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Ein Kirchturm im See, Speck und trutzige Burgen: Für diese Dinge ist Südtirol über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Wer aber denkt, dass es nicht mehr zu bieten hat, wird bei diesem Buch staunen. Abseits bekannter Wege warten kleine und große Highlights und Geheimnisse, die Touristen und Einheimischen einen neuen Blick auf die Region ermöglichen. Rollen Sie selbst Knödel, schnuppern den betörenden Duft des Latschenkieferöls oder schweben Sie mit dem Heißluftballon über Dolomitengipfel.
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Seitenzahl: 141
Veröffentlichungsjahr: 2024
KATJA WEGENER
BESONDERES ABSEITS DER BEKANNTEN WEGE ENTDECKEN
sanfte Almen, schroffe Gipfel, liebliche Städtchen und eine vom Genuss geprägte Kulinarik – der Norden Italiens ist bekannt für seine faszinierenden Landschaften mit atemberaubenden Ausblicken, die wie Balsam für die Seele wirken. Es ist eine unfassbar schöne Reise durch Südtirol, auf die ich Sie mitnehmen möchte. Burgkultur, Bauernhofidylle und Bergmoment trifft auf bezaubernd mediterranes Flair – so kennen Sie Südtirol aus unzähligen Reiseführern. Doch gibt es wirklich auch noch das »Besondere abseits der touristischen Trampelpfade«? Es heißt: Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel des Blickwinkels. Und um Neues kennenzulernen, reicht manchmal schon ein kleiner Schritt in eine andere Richtung. Genau dieser Perspektivenwechsel ist es, der uns Bekanntes neu entdecken, Altes neu erkunden, wunderbare Orte im Moment genießen und die Magie Südtirols in all ihren Facetten erleben lässt. Ob Auszeit oder Abenteuer, Genuss oder Erlebnis – Alto Adige zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht, versprochen!
Ihre
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER
IMMER EINE SÜNDE WERT! MEINE LIEBLINGSLÄDEN ZUM ESSEN, TRINKEN UND EINKAUFEN
1 Italiens einzige Whiskydestillerie
2 Tierisch gute Hautpflege
3 Fast Food der explosiven Art
4 Der Himmel ist rund
5 Vom Modedesign zur Schnapsbrennerin
6 Süße Versuchung – fünf nach acht
7 Frühstück im Gartenparadies
8 Genuss aus der Manufaktur
9 Eine »Volle Ladung Gönnung!«
10 Reise ins Kaffee-Universum
11 Brot aus den Genusswerkstätten
12 Im Bunker mit dem Milch-Goldschmied
13 Das Glück zwischen Mode und Frühstück
14 Knusprig und weich
15 Käse mit allen Sinnen genießen
16 Kultur und Kulinarik
17 Grenzenlos kultig
18 Der Name ist Programm
19 Alter Schlachthof
20 Natürliche Essenzen für Körper und Seele
21 Armbänder, die glücklich machen!
22 Apfelgenuss aus den Dolomiten
23 Uriges inmitten schroffer Gipfel
24 Knödelglück neu interpretiert
25 Versteckte Stadtresidenz
SO RICHTIG DIE SEELE BAUMELN LASSEN! WELLNESS, ENTSPANNUNG UND UNTERKUNFT
26 Nachhaltigkeit – mehr als ein Wort
27 Auszeit in der Private Pool Suite
28 Designunterkunft in der Altstadt
29 Himmlischer Sundowner
30 Bischofsstadt im Lichterglanz
31 Feiern zwischen Tracht und Tradition
32 Dolomythic Home
33 Dem Mond ein Stückchen näher
34 Intensive Seemomente
35 Zimmer mit Seeblick
36 Sehnsuchtsplatz unter dem Schlern
37 Panorama-Programm
38 Postkartenidylle mit Tradition
39 Zwischen Kunst und Kulinarik
40 Rückzugsort für Feinschmecker
41 Geisterstunde im Schloss
42 Asiatische Auszeit, »soulful« kreiert
43 Galaktische Nebel und Rote Riesen
44 Historischer Rückzugsort
45 Wo der Bischof Hof hält
46 Oldtimer-PS auf Panoramafahrt
47 Cooler Rebell über Meran
48 Magisches Mountain-Hideaway
49 Almhotel in exklusiver Lage
50 Zur Apfelblüte im Forsterhof
MAL WIEDER ZEIT FÜR KULTUR!
