Ungezogene Hunde - Peter S. Fischer - E-Book

Ungezogene Hunde E-Book

Peter S. Fischer

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Beschreibung

Hunde sind nicht nur unsere besten Freunde, sie bringen auch jede Menge Spaß und Chaos in unser Leben! In ungezogene Hunde erwarten dich amüsante Erzählungen voller Witz und Charme. Von cleveren Streichen über überraschende Entdeckungen bis hin zu skurrilen Alltagssituationen, diese Sammlung zeigt die lustigen Seiten des Hundelebens und die Abenteuer, die sich zwischen Mensch und Tier entfalten. Tauche ein in diese vergnügliche Welt und erlebe, wie die Liebe zu unseren treuen Begleitern das Leben bunter und fröhlicher macht!

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Seitenzahl: 113

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Das Buch

Hunde sorgen immer wieder für neue Geschichten. Genauso wie bei Menschen, wenn es in den Nachrichten neue Sensationen zu berichten gibt, wie Kriege, Terroranschläge, Morde und Vergewaltigungen. Diese furchtbaren Nachrichten gibt es von unseren Lieblingen nicht. Sie tragen es meist mit ihrem Kontrahenten gleich an Ort und Stelle aus und nach ein paar Minuten ist wieder Friede. Sie haben ein sehr gutes Sozialverhalten!

Wir könnten eigentlich in dieser Welt von unseren Tieren viel lernen, nicht die Tiere von uns. Aber trotzdem freuen wir uns auf die lustigen Geschichten von unseren vierbeinigen Freunden!

Ein Hund könnte über sein Herrchen ebenso 25 lustige Geschichten schreiben.

Peter S. Fischer

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Die Weihnachtsgeschenke

Kapitel 2: Die Einladung

Kapitel 3: Die Hochzeit

Kapitel 4: Fußball am See

Kapitel 5: Der Dachsbau

Kapitel 6: Heftiger Regen

Kapitel 7: Plätzchen mit einer Zugabe

Kapitel 8: Die Taschentücher

Kapitel 9: Kaffeekränzchen

Kapitel 10: Senf

Kapitel 11: Guter Geschmack

Kapitel 12: Chili

Kapitel 13: Das Kopfkissen

Kapitel 14: Die Fliege

Kapitel 15: Das Bett

Kapitel 16: Ball spielen

Kapitel 17: Markieren

Kapitel 18: Bella

Kapitel 19: Schön ausgehen

Kapitel 20: Ein gefräßiger Streuner

Kapitel 21: Das Blumenbeet

Kapitel 22: Die Stolperfalle

Kapitel 23: Der kleine Biber

Kapitel 24: Eine nasse Flucht

Kapitel 25: Wo ist Lina

Nachwort:

1. Geschichte: Die Damenbinden!

2. Geschichte: Schlaftabletten!

3. Geschichte: Ein Handy!

4. Geschichte: Ein schönes großes Stöckchen!

5. Geschichte: Der Handydieb!

6. Geschichte: Der Tablettenspezialist!

7. Geschichte: Schuhe!

8. Geschichte: Kleidung!

9. Geschichte: Stofftiere!

10. Geschichte: Der Golfplatz!

11. Geschichte: Die Schuhe des gesamten Dorfes!

12. Geschichte: Schuhe!

13. Geschichte: Der Besen!

14. Geschichte: Ketchup!

15. Geschichte: Der neue Rasen!

16. Geschichte: Eine Wespe!

17. Geschichte: Der Erschrecker!

18. Geschichte: Der Badteppich!

19. Geschichte: Der Furz!

20. Geschichte: Der Ventilator!

21. Geschichte: Eis!

22. Geschichte: Das Planschbecken!

23. Geschichte: Das Püppchen!

24. Geschichte: Der Fisch!

25. Geschichte: Die Grillparty!

Schlusswort:

Kapitel 1

Die Weihnachtsgeschenke

Eine ungewöhnliche, lustige Geschichte aus meinem Freundeskreis ist mir zu Ohren gekommen und sie bleibt eine meiner Lieblingsgeschichten.

Am Heiligabend wie üblich kommen alle Verwandten zusammen und natürlich kommen die Lieblinge auch mit, die Hunde kennen sich schon sehr lange. Die Verwandten legen ihre Geschenke am Weihnachtsbaum ab und begeben sich danach in die Wohnküche zum gemeinsamen Abendessen. Die Hunde bleiben im Wohnzimmer, sie bewachen die Geschenke. Drei Hunde waren an diesem Abend anwesend.

