Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
"Keinen Meter abweichen, das ganze Leben für sie da sein, immer an ihrer Seite verbringen." So sah das Leben von Peter S. Fischer aus, denn seine Mutter und ihre Schwester hatten bereits in seiner Kindheit genaue Pläne für ihn geschmiedet. In "Hilfe! Meine Familie macht mich krank" erzählt der Autor von seinem Leben in dieser dominanten Familienstruktur und wie er es schaffte, sich daraus zu befreien. Fischer zeigt auf, wie belastend solche Konstellationen sein können und gibt Tipps, wie man sich aus diesem Teufelskreis befreien kann.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 268
Veröffentlichungsjahr: 2023
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Kapitel 1: Ein neues Leben wird geplant!
Kapitel 2: Meine Kindheit!
Kapitel 3: Meine Jugendzeit!
Kapitel 4: Mein Großvater starb!
Kapitel 5: Kindeswunsch!
Kapitel 6: Aischa!
Kapitel 7: Der erste Sellstmordversuch
Kapitel 8: Suizide, Stress und Schwiegervater!
Kapitel 9: Eine schreckliche Reha!
Kapitel 10: Es kommt noch viel schlimmer!
Kapitel 11: Urlaub und Heiligabend!
Kapitel 12: Familienurlaub!
Kapitel 13: Schwiegereltern!
Kapitel 14: Der letzte Versuch!
Kapitel 15: Scheidung und eine Freundin!
Kapitel 16: Meine Bekanntschaft und Burnout!
Kapitel 17: Psychotherapie!
Kapitel 18: Onkels Tod!
Kapitel 19: Mein Magenloch!
Kapitel 20: Meine Reha!
Kapitel 21: Meine Freundin
Kapitel 22: Meine Ex-Frau!
Kapitel 23: Mutter Freund stirbt!
Kapitel 24: Familie!
Ein Baby kommt auf die Welt, es weiß noch nicht, was auf sein kleines, nacktes Leben zukommt? Aber die Mutter hat schon vorher genaue Pläne geschmiedet, was das kleine Ding in seinem Leben, für die Ansprüche der Mutter zu tun hat. Das neue Leben ist noch gar nicht richtig in der Welt angekommen und das gesamte Leben hat die Mutter geplant, gefesselt mit seiner Mutter durch das Leben zu gehen. Keinen Meter abweichen, das ganze Leben für sie da sein, immer an ihrer Seite verbringen. Am besten keine Freundin und Freunde haben, damit sie von ihrem Kind nie loslassen muss. Die Mutter hat ihr Kind mit großen Schmerzen geboren und deswegen muss es immer für sie da sein!
So war es in meinem Leben, ich hatte es viel später geschnallt und mir wurden einige Ereignisse klar, warum ich von meiner Mutter und ihrer Schwester, gemein abgestraft wurde. Erst vor guten zehn Jahren wurde mir klar, dass meine Mutter und meine Tante es so geplant hatten, dass ich alleine bleiben sollte und rund um die Uhr für sie da sein sollte. Wie ein Knecht oder Untertan sollte ich immer auf Abruf für sie parat sein.
Wenn ich das als Neugeborenes gewusst hätte und es möglich gewesen wäre, wäre ich nie aus dem Mutterleib herausgekommen oder ich wäre gleich wieder zurückgekrochen, ich hätte mich geweigert auf die Welt zu kommen. Ich finde, es ist eine Unverschämtheit, dem Kind gegenüber solche Pläne zu schmieden und an sich zu fesseln. Ein Gericht müsste normal urteilen, dass es Freiheitsberaubung wäre und das müsste eigentlich bestraft werden. Aber welches Kind würde seine Mutter oder eine weitere Verwandte anzeigen?
Womit die beiden Frauen nicht gerechnet hatten, ich besaß einen guten Vater und einen Onkel. Mein Vater gab mir die Freiheit, die ich brauchte und konnte alles tun, was mir Spaß bereitete, er unterstützte mich immer, so gut es ging, auch mein Onkel half mir bei einigen Angelegenheiten. Aber als meine Unterstützer nicht mehr am Leben waren, kam sofort alles ans Tageslicht und mir wurde alles sehr schnell klar, was die Frauen alles forderten und vor allem, was sie von mir wollten!
Als ich circa dreiundfünfzig Jahre alt war und mein Vater und mein Onkel unter der Erde waren, zeigte sich das wahre Gesicht meiner Mutter und der Tante. Ich bin überzeugt davon, dass die beiden Herrn ihre Frauen so weit im Griff hatten, dass in dieser Zeit, in der sie am Leben waren, die Frauen ihre Pläne nicht komplett ausspielen konnten.
