Fall For Me, Killer - S. H. Roxx - E-Book
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Fall For Me, Killer E-Book

S. H. Roxx

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Beschreibung

Mein Job ist es, Männer zu verführen. Ich bringe sie dazu, mich mit nach Hause zu nehmen, schlafe mit ihnen und hole dann die nötigen Informationen für meinen Boss ein. Klingt einfach – ist es für mich auch. Bis mein nächster Auftrag in einer Katastrophe endet. Alles beginnt damit, dass mich meine Zielperson eiskalt abblitzen lässt. In dem Haus des ehemaligen Auftragskillers lande ich dennoch, leider aber in seinem Keller und ihm völlig ausgeliefert … Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die 19k Wörter umfasst. Achtung, Dark Romance!

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Fall For Me, Killer

S. H. ROXX

Fall For Me, Killer

Dark Romance

Copyright: Alle Rechte sind der Autorin vorbehalten. Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verbreitung des Textes oder Ausschnitten des Textes ist ohne die schriftliche Genehmigung der Autorin untersagt.

S. H. Roxx, 2023, Österreich.

Cover: © S. H. Roxx unter der Verwendung von canva.com

Korrektorat: S. Hußmann

Sämtliche Personen und Handlungen dieser Geschichte sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit real existierenden oder verstorbenen Personen, Orten oder Ereignissen ist rein zufällig.

Für Anfragen jeglicher Art: www.shroxx.com

Impressumsanschrift siehe Buchende

Inhalt

Über das Buch

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Buchvorstellung

Über das Buch

Mein Job ist es, Männer zu verführen. Ich bringe sie dazu, mich mit nach Hause zu nehmen, schlafe mit ihnen und hole dann die nötigen Informationen für meinen Boss ein. Klingt einfach – ist es für mich auch.

Bis mein nächster Auftrag in einer Katastrophe endet. Alles beginnt damit, dass mich meine Zielperson eiskalt abblitzen lässt. In dem Haus des ehemaligen Auftragskillers lande ich dennoch, leider aber in seinem Keller und ihm völlig ausgeliefert …

Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die 19k Wörter umfasst.

Für meine Leser

Ihr kennt mich als Genießerin, doch manchmal tut es auch ein Quickie ; )

Ich hoffe, dieser Quickie á la Roxxi gefällt euch.

Achtung, dark! Enthält potenzielle Trigger.

XOXO

1

Ich betrete das MiAmore, öffne den schmalen Gürtel meines cremefarbenen Trenchcoats und lasse den Blick möglichst unauffällig durch die kleine, aber ziemlich volle Bar schweifen. Als ich mein heutiges Ziel ganz außen auf einem der Hocker vor der beleuchteten Bartheke entdecke, lächele ich zufrieden. Der Platz neben dem Mann ist frei.

Während ich zielsicher auf den Kerl zugehe, den ich heute noch verführen werde, überlege ich, wie ich es am besten anstellen soll. Ich könnte meine Standard-Nummer abziehen, bei der ich vorgebe, ihn verwechselt zu haben, damit er auf mich aufmerksam wird. Dadurch, dass ich face-to-face auf ihn zulaufe, könnte er mir das womöglich aber nicht abnehmen. Es muss so wirken, als käme die spätere Initiative von ihm, auch wenn ich mein Interesse offenkundig zur Schau stellen werde.

Also entscheide ich mich für die simple Blickkontakt-Nummer. Im Normalfall reicht das aus, um den Fisch am Haken zu haben.

Mit einem charmanten Lächeln auf den rot geschminkten Lippen lasse ich den Mantel von meinen Schultern gleiten und ziehe den Barhocker neben seinem nach hinten. Der Mann bemerkt mich nicht, da er in sein Handy starrt, während er mit der anderen Hand eine Zigarette an seine vollen Lippen führt.

Macht nichts. Er wird mich noch bemerken.