Der große Verwandtenkreis saß gemütlich zusammen am Tisch und sie aßen und unterhielten sich gemütlich, einem Mann fiel auf, dass es bei den Hunden im Wohnzimmer sehr ruhig war, kein Ton drang zu ihnen herüber. Er meinte: „Die Hunde sind mir zu ruhig, da stimmt irgendetwas nicht.“

Als sie mit dem Essen fertig waren, gingen alle in das Wohnzimmer hinüber und wollten mit der Bescherung beginnen. Aber was sie dann zu sehen bekamen, übertraf alles, was sie bis jetzt zu sehen bekamen. Ich hatte ein Foto gesehen, das mit einem Handy aufgenommen wurde! Die Hunde waren der Zeit voraus, sie hatten mit der Bescherung begonnen. Alle Geschenke waren ausgepackt. Zerfetztes Geschenkpapier, zerrissene Verpackungen, alles war gleichmäßig im Wohnzimmer verteilt. Ich hätte die Augen der Anwesenden sehen wollen und die unschuldigen Augen der Hunde. Natürlich waren einige Geschenke, gemütlich von den Hunden angeknabbert geworden. Der Aufschrei der Anwesenden muss nicht zu überhören gewesen sein und die drei saßen ganz unschuldig nebeneinander, als wenn nichts gewesen wäre.

Die Hunde werden sich gedacht haben, wenn wir im Zimmer eingesperrt sind und nichts von dem guten Weihnachtsbraten abbekommen, dann suchen wir gleich mal nach den Leckerlis, die wir später bekommen, die können wir doch gleich vernaschen.

Dann sind wir doch keine ungezogenen Hunde.

Kapitel 2

Die Einladung

Eine ganz besondere Geschichte wurde mir erzählt. Ein Hund und eine Katze, sie lebten schon sehr lange zusammen, es hatte nie etwas gegeben, sie vertrugen sich sehr gut.

Frauchen und Herrchen der beiden, machten eine Einladung mit ihrem Freundeskreis und freuten sich sehr darüber, dass alle zusagten und sie besuchen kommen. Es sollte ein großes Essen geben und danach wollten sie alle noch lange sitzen bleiben und zusammen Spaß haben.

Sie machten einen großen Einkauf und fingen danach mit den Vorbereitungen an. Die Katze und der Hund schauten diesen Tätigkeiten gelangweilt zu und wer weiß, was sie sich dabei dachten. Sie kochten und bereiteten viele Salate und andere Gerichte in der Küche zusammen vor. Frauchen und Herrchen versprachen ihnen, dass sie heute Abend auch etwas Gutes davon abbekamen. Dass den Beiden bestimmt nicht entgangen war, dass etwas ganz Besonderes gekocht wurde.

Danach fing Frauchen den Tisch an zu decken und stellte schon die Salate und einige dazugehörige Sachen auf den Tisch. Liebevoll hatte sie alles vorbereitet, sie freuten sich schon auf den großen Zusammentreff. Sie schaute dabei immer wieder auf die Uhr und meinte, sie lagen gut in der Zeit.

Aber mit einem großen Schreck musste sie feststellen, dass sie ein ganz wichtiges Teil vergessen hatte einzukaufen und fragte ihren Mann, ob sie noch schnell wegfahren können und das nötige zu besorgen. Der Mann lachte und sagte daraufhin, sie hätten noch genügend Zeit dazu und schaltete sofort das Fleisch etwas herunter und machten sich auf den Weg. Den Hund und die Katze ließen sie alleine zurück, sie machten sich auch keine weiteren Gedanken darüber. Denn die beiden waren schon öfters alleine zu Hause geblieben und das ohne besondere Vorkommnisse.

Den Beiden wurde es anscheinend zu langweilig und sie fingen miteinander zu Spielen an. Sie tobten wild durch das ganze Wohnzimmer. Die Katze muss dabei auf den Tisch gesprungen sein und der Hund hinterher und fegten alles wild durcheinander und schmissen einiges auf den Boden.

Als das Pärchen wieder nach Hause kam und sie in das Wohnzimmer schauten, musste ihnen das Herz vor Schreck stehengeblieben sein. Was sie zu sehen bekamen, muss ein totales Chaos gewesen sein.

