DU hast die Macht - Bernd Neuhaus - E-Book

DU hast die Macht E-Book

Bernd Neuhaus

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Beschreibung

Es geht darum, dass wir durch unser Denken unser Leben erschaffen, das wir Schöpfer unseres Lebens sind und maßgeblich beteiligt sind an den Umständen, die unser Leben nun mal ausmachen. Jeder aktuelle Lebensumstand ist das Ergebnis unseres früheren Denkens. Wenn dies nicht nach unserem bewussten Willen verläuft, dann vernachlässigen wir unser unterbewusstes Denken. Dieses möchte uns immer helfen und ist geprägt von Glaubenssätzen und Überzeugungen, die wir im Laufe des Lebens in der Vergangenheit aufgenommen haben, diese sind nicht immer dienlich. Hier sind nun die Grundlagen, diese Blockaden zu beseitigen, jetzt in erweiterter Form. Auf geht es, das Abenteuer eines selbst bestimmten Lebens zu meistern.

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Seitenzahl: 346

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Du hast die Macht

Titel SeiteImpressumVorwortEinleitung oder worum geht es denn hier?Was ist eigentlich MachtWelche Bedeutung hat es, wenn ich sage: "Du hast ide Macht"?Geh Deinen Weg, aber in Deiner GeschwindigkeitGewohnte Denkstrukturen verlassen.Hast Du ein offenes Bewusstsein?Der überstarke VerstandAber ich muss es doch verstehenDas Gesetz der AnziehungGrenzen des Gesetzes der AnziehungWas sind eigentlich Glaubenssätze?Was ist die Matrix?Warum ist Gott ganz anders als wir uns meist vorstellen?Greift Gott jemals in unser Leben ein?Was besagt denn nun eigentlich die Quantenphysik?Krankheit und HeilungEntwicklung der Gehirnwellen vom Säugling bis zum Erwachsenen.Gesundheit und Heilung sind möglich, aber nicht von allen erwünscht.Die fünf Ebenen der Heilung als Erklärungsmodell für echte Heilung.Beispiele für Heilungen:Gesundheit und Altern aus der Sicht der chinesischen MedizinEine Betrachtung zum Thema SuchtDas Mind Clearing SystemDer Weg des Mind Clearing SystemsWie erkenne ich einschränkende Glaubenssätze in meinem Leben?Die hermetischen PrinzipienDu darfst nicht alles glauben, was Du denkstKonditionierungUnd ewig grüßt das MurmeltierMind Clearing Tapping SolutionMCTS und das Gesetz der AnziehungPsycho-Kinesiologie, eine umfassende HeilmethodeDas HUNA PrinzipAnwendung der Huna-PhilosophieDas Master Key SystemDer Weg der Seele durch die Inkarnationen.Astrologie als Mittel zur SelbsterkenntnisKarma und die seelische Verbundenheit.Hypnose, Möglichkeiten und GefahrenWer war denn eigentlich dieser Jesus von Nazareth?Die Bewusstseinsebenen oder wo stehe ich eigentlich in meiner Entwicklung?Meine Gedanken zur Zukunft der WeltBefreie Dich aus der (selbstgewählten) Sklaverei.Fazit oder Schlussbemerkung:

Titel Seite

DU

hast die Macht

Überarbeitete Neuauflage

Impressum

Impressum

Texte: © Copyright by Bernd Neuhaus

Umschlaggestaltung: © Copyright by Bernd Neuhaus

Verlag:

Bernd Neuhaus

Gartenweg 6b

59457 Werl

www.mindclearing.info

[email protected]

Vertrieb: epubli - ein Service der neopubli GmbH, Berlin

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Vorwort

Nun sind fast 6 Jahre vergangen, seit die erste Auflage dieses Buches erschienen ist und es wäre traurig, wenn sich da bei mir nichts verändert hätte. Natürlich sind die Geistigen Gesetze, nach denen das Leben abläuft und die schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden bekannt sind, nicht verändert und gelten weiterhin fort, aber mein Verständnis es zu vermitteln und somit leichter verständlich zu machen, hat einfach zugenommen. Weil ich auch immer mehr Menschen und ihre Fragen dazu erlebt habe.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Schwung, der damals mit „the secret“ aufgekommen ist, vielfach seine Vitalität verloren hat. Es wird zwar noch gelesen, aber es redet kaum noch jemand darüber. Dies gilt auch für viele Bücher, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen. Wobei ich natürlich nicht ausschließen möchte, dass ich es nur nicht mehr bemerke, weil mein Fokus auf anderen Ebenen liegt. Und Energie folgt bekanntlich der Aufmerksamkeit.

„Der größte Teil der Menschheit lebt in der äußeren Welt, wenige haben die innere Welt gefunden, und dabei ist die innere Welt diejenige, welche die äußere Welt erst erzeugt, sie ist daher schöpferisch und alles was Du in Deiner äußeren Welt findest wurde in Deiner inneren Welt erschaffen.“

Masterkey System 1:35

Das bedeutet ganz klar, alles was wir in der äußeren Welt vorfinden ist unsere eigene Schöpfung und wenn sie uns nicht gefällt, diese Schöpfung, dann können wir sie auch ändern.

Wir werden von Kindheit an vollgestopft mit Vorschriften, mit Wissen, vor allem aber mit Geboten und Verboten. Hierdurch wird komplett verschleiert, was für wunderbare Wesen wir doch sind.

Ich weiß von vielen Menschen, dass auch sie auf der Suche nach der ultimativen Wahrheit sind, viele suchend ihre Wege gehen, und in vielen Fällen einfach aufgeben. Als Quintessenz aus den vielen Dingen, mit denen ich mich beschäftigt habe, habe ich dieses Buch geschrieben - um dem einen oder anderen Leser zu helfen, damit jeder versteht, warum es eigentlich ganz einfach ist und wo die Schwierigkeiten liegen.

Ich habe erkannt, dass alles Wissen, alle Systeme eine gemeinsame Grundlage haben, und dies möchte ich deutlich machen. Alles Wissen, alle Systeme, lassen sich auf einfache Wahrheiten zurückführen. Und wer dies versteht, der kann sein Leben in die gewünschte Richtung leiten.

Einige Aussagen werden in diesem Buch mehrfach aus anderer Sicht besprochen, dies ist kein Versehen, sondern es dient dazu, ein Bewusstsein für diese Tatsachen zu bilden.

In dieser neuen sind einige Dinge verändert, und einige Texte wurden durch bessere ersetzt und mache Kapitel sind komplett neu.

An dieser Stelle möchte ich, wie es für ein gutes Vorwort üblich ist, allen Menschen danken, die mir geholfen haben, meine Sicht der Dinge weiterzuentwickeln. Nichts im Leben geschieht aus Zufall; alles hat seinen Sinn und seine Notwendigkeit. Ich danke allen Menschen, die meine Seele berührt haben und es waren sehr viele. Und ich möchte auch Dir danken, Du, der Du jetzt dieses Buch in Händen hältst. Möge es dir helfen Liebe, Glück, Zufriedenheit und Wohlstand in Dein Leben zu ziehen.