Mein Vater hatte mich Gott sein Dank so erzogen, dass ich immer mein eigenes Ding durchziehen und immer meinen Weg gehen konnte, so wie ich es wollte. Ich hätte mich nie an meine Mutter oder an die Tante geklammert. Aber trotzdem schafften es die beiden Frauen mich so zu nerven, dass ich schwer krank wurde und später sogar auf einer Intensiv landete! Das hätte es mit Sicherheit überhaupt nicht gebraucht. Vor allem meine Tante wollte total ihren Kopf durchsetzen und machte die ganze Familie verrückt und setzte mich total unter Druck. Sie nahm überhaupt keine Rücksicht auf mich, bis es für mich zu spät war.
Ihr Egoismus wuchs immer mehr an und nur das zählte, was sie sagte. Ihr Befehl musste sofort ausgeführt werden, ob am Tag oder in der Nacht, egal um welche Tageszeit, ob in der Arbeit oder in meiner Freizeit. Ein Widerspruch wurde von ihr überhaupt nicht geduldet, das war eigentlich ein Verbrechen.
Ich hatte mehrere Verbrechen ihrer Ansicht nach begannen, so wurde ich in dieser Zeit bestimmt fünfzigmal enterbt, das machte mir überhaupt nichts aus! Deswegen bin ich jetzt das schwarze Schaf der Verwandtschaft oder der schlimmste Schwerverbrecher, Taugenichts und vieles mehr, viele solcher Schimpfwörter sind meiner Frau und mir zu Ohren gekommen.
Deshalb bin ich der meine Meinung, meine Familie macht mich krank!
Ich beginne mit der Erzählung in meiner Kindheit. In meinen ganz jungen Jahren darf ich mich nicht beschweren, mir ging es immer gut. Ich wurde nie geschlagen und ich bekam immer schöne Spielsachen geschenkt. Mir fehlte es an nichts!
Weil meine Tante und mein Onkel keine Kinder besaßen, bekam ich immer die schönsten Spielsachen und meistens, genau das, was ich mir wünschte und ich konnte auch öfters bei ihnen übernachten. Auch wenn Tante und Onkel in den Urlaub nach Italien fuhren, durfte ich mit an die Adria! Das war für mich das Größte.
Natürlich gefiel es mir auch sehr gut, mit meinen Eltern in den Bergen Urlaub zu machen. Meine Eltern konnten es sich nicht leisten, ans Meer zu fahren. Es war ein ganz anderer Urlaub, für mich war es immer ein Abenteuerurlaub!
Mein Großvater besaß einen ganz lieben Schäferhund, er passte auf mich auf, er war mein liebster Gefährte und Spielkamerad. Ich bin schon mit einem vierbeinigen Freund aufgewachsen. Mein Großvater besaß ein Haus mit einem riesigen Garten herum, dort konnten wir unbeschwert herumtollen! Ich konnte einige Wochenenden bei Oma und Opa verbringen und mein vierbeiniger Freund schlief vor meinem Bett und bewachte mich, so fühlte ich mich immer sicher, damit mir nichts passieren konnte, es war eine schöne Zeit!
In der Straße, in der ich aufwuchs, lebten sehr viele Kinder, ich konnte jeden Tag mit ihnen spielen, Fußball, Völkerball oder irgendwas anderes, uns viel immer etwas ein, es war immer etwas los. Auch durften meine Kumpels mich zu Hause besuchen. Mir ging es gut, aber vorauf ich hinaus will.
Deswegen muss man nicht, mir das mit ca. fünfzig Jahren vorwerfen und mich erpressen, dir ging es als Kind doch gut, du hast alles bekommen! Du durftest doch als Kind überall mit in den Urlaub fahren.
Ich frage mich, was soll das, sicherlich fuhr ich als Kind mit in den Urlaub! Was sollte ich machen, sollte ich widersprechen oder sollte ich alleine zu Hause bleiben und jeden Tag mit meinen Kumpels als Kind in meiner sturmfreien Bude eine Party nach der andern schmeißen. Hätte ich das damals gewusst, dass mir meine schöne Zeit einmal vorgeworfen wird. Hätte ich alle Geschenke nicht annehmen und nicht mit in den Urlaub fahren sollen?
Nur weil es mir als Kind gut ging, sollte ich mir im Alter, alles von meiner Mutter und Tante gefallen lassen. Sie wollten mir zeigen, wir haben dir im Kindesalter alles geschenkt und deswegen gehörst du uns jetzt. Du brauchst keine Frau, du sollst keinen Hund haben, du hast ja früher mit einem Hund gespielt und du sollst keine Wohnung mit einem Garten haben, damit du mehr Zeit für uns hast. Die Bemerkungen von meiner Mutter und Tante regten mich jedes Mal furchtbar auf!
Nur weil meine Mutter mich auf die Welt gebracht hat und das angeblich mit großen Schmerzen und großen Blutverlusten ihrer Meinung nach! Sollte ich nur noch für sie da sein!