51 Historisch wirkungsvoll
52 Grenzenlose Klostermomente
53 Mittelalter-Flair beim Burgwegwandern
54 Die Ultner Urlärchen
55 Die Welt der Äpfel im Museum
56 Ein schwarzer Turm wird weiß
57 Ein Ort als Kunstwerk
58 Zu Gast beI »Onkel Taa«
59 Lusso Nuovo Meran
60 Spuren keltischer Kultplätze
61 Das Dorf in eine andere Welt
62 Historische Fresken und rituelle Scheiben
63 Technisches Meisterwerk
64 Es summt im Rittner Bienenmuseum
65 Einblicke ins Kloster Säben
66 Auf den Wegen der Sommerfrischler
67 Romanische Stiegen zum Himmel
68 Dom in den Dolomiten
69 Museum auf dem Gipfel
70 Schaukler in der Kirche
71 Steinerner Glücksfall
72 Wie Im Schlaraffenland
73 Schaurig-schöne Schlossmomente
74 Gärten der Superlative
75 Kunst und Natur am Berg
HEUTE WILL ICH RAUS!
76 Gletschergeschichten als Wegweiser
77 Südtirols ältester Weinlehrpfad!
78 Wege in die Rastenbachklamm
79 Gesundheit atmen für Naturgenießer
80 Wasser – Wandern – Waalweg
81 Granatenstarkes Streckenfeeling!
82 Im südlichsten Süden Südtirols
83 Schwebend über den Dolomiten
84 Garten auf 2000 Metern
85 Landschaft wie im Bilderbuch
86 Vom Hexenmeister und Zwergenkönig
87 Die 1000-Stufen-Schlucht
88 Im Angesicht des Schlern
89 Quelle für erholsame Stunden
90 Burning Dolomites über der Plätzwiese
91 Atemberaubende Bergspitzen
92 Wo Milchkannen den Zaun zieren
93 Natursteinparadies im Weinland
94 Großartige Gipfelschau
95 Steinig – spitz – stimmungsvoll
96 Das große Rauschen
97 Spektakulär: der Vellauer Felsenweg
98 Köstlicher Ziegenkäse von der Alm
99 Auf dem Weg der Sterne
100 Kleinod Fennberger Hochplateau
1
Italiens einzige Whiskydestillerie
2
Tierisch gute Hautpflege
3
Fast Food der explosiven Art
4
Der Himmel ist rund
5
Vom Modedesign zur Schnapsbrennerin
6
Süße Versuchung – fünf nach acht
7
Frühstück im Gartenparadies
8
Genuss aus der Manufaktur
9
Eine »Volle Ladung Gönnung!«
10
Reise ins Kaffee-Universum
11
Brot aus den Genusswerkstätten
12
Im Bunker mit dem Milch-Goldschmied
13
Das Glück zwischen Mode und Frühstück
14
Knusprig und weich
15
Käse mit allen Sinnen genießen
16
Kultur und Kulinarik
17
Grenzenlos kultig
18
Der Name ist Programm
19
Alter Schlachthof
20
Natürliche Essenzen für Körper und Seele
21
Armbänder, die glücklich machen!
22
Apfelgenuss aus den Dolomiten
23
Uriges inmitten schroffer Gipfel
24
Knödelglück neu interpretiert
25
Versteckte Stadtresidenz
Passen Südtirol und Whisky wirklich zusammen? Vater und Sohn Ebensperger in Glurns beantworten diese Frage mit einem ganz klaren Ja. Hochprozentig Südtirol eben.