In diesem Buch verwende ich zur Ansprache ein respektvolles „Du“ und verzichte auch auf eine gendergerechte Verkomplizierung der Sprache.

Ich möchte, dass jeder, der dieses Buch in die Hand nimmt, einen großen Gewinn verzeichnet, für sich, für sein Leben, und für das Leben der Menschen, die er liebt.

Einleitung oder worum geht es denn hier?

Es geht eigentlich darum, dass wir durch unser Denken unser Leben erschaffen, das wir Schöpfer unseres Lebens sind und maßgeblich beteiligt sind an den Umständen, die unser Leben nun mal ausmachen. Jeder aktuelle Lebensumstand ist das Ergebnis unseres früheren Denkens. Nun wird man sich fragen: „Ich denke doch die ganze Zeit, was ist daran so besonders?“. Um das schon einmal vorweg zu nehmen, die wirklich schöpferischen Gedanken sind diejenigen, die wir beständig in uns haben, die Art und Weise wie wir uns und die Welt sehen.

Nun gut, versuchen wir mal einen kleinen Moment lang, alles andere zu vergessen, was sich mit diesem Thema befasst, dann wird es vielleicht klarer.

Nehmen wir einmal an, der Mensch ist ein Geistiges Wesen, welches derzeit einen Körper bewohnt. Denn genau so ist das.

Die Kraft der Gedanken findet sich auf drei Ebenen wieder.

Die erste Ebene ist die der bewussten Gedanken, dieser Bereich ist uns normalerweise immer zugänglich.

Die zweite Ebene sind die unterbewussten und die unbewussten Gedanken, dieser Bereich ist uns nicht direkt zugänglich, denn sobald etwas aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein drängt, sind wir ja wieder auf der ersten Ebene.

Die dritte Ebene ist gänzlich unbewusst und unserem direkten Zugriff entzogen. Dieser Bereich kommuniziert mit dem Unterbewussten und sendet die Energien aus, die unsere Realität erschaffen oder genauer gesagt miterschaffen. Denn neben unserer individuellen Realität gibt es ja auch noch eine von allen mehr oder weniger gleich wahrgenommene Realität. Man könnte diese Ebene auch den göttlichen (weil erschaffenden) Funken in uns nennen.

Ist dies noch etwas verwirrend? Schon Nicola Tesla sagte aus, dass wir die Welt erst dann verstehen, wenn wir auf der Ebene Energie und Schwingungen denken. Und genau dies ist damit gemeint.

Wir senden über unsere Gedanken ständig Energien aus und gehen mit den Dingen und Ereignissen in Resonanz (oder ziehen die in unser Leben) die diesen Gedanken entsprechen. Darum gefällt mir der Begriff „Resonanzprinzip“ besser als der Begriff „Gesetz der Anziehung“.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf können wir auch verstehen, warum es oft nicht so funktioniert.

Da kommen Menschen und sagen uns, dass sie durchweg positiv denken, aber trotzdem Probleme im Leben haben, sei es im Gesundheitsbereich, in den Beziehungen oder auch bei den Finanzen. Die Frage ist nun, denkt dieser Mensch denn dann wirklich positiv? Ich behaupte mal, nein, denn sonst hätte er diese Probleme nicht. Der Mensch glaubt vielleicht, er denke positiv, weil er sich in seinem bewussten Denken immer wieder daran erinnert, positiv zu denken. Denn manche entwickeln hier eine erstaunliche Disziplin.

Doch warum funktioniert es dann nicht? Weil mehr als 95 % unseres Denkens unterbewusst ist, es sind Gedanken, die nicht die Schwelle des Bewusstseins überschreiten.

Nehmen wir einmal ein Beispiel. Jemand ist in einem Umfeld aufgewachsen und damit geprägt worden, in dem nie viel Geld vorhanden war. Da wir Menschen gerne rationalisieren, hat sich die Überzeugung in diesem Umfeld ausgebreitet, dass es nicht gut sei, viel Geld zu haben. Vielleicht sogar, dass es gefährlich sei, viel Geld zu haben.

Aus der Psychokinesiologie ist ein Mann bekannt, der ständig von finanziellen Problemen gepeinigt war, egal was er anfing, es gelang ihm nicht auch nur zu etwas Reichtum zu kommen. Durch die Arbeit mit diesem Problem stellte sich heraus, dass dieser Mann als 1-jähriger erlebt hatte, dass ein Freund seiner Eltern sich das Leben genommen hatte. Dieser Freund war Bankdirektor und recht vermögend gewesen. Die logische Schlussfolgerung für den damals 11-jährgen war, dass Geld sehr unglücklich macht und darum tat er alles, um es von sich fernzuhalten. Natürlich ohne dass ihm dies bewusst war. Nachdem diese unterbewusste Blockade aufgelöst war, konnte der Mann auch Geld in seinem Leben zulassen.

Ich denke mit diesem Beispiel ist ein wenig klar geworden, wo die Herausforderungen liegen, die man bewältigen kann, wenn man denn nur möchte. Um sich das Leben zu erschaffen, welches man gerne leben möchte.

Fassen wir mal kurz zusammen:

Es geht darum, dass Unterbewusstsein neu zu programmieren.

Das Unterbewusstsein ist unser bester Freund und möchte immer helfen, aber es denkt nicht nach, es trifft Entscheidungen aufgrund der bisherigen Erfahrungen ab der Zeugung.

Durch Betrachtung der eigenen Situation kann man sich bewusst machen, welche Überzeugungen, Glaubenssätze und Blockaden im Unterbewusstsein vorhanden sind. Damit sind sie bewusst und können verändert werden.

Sich etwas zu wünschen ist nicht dienlich, denn damit signalisiere ich ja nur, dass ich es nicht habe.

Auch die „Bestellungen beim Universum“ funktionieren nur dann, wenn der Wünschende fest davon überzeugt ist, das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Meist wünscht er jedoch aus unterbewusstem Mangel heraus, damit klappt es dann nicht.

Möchte jemand sein Leben verändern (und davon gehe ich mal aus, sonst würdest Du ja nicht dieses Buch lesen) dann fang schon mal an, Dir Gedanken über Dein Leben zu machen.

Am besten ist es, dies handschriftlich in einem Büchlein zu sammeln. Was läuft gut, dafür kannst Du dankbar sein, was ist verbesserungswürdig, finde die Ursachen und ändere sie. Zum Ändern komme ich weiter hinten noch einmal deutlicher.

Was ist eigentlich Macht

Vielleicht kennen einige dieses Zitat von Charlie Chaplin:

„Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast.Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen“.

Das hört sich total schön an, basiert aber auf einer recht negativen Deutung von Macht. Um ganz ehrlich zu sein hatte ich diese negative Auswirkung von Macht auch nicht in meinen Gedanken, als ich für mein Buch den Titel: „Du hast die Macht“ gewählt habe. Wenn ich mich recht entsinne, war der Titel auch ursprünglich eine Idee von Sigrid, ihr wisst, meiner Ex-Freundin, mit der ich jetzt glücklich verheiratet bin. Und auch die hatte bestimmt nicht die Macht im Sinne von Herrschaft über andere im Sinn.

