Voyeurismus in Simon Stones Inszenierung "Drei Schwestern" und auf YouTube - Hanna Liertz - E-Book

Voyeurismus in Simon Stones Inszenierung "Drei Schwestern" und auf YouTube E-Book

Hanna Liertz

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Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Theaterwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird untersucht, mit welchen Methoden Simon Stones Inszenierung "Drei Schwestern", die am Theater Basel und am Residenztheater München zu sehen gewesen ist, den Voyeurismus des Publikums herausfordert. Im nächsten Schritt werden ähnliche Methoden auf der Video-Plattform YouTube beleuchtet, bevor ein Vergleich zwischen dem Voyeurismus in "Drei Schwestern" und auf YouTube gezogen werden kann. Im Vordergrund steht die Frage, wie Stone und professionelle YouTuberInnen den Umstand, dass sich Menschen für das Privatleben Fremder interessieren, für ihren Erfolg im Theater bzw. auf YouTube nutzen. Dabei wird die These aufgestellt, dass in der Inszenierung Mechanismen verwendet werden, die aktuell vermehrt auf YouTube zu beobachten sind und sich großer Beliebtheit erfreuen. In dieser Arbeit wird zunächst die psychologische Definition von Voyeurismus unter die Lupe genommen, um im Anschluss zur Bedeutung von Voyeurismus in der darstellenden Kunst zu gelangen. Gerade im Theater, das auf der Kopräsenz von ZuschauerInnen und SchauspielerInnen und damit auf dem Beobachten von ‚echten‘ Körpern fußt, erhält der Blick einen Sonderstatus. Dennoch gibt es bisher kaum theaterwissenschaftliche Forschungen zum Prozess des Blickens und der Wirkung des Blicks auf die beständige Konstituierung der ZuschauerIn als kulturell geprägtes Subjekt.

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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