So ungewöhnlich Whisky in Südtirol, so eindrucksvoll ist auch das Ambiente, in dem er entsteht. In einem Klotz aus Hanf-Ziegelstein, verpackt in einer extravaganten Außenhülle, produziert Familie Ebensperger seit 2010 in Glurns ausschließlich Whisky. In den kupfernen Brennkesseln, dem Herzstück der Anlage, wird der Grundstoff der Spirituose verarbeitet: Roggen und Weizen, die auf den Feldern rund um Glurns wachsen. Reines Gebirgsquellwasser vom Nationalpark Stilfserjoch und das abwechslungsreiche Klima sorgen für ideale Voraussetzungen, um im oberen Vinschgau einen »Italian Malt Whisky« der Extraklasse herzustellen. Kombiniert man traditionelle Herstellungsmethoden mit innovativer Wissenschaft, entsteht dank präziser und schonender Destillation ein außergewöhnliches Produkt. Stylisch und modern sind hier nicht nur die genussvollen Erzeugnisse, auch das coole Gebäude bietet interessante Ein- und Ausblicke.
Whiskyliebhaber dürfen sich eine Verkostung der Puni Whiskys im architektonisch spannenden Keller nicht entgehen lassen.
Um Abwechslung und die besondere Note in den Whiskygeschmack zu bringen, experimentieren die Braumeister regelmäßig mit der Lagerung in unterschiedlichen Fässern. So modern die Optik der Produktion, so klassisch ist die Form der Whiskyflaschen. Ihre geheimnisvolle Darstellung verleiht das moderne 360-Grad-Etikett, das einlädt, die Geschichte hinter dem Inhalt zu entdecken.
Ein besonderes Erlebnis ist es, eine umfassende Destillerie-Tour zu erleben. Wissen aus erster Hand, spannende Einblicke und eine außergewöhnliche Verkostung sorgen für puren Genuss.
Puni Whisky · Am Mühlbach 2 · 39020 Glurns (BZ) · Nov.–März Mi–Fr 10–14, Sa 10–12.30, April–Okt. Mi–Fr 10–16, Sa 10–12.30 Uhr · www.puni.com · Haltestelle: Handwerker Zone, Bus 252, 271, 274
Denkt man an die Kraft Südtiroler Naturkosmetik, hält man einen bunten Strauß aus Pflanzen, Kräutern und Früchten aus der natürlichen Vielfalt der Flora und Fauna in den Händen – urwüchsige Wirkstofflieferanten für hochwertige Schönheitselexiere.
Warum ein wertvolles Nebenprodukt vergeuden, das ganz ohne Transportwege seine hochwertige Wirkung entfalten könnte? Diese Frage brachte Käsesommelier Manuel Zingerle auf eine Idee. Molke, ein eigentlich ungenutztes Produkt, das bei der Herstellung seines Ziegenkäses anfällt, ist reich an natürlicher Milchsäure, die den pH-Wert reguliert, vor Stress schützt und dank ihrer Feuchtigkeit ein samtig-weiches Hautgefühl hinterlässt. Was üblicherweise an Schweine verfüttert wird, findet auf dem 1200 Meter hoch gelegenen Unteregger Hof nun seinen Weg in pflegende Ziegenmilch-Kosmetik. Sanft aufgetragen, schützen wertvolle Inhaltsstoffe wie B-Vitamin, Calcium und Molkeprotein die Haut vor freien Radikalen, Antioxidantien und damit vor schädlichen Umwelteinflüssen. Natürliches Anti-Aging! So haben sich für Unteregger neben der Herstellung verschiedener Hart- und Weichkäsesorten mit so klangvollen Namen wie »Sissi«, »Friedl« oder »Berni« Produkte wie Bodylotion, Facecreme und Co als perfekte Lösung erwiesen, um den kostbaren Rohstoff Ziegenmilch zur Gänze zu nutzen. Jeder Tropfen der insgesamt 350 Liter Milch täglich findet so eine sinnvolle Verwendung.