Ich hole mein eigenes Handy heraus, nehme mit überschlagenen Beinen auf dem Barhocker Platz und lege den Mantel über die Lehne. Das Handy lege ich vor mich auf den hölzernen Tresen. Danach drehe ich mich ganz unauffällig mit meinen glänzenden Beinen in seine Richtung, stütze mich mit den Ellbogen auf dem Tresen ab und werfe mir das dunkelbraun gelockte Haar über die Schulter, in der Hoffnung, mein Duft würde ihm dadurch in die Nase steigen. Da er immer noch nicht aufsieht, berühre ich unabsichtlich mit einem meiner überirdisch hohen High-Heels sein Bein.

Er nimmt den Blick vom Handy und starrt stattdessen auf den cremefarbenen Lackschuh, dessen Spitze sich gerade in sein Bein gebohrt hat. Seine grünen Augen wandern wie in Zeitlupe höher, über meine Waden, dann über meine spitzen Knie, bis sie bei meinen Oberschenkeln ankommen, in deren Mitte mein schwarzes Kleid endet.

»Entschuldigung«, flüstere ich mit möglichst verführerischer Stimme, woraufhin er den Kopf endlich anhebt und mir mit seinen leuchtenden Augen ins Gesicht blickt. Ich spüre, wie sich unter seinem durchbohrenden Blick meine Nackenhaare aufstellen, verdränge diesen Anflug von Unbehagen jedoch. »Habe ich Sie getreten?« Ich lächele verlegen, als wäre es mir unangenehm.

»Angestupst«, korrigiert er mich und ich bekomme vom Klang seiner dunklen Stimme Gänsehaut – unangenehme Gänsehaut. Er starrt mir immer noch unverwandt ins Gesicht, sein Blick unleserlich. Irgendwie düster, aber das tut seiner Schönheit keinen Abbruch. Der Mann ist unvergleichbar attraktiv, was bei meinen Zielpersonen recht selten der Fall ist.

»Tut mir leid«, sage ich mit weicher Stimme und schenke ihm ein zurückhaltendes Lächeln. Ich mustere ihn interessiert – wofür ich mir dieses Mal gar nicht so viel Mühe geben muss, da mich sein Aussehen tatsächlich anspricht – und räuspere mich leise, als würde er mich nervös machen. »Das war keine Absicht.«

Sergio Sandjuro – laut meinem Boss sein Name – wendet den Blick desinteressiert von mir ab. Ich runzele für den Bruchteil einer Sekunde die Stirn, da eine solche Reaktion selten, eigentlich sogar nie vorkommt. Ich versuche mich gleichzeitig aber nicht verunsichern zu lassen. Er wird noch anbeißen, ganz sicher. Das tun sie alle.

»Was darf ich Ihnen bringen, schöne Frau?«

Ich drehe mich in Richtung des jungen Barkeepers und lächele. »Ich nehme dasselbe wie mein Sitznachbar. Danke.«

Das entlockt Sandjuro die gewünschte Reaktion – er schenkt mir erneut Aufmerksamkeit. Ohne zu zögern, neige ich den Kopf in seine Richtung, versuche dabei ein wenig unterwürfig zu wirken, weil Männer wie er – meiner Erfahrung nach – weniger auf dominante und offensive Frauen stehen. Dann warte ich ab.

Er sagt nichts, starrt mich nur an.

Hm.

Eigentlich dauert es nie so lange, bis mir ein Mann Interesse schenkt. Laut meinen Informationen trifft er sich hier mit niemandem. Er wartet also nicht, sondern genießt seinen Bourbon bei einer Zigarette und lässt den Abend ausklingen. Allein. Wann also wäre ein günstigerer Zeitpunkt, um eine Frau abzuschleppen? Männer wie er tun so etwas ständig – keine Ehefrau, keine Kinder; kein normales Leben, das eine Familie zulassen würde.

Als er den Blick erneut abwendet, nehme ich ihn genauer unter die Lupe. Vielleicht muss ich bei ihm etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Irgendwie gefällt mir das sogar. Männer sind im Allgemeinen lächerlich durchschaubar und leicht um den Finger zu wickeln, weshalb sie schnell an Reiz verlieren, sollten sie überhaupt welchen gehabt haben.

---ENDE DER LESEPROBE---