Ich kann doch nichts dafür, dass ich gezeugt wurde und dass ich bei meiner Geburt ihr große Schmerzen verursacht habe. Ich hatte doch damals nichts dazu getan, ich habe mich nicht selbst gezeugt! Wenn sie das nicht wollte, dann hätte sie besser verhütet!
Immer hält sie mir das vor, dass ich ihr Schmerzen bereitet habe, als wenn ich deswegen ein Bösewicht wäre! Ich hatte immer, bei diesen Sätzen den Eindruck, dass sie überhaupt kein Kind bekommen wollte?
Später ging ich öfters mit meinem Vater ins Eisstadion und schaute bei einem Eishockeyspiel zu. Das gefiel mir so gut, dass ich unbedingt selbst spielen wollte, so brachte mich mein Vater gegen den Willen meiner Mutter in den Verein und ich konnte bei den Kleinkindern, beginnen zu trainieren.
Später spielte ich bei den Schülern. Ich musste daraufhin jedes Wochenende spielen. Meiner Mutter gefiel es gar nicht, wenn ich auswärts spielen musste. So war ich oft einen ganzen Tag unterwegs. Mir gefiel es, wenn ich alleine unterwegs war und mit meinen Mannschaftskameraden und Freunden unterwegs war.
Ich ging zusätzlich öfters in einen öffentlichen Lauf, in ein Eisstadion, dort lernte ich immer nette Mädchen kennen, denn sie kannten mich durch mein Eishockey spielen. Das machte mich stolz und ich hatte immer eine hübsche Begleitung. Meinem Vater gefiel es, wenn ich eine nette Freundin kennenlernte, ich glaube, meiner Mutter gefiel es weniger oder zu diesem Zeitpunkt war es ihr noch egal.
Aber als ich in die Jugendmannschaft wechselte, gefiel ihr das überhaupt nicht, den ich war öfters das ganze Wochenende unterwegs, das passte ihr überhaupt nicht. Mir tat der Verein sehr gut, denn ich wurde sehr selbstständig erzogen und ich musste mich durchsetzen können. Es herrschte eine große Kameradschaft, wir hielten zusammen wie Pech und Schwefel, es war eine verdammt schöne Zeit, die ich nie missen wollte.
Aber was dann nicht so schön war, ich begann, mit vierzehn Jahren, eine Ausbildung als Maschinenschlosser, in einer großen Maschinenfabrik und verletzte mich öfters, zum Beispiel ich brach mir den Arm, später ein Bänderriss. Ich musste mich daraufhin entscheiden, Eishockey oder Lehre, ich entschied mich natürlich für meine Ausbildung und die Eishockeykarriere war zu Ende. Aber ich schaffte es noch wenigstens mit meiner Jugendmannschaft eine Meisterschaft zu gewinnen.
Meine Mutter freute sich natürlich sehr, dass ich aufgehört hatte zu spielen und sie war der Meinung, dass ich deswegen am Wochenende zu Hause bliebe. Aber sie täuschte sich. Ich besaß immer noch ein paar Freunde, mit denen ich etwas unternehmen wollte.
Meine Tante ließ schon damals mir spüren, dass ich nicht der perfekte Schüler war, ich hatte damals nur gute durchschnittliche Schulnoten und erlernte immerhin einen guten handwerklichen Beruf, aber das reichte ihr nicht. Das bekam ich dann mit 50 Jahren an den Kopf geworfen, dass ich keine richtige Ausbildung genoss, ich habe keinen richtigen Beruf erlernt, bei ihr fängt der Mensch nur mit einem Gymnasium-Schulabschluss oder einem Doktortitel an. Deswegen bin ich nur ihr Untertan oder Knecht!
Ich schämte mich nicht, ein Schlosser zu sein, ich besaß nur Freunde, die einen handwerklichen Beruf erlernten und sie schämten sich nicht, diese Tätigkeit auszuüben. Auch diese Ausbildung machte ich nicht vorbildlich, ich kämpfte mich die dreieinhalb Jahre durch und schloss meinem Facharbeiterbrief nur mit einem Gut ab, ich hatte auch hier keinen Einser, was ich natürlich schaffen sollte, aber später fragte mich niemand mehr, wie ich meine Ausbildung abschloss! Eigentlich hätte ich meine Mutter und Tante fragen sollen, wie gut sie bei ihrer Ausbildung waren? Sie besitzen auch keinen Doktortitel!
Nur ihre Karriere in ihrem Beruf war bei meiner Tante damals wichtig und mein Onkel musste sich auch weiterbilden. Aber diese Zeit, die sie mit ihrem beruflichen Aufstieg nutzten, rächte sich, weil sie auch ein Kind wollten, aber erst, wenn sie ihr berufliches Ziel erreicht hatten.
Aber dann ging nichts mehr, meine Tante bekam ein Myom in ihre Gebärmutter und sie musste entfernt werden. Es war für immer vorbei, ein Baby zu bekommen.
