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Mit diesem Werk schiießt Joachim Stiller seine Trilogie zur Kosmologie ab. Erster Teil war die Neubegründung der Relativitätstheorie, und der zweite Teil die Lösung des Problems der Dunklen Materie. In diesem dritten und letzten Teil geht es um die wichtige Frage der prinzipiellen Modellierbarkeit des Universums. Stiller hält das Universum grundsätzlich für ein gedimmtes... Aber da wir den tatsächlichen Dimmungsfaktot auf absehbare Zeit nicht ermitteln könnte, ist es bis auf Weiteres unmöglich, das Universum korrekt zu modellieren, so Stiller.
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Seitenzahl: 16
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Joachim Stiller
Zur Kosmologie des Weltalls
Neue Gesichtspunkte zur Modellierung des Weltalls
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Die neue Kosmologie
Die Reale-Distance-Theory
Das kosmologische Trilemma
Die beschleunigte Expansion des Weltalls
Impressum neobooks
Aristoteles hatte gefragt, ob es einen Anfang gäbe. Dabei geht er alle Kausalketten immer weiter zurück, und kommt dann ganz logisch, zumindest scheinbar logisch (was nicht unbedingt zwingend gesagt ist) zu einem ersten Beweger, der „prima causa“.
Übertragen auf die moderne Kosmologie entspricht das also dem Standardmodell, nach dem das Weltall aus einem Urknall entstanden ist. Dann könnte man die prima causa also an die Stelle des Urknalls setzen. Im Sinne von Parmenides und Melissos müsste man nun aber einwenden: „Ex nihilo nihil fit“ (Aus nichts wird/entsteht nichts). Heute ist man eher für das „Creatio ex nihilo“, der „Schöpfung aus dem Nichts“. Und diese Schöpfung aus dem Nichts ist dann zugleich eine Selbstschöpfung. Alan Guth etwa nannte sein Buch über das inflationäre Weltall „Die Geburt des Kosmos aus dem Nichts“. Und so wird Gott Stück für Stück zurückgedrängt. Die Frage nach der prima causa ist in erster Linie eine religiöse Frage, und eine metaphysische natürlich auch.