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Wer Französisch essen gehen oder kochen möchte, sollte sich auch mit dem umfassenden Vokabular bekanntmachen, egal ob es ein Besuch im Imbiss ist, in einem erstklassigen Restaurant oder ob man der Einladung französischer Freunde gefolgt ist. Französisch essen will gelernt sein - Wort für Wort. Sie werden sehen, dass Sie bereits beim verbalisierten Gaumengenuss eine Menge neuer und alter Französisch-Kenntnisse erwerben bzw. auffrischen. Daher fehlt auch in diesem Kauderwelsch-Sprachführer nicht der Grammatikteil, der Ihnen mit kulinarischem Vokabular nähergebracht wird. Am Ende des Buches finden Sie eine hilfreiche Zusammenstellung des Grundvokabulars in puncto "Französisch essen". Ausstattung: 144 Seiten, komplett in Farbe, Übersichten mit Ausspracheregeln und wichtigen Redewendungen, Wörterlisten Deutsch-Französisch und Französisch-Deutsch
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 134
Veröffentlichungsjahr: 2015
Warum ein Sprechführer „Französisch kulinarisch“? Wenn Sie im Urlaub gern landestypisch essen, ist es gut zu wissen, was der Unterschied zwischen riz und ris ist – viele mögen Reis, nicht jeder mag Kalbsbries.
Saint-Pierre ist ein Fisch, Saint-Nectaire ein Käse, hinter côtes d’agneau verbergen sich Lammkoteletts, hinter côtes de bette Mangoldstiele, auch zwischen cervelle de veau, Kalbshirn, und cervelle de Canut, angemachtem Quark, liegen Welten. Oft reicht Schulfranzösisch nicht aus, nicht einmal aufpoliertes, um die Speisekarte zu verstehen. Und Deutsch- oder Englischkenntnisse können bei Franzosen nicht unbedingt vorausgesetzt werden.
Die raffinierte Kochkunst Frankreichs und die über Jahrhunderte währende Tradition gepflegter Tafelfreuden haben zu einem umfangreichen Repertoire klassischer Rezepte und Zubereitungsarten geführt – die dem Kenner das Wasser im Mund zusammenlaufen und den Unkundigen ratlos lassen. Hinzu kamen in den letzten Jahren die Renaissance der regionalen Küche und die Experimentierfreudigkeit französischer Köche: Nach der Nouvelle Cuisine gab es viele andere Moden – nach TexMex, Sushi & Sashimi heißt es neuerdings East meets West – kalifornisch-asiatische Einflüsse machen sich bemerkbar.
Ohne Sprachkenntnisse kann die Lektüre der Speisekarte leicht zum Rätselraten werden, und man wird daher im buchstäblichen wie im übertragenen Sinne kaum über den Tellerrand hinausblicken und bei steak frites, sandwich und pizza bleiben. Mit Französischkenntnissen dagegen, auch mit nicht perfekten, kann man zum einen damit rechnen, entgegenkommender aufgenommen zu werden und zum anderen beim Essen echte Entdeckungen machen, weil man sich nicht aufs Bekannte, Bewährte verlässt.
Dieser Essdolmetscher sorgt dafür, dass Sie beim Einkaufen und im Restaurant keine Überraschungen erleben und Frankreich als echter Feinschmecker entdecken.
Bon voyage & bon appétit!
Zu diesem Buch ist zusätzlich ein AusspracheTrainer als MP3-Download erhältlich unterhttps://www.reise-know-how.de/produkte/kauderwelsch-aussprachetrainer-und-audio/aussprachetrainer-franzoesisch-kulinarisch-mp3
Auch erhältlich auf Audio-CD unterhttps://www.reise-know-how.de/produkte/kauderwelsch-aussprachetrainer-und-audio/aussprachetrainer-franzoesisch-kulinarisch-audio
Der AusspracheTrainer enthält alle Sätze und Redewendungen, die in diesem Buch mit einem markiert sind.
