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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Analysten setzen auf Pflegeheimbetreiber. Die Demographie lässt den Markt wachsen. Die Aktien überzeugen mit günstiger Bewertung und hoher Dividendenrendite. Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Das stellt die Gesellschaft vor Herausforderungen, bietet Anlegern aber auch Chancen. So titelt eine der großen deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitungen vor einigen Wochen. Noch vor wenigen Jahren war ein Investment in ein Sozialunternehmen eher eine Randerscheinung und nur selten in Anlageempfehlungen für ertragsorientierte Investoren zu finden. Was hat sich verändert? Warum wird mit dem Sozialen nun Geschäft gemacht? Bisher waren es vor allem institutionelle Investoren oder Einrichtungen die als Eigner von Sozialunternehmen öffentlich kaum in Erscheinung traten. Meist hatten diese Institutionen selbst einen sozialen Hintergrund. Nun wird der Markt mehr und mehr für private und institutionelle Investoren die sich nicht zwingend dem Sozialen verschrieben haben geöffnet. Liegt hier eine Gefahr, wenn sich Kapital das die beste Verwendung sucht und Soziale Arbeit begegnen?
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Veröffentlichungsjahr: 2006
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Eberhard Karls Universität Tübingen Institut für Erziehungswissenschaft Seminar: Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit SS 2004
Studienarbeit zum Referat vom 09.06.2004 Autoren: Michael Fleißer, Stefanie Jäger
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Analysten setzen auf Pflegeheimbetreiber. Die Demographie lässt den Markt wachsen. Die Aktien überzeugen mit günstiger Bewertung und hoher Dividendenrendite. Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Das stellt die Gesellschaft vor Herausforderungen, bietet Anlegern aber auch Chancen.1So titelt eine der großen deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitungen vor einigen Wochen. Noch vor wenigen Jahren war ein Investment in ein Sozialunternehmen eher eine Randerscheinung und nur selten in Anlageempfehlungen für ertragsorientierte Investoren zu finden. Was hat sich verändert? Warum wird mit dem Sozialen nun Geschäft gemacht? Bisher waren es vor allem institutionelle Investoren oder Einrichtungen die als Eigner von Sozialunternehmen öffentlich kaum in Erscheinung traten. Meist hatten diese Institutionen selbst einen sozialen Hintergrund. Nun wird der Markt mehr und mehr für private und institutionelle Investoren die sich nicht zwingend dem Sozialen verschrieben haben geöffnet. Liegt hier eine Gefahr, wenn sich Kapital das die beste Verwendung sucht und Soziale Arbeit begegnen?
Sozialunternehmen ist ein relativ neues Wort für eine an sich uralte Sache. Es beschreibt ein Phänomen das alle fortgeschrittenen Gesellschaften kennen. Das Soziale wird unternommen. Oft findet dies innerhalb eines Rahmens statt der von Institutionen und Professionalitätsgedanken durchdrungen ist. Es bleibt dabei aber zu beachten, dass ein Grossteil des Sozialen nach wie vor außerhalb dieses Rahmens unternommen wird.