Übrigens: Schmackhafter Ziegenkäse ist aufgrund seines geringeren Fettgehaltes bekömmlicher und kalorienärmer als Kuhmilchkäse. Und wenn Sie nun neugierig geworden sind, wie aus der Milch von mehr als 160 meckernden Edelziegen köstlicher Käse entsteht, empfiehlt sich eine spannende Hofführung inklusive Käseverkostung. Als krönender Abschluss lockt ein Besuch des bäuerlichen Hofladens, in dem sich so manch selbst gemachte Südtirol-Köstlichkeit entdecken lässt, von Fruchtaufstrichen über Chutneys und Trockenobst und Säften bis hin zu Kräutertees, Speck und Wein aus der Region.
Unteregger – Bauernladen & Hofkäserei · Unterlände 3 · 39037 Vals/Mühlbach · Mo–Sa 9–11 & 14–18 Uhr oder nach Vereinbarung · www.unteregger.it · Haltestelle: Badwirt, Bus 412
Trutzig steht er da, der alte Bergfried mit seinem modernen Innenleben aus stählernen Stiegen. Steigt man am Ende des Tappeinerweges auf den Pulverturm, lässt sich gratis der wohl beste Ausblick über die Dächer Merans erleben.
Faszinierend schön ist die 360-Grad-Aussicht vom Etschtal bis ins untere Vinschgau. Von der Aussichtsplattform des gut 20 Meter hohen ehemaligen Bergfrieds der Burg Ortenstein ist das Burggrafenland bestens zu überblicken. Die zauberhaften Ortschaften Lana, Marling, Schenna und Algund liegen ebenso wie die historische Meraner Stadtkirche unverbaubar in der Ferne. Die Burg ist inzwischen Geschichte, der Turm hingegen, der im 30-jährigen Krieg als Schießpulverlager diente, ist zu einem steinernen Wahrzeichen geworden. Frühmorgens, wenn Meran noch schläft, oder in der Dämmerung, wenn der Himmel noch nicht gänzlich ins Nachtblau übergegangen ist, sich der Tag aber bereits verabschiedet hat, entsteht eine fast magische Atmosphäre hoch über den Dächern der Kurstadt.
Schweben Sie mit dem Sessellift hinauf nach Dorf Tirol, schlendern Sie dann den Tappeinerweg hinunter und kehren Sie zum krönenden Abschluss im PulverSturm ein.
Im Schatten des historischen Turms befindet sich der wohl charmanteste Kiosk der Stadt, gleichzeitig auch uriges Café, bester Burgerladen und süßer Biergarten mit Hippie-Atmosphäre – der richtige Begriff für den Chiosco PulverSturm von Barbara Marchi wurde einfach noch nicht gefunden. Aus regionalen Zutaten werden hier neben Burgern auch leckere Südtiroler »Marende« (eine traditionelle Südtiroler Brotzeit), selbst gebackene Kuchen und saisonale Köstlichkeiten zu humanen Preisen serviert. Es gibt Klassisches und Veganes, auch mal fangfrischen Fisch, wenn der Vater erfolgreich war, oder mit etwas Glück Barbecue im winzigen Garten hinter dem kleinen Kiosk. Abends treffen sich hier die Meraner, um gemütlich einen Veneziano oder zur Zeit der Weinlese auch einen frischen Suser (Federweißer) zu genießen.
Kiosk PulverSturm · Tappeinerweg 3 · 39012 Meran · Di–So 10–18 Uhr · Haltestelle: Via S. Giorgio, Bus 221, 240, N240
Sie sind typisch für Südtirol. Mal mit Speck, mal mit Spinat, Roter Bete oder Käse. Was alle vereint: Sie sind einfach köstlich – und dabei gar nicht so schwer selbst zu machen: das runde Südtiroler Knödel Tris.
»Urlaub auf dem Bauernhof« – in Südtirol ist zu diesem Thema alles unter dem lustigen Logo des Roten Hahns vereint. Gäste locken nicht nur attraktive Unterkünfte, sondern auch hochwertige Produkte von bäuerlichen Direktvermarktern, köstliche Hausmannskost und echtes bäuerliches Handwerk – ursprünglich, authentisch, selbst gemacht. Wie auf dem Kronlechnerhof am Fuße des Rosengartens inmitten der atemberaubenden Landschaft des Eggentals.
