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Wer braucht schon teures Superfood oder künstliche Beauty-Cremes? Niemand. Niemand, der Löwenzahn, Giersch und Brennnessel erkennen kann. Und das kann mit diesem Buch: Jeder. Die 3 Superunkräuter sind megalästig, aber statt dich zu ärgern, solltest du sie lieber aufessen, in Deko verwandeln oder dir in die Haare schmieren. Diese 3 Superunkräuter liefern Dir Superfood, leckeres Umsonst-Gemüse, natürliche Beauty-Produkte und machen dazu noch Dein Zuhause schöner. 30 solcher megaguten Ideen hat Autorin Janine Hissel für dich zusammengetragen: Brennnessel-Pancakes, grüne Haarspülung, Giersch-Salbe, Wiesen-Limonade, Löwenzahn-Gelee, Pusteblumen-Deko - verpasse Unkraut das ultimative Upgrade!
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Seitenzahl: 37
Veröffentlichungsjahr: 2023
Janine Hissel
MEGALÄSTIGMEGALECKERMEGAGESUND
30 Unkraut-Rezepte mit & gegen Brennnessel, Löwenzahn und Giersch
Alles eine Frage der Sichtweise
VERHASSTES „UN“KRAUT
WILDKRAUT, SUPERFOOD ODER HEILKRAUT
BEIKRÄUTER
Unerwünschte Kräuter loswerden
MECHANISCH ENTFERNEN
HAUSHALTSTRICKS
Tipps und Tricks für die Ernte
WO, WIE UND WANN WIRD GEERNTET?
BRENNNESSEL
So sieht sie aus
Nicht verwechseln
Sonnenseiten der lästigen Brennnessel
Brennnessel zum Verputzen
Leckeres mit Brennnesselsamen
Brennnessel gegen Wehwehchen
Brennnessel macht die Haare schön
GIERSCH
So sieht er aus
Nicht verwechseln
Sonnenseiten des lästigen Giersch
Giersch zum Verputzen
Giersch gegen Wehwehchen
Giersch macht schön
LÖWENZAHN
So sieht er aus
Nicht verwechseln
Sonnenseiten des lästigen Löwenzahns
Löwenzahn zum Verputzen
Löwenzahn gegen Wehwehchen
Löwenzahn macht schön
SERVICE
Erntekalender
Zum Weiterlesen
Die Autorin
Viele Gartenbesitzer meckern ständig über das Unkraut, das von Nachbargärten herüberwächst, in denen alles verlottert, und von denen, oje, auch schon mal Samen herübergeflogen kommen, die unerwünschte Pflanzen hervorbringen könnten.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden nämlich die Pflanzen als Unkraut bezeichnet, die in irgendeiner Form unerwünscht sind. Denn eines können all die „Un“-Kräuter: Sie verbreiten sich rasant schnell und können bereits in kurzer Zeit erstaunlich große Flächen bedecken. Im schlimmsten Fall breiten sich die wuchsstarken Pflanzen so weit aus, dass sie andere Arten völlig verdrängen.
Die sozialen Medien sind voll des Lobes über Wildkräuter – unser regionales Superfood, das auch noch völlig kostenlos vor unserer Haustür wächst.
Ich selber bin mit dem bekannten Spruch von Johann Künzle aufgewachsen: „Wenn die Menschen die Unkräuter vor ihrer Haustür anstatt sie auszureißen nun mal essen würden, wären sie nicht nur ihr Unkraut los, sondern außerdem auch noch gesund!“ Einer der Gründe dafür sind die sekundären Pflanzenstoffe, die das Überleben der Pflanzen sichern und bei uns Menschen das Risiko zur Entstehung verschiedener Krankheiten verringern können.
Die meisten Wildkräuter nehmen eine wichtige Funktion in der Natur ein und tragen zur Artenvielfalt bei. Zahlreiche Insekten, so zum Beispiel unsere geliebten Bienen, sind auf diese Pflanzen angewiesen.
Viele Wildkräuter haben sogar heilende Wirkungen und gelten daher als Heilkräuter.
Das Tagpfauenauge wird auch „Nesselfalter“ genannt, da seine Raupen ausschließlich Brennnesseln fressen.
Fragen wir den Biobauern nach den gleichen Pflanzen (die er nicht mit Absicht gepflanzt oder gesät hat), wird er sie als Beikräuter bezeichnen.
Beikräuter schützen den Boden: Durch ihre Durchwurzelung lockern sie ihn, sorgen für ein chemisches und biologisches Gleichgewicht und schützen vor Erosion. Zudem wird durch Beikräuter die Bodenfeuchte gehalten und auch für die biologische Schädlingsbekämpfung sind sie ungemein wichtig.
Jäten sollte man sie so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.
Wildkräuter sind absolute Überlebenskünstler, sie können sich mit allen möglichen Gegebenheiten arrangieren und kommen auch schon mal mit einem Fitzelchen Erde in Mauerritzen klar.
Hast du schon mal „Unkraut loswerden“ gegoogelt? Alle möglichen Hausmittelchen, Rezepte und Tricks werden dir hier gezeigt. Die chemische Keule als einfache schnelle und bequeme Möglichkeit wird dir natürlich auch immer angeboten – egal, wie umweltschädlich oder gar verboten der Einsatz auch sein sollte. Da wird immer von Artenvielfalt gesprochen, aber bitte nicht im eigenen Garten!
Unkraut jäten oder Superfood ernten: beim Löwenzahn ist es ein und dasselbe.
Das Hacken und Jäten von Unkraut gehört gerade im Frühjahr, aber auch während der Saison, immer wieder zu den wichtigsten Aufgaben eines jeden Hobbygärtners. Die Werkzeuge dabei sind ein simpler Grubber, eine handliche Hacke und ein Unkrautstecher. Achte beim Entfernen des Unkrauts möglichst darauf, alle Wurzelteile zu erwischen, da die Pflanzen auch aus kleinsten Wurzelresten neu austreiben können.
• Normalerweise der Haushaltstrick Nummer 1: Essig, Salz oder Natron. Wenn es um den Garten geht, solltest du aber von diesen Mitteln die Finger lassen! Sie sind nämlich ähnlich schädlich für den Boden wie chemische Unkrautvernichter und deshalb in vielen Bundesländern sogar verboten.
• Omas Trick: Kartoffelwasser. Das enthält viel Stärke und verstopft damit die Pflanzenporen, so dass die Gewächse einfach absterben! Auch das übrig gebliebene Kochwasser von Nudeln und Reis wirkt hier Wunder.
ALTERNATIVE ZUM VERNICHTEN: UNKRAUT NUTZEN ODER EINFACH AUFESSEN!
Du hast keine Lust mehr, dich über die Unkräuter im Garten zu ärgern? Dann mach dir die Pflanzen doch einfach zunutze!
Wenn du dich jetzt fragst, wo du unsere tollen Wildkräuter am besten ernten kannst, gibt es leider keine überall passenden Regeln. Am besten