Daraufhin war sie der Meinung, sie könnte sich wie meine zweite Mutter aufspielen und über mein Leben bestimmen. Aber Gott sei Dank, lebten in dieser Zeit noch mein Vater und mein Onkel und ich konnte noch machen, was mir gefiel. Auch wenn es den Frauen nicht passte, was ich unternahm.
Damals verstand ich noch nicht, was in ihren Köpfen vorging und was sie noch mit mir vorhatten. Vielleicht war es auch gut so, dass ich es noch nicht verstand, so konnte ich noch mein Leben unbeschwert weiter führen!
Ich komme jetzt zu einem Kapitel und zu mehreren Vorfällen, sie fielen mir sofort ein, als mir einiges von Mutter und Tante vorgeworfen wurde.
Meine Ausbildung schloss ich als Maschinenschlosser ab und arbeitete in dieser großen Firma weiter. Ich hatte ja keinen richtigen Beruf, aber ich verdiente mein Geld selbst und brauchte niemand eine Rechenschaft ablegen, was ich damit anfing.
Deswegen machte ich meinen Führerschein und kaufte mir mein erstes Auto. Ich war damals stolz auf mein erstes Auto, es war zwar klein, aber mein, ein 1100 Simca. Alle meine Freunde, die auch Handwerker waren, besaßen ein kleines gebrauchtes Auto. Wir waren eine große Clique, wir trafen uns jedes Wochenende und gingen zusammen aus und hatten unseren Spaß dabei.
Bald darauf entschlossen wir uns Funkgeräte ins Auto einzubauen, CB-Funk, das war damals sehr modern und war Kult. Sobald wir in unser Auto einstiegen, konnten wir uns zusammen rufen, so wussten wir immer, wo wir uns trafen und wer von meinen Freunden unterwegs war. Einige kauften sich eine gebrauchte Heimstation, das machte ich später auch. So konnte ich schon von zu Hause aus, mich mit meinen Kumpels verständigen.
Aber ich hatte damals nicht mit meiner Mutter gerechnet, dass sie mich beobachtete, wenn ich zu meiner CB-Funkstation ging und wie ich sie bediente.
Ich hatte meine damalige Freundin abgeholt und war zu meinen Kumpels unterwegs, der CB-Funk war natürlich eingeschaltet, plötzlich hörte ich die Stimme von meiner Mutter im Ruf Kanal. Sie sagte: „Wo steckst du, wo bist du Schatzi, willst du nicht gleich wieder nach Hause kommen!“
Ich schämte mich so sehr, meine damalige Freundin lachte mich furchtbar aus. Meine Kumpels hatten natürlich auch zugehört und machten sich total über mich lustig. Ich wäre am liebsten auf der Stelle im Boden versunken, mit so etwas hatte ich nie gerechnet, meine Mutter machte mich vor meinen Freunden lächerlich. Daraufhin konnte ich mir ganz schön was anhören und wurde natürlich immer wieder damit verarscht.
Ich stellte meine Mutter daraufhin zur Rede, sie ignorierte das und machte es immer wieder. Was daraufhin passierte, meine Freundin verließ mich, sie wollte keinen Freund als Muttersöhnchen, der sich vor seinen Freunden lächerlich machte.
Was mir mit 50 Jahren zu denken gab, sie wollte mir damals schon Fesseln anlegen und an sich binden. Sie wollte ein kleines Bubi, das nie von seiner Mutti weicht und brav bei ihr bleibt. Sie wollte mit aller Macht meine Freiheit zerstören, was sie damit in mir zerstört hat, war ihr in diesem Moment egal.
Damals erklärte ich ihr, dass mich deswegen meine Freundin verließ. Darauf antwortete sie nur herablassend, die Weiber taugen doch alle nichts. Sei froh, dass sie weg ist! Ich glaube, ich war nur sehr wütend und hatte mir nichts dabei gedacht, aber heute denke ich ganz anders darüber.
Wie in einem Gefängnis wollte sie mich am liebsten halten. Wenn ich spät nach Hause kam, wartete sie in der Küche und ich musste mir anhören, wenn du so lange wegbleibst, kann ich auch nicht schlafen. Ich konnte zu Hause nichts anfangen, wo sie nicht dabei anwesend war, überall steckte sie ihre Nase rein, überall wurde mir nach spioniert, meinem Vater war das alles egal.
Wenn ich eine Freundin nach Hause brachte und mit ihr auf mein Zimmer ging, war ich nie lange allein, alle paar Minuten kam meine Mutter und fragte uns, braucht ihr irgendetwas. Je länger ich mit der Freundin zusammen war, umso schlimmer wurde es. War sie für meine Mutter eine Konkurrentin, hatte sie Angst, dass ich ausziehen werde und sie heiraten könnte?
Wenn ich zu Hause allein war, durfte ich alles machen, meine Rockmusik hören, Gitarre spielen, aber wenn ich außer Haus ging und eine Freundin kennenlernte, dann drehte meine Mutter sofort am Rad. Ich hielt das, als für einen ganz normalen Wahnsinn und dachte mir, was solls, das renkt sich schon wieder ein.