Was ist denn dann Macht? Die Macht ist eine Kraft und das Ergebnis dieser Kraft ist eine Wirkung. Im einfachsten Fall ist es auch ganz einfach ein Einfluss, denn etwas mit Macht ausübt.

Macht kann aktiv sein, oder auch passiv. Eine Pflanze hat die aktive Macht zu wachsen, zu blühen und sich fortzupflanzen. Die Pflanze hat aber auch die passive Macht, zum Beispiel einer Biene Nahrung zu geben oder dem Betrachter einfach Freude zu vermitteln. Ein Mensch hat die aktive Macht, eine Aufgabe zu erfüllen, möglicherweise aber auch eine passive Macht, andere durch sein Tun zu inspirieren und damit auch andere zu ermächtigen.

Nun gibt es verschiedene Arten von Macht oder auch Kraft:

Als erstes ist da natürlich die Macht von Energie zu nennen. Energie kann vom Menschen als mechanische Kraft produziert werden, Energie finde ich in physischer Form in den Elementen wie Wind, Wasser etc., diese Energie kann aber auch in Form von Emotionen oder Schwingungen freigesetzt werden.

Eine weitere Macht ergibt sich aus Wissen, welches sich in Fertigkeiten ausdrückt oder in nützlichen Informationen.

Natürlich gibt es auch eine Macht aufgrund von Autorität, diese kann von irgendwem verliehen worden sein, sie kann aber auch aus dem Selbstvertrauen und der Entschlossenheit des Inhabers diese Macht gewonnen werden. Ob die verliehene Macht Substanz hat oder nicht, hängt natürlich vom Inhaber der verliehenen Macht ab.

Zudem hat jeder die Macht aus der Fähigkeit, etwas zu geben oder zu verweigern. Dies kann ganz simpel Geld sein, es kann Prestige oder ein Rang sein, aber auch Bestrafung, Schutz, Genuss oder Zuneigung sind alles etwas, was gegeben oder verweigert werden kann. Hier passt auch sehr gut die Macht der Liebe hin, auch die Liebe wird gegeben, bei der wirklichen Liebe ohne jede Gegenleistung und gerade die Liebe ist sehr mächtig und kann die guten Seiten von anderen extrem fördern.

Natürlich muss man hier auch den Punkt der Macht erwähnen, die benutzt wird, um andere einzuschüchtern, durch Androhung oder Ausübung von Gewalt oder Verlust. Dies ist wohl der Punkt, den Charlie Chaplin in seiner Sicht auf die Macht meinte.

Auf persönlicher Ebene hat Macht aber auch viel zu tun mit der Kraft der Konzentration, der Entschlossenheit und der Motivation.

Und ganz wichtig ist auch die Macht der Überzeugungen und des Glaubens, dies kann aufbauend sein oder aber auch zerstörend, wenn die eigenen Überzeugungen destruktiv sind.

Wir sehen, das Macht nicht so einfach definiert werden kann und schon gar nicht so eingeschränkt betrachtet werden sollte, dass Macht an sich schlecht sei. Dies ist wie mit einem Hammer. Ich kann ich nutzen um einen Nagel in die Wand zu schlagen und ein schönes Bild aufzuhängen, ich kann ihn aber auch nutzen, um jemanden zu schädigen.

Die persönliche Macht ist die Kraft, das eigene Leben selbst zu steuern und auch die Verantwortung für das zu übernehmen, was man da erschafft. Jeder setzt mehr oder weniger seine eigene Macht ein, wobei die Verantwortung häufig nur dann übernommen wird, wenn alles gut funktioniert. Echte persönliche Macht schließt aber auch ein, die Verantwortung auch dann zu übernehmen, wenn die Ergebnisse nicht so zu dem passen, was man sich eigentlich vorgenommen hatte. Und viele Menschen machen es sich recht einfach, in dem sie die Autorität über ihr Leben an andere übertragen und nur das zu tun, was andere dafür vorsehen. Und wenn es dann nicht so läuft, rufen viele Menschen um Hilfe und möchten, dass sich andere um die eigenen Probleme kümmern. Die einfache Ausrede, dass man ja nicht schuld sei, ist eben recht einfach gesagt. Wenn man schon um Hilfe bitten möchte, was nebenbei nichts Schlimmes ist, wäre es da nicht gescheiter um die Hilfe zur Selbsthilfe zu bitten?

Wenn man als Hilfe die Fähigkeit oder die Macht bekommt, seine eigenen Belange selbst regeln zu können, ist die Hilfe auf jeden Fall dauerhafter und nachhaltiger. Oder um es in Bildern zu sagen, wenn ein Ertrinkender immer wieder nach einem Rettungsring ruft, der nur eine gewisse Zeit funktioniert, ist das erheblich unproduktiver als darum zu bitten, dass man ihm das schwimmen beibringt. Das gilt natürlich auch für den Helfenden, der seine Fähigkeit zum Schwimmen (Macht aus Kenntnis) nutzt, um den anderen mit derselben Macht auszustatten.

Vielleicht waren die Worte von Meister Yoda doch nicht nur Blödsinn, der immer wünschte: „Möge die Macht mit Dir sein“, aber auch warnte: „Hüte Dich vor der dunklen Seite der Macht“.

Welche Bedeutung hat es, wenn ich sage: "Du hast ide Macht"?

Die Macht, die sich unter Deiner Kontrolle befindet, ist nicht die Macht über andere Menschen oder Umstände. Natürlich kann man eine solche Macht anstreben, aber man sollte sich dabei immer bewusst sein, dass genau diese Kraft immer eine Gegenkraft erzeugt. Also eine Gegenwehr. Eine Kraft gegen etwas einzusetzen führt immer zu einem Kampf. Denn selbst wenn man anscheinend den Kampf gewinnt und die Oberhand behält, wird sich immer unterschwellig der Widerstand regen, ständig bereit, aufzustehen und den Kampf wieder aufzunehmen. Eine Regierung, die ihr Volk ständig unterdrückt, wird irgendwann die Welle der Gegenwehr erfahren. Ich denke da gerade an die französische Revolution. Der Adel als bisheriger Machthaber wurde hinweggefegt und ermordet durch die Macht des Volkszorns.

Halten wir also fest, dass „Macht über etwas“ und „Macht gegen etwas“ nicht der ideale Weg sind.

Wie macht es denn die Natur? Das Grundprinzip in der Natur ist das Wachstum, weil die stärkste Kraft im Universum die Liebe ist.

Nehmen wir einmal einen Grashalm, der sich seinen Weg durch den Beton sucht. Er hat die Macht, dies zu tun, aber er setzt bestimmt keine Kraft dafür ein. Sein Wachstum sorgt dafür, dass der Beton Platz macht und eine Lücke lässt. Denn der Grashalm kämpft nicht gegen den Beton, sondern setzt seine Macht dazu ein, zur Sonne zu kommen.

