Verse der Wehmut - Gernot Urschler - E-Book

Verse der Wehmut E-Book

Gernot Urschler

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Beschreibung

Gefühle in Worten oder in Bildern festzuhalten, bedeutet etwas Zeitloses zu schaffen. Die dabei entstehenden Werke berühren auch noch nach 100 Jahren genauso wie zum Zeitpunkt ihrer Erschaffung. Dieses Buch richtet sich an Menschen, die gefühlsstarke Gedichte und Malereien reizvoll finden. Das Alter der präsentierten Gedichte liegt so im Bereich von 50 bis 65 Jahren. Geschrieben habe ich sie alle in meiner Jugendzeit, etwa in der Lebensspanne von 13 bis 25 Jahren. Die illustrierenden Bilder stammen von meiner verstorbenen Frau, die eine besondere Begabung dafür hatte, ihre Gefühle in Bilder zu übertragen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Von der Liebe

Harfe der Sehnsucht

Gedanke

Versäumtes Glück, verträumtes Glück

Sechszeiler im Volkston

Die du die tiefste Saite rührtest

Der Spatz

Das Gnu

Tu mouras

Begegnung

Ein Händedruck

Ein Hohelied, ach nur ein weitres Hohelied

Erwartung

Seh dein Antlitz in Wolken und Schleier gehülllt

Von den Bergen

Kennst du das Glück?

Die wir nach Westen ziehen

Freinacht

Vom Tod

Der Nebel quillt

Warum?

Totenwache

Vom Leben

März

Gaukelnde Flocken

Gesät, gemäht, gemahlen

Die Zeit

Melodien

Faustunculus

Ein Stück Holz

Die unnütze Frage

Dichternarr

Von der Liebe

Harfe der Sehnsucht

(1)

Ich sehe des Wasserfalls weißliches Sprühn,

ich sehe der Flammen Feuer,

ich sehe die gleißenden Gluten glühn

und glänzen der Grate Gemäuer.

Ich sehe der Sonne strahlend Gestirn,

ich sehe die Hügel und Hänge,

ich sehe im Frühjahr den flimmernden Firn

und wogendes Wolkengedränge.

Ich sehe des Mondes mürrisch Gesicht,

ich sehe die Dämmerung dunkeln,

ich sehe des Luzifers leuchtendes Licht

und die Milchstraß’ millionenfach funkeln.

Ich sehe das Wild im Walde fliehn,

ich sehe es schleichen und schlagen,

ich sehe die Fische im Flusse ziehn

und den Bussard die Beute tragen.

Ich sehe den Menschen Maschinen baun’,

ich seh’ ihn die Lüfte durchlenken,

ich sehe ihn wähnend die Welt zu durchschaun

und prächtige Pläne erdenken.

Ich sehe die Nähe, ich sehe die Ferne,

ich sehe das Dunkel, ich sehe das Licht,

nur zwei leuchtende Sterne

- sehe ich nicht.

(2)

Ich höre des Donners dumpfes Gedröhn,

ich höre Boreas brausen,

ich höre brechender Bäume Gestöhn’

und wütende Winde sausen.

Ich höre klappendes Kiefergeklirr,

ich höre bellen und beißen,

ich höre Schaufeln und Schalengeschwirr

und zackige Zähne reißen.

Ich höre Glocken und Gläserklang,

ich höre girren und gurren,

ich höre Jauchzen und Jubelgesang

und schnattern und schnarren und schnurren.

Ich höre scharfer Schüsse Schall,

ich höre Röcheln und Rufe,

ich höre den Flüchtling fluchen beim Fall

und hart hallende Hufe.

Ich höre Lärmen und leises Singen,