Aber was erreichte meine Mutter damit, dass ich schon zu diesem Zeitpunkt mir überlegte, wenn ich es mir irgendwann leisten kann, dann suche ich mir eine kleine billige Wohnung zur Miete, damit ich endlich meine Ruhe habe und machen kann was ich will, vor allem mit meiner Freundin ungestört sein konnte und nicht mehr vor meiner Freundin von meiner Mutter verarscht werden konnte.
Denn meine Mutter setzte noch eins drauf, wenn ich meine Freundin mit nach Hause nahm und sie hereinkam, sagte sie immer: „Schatzi, brauchst du etwas!“ Ich konnte dieses Wort Schatzi nicht mehr hören, denn jede Freundin verarschte mich daraufhin und suchte bald das Weite! In dieser Hinsicht gewann meine Mutter immer! Was erreichte meine Mutter damit, ich hasste sie dafür!
Natürlich erfuhr jedes Mal auch meine Tante von diesen Vorfällen, dass ich wieder wegen meiner Mutter solo war und meine Freundin mich verlassen hatte. So wurde ich auch von ihr verarscht und sie sagte jedes Mal zu mir. Was solls, die Weiber taugen alle nichts, du brauchst keine Freundin, sei froh du hast eine Mutter und eine Tante, sonst brauchst du nichts. Das hätte mir schon zu denken geben müssen. Sie planten schon damals, mir jede Freundin zu vergraulen, ich sollte nie eine feste oder vielleicht zu gar keiner Freundin kommen. Warum, sie hatten doch auch einen festen Partner, sogar eine Familie? Mein Plan mit einer eigenen Wohnung wuchs immer mehr, ich war stinksauer.
Bald darauf, an einem Wochenende lernte ich in einer Disco eine nette Freundin kennen, wir verstanden uns Anhieb. Wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander, sie ließ sich nicht von meiner Mutter und ihren Tricks vergraulen. Wir waren fast jedes Wochenende unterwegs und verbrachten eine schöne Zeit zusammen.
Was ich damals nicht schnallte, meine Freundin hatte nur einen Plan, sie wollte schnell weg von ihrem Elternhaus, warum auch immer, irgendwie hatte es mit ihrem Vater zu tun. Hatte der Vater ihr etwas angetan?
Er war früher ein Vollalkoholiker und ich bekam ein Gefühl, dass er irgendeine Tat versteckte? Ich hätte in diesem Fall besser aufpassen müssen. Aber meine Freundin passte, ihre Eltern waren für mich okay, also was solls dachte ich mir, ich brauche später nicht ihre Eltern heiraten, aber das war ein großer Irrtum, ich bekam später mit ihnen großen Ärger!
Ich erzählte meiner Freundin ein paar Jahre später, dass ich es in meinem Elternhaus nicht mehr aushalte, ich brauche unbedingt meine eigenen vier Wände. Natürlich war sie davon voll begeistert. Und wir suchten und fanden bald ein größeres Apartment. Sie war natürlich nicht riesig, aber es war unser Heim!
Meine Mutter gefiel es überhaupt nicht, denn wie kann ich mit einer jungen Frau zusammen hausen. Später machte sie nur gute Miene zum bösen Spiel. Sie konnte mir nicht mehr meine Freundin wegnehmen oder wegekeln. Aber ich sollte es noch später zu spüren bekommen. Ihre Eltern, damals hatte ich den Eindruck, waren froh, dass ihre Tochter aus dem Haus war, ich bekam später einen bösen Verdacht!
Wir lebten ungefähr ein Jahr zusammen, dann bekam ich einen Einberufungsbefehl von der Bundeswehr, ich hatte bevor wir in diese Wohnung gezogen waren angerufen und fragte nach, ob ich noch rechnen müsste, dass ich eingezogen werde, es wurde verneint, sie hätten genügend Soldaten!
Ich fuhr nach Roth und zog meine Grundausbildung durch, aber bekam dann sehr starke Magenblutungen und musste nach Ulm ins Bundeswehrkrankenhaus.
In dieser Zeit bekam mein Vater seinen ersten Herzinfarkt und er musste natürlich operiert werden. Schon bevor mein Vater krank wurde, rief mich meine Mutter jeden Tag an, ich bekam keine ruhige Minute, wieder nervte sie mich.
Später wurde ich von der Klinik, aus der Bundeswehr entlassen, natürlich war ich nicht traurig, dass ich direkt nach Hause zu meiner Freundin konnte und meiner Arbeit wieder nachgehen konnte.
Ich hörte, dass gute Schlosser in einer anderen großen Maschinenfabrik gesucht würden und ich dort wesentlich mehr Geld verdienen konnte. Sofort bewarb ich mich und bekam natürlich die Stelle und fing ein paar Wochen später dort zu arbeiten an.