Die wirkliche Macht ist die erschaffende, kreative Macht, die Wege findet, wo man vorher keine gesehen hat.

Ganz nebenbei wird dieses Prinzip auch bei der modernen Medizin angetroffen. Nehmen wir mal den Krebs. Einmal erkannt, wird er mit allen Mitteln bekämpft, mit Chemo, Strahlen und dem Skalpell. Leider führt dieser Weg selten zum dauerhaften Erfolg. Aber Alternativen sind ja schlichtweg nicht gewollt und ein Patient, der auf diese massiven „Kampfhandlungen“ verzichten will, hat einen schweren Stand gegenüber den Ärzten. Statt die Kräfte in einem sinnlosen Kampf gegen den „Feind“ zu vergeuden, kann man die Krankheit auch als sinnvolle Botschaft der Seele betrachten und dann den sanften Weg der Veränderung der Krebsursachen widmen. (Ich will und werde hier natürlich keinem raten, auf ärztliche Behandlung zu verzichten, denn damit würde ich mich strafbar machen).

Die Macht, von der wir hier reden, wirkliche Macht, ist eine kreative Macht, eine Macht, die Neues erschafft, weil sie sich mit der mächtigsten Kraft im Universum verbunden hat, der Liebe.

Geh Deinen Weg, aber in Deiner Geschwindigkeit

Es fällt mir immer wieder auf, dass gerade in den Foren und Gruppen im Internet einige Methoden angeboten werden, die den Turbo-Erfolg versprechen. Astralreisen in nur 6 Stunden lernen, Rückführung durch Hypnose in zwei Stunden und viele weitere Angebote. Die Gefahr, sich darauf einzulassen, ist sehr groß, man möchte ja weiterkommen.

Manche dieser Methoden funktionieren, das ist klar, die Frage, die man sich stellen sollte, lautet aber: „Bin ich bereit dazu, ist meine Seele dazu bereit?“.

Ich denke da an eine Kurzgeschichte von Stanislav Lem, der Science-Fiction zum Nachdenken geschrieben hatte. Hier ging es darum, dass Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass man durch einen kleinen chirurgischen Eingriff beide Hirnhälften koppeln könne und so den Probanden in Sekundenbruchteilen zur Erleuchtung führen könne. Gesagt, getan, der Eingriff wurde durchgeführt und es wurde schillernd beschrieben, wie sich das anfühlt, erleuchtet zu sein. Der letzte Satz hatte es dann in sich, denn es war die Erkenntnis, dass dieses Erlebnis nur Sekundenbruchteile andauerte. Nach dieser kurzen Zeitspanne war der Betroffene schlichtweg durchgedreht.

Mitte der siebziger und Anfang der achtziger Jahre haben viele Leute, die Drogen genommen haben, die Bücher von Carlos Castanedas verschlungen, hierbei geht es um seine Ausbildung durch Don Juan, einen mexikanischen Schamanen. Die Drogenkonsumenten haben dann nur die Stellen gelesen, in denen der Einsatz von Pilzen und ähnlichen Drogen vorgekommen ist. Sie haben nicht registriert, dass Schüler von Schamanen entsprechend vorbereitet wurden. Ebenso waren die Schriften von Timothy Leary sehr beliebt, der als Professor in Berkley und Harvard den Einsatz von LSD zur Bewusstseinserweiterung propagierte.

Wenn man Castanedas wirklich liest, und auch ähnliche Bücher über schamanische Ausbildung, dann erkennt man, das solche Methoden nur nach einer sehr langen, teilweise jahrelangen Ausbildung und Vorbereitung im Rahmen der Ausbildung zum Schamanen unter Anleitung des Lehrers durchgeführt wurden.

Was hierbei geschehen kann, wenn Bewusstseinserweiterungen unkontrolliert eingesetzt werden, ist folgendes. Wir haben den Mechanismus der Verdrängung, dies bedeutet, dass Geschehen, die wir nicht sofort verarbeitet haben, aus dem Bewusstsein verdrängt werden und dann wieder hochkommen, wenn man dazu bereit ist, dies zu verarbeiten. Hierzu zählen auch viele Dinge aus der Kindheit, die das Kind noch nicht verarbeiten konnte. Wenn jetzt künstlich die Grenze zum Unterbewussten aufgerissen wird, können diese Inhalte das Bewusstsein überschwemmen und dort natürlich einiges anrichten.

Wobei ich anmerken möchte, dass ich mich so gut wie nur mit dem hawaiianischen Schamanismus befasse, hier geht es um rein geistige Techniken ohne Einsatz von Drogen oder ähnlichem.

Ihr Lieben, geht Euren Weg. Alles worüber ihr die Kontrolle behalten könnt ist gut, aber bitte, überholt Euch nicht selbst, auch wenn ihr glaubt, das andere schon viel weiter sind.

Alles, was sehr mächtig ist, kann positiv eingesetzt werden, kann aber auch gefährlich sein.

Geh Deinen Weg. Aber geh ihn in Deiner Geschwindigkeit. Es gibt überall genug positives Feedback und Menschen, mit denen man sich austauschen kann. Jeder findet immer das, wozu er gerade bereit ist.

Vertraue darauf, es gibt viele gute Methoden, aber die Brechstange, und sei es auch nur die psychologische, ist keine sehr gute.

Gewohnte Denkstrukturen verlassen.

Manchmal ist es ganz nützlich, einen total ungewohnten Gedanken erst einmal für sich in den Raum zu stellen und sich zu fragen, was denn wäre, wenn er die Wahrheit ist?

Ein Satz könnte lauten:

„Alle Wirkungen der Schulmedizin beruhen auf der Kraft der Gedanken“

Und schon höre ich die Einwände: „Ja, aber wenn ich Schmerzen habe und eine Tablette XXX nehme, dann gehen die doch weg“. Ja klar, die Frage ist es nur wegen des Wirkstoffes oder weil ich daran glaube. Denn das Mittel ist ja schon so lange erprobt.

Wenn man mal genau nachforscht, dann erkennt man, dass Placebos fast dieselbe Wirkung entfalten, inklusive aller Nebenwirkungen, wie die reale Tablette. Mit dem Unterschied, dass Forschungen mit Placebos immer nur bei neuen Medikamenten durchgeführt werden und nicht bei Mitteln, die schon sehr lange auf dem Markt sind. Und dass die Patienten immer noch geistig anders reagieren, wenn sie sich in einer Studie mit Placebos befinden.

Interessanterweise las ich letztens von einem Versuch mit einer Salbe gegen Verbrennungen sowie einer Placebo-Salbe. Die Wirkung des Mittels war beim Placebo fast so gut wie bei dem echten Präparat und ganz besonders aufschlussreich war das Ergebnis, dass die Placebo-Salbe auch bei Versuchspersonen geholfen hat, die wussten, dass sie nur ein Placebo bekommen hat. Die Erklärung ist, dass das Unterbewusste seinen Schluss zieht, dass die Salbe hilft, auch wenn der Verstand etwas anderes weiß.

Hast Du ein offenes Bewusstsein?