Nichts stand mehr auf dem Tisch, so wie sie es verlassen hatten. Die Salate und weitere Zutaten waren quer durch das Wohnzimmer verteilt. Nur das Fleisch in der Bratröhre war unversehrt. Es war nichts mehr zu retten, auch das Speiseservice war zerbrochen, nichts war mehr zu gebrauchen.

Die Katze und der Hund lagen jetzt ganz brav in ihrem Körbchen und schauten sie mit ganz braven Augen von unten an und diese sagten: „Das war nur ein Versehen, das Fleisch ist ja noch in Ordnung, das ist doch das Wichtigste!“

Sie dachten sich wohl: „Wir wollten nur nachschauen, was es Gutes zu essen gibt, dabei ist uns etwas heruntergefallen.“

Deswegen sind wir doch keine ungezogenen Hunde!

Kapitel 3

Die Hochzeit

Eine neue Geschichte, die ich sehr lustig fand. Eine Hochzeit, jeder denkt sich, was könnte da schon passieren, niemand rechnet mit einem Hund.

Dann fange ich mal an, zu erzählen. Ein junges Pärchen plante eine Hochzeit und da sie einen größeren und dazu noch recht verspielten Jagdhund besaßen, er hieß James. Wollten sie, dass dieser nicht bei ihrem besonderen Tag anwesend war, er würde alle Hochzeitsgäste begrüßen und würde mit ihnen spielen wollen?

So fragten sie, einige Bekannte, die sie gut kannte, ob sie nicht einen Tag auf James aufpassen könnten, sie fanden einen netten Bekannten der James sehr gut kannte und mit ihrem Hund gut umgehen konnte.

Der große Tag kam, die Hochzeit begann, das Hochzeitspaar richtete sich und der Hund wurde von dem Bekannten abgeholt. Danach machte sich das Paar zum Standesamt auf, danach mit den Gästen zum Mittag essen. Dann machten sich alle auf zur kirchlichen Trauung.

Unterdessen musste der Bekannte mit James an einem nahegelegenen See spazieren gewesen sein, aber es regnete in dieser Zeit. James war tropfnass, aber er hatte großen Spaß an dem See mit anderen Hunden herum zu jagen.

Die Kirche, in der sich das junge Paar traute, war nur zehn Minuten von dem See entfernt und so sagte sich der junge Bekannte, da könnte ich doch mal vorbeischauen und von weitem das schöne Paar begutachten. Er lief mit James dorthin und stellte sich so hin, dass er gerade noch einen guten Blick auf den Eingang der Kirche hatte und wartete bis das junge glückliche Brautpaar herauskam.

Als sich das Tor zur Kirche öffnete und das Brautpaar herauskam und die anderen Gäste folgten, wurde der Hund unruhig. James erblickte sein Frauchen und Herrchen. Er wollte unbedingt dorthin, er drehte komplett durch, er war nicht mehr zu halten und riss sich los!

Er rannte zu seinem Frauchen und sprang, so nass und so dreckig wie er war, sein Frauchen an. James stellte sich auf und seine schmutzigen Pfoten rutschten an dem schönem herrlichen weißen Kleid herunter, das Kleid war ruiniert. Die Braut schrie: „James, nein, wo kommst du denn her, das darf nicht wahr sein!“ Er sprang daraufhin sein Herrchen an und begrüßte alle anderen Gäste. Er war voller Freude, er war nicht mehr zu beruhigen, er wollte unbedingt bei Frauchen und Herrchen bleiben.

Alle wurden von James eingeweicht und beschmutzt, es gab keine Ausnahme. James hatte jetzt eine große Freude, so viele Leute zu begrüßen, das hat man als Hund nicht alle Tage. Die Leute schrien, als James sich ihnen näherte und sie anspringen wollte. Der Bekannte versuchte inzwischen James wieder einzufangen, aber es war zwecklos und zu spät. Ich beschreibe besser nicht, was das Brautpaar dem Bekannten daraufhin erzählte. Bestimmt war es nichts Freundliches?