Ich verdiente sehr gutes Geld und wir konnten uns einiges leisten und sparen. Ich sparte, was zu dieser Zeit noch sehr modern war, in einen Bausparvertrag! Ein großer Vertrag war voll angespart und besaß schon die gesamte Punktzahl.
Ich konnte eigentlich eine Eigentumswohnung kaufen und hörte von einer billigen Zweizimmerwohnung, es war ein Notverkauf. Sofort fuhren wir hin und besichtigten sie, es war eine sehr schöne geräumige Wohnung, sie gefiel uns sofort und ich wollte sie natürlich sofort kaufen.
Gleich darauf fuhr ich zur Bank und wollte alles klarmachen, ich brauchte keine große Finanzierung durch meine Bausparverträge, ca. zehntausend D-Mark hätte ich aufnehmen müssen, mehr nicht. Die Wohnung war ein absolutes Schnäppchen. Aber womit ich damals nicht rechnete, meine Eltern mussten für die zehntausend Mark bürgen, weil ich noch keine einundzwanzig Jahre alt war.
Sofort nach der Bankberatung fuhr ich zu meinen Eltern und was dann kam, dafür bin ich meiner Mutter heute noch sauer! Mein Vater hätte mit sich reden lassen, aber meine Mutter schaltete auf stur und verweigerte mir die Bürgschaft. Es war vorbei mit dem Schnäppchen, ich konnte mir keine billige Zweizimmerwohnung mehr kaufen. Keine Wohnung kam mehr an diesen Preis heran, sie wurden immer teurer. Ich bekam in dieser Zeit keine Chance mehr.
Heute habe ich den Verdacht, dass ich die Unterschrift für die Bürgschaft nicht bekam, weil ich eine feste Freundin besaß und mit ihr zusammen wohnte. Immer warf mir meine Mutter Knüppel zwischen den Füßen, egal was ich machte, ich wollte mir doch meine Zukunft aufbauen, ich wollte mir doch eine Wohnung kaufen. Wollte mir meine Mutter damit sagen, du könntest immer im Elternhaus wohnen, dann wärst du wieder bei mir und deine Freundin könnte wieder das Weite suchen. Ich glaube, sie dachte so?
Ich war daraufhin so sauer, dass ich einen Bausparplan auflöste und mir ein schweres Motorrad kaufte. Einige Kollegen besaßen auch ein Motorrad und so kam es, dass wir uns anfreundeten und zusammen kleine Ausflüge machten. Es entwickelte sich bei einem Motorradpärchen eine engere Freundschaft und so fuhren wir sogar mit ihnen öfters in den Urlaub.
Fast jedes Wochenende waren wir mit ihnen mit unseren schweren Maschinen unterwegs und die Motorradtouren wurden immer noch größer und länger. Bis wir sogar in die Türkei fuhren und eine Rundreise unternahmen.
Wir hatten in dieser Zeit kaum Kontakt zu unseren Eltern. Meiner Freundin ging es in dieser Zeit sehr gut, wir genossen unsere junge Zeit und wir machten mit unseren Freunden, was uns Spaß machte. In den Augen unserer Eltern führten wir ein wildes Leben.
Aber wie es so im Leben ist, irgendwann ist die schöne Zeit vorüber und man muss sich neu orientieren. Unsere besten Freunde bekamen ein Kind und mussten ihr Motorrad verkaufen. Alle unsere Motorradkumpels verkauften nach und nach ihre Maschinen und meine Freundin und ich fuhren allein durch die Prärie, das machte mit der Zeit keinen Spaß mehr.
So kam es wie es kommen musste, auch wir verkauften unser Motorrad und kauften uns ein schönes neues Auto! Wenn ich noch einmal jung wäre, ich würde alles wieder so machen und Motorrad fahren und ein sehr wildes Leben führen!
Auch beruflich musste ich mich umstellen, ich musste in meiner großen Firma in eine andere Sparte wechseln und so kam es, dass ich auf Montage fahren musste. Meine Mutter nahm sofort wieder ihre Chance wahr, mich zu nerven.
Da wir jetzt wieder öfters zu Hause waren, wollte sie, dass wir jedes Wochenende zum Kaffeetrinken kamen. Wir besuchten sie öfters und trotzdem beschwerte sie sich, dass wir nie Zeit für sie hätten, dass wir nie mit ihr in ein Café gingen. Wovon sie nie sprach, mein Vater ging nie gerne in ein Café?
Aber wie schon erwähnt, meine Firma wollte etwas ganz anderes mit mir. Ich musste erst mal für ein halbes Jahr nach London, auf Montage. Meiner Freundin passte das auch nicht, aber wir machten einen Kompromiss, wir sagten uns, dass ich die komplette Montage durchziehe und gutes Geld verdiene und dann aufhöre und wenn es sein muss, wechsle ich in eine andere Firma. Wir konnten das Geld sehr gut gebrauchen, denn wir hatten zusammen noch große Pläne! In dieser Zeit bekam ich nie Angst, dass ich keine gute Anstellung fand.