Was ist denn ein offenes Bewusstsein? Es ist ein Bewusstsein, welches sich nicht darauf verlässt, was ihm erzählt wird, sondern das gesagte oder geschriebene hinterfragt.

Und es genügt oft nicht, nur die Information zu hinterfragen, oft ist es auch notwendig die Quelle der Information zu hinterfragen. Warum erzählt man mir jetzt genau diese Information, warum soll ich genau dies jetzt glauben?

Und wenn diese Information zu anderen, früher empfangenen Informationen passt, darf das Hinterfragen gerne weiter gehen.

Warum soll ich das für die Wahrheit halten? Und ist es tatsächlich meine Wahrheit? Oder gar die absolute Wahrheit?

Es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass wir von Zeugung an schon eine Menge an Informationen aufnehmen, die wir erst ab der Pubertät hinterfragen können. Wie man an die Gehirnwellen nachweisen kann, entsteht der Verstand erst mit der Pubertät, vorher sind wir Menschen empfänglich wie in Hypnose. Das macht ja auch Sinn, denn wir müssen in einer recht komplexen Welt klarkommen, und wenn wir als Kinder schon alles hinterfragen würden, könnten wir nie genug lernen, um als Erwachsene klar zu kommen.

Erst mit dem Verstand ausgerüstet, können wir entscheiden, welche neuen Informationen für uns wahr sind und welche nicht. Und sozusagen im Nachhinein können wir auch das hinterfragen, was wir früher ungefragt aufgenommen haben.

Natürlich können wir uns auch zurücklehnen und das glauben, was die meisten sagen, doch ist es die Wahrheit? Noch nie war es so einfach, an Informationen zu kommen, wie heute. Doch genauso einfach, wie man Informationen erlangen kann, können auch gezielte Fehlinformationen verbreitet werden. Nicht nur jedes größere Unternehmen beschäftigt qualifizierte Meinungsmacher, auch jede Regierung benutzt solche Instrumente.

Wie komme ich denn dann zur endgültigen Wahrheit? Hinterfragen, und das hinterfragte weiter hinterfragen, und so weiter. Gleiche neue Informationen mit alten Informationen ab und alte Informationen mit neuen. Ist das Wissen, was mir zugetragen wird, für mich nützlich, oder hat jemand anderes ein Interesse daran, dass ich genau dies glaube?

Auf diesem Wege können auch Denkgebäude einstürzen, die schon hunderte von Jahren Bestand haben. Und alte Denkgebäude, die wir nicht mehr wissen sollen, können neue Bedeutung erlangen.

Nehmen wir zum Beispiel die Denkweise der modernen Wissenschaft. Begonnen hat es schon recht früh, mit Kopernikus, Galilei und anderen, deren Erkenntnisse der Kirche nicht genehm waren und die darum verfolgt wurden. Rene Descartes, der einen Faible für Uhren hatte, hat dann die philosophischen Grundlagen geschaffen, dass alles gemäß der Newtonschen Mechanik und damit durch Physik und Chemie erklärbar ist. Alles was mit der Seele zu tun hat wurde der Kirche überlassen, selbst die viel später entstandene Psychologie meint, dass die Seele nicht greifbar ist und definiert sich selbst als die Lehre vom Erleben und Verhalten.

Insofern hat sich eine Wissenschaft herausgebildet, welche die Natur und alles was sich darin befindet, berechnen und ausbeuten kann, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Und natürlich auch keine Verantwortung für das Ganze übernimmt. Und da die Kirche immer mehr an Glaubwürdigkeit verloren hat, geraten auch die moralischen Grundsätze immer mehr in Vergessenheit.

Ach ja, ich habe Dir auch noch bis jetzt etwas verschwiegen, was ich aber noch erwähnen möchte:

Du hast kein Bewusstsein, Du bist das Bewusstsein.

Die Quantenphysik hat uns den treffenden Begriff des "Beobachters" geliefert. Wir sind die Beobachter der Realität und lassen sie dadurch erst entstehen.

Überleg einmal, welche Folgen es hat, wenn Du etwas als Wahrheit erkennst, was nicht dienlich ist, was Dir irgendwelche Menschen als die Wahrheit verkaufen wollen.

Was lässt Dein Bewusstsein dann entstehen?

So, und nun darfst Du Dich fragen, warum ich Dir diesen Text gegeben habe. Und wenn Du die Antwort hast, dann hinterfrage sie.

Die Welt braucht wache Menschen, sei einer davon.

Der überstarke Verstand

Wenn Menschen einen starken Verstand haben, haben sie natürlich einige Vorteile. Warum? In unserem Erziehungs- und Bildungssystem wird viel Wert daraufgelegt, äußere Test zu bestehen und standardisierte Leistungen zu reproduzieren. Ein Lehrplan wird vorgegeben, die Inhalte stehen fest, und wer dies am besten versteht, bekommt auch gute Noten und ist damit automatisch in der vorderen Reihe.

Gerade im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften kann man den Unterschied sehr schnell erkennen. Derjenige, dem es liegt, erkennt leicht die Regeln, die angewendet werden, und derjenige, der seine Stärken eher in anderen Bereichen hat, lernt Prozedur für Prozedur auswendig, um die nächste Klassenarbeit zu überstehen. Teilweise sogar mit guten Ergebnissen, aber auch mit erhöhtem Aufwand.

Und natürlich bedeutet ein starker Verstand nicht, dass man in künstlerischen oder kreativen Bereichen keine Leistung bringen kann, denn ein Verstand schränkt ja nicht diesen Bereich ein.

Warum also hat es dann doch auch Nachteile?

Weil Verstandesmenschen so darauf trainiert sind, logisch und analytisch zu denken, dass die Kreativität auf der Strecke bleibt. Man reduziert seine Lösungsmöglichkeiten darauf, anhand der gegebenen Fakten und der Regeln neue Schlussfolgerungen zu ziehen und übersieht dabei ganz schnell, dass es auch außerhalb dieses Bereiches Aspekte gibt, die man berücksichtigen kann.

Und wo liegt da die Lösung? Diejenigen, die verstandesbetont sind, sollten auch mal innehalten, dass Denken stoppen und auf die innere Stimme, auf die eigene Kreativität hören, nicht nachdenken, um auch mal Neues zuzulassen.

So können sich bis dato unbekannte Welten eröffnen

Im Geburtshoroskop der betroffenen Menschen findet man meist eine Sonne-Merkur-Konjunktion. Dies bedeutet, dass Sonne und Merkur nicht sehr weit voneinander entfernt sind. Über das Thema Geburtshoroskop schreibe ich an späterer Stelle noch einmal genauer.

Der Vorteil ist es bei dieser Konjunktion ist es, dass hier das Denken und die Kommunikation sehr weit mit dem eigentlichen Wesen übereinstimmt und die Betroffenen haben die Möglichkeit, sich so zu entfalten, dass ihre Vorstellungen damit konform gehen. Diese Personen setzen ihre Ideen und Entschlüsse meist mit Eifer durch. Nachteilig ist hier, dass es ihnen oft schwerfällt, sich selbst objektiv zu betrachten, da sie mental zu stark mit sich selbst verwoben sind.