Der Kronlechnerhof bietet auch Ferienwohnungen für den (Familien-)Urlaub auf dem Bauernhof an – ein wunderbares Naturerlebnis für Groß und Klein.
Zur Begrüßung steht bei dem von uns gebuchten Knödelseminar eine lehrreiche Runde durch den Gemüse- und Kräutergarten auf dem Programm. Heimische Pflanzen, die liebevoll vermehrt, gehegt und verarbeitet werden. Zum einen in der eigenen kleinen Kochschule, zum anderen im regionalen Eggentaler Netzwerk aus Bauern und Gastronomie. »Vom Hof auf den Teller« – das funktioniert hier nahezu ohne weitere Streckenkilometer.
Auch für »unsere« Knödel findet sich einiges vor Ort, vom Bärlauch über längst vergessene Wildkräuter bis zur hofeigenen Milch, die frisch gemolken verarbeitet wird. Nun wird gemischt, gerührt, gerollt, denn bei einem Knödelseminar heißt es selbst Hand anlegen. Wertvolle Tipps für die besten Zutaten und wirkungsvolle kleine Kniffe für die Zubereitung, gepaart mit ganz viel Liebe zum Detail, kommen direkt aus der Bäuerinnenküche. Ein gelungenes Event, das für jede Menge guter Laune und Spaß sorgt.
Fröhlich wollten wir die Knödel eigentlich im heißen Wasser blubbern lassen … doch falsch gedacht: Hier zaubert ein Dampfgarer die perfekte Konsistenz. Spannende Wissensvermittlung, bevor es am blumig gedeckten Tisch gemeinsam ans Verzehren der runden Köstlichkeiten geht.
Knödelseminar auf dem Kronlechner Hof · Gummerer Str. 67 · 39056 Welschnofen · www.kronlechnerhof.com · Haltestelle: Kohler Kreuz
Es gibt Orte, die sind so besonders, dass sie sich nicht beschreiben lassen. Der historische Gaudententurm im Ortskern von Partschins gehört ebenso wie seine Bewohnerin definitiv in diese Kategorie. Christine Schönweger ist die erste (und bisher einzige!) Hofbrennerin Südtirols und ganz nebenbei eine talentierte Traktorfahrerin. Sie brennt aus Leidenschaft edelste Brände in ihrer Hofbrennerei. So außergewöhnlich wie die Aromenvielfalt der fruchtigen Tropfen ist auch die Biografie ihrer Schöpferin. Erst der Umweg über die Fakultät für Modedesign in Mailand führte Christine Schönweger zu ihrer wahren Leidenschaft. Seit nunmehr 27 Jahren bewirtschaftet sie die Obst- und Weingärten des heimischen Gutshofs und brennt mit Hingabe und feinstem Gespür ihre edlen Brände.
Hofbrennerei Gaudenz · Gaudententurmstr. 7 · 39020 Partschins · www.hofbrennerei.com · Haltestelle: Partschins Parkdeck, Bus 213, 265, 266, 268
»Ein gutes Stück Schokolade findet immer seinen Platz!« Also ist René Romen ausgezogen, um sich seine Sporen in der Ferne zu verdienen und das Erlernte später mitten in seiner Heimatstadt Meran umzusetzen und so seinen ganz eigenen Schokoladentraum wahr werden zu lassen.
Die urbane Lässigkeit hat er von seiner letzten Station als Produktionsleiter einer Londoner Schokoladenmanufaktur in die kleine Hintergasse mitgebracht. Hier zaubert der kreative Chocolatier von der Kakaobohne bis zur fertigen Tafel mit handwerklichem Geschick ohne unnötige Zutaten Köstlichkeiten, denen niemand widerstehen will und kann. Denn wie sagt der Chocolatier ganz gelassen: »Das Leben ist zu kurz für schlechte Schokoriegel.« Oder besser gesagt: »For diet it’s too late!« Also am besten gleich reinbeißen und genießen!