Als meiner Mutter zu Ohren kam, dass ich für eine längere Zeit im Ausland arbeiten muss, war sie natürlich total aus dem Häuschen, sie jammerte, was mache ich bloß ohne dich, wenn du so lange im Ausland bist. Ich antwortete: „Vater ist ja auch noch da!“
Vierzehn Tage später wahr es so weit, ich musste meine Koffer packen und mit ein paar Arbeitskollegen flog ich nach London. Es war eine harte Zeit, sieben Tage in der Woche Nachtschicht und mindestens jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten, kaum Freizeit. In dieser Zeit konnte ich nicht einmal in die City fahren und mir die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Ich weiß bis heute nicht, wie es meine Mutter geschafft hatte, die Telefonnummer von meiner Arbeitsstelle herauszufinden. Schon am ersten Arbeitstag klingelte das Telefon bei meinem Vorarbeiter. Als mein Vorarbeiter zu mir kam und sagte meine Mutter wäre am Telefon, bekam ich zuerst Angst, dass etwas mit meinem Vater wäre, aber nein, sie wollte nur wissen, ob ich gut angekommen bin und wie es mir geht!
Sie rief dann jeden Tag an und war der Meinung, ich habe unendlich viel Zeit, mit ihr unter meiner Arbeitszeit zu telefonieren. Es dauerte nicht lange und mein Vorarbeiter war sehr sauer auf mich, wir setzten uns kurz zusammen und ich erklärte ihm, wie sie so ist, dass sie mich früher schon, in sehr peinliche Situationen brachte und mir, ihretwegen schon einige Freundinnen davongelaufen waren.
Ich erklärte ihm, sagen sie doch ihr, dass sie nicht jeden Tag anrufen kann und vor allem so lange. Er wollte es machen. Er bekam angeblich von ihr die Antwort, sie ist die Mutter und sie hat das Recht dazu.
Die Laune von meinem Vorgesetzten war daraufhin auf dem Tiefpunkt und meine auch!
Ich schimpfte dann vor mich hin, dann leg doch das Telefon einfach auf und sage einfach, wir haben jetzt keine Zeit, ich schmunzelte ihn an und meinte: „Aber nicht bei meiner Freundin!“
Einmal die Woche ließen wir es dann doch zu, meine Mutter war außer sich und wollte mich beschimpfen, dass ich einmal pro Tag, die Zeit haben sollte, mit ihr zu reden, ich schimpfte zurück, ich kann auch jetzt den Hörer auflegen, du machst mich vor meinen Arbeitskollegen lächerlich und dich auch! Ich fragte mich immer wieder, spürt sie denn nie, was sie mir damit antat?
Schon bevor ich nach Hause flog, erfuhr ich, dass ich nicht lange zu Hause sein würde und wieder nach England fliegen musste, mindestens für ein viertel Jahr.
Natürlich war meine Freundin nicht sehr erfreut darüber, aber wir waren uns einig, wir brauchten das Geld sehr gut und wir konnten für unser Vorhaben uns einiges ersparen.
Meiner Freundin gefiel es auch nicht, wie meine Mutter mit mir redete, vor allem, mit mein Schatzi, vor allen Leuten redete sie so mit mir, ich konnte es nicht mehr hören. Bestimmt hundertmal hatte ich sie angefleht, dass ich so nicht angesprochen werden will und vor allem, nicht vor anderen Personen. Ich glaube, sie machte es daraufhin erst recht und sie fühlte sich dabei sehr wohl!
Nicht einmal eine ganze Woche konnte ich mit meiner Freundin zusammen sein, dann musste ich wieder meine Koffer packen und noch einmal nach England fliegen, dieses Mal landete ich in Liverpool. Wenigstens waren wir wieder dieselbe Mannschaft, aber diese Stadt gefiel mir überhaupt nicht, vielleicht lag es daran, es war Herbst, die Nächte waren sehr lang und so war die Stadt noch düsterer, als sie wirklich war.
Noch am selben Abend machten wir uns an die Arbeit, wir hatten noch gar nicht richtig unsere Arbeit begonnen, klingelte das Telefon und wer war wohl am Telefon, natürlich meine Mutter. Ich gab meinem Vorarbeiter das Handzeichen, er soll unbedingt auflegen und dass ich keine Lust hätte ans Telefon zu gehen. Mein Vorarbeiter erklärte mir darauf, er hatte dem Personalbüro verboten, meiner Mutter die Telefonnummer auszuhändigen. Wie stellte sie es dann an, dass sie an diese Nummer kam?