Von einem „verbrannten“ Merkur spricht man, wenn die Konjunktion weniger als 3-4 Grad beträgt. Diese Personen habe oft so viele Ideen und machen sich so viele Gedanken, dass sie überfordert sind und sich mental ausklinken, um der Belastung zu entgehen. Dadurch bekommen sie natürlich auch Schwierigkeiten auf gedanklicher Ebene.

Im Übrigen ist es festzustellen, dass manche Menschen, denen man eine außergewöhnliche Intelligenz nachsagt, keine Sonne-Merkur-Konjunktion hatten. Als Beispiele nenne ich mal hier Albert Einstein und Steven Hawkins.

Aber ich muss es doch verstehen

Musst Du das wirklich?

Wer ist denn eigentlich diese Person, die Du da gerade darstellst?

Nehmen wir einmal dieses Bild einer Marionette, so ungefähr sieht das aus.

Da stehst Du nun im Leben, und mit Deinem Bewusstsein und mit Deinem Verstand erlebst Du diese Welt um Dich herum.

Aber wer zieht denn dann im Hintergrund die Fäden und steuert Dich?

Das ist der eigentliche Teil von Dir, Dein göttliches Selbst, mit dem Du auf diese Welt gekommen bist. Und darüber legt sich Dein Unterbewusstes mit den vielen Erfahrungen, die es in diesem Leben gemacht hat.

Das Kind kommt recht unbedarft in diese Welt, doch die Informationsaufnahme beginnt schon im Mutterleib. Hier lernt das Kind die Methode, mit denen es am besten durch diese Welt kommt. Und je mehr Informationen aus dieser Welt vom Kind aufgenommen werden, desto mehr geht dieser göttliche Funke, das wirkliche Sein, in den Hintergrund.

Eine Zeit lang benennt sich das Kind mit Namen, d.h. es spricht von sich selbst in dritter Person. Im Alter zwischen zwei und drei Jahren spricht es dann von ich und wird immer mehr zu der Person, die es im Spiegel sieht. Im realen Spiegel, aber auch im virtuellen Spiegel der Umwelt.

Und dann sehen wir immer weniger diese unsichtbaren Fäden, die Marionette glaubt, sie wäre der Entscheider. Diese Marionette, die wir da sind, vergisst, was da im Hintergrund die Fäden zieht.

Nun höre ich schon die Einwände: Ja, aber ich kann doch frei entscheiden, ich kann überlegen und dann treffe ich intelligente Entscheidungen.

Wie bei allen Sätzen, die mit „ja aber“ beginnen, ist alles was vor dem aber kommt gleich wieder aufgehoben, sonst wäre es kein aber.

Kannst Du wirklich frei entscheiden? Oder sind die meisten Entscheidungen nicht schon längst vom Strippenzieher hinter den Kulissen getroffen worden?

Wie sagte das Orakel zu Neo in dem Film „Die Matrix“: „Du hast Dich doch schon längst entschieden, nun musst Du nur noch verstehen, warum.“

Nun stellt sich die Frage, kann der Verstand etwas verstehen, an dessen Entstehung er nicht beteiligt war?

Wie kommen wir aus der Nummer heraus? Werden wir zum Beobachter dieser Marionette, schauen uns an, was sie so treibt und wie sie entscheidet. Nur dadurch bekommen wir ein Bewusstsein dafür, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Müssen wir das verstehen?

Nein, beobachten und erkennen reicht vollkommen aus. Dann ist auf einmal alles ganz einfach.

Das Gesetz der Anziehung

Kommen wir nun zum „Gesetz der Anziehung“, das bekannteste der sieben Hermetischen Prinzipien. Ich werde sie an späterer Stelle noch genauer beleuchten.

Das Gesetz der Anziehung bringt uns nicht immer das, was wir uns wünschen, das haben schon viele festgestellt, die sich mit „The Secret“, den Bestellungen beim Universum oder auch mit dem Master Key System beschäftigt haben.

Gerade bei den Bestellungen beim Universum geschieht es sehr häufig, dass der oft bestellte Parkplatz funktioniert, größere Dinge aber nicht. Warum ist das so? Wenn wir uns einen Parkplatz in der Innenstadt bestellen, dann betrachten wir diese Geschichte wie ein Spiel, wenn es klappt ist es schön und wenn nicht ist es auch nicht schlimm, wir empfinden keine echte Dringlichkeit.

Wenn wir uns aber den Lottogewinn wünschen, den idealen Partner oder auch einfach Ordnung in eine bestehende Partnerschaft, dann funktioniert das auf einmal nicht mehr. Wir haben Rechnungen zu bezahlen, wir müssen entscheiden, welche Wünsche wir mit unserem Geld erfüllen, das heißt, wir wünschen uns die Lottomillion, weil wir zu wenig Geld, einen Mangel an Geld haben.

Oder wir wünschen uns den idealen Partner, weil wir uns einsam fühlen. weil uns etwas in unserem Leben fehlt.

Wir wünschen uns Gesundheit, weil wir uns krank fühlen.

In allen Fällen empfinden wir einen Mangel, den es auszugleichen gilt. Und welche Gefühle senden wir ins Universum aus? Die Gefühle des Mangels und was ziehen wir damit in unser Leben?

Weiteren Mangel!!!!!

Merke: Das Universum reagiert nach dem Gesetz der Anziehung auf unsere Gefühle, auf die Schwingungen, die wir aussenden, und nicht auf unsere bewussten Gedanken.

Also bekommen wir nicht das, was wir wollen, sondern das was wir schon sind. Wir sind energetische Wesen, strahlen diese Energien ins Universum aus, und das Universum antwortet uns genau darauf.

Hier liegt die Falle im Denken, unsere unterbewussten Vorstellungen bestimmen unser Erleben, wir müssen also hinter unsere eigene Fassade blicken und unsere unterbewussten Glaubenssätze erkennen.

Merke: Unser Leben wird bestimmt durch die Summe unserer bewussten und unbewussten Glaubenssätze, durch unser Paradigma.

Und die meisten unserer Glaubenssätze sind nun mal im Unterbewussten verankert. In unseren geistigen Räumen sind die Wände vollgekritzelt mit Glaubenssätzen, die wir seit der Kindheit unterbewusst übernommen haben. Von unseren Eltern, von der Umwelt, alle haben uns ihre Weisheiten vermittelt und diese Weisheiten waren doch oft genug durchtränkt von den Sorgen, Ängsten und auch Anschuldigungen derjenigen, die sie uns vermittelt haben. Das Gesetz der Anziehung funktionierte schon immer, zu allen Zeiten und bei jedem. Diejenigen, die sich darüber nicht klar sind, ziehen unterbewusst all das in ihr Leben was sie denken und fühlen, Ängste, Mangel, aber auch Glück, Gesundheit und Liebe.