5ifty 8ight Chocolate · Rennweg 47 · 39012 Meran · www.58chocolate.com · Haltestelle: Rennweg, fast alle Buslinien (u. a. 3, 5, 6, 210, 21)
Bio? Ja bitte! Langeweile? Nein danke! So könnte der Slogan lauten für dieses kleine, bunte Paradies. Weich vermischt sich der köstliche Duft von selbst gebackenem Brot mit dem peppiger Fruchtkreationen. Zauberhafte Nischen mit farbenfrohen Sitzgelegenheiten, umgeben von stilvollen Kunstobjekten, laden zum Verweilen ein.
Es ist ein Geheimtipp für Auszeitgenießer und Lebenskünstler. Was im Runstner Hof Café mit ganz viel Liebe zu köstlichen Spezialitäten verarbeitet wird, wurde zuvor fair, echt und ehrlich bei regionalen Produzenten eingekauft und mit biologisch Angebautem aus dem hofeigenen Obst- und Gemüsegarten kombiniert. Duftende Kuchen, frische Säfte und knackiges Obst sorgen für puren Genuss bei einem kurzen (meist aber rasch zu einem länger ausgedehnten) Coffee Break im gemütlichen Tagescafé. Wenn es allerdings heißt »Breakfast is King«, ist eine Reservierung vorab ein Muss für ein ausgiebiges Frühstück! Spätestens dann sind dem Schlemmen vom zauberhaft angerichteten Büfett keine Grenzen gesetzt.
Fragen Sie nach, ob Sie im historischen Keller einen Blick auf den heiligen Urban werfen dürfen – einen der wenigen noch existierenden Hofheiligen Südtirols.
Betrachtet man die Steinmauern im Keller, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, wird sofort klar: Auf diesem besonderen alten Bauernhof mitten im Etschtal zwischen Bozen und Meran, genauer gesagt im romantischen Gargazon, darf Altes bleiben und gleichzeitig Neues entstehen. Der Ort mit seinen bunten Farben, frischen Düften und herrlichen Aromen bietet ein wahres Fest für das Auge, Genuss für den Gaumen und Ruhe fürs Gemüt – kurz: ein wertvolles Stück Lebensqualität an einem wahren Glücksort. Auf dem gesamten Bauernhof finden sich zudem liebevoll erschaffene Werke der Künstlerin Martha Zischg. Ein genauer Blick darauf ist empfehlenswert, denn ihr Atelier befindet sich ebenfalls im wundervollen Gartentraum des Rustner Hof Cafés.
Runstner Hof Café · Rustner Weg 1 · 39010 Gargazon · Mi–So 8–13 Uhr · www.runstnerhofcafe.com/ · Haltestelle: Gargazon, Rathaus, Bus 215
Wie schmeckt eigentlich das Pustertal? Süß, fruchtig, alpenländisch … man könnte noch lange so weiterschwärmen, doch noch besser ist, es einfach selbst zu probieren.
Traditionelle und moderne Rezepte sorgen für außergewöhnliche Kompositionen, wenn auf 1250 Metern über dem Meeresspiegel das köstliche Obst, entweder vom eigenen Feld oder bevorzugt aus lokalem Anbau, den Weg ins Glas findet. Wenn erstklassige Früchte zu exklusiven Aufstrichen, leckeren Chutneys und typischer Südtiroler Beerenmarmelade verarbeitet werden.
Genießen Sie diese Köstlichkeiten bei einem Picknick auf einer kleinen Wanderung um den Pragser Wildsee – am besten abends, wenn die Touristen weg sind.
Aus einer Vision, die beim »Heidelbeeren-Naschen« entstand, ist mit Alpe Pragas eine Manufaktur geworden, die jeden anspruchsvollen Genießer verwöhnt. Dass den hochwertigen Rohwaren keine künstlichen Zusatzstoffe zugeführt und sie schonend verarbeitet werden, versteht sich von selbst. Und auch Nachhaltigkeit ist für Gründer Stefan Gruber kein leerer Begriff. Kontinuierlich arbeitet er bei der praktischen Umsetzung seiner Ideen und Projekte an wirkungsvollen Maßnahmen zu deren Verbesserung – je geringer die Umweltbelastung, desto zukunftsfähiger ist das Produkt.