Der Kauderwelsch-Sprechführer besteht im Wesentlichen aus folgenden Teilen:
Im Gespräch
Der erste Teil beinhaltet Informationen über Land und Leute, Lokalitäten und Essgewohnheiten. So können Sie sich schon einmal mit der französischen Lebensart vertraut machen. Für die Verständigung im Restaurant oder auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Beispielworten und - sätzen.
Neben den französischen Ausdrücken und ihrer Übersetzung gibt es eine Lautschrift und eine Wort-für-Wort Übersetzung, die zum Verständnis der fremdsprachlichen Satzstruktur beitragen und zum Sätzebasteln anregen soll.
Rezept zum Nachkochen
Für diejenigen, die selbst aktiv werden und die französische Küche zu sich nach Hause holen wollen, gibt es zwei Rezepte zum Nachkochen.
Kurzgrammatik
Die Kurzgrammatik beschränkt sich auf das Allernötigste und verzichtet zu Gunsten des Verständnisses auf Vollständigkeit. Sie ermöglicht Ihnen jedoch, selbständig Sätze zu bilden und nicht nur die vorgegebenen Beispiele zu benutzen.
Wörterliste
Die Wörterliste Deutsch – Französisch und Französisch – Deutsch ermöglicht Ihnen das Nachschlagen einzelner Vokabeln. Besonders im Teil Französisch – Deutsch finden Sie viele Erläuterungen von französischen Gerichten.
Literaturtipps
Mit den Literaturtipps am Ende des Buches können Sie noch tiefer in das Thema „Französische Küche” eintauchen.
Das Wichtigste im Überblick
Für das schnelle und einfache Zurechtkommen mit den wichtigsten Begriffen im kulinarischen Frankreich gibt es dann in dieser Rubrik die Zahlen und Mengenangaben, Floskeln und Redewendungen und die Ausspracheregeln in Kürze.
Gesprochen wird Französisch in sehr vielen Ländern: Als Muttersprache und offizielle Sprache in Frankreich, einem Teil Belgiens und der Schweiz, Luxemburg, Monaco, auf Saint Pierre-et-Miquelon, Guadeloupe, Martinique, in Französisch-Guyana, auf Réunion, Mayotte, Neu-Kaledonien, Französisch-Polynesien, Wallis-et-Futuna, Kanada (in Québec als einzige Amtssprache, in Neubraunschweig und der Hauptstadt Ottawa neben dem Englischen). Als offizielle Sprache und Schulsprache wird Französisch in Benin, Burkina-Faso, Burundi, auf den Komoren, in Djibouti, der Elfenbeinküste, Gabun, Guinea, Kamerun, der Republik Kongo, der Demokratischen Republik Kongo, Madagaskar, Mali, Mauretanien, im Niger, in Ruanda (als eine von mehreren Amtssprachen), im Senegal, auf den Seychellen, im Tschad, in Togo, Vanuatu (als eine von mehreren Amtssprachen) und der Zentralafrikanischen Republik gesprochen. In vielen der genannten afrikanischen Länder ist mittlerweile auch eine Generation von französischen Muttersprachlern herangewachsen. In Andorra ist es zwar keine Amtssprache mehr, aber ein Teil des Schulwesens ist in französischer Sprache organisiert. Auf den britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey gilt Französich noch als Amtssprache neben dem Englischen, spielt aber im täglichen Leben nur noch eine untergeordnete Rolle.
Verkehrssprache ist Französisch noch in Algerien, Marokko, Tunesien, im Libanon, in Kambodscha, Vietnam, Laos und auf Mauritius – als ehemalige Kolonialsprache ist es dort immer noch weit verbreitet. In folgenden Regionen hat Französisch einen offiziell anerkannten lokalen Status: Jersey, Aostatal (Italien), Louisiana (USA) und Pondichéry (Indien).
Je nach Land wird man Unterschiede im Wortschatz, in der Aussprache und Betonung feststellen. Man sollte im jeweiligen Land auf den Status der Sprache achten, nur zum Teil ist Französisch Muttersprache, in manchen nur Amtssprache, in anderen Ländern noch Relikt der alten Kolonialmacht (und damit nicht überall gleich gern gesehen).
