Victoria Peak wäre garantiert dabei. Nur wer hier oben stand, hat HongKong wirklich gesehen.

Seit die Engländer den Fuß auf die Insel setzten, galt der Peak als die Nobeladresse der oberen Zehntausend, die horrenden Mieten von bis zu 20.000 HK$ sprechen für sich – pro Tag wohlgemerkt! Schon 40 Jahre nach dem Hissen der englischen Fahne in HongKong war der Peak so beliebt, dass die schmalen Wege für den Transport der Kolonialherren in den von chinesischen Kulis getragenen Sedanstühlen nicht mehr ausreichten. Daher wurde 1885 die weltberühmte Peak-Tram, eine steile Bergschienenbahn, von der Garden Rd. [C10] in Central bis kurz vor den Gipfel erbaut. Die Fahrt mit der Peak-Tram lohnt sich unbedingt, wobei die Hinfahrt (rechts sitzen!) weitaus interessanter ist als die Rückfahrt.

Als neue Endstation wurde 1997 der Peak Tower fertiggestellt, ein futuristisches Gebäude mit einem Mövenpick-Restaurant im raumschiffähnlichen oberen Teil sowie zahlreichen Geschäften und Multimedia-Attraktionen im Hauptgebäude. Hierzu gehören ziemlich kitschige Touristenshops (Peak-Galeria), ein Hard Rock Cafe und eine multimediale Reise in die Gründertage HongKongs. Recht beliebt ist auch das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds (–>). Unter www.madametussauds.com/hong-kong kann man zahlreiche Eintrittspakete mit/ohne Anfahrt usw. buchen. Der Zutritt zur Aussichtsplattform ganz oben im Peak Tower auf 428 m Höhe kostet extra Eintritt („Sky Terrace 428“).

Die meisten Besucher verweilen hier rund um die – zugegeben faszinierende – Bergstation (böse Zungen behaupten, weil die Touristen den Ausgang nicht finden), tatsächlich aber liegt der eigentliche Gipfel noch eine halbe Stunde Fußweg (1,6 km) entfernt die Mt. Austin Rd. [A11] aufwärts. Der Victoria Peak Garden, alleine schon wegen der Aussicht einer der schönsten Gärten Asiens, lädt zum Spaziergang am Gipfel oder einfach nur zum Genießen der Umgebung ein. Im Garden stand bis zum Zweiten Weltkrieg eine Residenz des Gouverneurs, von der aber außer den Gärten nichts mehr zu sehen ist.

> Die Hinfahrt mit der Peak Tram ist der halbe Spaß (88 HK$ hin und zurück, 62 HK$ einfach, ermäßigt: Kinder und Senioren 44 bzw. 31 HK$, alle 10–15 Minuten von 7 bis 24 Uhr). Von 10 bis 23.40 Uhr pendelt alle 20 Minuten ein Doppeldecker-Shuttlebus No. 15c (oben offen, 5,80 HK$, für Kinder/Senioren 2,90 HK$) zwischen Star-Ferry-Pier (Höhe Pier 6) und Peak-Tram. Von Star Ferry und Exchange Square fährt Bus No. 15 (12,10 HK$, 40 Minuten) hinauf zur Bergstation der Peak-Tram. Man sollte durchaus auch einmal eine Strecke per Bus zurücklegen, da sich dabei einige fantastische Ausblicke vor allem auf Happy Valley {19} bieten.

> Sky-Terrace-428-Aussichtsplattform, Mo.–Fr. 10–23 Uhr, Sa./So./Feiertage 8–23 Uhr, Eintritt 75 HK$, ermäßigt 38 HK$. Mit der Octopus-Karte (–>) bezahlen oder zusammen mit dem Peak-Tram-Ticket kaufen (hin und zurück 148 HK$, Kinder/Senioren 74 HK$). Alle Tickets sind auch unter https://webstore.thepeak.com.hk erhältlich.

Mein Tipp: Schlangestehen vermeiden

Bereits am frühen Nachmittag mit der Peak-Tram hinauffahren und am Gipfel spazieren gehen, nach Sonnenuntergang per Bus hinunter – die Schlangen an der Tram erreichen ab 17 Uhr 100 Meter und mehr!

WanChai und Causeway Bay

Zwischen Central und WanChai wurde der Uferbereich großräumig aufgeschüttet, der in den kommenden Jahren in eine hypermoderne Uferpromenade umgewandelt wird.

Von der Star Ferry nach links gehend kann man über die neue Promenade in wenigen Minuten bis WanChai flanieren. Dort steht das Riesenrad The Hong KongObservation Wheel (Online-Reservierungen unter https://hkow.hk, 20 HK$, Kinder 10 HK$, tgl. 9–22 Uhr). Im benachbarten AIA-Fitnesspark findet alljährlich das beliebte „Wine & Dine Festival“ (–>) statt.

Im früher wildesten Nachtclubviertel, WanChai, liegen heute Büro- und Verwaltungsräume der Stadt, sodass ein Besuch hier vorwiegend für Chinareisende, die ein Visum für die VR China benötigen, interessant ist. Die Visaabteilung liegt im China Resources Building. Gegenüber steht der – schon von der Star Ferry aus imposante – Central Plaza Tower [E10], mit 78 Stockwerken und 374 m das dritthöchste Gebäude HongKongs, auch hier sitzt die Bank of China.

Auf der anderen Seite der Fleming Rd. liegt das HK Arts Centre (–>), in dem temporäre wie auch einige Dauerausstellungen nationaler und internationaler Künstler besichtigt werden können. Die Museums-Hotline unter der Nummer Tel. 28230200 informiert über die aktuellen Ausstellungsthemen.

> WanChai erreicht man mit der MTR (Station: WanChai) oder auch direkt mit der Star Ferry ab KowLoon. Bis Causeway Bay zuckelt man gemütlich mit der alten Tram, schneller geht es mit der MTR bis zur gleichnamigen Station.

{14} HongKong Convention and Exhibition Center (HKCEC) * [E10]

Vom HK Arts Centre aus über die Überführung seewärts erreicht man das HongKong Convention and Exhibition Centre, in dem internationale Tagungen und Konferenzen abgehalten werden und einige der besten Hotels HongKongs liegen (Grand Hyatt, New World Harbour View). Die Architektur des Center erinnert an die berühmte Oper in Sydney und macht das HKCEC zu einem der markantesten Punkte in der HongKonger Skyline.

> Die wichtigsten aktuellen Messeveranstaltungen des HKCEC können online eingesehen werden: www.hkcec.com/en/event-calendar. MTR: WanChai.

Auf dem seeseitigen Vorplatz (Golden Bauhinia Square) steht ein Denkmal der Nationalblüte Bauhinia, die auch auf der Flagge HongKongs abgebildet ist. Auf dem Platz findet täglich um 8 Uhr ein Fahnenappell (Hissen der chinesischen Flagge) statt, besonders beliebt am 1., 11. und 21. eines jeden Monats, wenn die Polizeikapelle um 7.45 Uhr aufmarschiert.

Dschunke im Hafen vor dem Convention and Exhibition Centre {14} (132hk Abb.: wl)

{15} Noon Day Gun * [F10]

Bei der Salutkanone Noon Day Gun handelt es sich um ein kleines befestigtes Marinegeschützmit britischer Tradition.