Die Glaubenssätze können lauten:

„Reiche können ihren Reichtum nicht ehrlich erworben haben und sind skrupellos“

„Reichtum erlangt man nur auf Kosten anderer“

„Wenn ich tief liebe, werde ich nur verletzt“

„Ich habe eine schwache Konstitution, daher werde ich immer krank sein“

„Ich werde sowieso nicht wieder gesund“

und ich könnte die Liste beliebig fortsetzen. Ich habe hier ganz bewusst nur negative Glaubenssätze erfasst, denn die positiven Glaubenssätze verursachen uns keine Probleme.

Wer kennt nicht die Geschichten von den Kindern reicher Leute, denen immer mehr Reichtum mühelos zufließt. Aber auch die Geschichten von den Lottomillionären, die innerhalb eines Jahres ihren Reichtum verjubelt und verloren haben und nun mindestens genauso arm dastehen wie vorher. Oder die Geschichten von Menschen, die total ungesund leben und trotzdem nicht krank werden, genau wie das Leben von Menschen, die trotz aller Vorsicht und gesunder Lebensweise immer wieder Krankheit und Leid erleben. Der Grund sind die unterbewussten Glaubenssätze. Die reichen Kinder kennen keinen Mangel, bei ihnen ist es selbstverständlich, dass immer genug finanzielle Mittel vorhanden sind. Der Lottomillionär, der nur Glück hatte und sein Armutsbewusstsein weiter in sich trägt, wird ganz schnell wieder zu dem Status zurückkehren, den ihm sein Unterbewusstes vorschreibt.

Grenzen des Gesetzes der Anziehung

Ich hatte mal einen interessanten Post gelesen, in dem jemand verkündetet, eine gewisse Summe Geld während einer Veranstaltung zu generieren. Das kann man durchweg so machen.

Und wie in vielen Publikationen erwähnt wird, hat er dies nun öffentlich kundgetan, weil der positive Zuspruch von anderen sein Ziel verstärkt. Ja, auch dies kann man so machen.

Ich meine, wenn sich jemand ein Ziel setzt und es anderen mitteilt, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Derjenige wird einige Menschen finden, die das gut finden und ihn damit darin bestätigen. Andere werden ihm sagen, dass er sein Ziel niemals erreichen kann, weil es zu hoch angesetzt ist.

Es gibt da so eine Aussage: „Dir geschehe nach Deinem Glauben“, und die trifft es hier absolut. Wenn derjenige sich seines Zieles ganz sicher ist und daran glaubt, dann geht es nicht anders als dass er sein Ziel auch erreicht. Nur ist die Frage, wenn ich es öffentlich mache, um Zuspruch zu erhalten, dann beinhaltet es doch auch einiges an Zweifel, oder? Nicht bewusst, aber unterbewusst.

Es gab da auch noch einen Kommentar, der besagte, dass die Summe zu hoch sei und es darum nicht klappen könnte, die kommentierende Person hat sich auch schon immer eine Million gewünscht und es hat nie geklappt. Kein Wunder, denn wenn ich wünsche drücke ich unterbewusst gleich damit aus, dass ich es nicht habe.

Die grundlegende Frage ist für mich hier aber eine andere. Wenn man sich schon sich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, dann hat man doch zumindest den Verdacht, dass es funktionieren könnte. Manche, ich hoffe sogar die meisten, wissen sogar, dass es funktioniert.

Doch wenn es funktioniert, warum funktioniert das, wo sind die Gesetzmäßigkeiten?

Und wo liegen die Grenzen?

Wenn ich einen Topf mit kaltem Wasser auf den Herd stelle, dann wird das Wasser warm. Sofern der Herd eingeschaltet ist. Und ob es nun ein kleiner Topf ist oder ein großer ist ziemlich egal, es funktioniert immer nach ein und derselben Gesetzmäßigkeit.

Genau das gleiche Prinzip ist es, wenn ich einen Tennisball oder einen Fußball fallen lasse, beide fallen nach unten.

Wenn also das Gesetz der Anziehung funktioniert, dann muss es doch immer funktionieren, im Kleinen wie im Großen, oder?

Warum also sollte es mit kleinen Dingen funktionieren und mit größeren nicht mehr?

Hat dies auch wieder mit dem Glauben zu tun? Glaube ich, dass es mit kleinen Dingen funktioniert und mit großen eben nicht? Kann man ja machen, ist zwar unlogisch, aber diese Grundeinstellung ist durchweg legitim. Legitim und einschränkend, um genau zu sein.

Ach ja, der Glaube hat nichts mit dem Glauben an irgendeinen Gott zu tun, dass meinte der Urheber dieser Aussage vor gut 2000 Jahren auch nicht so.

Da darf man gerne mal drüber nachdenken.

Was sind eigentlich Glaubenssätze?

„Dir geschehe nach Deinem Glauben“ ist so ein geflügelter und oft zitierter Satz, doch was meint der denn überhaupt?

Ursprünglich kommt er aus der Bibel und wird Jesus zugeschrieben, der dies in unterschiedlicher Form immer wieder gesagt hat. Und natürlich vermittelt uns die Kirche, dass damit der Glaube an Gott gemeint ist. Aber genau das ist nicht gemeint, dies hat selbst Jesus nicht so gemeint. Denn es ist gleich gültig, ob Du an irgendeinen Gott glaubst oder nicht, diese Aussage ist unabhängig davon. (gleich gültig ist hier bewusst getrennt geschrieben. Es bedeutet schlicht und einfach, dass beide Optionen den gleichen Wert haben).

Doch woraus resultiert unser Glauben denn nun wirklich? Alles, was wir bis jetzt erfahren und erlernt und als wahr erkannt haben, ist unser Glauben. Und viele dieser Glaubenssätze haben wir von anderen übernommen und einige auch durch eigene Erfahrung gemacht. So konnten wir als Kinder unseren Eltern glauben, dass wir uns an einer heißen Herdplatte verbrennen, wir konnten es aber auch selbst ausprobieren und damit die schmerzhafte Erfahrung machen, dass dies wahr sein muss.

Wobei es hier gleich schon die erste Besonderheit zu erwähnen gilt, und dies sind die „Feuerläufer“. Hierbei handelt es sich um Menschen, die barfuß über einen Steg voller glühender Kohle oder Holzkohle laufen, ohne sich die Füße zu verbrennen. Dieses ursprünglich nur spirituell initiierte Ritual besteht darin, dass sich die Teilnehmer in eine Trance bringen, in der sie glauben, sich nicht zu verbrennen und sie verbrennen sich tatsächlich nicht.

Hierzu gleich mal eine kleine Geschichte:

„Das kann ich nicht glauben!" sagte Alice.

„Nein?" sagte die Königin mitleidig. „Versuch es noch einmal: tief Luft holen, Augen zu..."

Alice lachte. „Ich brauche es gar nicht zu versuchen", sagte sie. „Etwas Unmögliches kann man nicht glauben."

„Du wirst darin eben noch nicht die rechte Übung haben", sagte die Königin. „In deinem Alter habe ich täglich eine halbe Stunde darauf verwendet. Zuzeiten habe ich vor dem Frühstück bereits bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt."