Der Hund hatte seine Freude und sagte sich wohl: „Ich muss doch die ganzen Gäste begrüßen, das wäre doch unhöflich. Ich bin kein ungezogener Hund und darum begrüße ich alle, ohne Ausnahme!“

Kapitel 4

Fußball am See

Mein kleiner Chikomann hat eine Leidenschaft und das ist Fußballspielen, nicht mit einem kleinen Ball, nein, es muss ein großer Ball sein. Am besten die Größe von einem echten Fußball, dann geht es rund. Er braucht kein anderes Spielzeug, das langweilt ihn und lässt er liegen.

Wir waren mal wieder auf unserem Campingplatz in Franken, an einem See. Chiko und wir fühlten uns dort immer sehr wohl. Er hatte dort immer seine Freunde zum Spielen und wir kannten dort auch sehr viele Freunde und hatten unsere Ruhe.

Wir machten fast jeden Tag mit Chikomann einen größeren Spaziergang am See entlang. Wir konnten ihn ohne Leine laufen lassen, denn er kannte fast alle seine Freunde und ich glaube, er kannte schon jede Ente bei Namen, die im See schwamm.

Eines Tages, als wir am Abend am See entlang liefen, es war ein sehr schöner Wochenendtag. Am See war immer etwas los, das gefiel uns und Chiko. Es spielten ein paar Jungs auf einer Wiese Fußball. Er lief wie immer ohne Leine und schnüffelte alles ab.

Am meisten hatte es ihm angetan, dort wo die Enten noch vor kurzem saßen, dort musste alles ganz genau untersucht werden, jeder einzelne Zentimeter, aber als er sah, dass Fußball gespielt wurde und das noch dazu mit einem großen Ball. Sein Kopf hob sich, er schaute kurz, was dort vor sich ging. Er bellte kurz und rannte sofort los, das hatte er bis zu diesem Zeitpunkt noch nie getan.

Wir wollten ihn zurückrufen, aber er war nicht mehr zu bremsen. Sofort war er in seinem Element und stürzte sich sofort auf den Ball und jagte mit dem Ball über die Wiesen. Die Jungs waren erst sehr erstaunt über den neuen Mitspieler und schimpften hinter unserem Hund her. Denn er wollte den Ball absolut nicht mehr hergeben, aber sie konnten den Ball Chiko schnell wieder abnehmen.

Zur Überraschung bemerkten sie, mit welchem Eifer Chiko Fußball spielte und dem Ball nach jagte und keinen der Jungs etwas tat. So meinten die Jungs: „Das ist ein neues Spiel und das macht Spaß, wir lassen den Hund hinter dem Ball herjagen!“

Chiko spielte mit den Jungs, bis er nicht mehr konnte und am Ende war, die Zunge hing raus und er war fix und fertig.

Danach soff er den halben See aus, er hatte großen Durst. Später legte er sich in ein Eck im Vorzelt und schlief eine Runde, nicht einmal ein Freund konnte ihn bewegen eine Runde zu spielen. Selbst zum Fressen war er zu müde, so etwas hatten wir noch nicht erlebt, aber es gibt ja immer ein erstes Mal!

Jedes Mal, wenn die Jungs Fußball spielten, war mein kleiner Wilder dabei und er war als ein wichtiger Mitspieler, immer willkommen, alle hatten ihren Spaß dabei.

Chiko sagte sich: „Wenn irgendwo ein großer Ball ist, dann muss ich dabei sein, ich bin der Fußballstar!“

Deswegen bin ich doch kein ungezogener Hund!

Kapitel 5

Der Dachsbau

Ich hörte vor ein paar Wochen, mal wieder eine Geschichte über einen unbelehrbaren Dackel. Ich würde sagen, was ich schon von meinen Dackeln kannte, stur, was sonst!

Eine Frau hatte einen jungen Dackel und sie ging wie immer in einem nahe gelegenen Wald mit ihm spazieren, sie ließ ihn ohne Leine laufen. Plötzlich bekam der Dackelrüde etwas in seine Nase und schnell war er natürlich verschwunden, ein junger Dackel kennt keine Gnade, in diesem Fall hört er nichts mehr, er ist stur, er geht immer seiner Nase lang!

Die Frau rief ununterbrochen ihren Hund und suchte ihn, bis sie ein bekanntes Jaulen hörte, aber dieses jämmerliche Jaulen kam aus einem großen Loch und das war ein Dachsbau, hier war er hineingeschlüpft und wollte den Bewohner jagen, aber er war steckengeblieben und konnte sich nicht mehr alleine befreien. Zuerst rief sie ihren Rüden, er solle