In Frankreich selbst gibt es eine sehr starke zentralistische Tradition, der es seit dem 17. Jahrhundert ein Anliegen war, Französisch als Nationalsprache zu vereinheitlichen, die schriftsprachliche Norm festzulegen und die Dialekte und Regionalsprachen auszumerzen. In Belgien und der Schweiz haben die französischen Dialekte etwas besser überlebt, gehen aber auch stark im Gebrauch zurück.
Heute gibt es allerdings wieder starke Regionalbewegungen, die sich für politische Dezentralisierung einsetzen. Ihre Autonomiebestrebungen betreffen natürlich auch die jeweilige Sprache. Das sind z. B. Okzitanisch, Bretonisch, Baskisch, Elsässerdütsch. Inzwischen kann man diese Sprachen auch wieder lernen …
Häufig findet man Graffiti, Autoaufkleber mit Parolen u.a. in der regionalen Sprache. Französisch ist aber für Sie als Gast immer die Verständigungssprache.
Leider spricht man das Französische nicht so wie man es schreibt. Hinzu kommt, dass die Buchstaben eigene Namen haben, die unabhängig von der jeweiligen Aussprache im Wort sein können. Man muss die Buchstabenbezeichnungen kennen, da man sicherlich häufig in die Situation kommen wird, seinen Namen zu buchstabieren. Ich stelle also deshalb zuerst die Buchstaben vor, die anders als im Deutschen bezeichnet werden.
c
ße
e
ö
(ungefähr wie das unbetonte „e“ in „Näss
e
“)
g
she
(wie das „j“ in „
J
ournal“)
h
asch
j
shi
(wie in „
J
ournal“)
q
kü
u
ü
v
we
w
dubl we
y
i gräk
z
säd
Mitlaute
Die Buchstaben f, k, l, m, n, p, r, t werden wie im Deutschen ausgesprochen. Bei folgenden Mitlauten (Konsonanten) sieht das anders aus:
c
ß
vor
e, i, y
wie in „Gla
s
“
merci
märßi
k
wie das deutsche „k“
café
kafe
ç
ß
wie das „s“ in „Gla
s
“
français
frãßä
ch
sch
wie in „
Sch
rank“
chercher
schersche
g
sh
vor
e, i, y
wie in „Gara
g
e“
manger
mãshe
g
wie das deutsche „g“
garçon
garßõ
gn
nj
wie in „So
nj
a“
signe
-inj
h
(–)
wird nicht gesprochen
homme
om
ill
j
wie in „
J
ahr“
travailler
trawaje
ille
ij
„i“, danach ein „j“-Laut
famille
famij
j
sh
wie das „g“ in „Gara
g
e“
je
shö
q
k
wie das deutsche „k“
qui
ki
s
s
zwischen Vokalen stimmhaft, wie in „Ro
s
e“,
réserver
reserwe
ß
am Wortanfang (oder wenn doppelt geschrieben) stimmlos, wie in „Gla
s
“
soleil
ßoläj
v, w
w
wie das deutsche „w“ in „
W
agen“
vous
wu
,
wagon
wagõ
z
s
stimmhaft, wie in „Ro
s
e“
zoo
so
x
ß
stimmlos, wie in „Ha
ss
“
dix
diß
ks
wie in „Ta
x
i“
taxi
taksi
Selbstlaute
Bei den Selbstlauten (Vokalen) ist darauf zu achten, dass sie ihre Aussprache verändern, je nachdem welcher Akzent darauf steht, bzw. welche Mitlaute folgen oder voranstehen:
a, à, â
a
wie in „R
a
sen“
malade
malad
e
ö
ungefähr wie das unbetonte „e“ in „Hos
e
“(etwas stärker in die Richtung unseres „ö“ gehend)
r
e
garde
rögard
(–)
am Ende eines Wortes oft stumm
regard
e
rögard
ä
offenes „e“ wie in „R
e
st“
belle
bäl
é
e
geschlossenes „e“ wie in „T
ee
“ (aber nicht so lang)
été
ete
è, ê
ä
offenes „e“ wie in „R
e
st“
même
mäm
am Wortende vor
r
etwas gelängt
mère
mä(ä)r
er, et,ez, eh
e
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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