Lewis Carroll, Alice hinter den Spiegeln

Wir können also festhalten, dass alles, was wir je erfahren haben und was in unseren Erfahrungsbereich gelangt ist, zu unseren Glaubenssätzen geworden ist. Und diese Glaubenssätze zusammen bilden unsere Überzeugungen, aus denen heraus wir unsere Einstellungen erzeugen.

Oder kurz gesagt, sie alle zusammen bestimmen unser Weltbild und sind damit das Paradigma geworden, aus dem heraus wir die Welt wahrnehmen und Ereignisse und Dinge beurteilen.

Wir können also unsere Glaubenssätze unterteilen in solche, die uns befähigen und solche, die uns begrenzen. Alles, was uns befähigt, sind die Glaubenssätze über unsere Möglichkeiten und Stärken. Und alles, was wir für unmöglich halten, sind die Einschränkungen oder Grenzen.

Erwähnenswert ist hier noch, dass Dinge und Ereignisse, die wir für unmöglich halten, nicht in unser Bewusstsein dringen können. So gibt es beispielsweise Statistiken von amerikanischen Autoversicherungen, die auffallend häufig von Unfällen zwischen Autos und notlandenden Kleinflugzeugen auf den Highways berichten. In den USA gibt es viele private Flugzeuge und wenn die mal ein Problem bekommen, landen die zur Not auch auf einem Highway. Die Autofahrer sehen sie schlichtweg nicht, weil sie nicht mit Flugzeugen dort rechnen. In der Wahrnehmungspsychologie findet man noch viele weitere Beispiele, dass Informationen, die nach dem Glaubenssystem des Empfängers nicht sein können, einfach nicht ins Bewusstsein und ignoriert werden.

Glücklicherweise sind unsere Glaubenssätze und Überzeugungen aber nicht statisch, wie in Stein gemeißelt, wir können uns entwickeln und unsere Begrenzungen immer weiter verschieben.

Hierzu ist es aber auch erst einmal erforderlich, sich selbst seiner eigenen Glaubenssätze bewusst zu werden. Doch wie mache ich es am besten? Indem ich mich hinterfrage und mir zuerst Gedanken darüber mache, wie ich mich sehe.

Hilfreich kann hier folgende Einteilung sein:

Spiritualität:

Hier sind wir auf der tiefsten Ebene unseres Seins und stellen uns die Fragen „Wer sind wir?“, „Warum sind wir hier?“ und „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Wie keine andere Ebene durchziehen diese Fragen und die von uns gefundenen Antworten unsere Sicht der Dinge. Und jede Änderung auf dieser Ebene hat tiefgreifende Änderungen auf allen anderen Ebenen zur Folge. Wenn man einmal genau darauf achtet, wer tiefere Einblicke in dieses Sein gewonnen hat, dann findet man immer Menschen, die auch mal tiefere Krisen durchgemacht haben, sehr häufig Nahtoderfahrungen oder auch Außerkörperliche Erfahrungen.

Identität

Hier finden wir das grundlegende Selbstbild und die diesem zugrundeliegenden zentrale Werte sowie das, was man als seine Aufgabe oder Mission ansieht. Die Frage lautet, wie sieht man sich selber. Oder anders gesagt, alle unsere Überzeugungen, die mit „Ich bin ...“ beginnen, haben einen Einfluss auf unsere Identität.

Glaubenssätze

Wie ich schon angedeutet habe, finden wir hier alle Erfahrungen, die wir bis jetzt gemacht haben. Das Ergebnis dieser Erfahrungen wird abstrakt von uns als Glaubenssätze ausgedrückt, die Summe aller Glaubenssätze und der daraus resultierenden Einstellungen bezeichnen wir als unser Paradigma. Hierbei können wir auch gleich innerhalb dieser Glaubensätze unterscheiden, ob sie uns ermöglichen uns zu erweitern oder ob sie uns einschränken.

Fähigkeiten

In Abhängigkeit von unseren Glaubenssätzen und den darüber befindlichen Punkten können wir uns dann Gedanken über das machen, was wir gut können, wo unsere Stärken liegen und mit welchen Strategien wir unser Leben meistern wollen.

Verhalten

Aufschlussreich ist es auch, unser eigenes Verhalten zu reflektieren, dies bedeutet, wir machen uns Gedanken darüber, wie wir auf die Umwelt und auf andere reagieren.

Sobald wir mit dieser Liste fertig sind, können wir sie gleich noch mal von vorne beginnend überarbeiten. Da wir mit unserem bewussten und unterbewussten Denken unsere Realität gestalten, uns aber nur das bewusste Denken bekannt und direkt erfahrbar ist, könne wir beobachten, was alles in unserer Realität ist. Denn dies ist ja „nur“ die Auswirkung oder Spiegelung unseres kompletten Denkens und somit auch des Unterbewussten.

Wenn wir nun durch diese Überlegungen erkannt haben, wer wir momentan sind und wie wir denken, können wir uns überlegen, was wir gerne ändern möchten. Hierbei ist dann wiederum die obige Einteilung nützlich, denn eine Veränderung in den höher bezifferten Ebenen wir kaum eine Änderung in den unteren Ebenen bewirken. Dies bedeutet, wenn ich mein Verhalten ändere, werden sich meine Fähigkeiten nicht zwangsläufig mitändern, wenn sich meine Fähigkeiten ändern, werden sich meine Glaubenssätze und Einstellungen kaum verändern und so weiter.

Anders herum wird aber eine Änderung auf den niedrigen bezifferten Ebenen immer eine Änderung in den höher bezifferten Ebenen nach sich ziehen.

Um dies einmal an einem Beispiel zu verdeutlichen:

Jemand schenkt mir ein Klavier und ich habe den festen Glaubenssatz, ich kann kein Klavier spielen und kann dies auch nicht lernen. Dann habe ich nur ein nettes Möbelstück mehr.

Wenn ich versuche es zu lernen, gegen den Glaubenssatz, dass ich es nicht lernen kann, dann ist es vergebliche Mühe.

Ändere ich aber den Glaubenssatz insofern, dass ich daran glaube, es lernen zu können, dann kann ich es auch lernen und damit meine Fähigkeiten erweitern.

Und wenn wir daran denken, wie intensiv eine Änderung unseres Weltbildes auf spiritueller Ebene unser Leben beeinflusst, dann wird klar, wie es funktioniert.

Doch wie kommen wir aus der Nummer raus, wie können wir unser Leben wirksam ändern?

Punkt eins ist es, ab sofort die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Ja, aber was heißt das genau? Ich soll die Verantwortung für mein Leben übernehmen, das kann doch nicht alles meine Schöpfung sein, was ich da so in mein Leben gezogen habe. Die übel gelaunten Arbeitskollegen, den mürrischen Chef, meine Partnerin, mein Partner, der/die ständig nervt, meine miserable finanzielle Situation, die Rechnungen, die Waschmaschine, die gerade jetzt kaputt geht, all das soll ich in mein Leben gezogen haben? Ja, genau diese Dinge habe ich in mein Leben gezogen.