Wieder musste ich nur Nachtschicht arbeiten, mehr als zwölf Stunden, sieben Tage in der Woche, auch von dieser Stadt bekam ich überhaupt nichts zu sehen, ich konnte nie auf eine Besichtigungstour gehen. Nicht einmal ein paar Stunden. Mit meiner Freundin konnte ich schon jeden Tag ein paar Minuten telefonieren. Ich war sehr froh, als diese lange Montage vorüber war und ich zu Hause war.
Natürlich war die Freude sehr groß, als ich meine Freundin in Arm nehmen konnte und wir wussten, ich werde nie mehr nach England fliegen und arbeiten.
Meine Mutter freute sich natürlich auch, dass ich wieder zu Hause war, sie wollte meine Freundin und mich gleich wieder in Beschlag nehmen und jedes Wochenende zum Kaffeetrinken einladen. Ich wollte das aber nicht, wir wollten auch selbst etwas unternehmen und nicht jeden Sonntag bei meinen Eltern verbringen.
Wir machten daraufhin einige Ausflüge. Dass natürlich bei ihr nicht gut ankam, denn sie war der Meinung, man müsse jede Woche bei seiner Mutter vorbeischauen, in ihrer Familie war es damals auch so üblich! Da war ich aber anderer Meinung, meine Eltern besuchten ihren Vater auch nicht jedes Wochenende, aber für meine Mutter galten ihre eigene Gesetzte, die sie so hindrehte, so wie sie es für richtig hielt.
Als ich wieder in meiner Firma war und nicht einmal vierzehn Tage gearbeitet hatte, rief mich mein Meister zu mir und erklärte mir, dass er mich wieder vorgesehen hat nach London zu fliegen. Ich erklärte ihm, dass muss ich erst mit meiner Freundin klären und in England wollte ich nie wieder arbeiten.
Aber mein Meister erklärte mir, er habe keinen Montageplatz in einem anderen Land für mich, ich kann das mir nicht aussuchen, das müsse ich schon ihm überlassen und wenn ich nicht mehr Montage fahren will, dann solle ich mir besser gleich einen anderen Arbeitsplatz suchen, er kann das allerdings verstehen, nicht jeder will von seiner Familie so lange getrennt sein?
Ich erzählte es meiner Freundin und wir waren uns sofort einig, dass es vorbei war, mit solchen Langzeitmontagen. Am nächsten Tag erklärte ich meinem Vorgesetzten, dass ich nie mehr so eine lange Montage annehmen werde. Mir war sofort klar, wenn ich diese Arbeit ausschlage, dann kann ich mir einen anderen Arbeitsplatz suchen, er hatte es ja schon angedeutet.
Ein paar Tage später erhielt ich meine Kündigung. Bevor die Kündigungszeit abgelaufen war, hatte ich einen neuen Arbeitsplatz gefunden, auch in einer größeren Maschinenfabrik und ich musste nicht gleich wieder Montage fahren und Nachtschicht arbeiten, ich war froh, dass ich damals diese Entscheidung getroffen hatte.
Durch meine Montagearbeiten und meinen angesparten Bausparverträgen hatten wir einiges Geld zusammen gespart. Wir suchten nach einem Eigenheim, es sollte eine Dreizimmerwohnung sein und vielleicht mit einem kleinen Garten. Wir waren in das Alter gekommen und dachten an ein Kind.
Aber wir fanden keine Wohnung, die in unsere Finanzplanung passte, eine Wohnung nach der Anderen besichtigten wir, genauso ließen wir bei verschiedenen Banken und Sparkassen eine Finanzierung machen, aber es kam nie etwas dabei heraus, dass es so passte, wie wir es uns wünschten.
Bald darauf planten wir unsere Hochzeit, wir wollten für immer zusammen sein und dann ein Kind bekommen, so dachten wir es uns. Unsere Eltern waren damit einverstanden. Nur mein Vater sagte damals zu mir, ob du mit dieser Frau ein Leben lang glücklich sein wirst?
Ich fragte mich, was meint er damit? Ich wusste nicht, dass er mehr über meine Schwiegereltern wusste. Warum erzählte er mir nicht, was er wusste, warum behielt er es für sich? Vielleicht hätte ich ganz anders geplant oder vielleicht später andere Entscheidungen getroffen. Auch heute kann ich das Verhalten von ihm nicht nachvollziehen, dass er mir sein Wissen vorenthalten hatte. Warum?
Ich halte von meinem Vater sehr viel, nach wie vor, er hatte in seinem Leben für mich sehr viel ermöglicht und sehr viel gelernt. Vor allem, hatte er sich oft gegen die Entscheidung von meiner Mutter entschieden, wie zum Beispiel mein Eishockey spielen. Er hatte mir damals beigebracht, immer das zu tun, was er für richtig empfand und hatte sich für mich durchgesetzt, auch wenn meine Mutter dagegen war. Das war auch für mein späteres Leben sehr wichtig! Mein Vater wollte kein Muttersöhnchen erziehen!