Outback - Tilmann Waldthaler - E-Book

Outback E-Book

Tilmann Waldthaler

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Beschreibung

So weit die Reifen tragen: Mit seinem jüngsten großen Radabenteuer nimmt uns Tilmann Waldthaler mit auf eine unvergessliche Tour: 4000 Kilometer von Cairns an der Ostküste bis nach Broome in Westaustralien. Quer durch das legendäre Outback, das für den Radnomaden und Wahlaustralier Waldthaler gleich hinterm Vorgarten beginnt. Es sind seine Begegnungen mit den Menschen Australiens und das Eintauchen in die unberührten Landschaften des Savannah Ways und der Atherton Tablelands, die seine Reise zu einer unvergesslichen Begegnung mit dem australischen Kontinent machen - und die Lust aufs Nachreisen wecken.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2014

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www.piper.de

Mit 29 farbigen Fotos und einer Karte

Vollständige E-Book-Ausgabe der im Piper Verlag erschienenen Originalausgabe.

1. Auflage Januar 2015

ISBN 978-3-492-96659-7

© Piper Verlag GmbH, München 2015 Covergestaltung: Dorkenwald Grafik-Design, München Covermotiv: Auscape / UIG / gettyimages Innenteilbilder: Tilmann Waldthaler Karte: cartomedia, Karlsruhe Datenkonvertierung: CPI books GmbH, Leck

Alle Rechte vorbehalten. Unbefugte Nutzungen, wie etwa Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder Übertragung können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

VORBEMERKUNG

Cairns, die Stadt im tropischen Nordosten Australiens, liegt eingebettet zwischen den sanften Wellen des Pazifischen Ozeans und den typischen grünen Zuckerrohrfeldern des Nordens. Im Vergleich zu den Millionenstädten Sydney oder Melbourne ist Cairns mit seinen 130000 Einwohnern eine größere Provinzstadt. Stress und Hektik sind hier noch nicht angekommen – oder sie wurden mit dem letzten Wirbelsturm ausgetrieben. In Cairns hat es mir während der vielen Reisen, die ich in Australien unternommen habe, immer gefallen. Die Idee, diese Stadt zu meinem »Basislager« zu machen, lag also nahe.

Seit 2004 wohnen meine Frau Renate und ich hier. Zuerst war unser Heim ein kleines Häuschen im Stadtzentrum. Renate arbeitete als Krankenpflegerin in dem 4000 Seelen zählenden Yarrabah, einem Dorf der Ureinwohner. Bedingt durch Renates Arbeit, entschlossen wir uns vier Jahre später, nach Gordonvale zwanzig Kilometer südlich des Stadtzentrums zu ziehen. Gordonvale ist Cairns’ erster Vorort, wenn man aus dem Süden kommt. Die Ortschaft liegt mitten in den Zuckerrohrplantagen und am Rande des Regenwalds.

Es gibt kaum einen besseren Ort, von dem aus man das tropische Australien mit all seinen Schönheiten, Abenteuern und Gefahren erreichen kann. Das wunderbare Great Barrier Reef mit seinen vielen bezaubernden Inseln ist mit dem Boot nur eine Stunde von hier entfernt. Die Great Dividing Range, Australiens größter Gebirgszug, führt an Cairns vorbei und bildet eine natürliche Trennlinie zwischen dem Ozean, der Savanne des australischen Outback und den Wüstengebieten des Kontinents. Erloschene Vulkane, Kraterseen sowie eine einzigartige Flora und Fauna tragen dazu bei, dass wir uns in der tropischen Wärme einen angenehmen und auch einigermaßen unkomplizierten Lebensstil zur Gewohnheit gemacht haben.

Bereits bevor wir Südtirol, das Land der hohen Berge und tiefen Täler, verließen, um unsere Zelte in Australien aufzuschlagen, hatte ich hier viele Fahrradtouren unternommen und somit auch Tausende Fahrradkilometer in diesem herrlichen Land zurückgelegt. Seit wir in Australien leben, sind natürlich noch einige Touren hinzugekommen. Das Land ist groß, und es gibt sehr viel zu sehen und zu erfahren. Ich habe jahrelang die Wüsten und Dschungelgebiete Afrikas, Asiens und Australiens zu meiner zweiten Heimat gemacht. Ich war und bin immer noch draußen daheim, denn da fühle ich mich gefordert. Zu Hause ist es schön und komfortabel, aber die tägliche Herausforderung bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Kühlschrank auf, Tiefkühler zu, Herdplatte aus, Klimaanlage an. Das Haus wird mit Musik berieselt, und die Gartensprinkler habe ich auf einen genauen Zeitpunkt eingestellt. Die Solaranlage auf dem Dach speichert die Energie der Sonne, und alles funktioniert einwandfrei. Es ist phantastisch, diesen Komfort zu genießen. Solange der Strom zu den Steckdosen transportiert wird, ist es tatsächlich ein Leben im Paradies. Aber wehe, wenn der Saft einmal abgedreht werden würde!

Draußen im Outback, wo der Wind meine Haare zerzaust und die Sonne die Haut erbarmungslos verbrennt, habe ich ganz andere Karten in der Hand. Dort, im größten und staubigsten Wohnzimmer der Welt, gibt es keine Knöpfe zu drücken und keine Schalter zu betätigen. Die Natur hat ihre eigenen Richtlinien und Gesetze. In den Dschungelgebieten, den Bergen und in den Wüsten der Erde heißt es sich anpassen und einordnen. Selbst trotz bester Vorbereitung und mit vielen Jahren Erfahrung passiert es immer wieder, dass Menschen dort ihr Leben verlieren. Das Outback ist kein Kinderzimmer und keine Spielwiese. Es entschuldigt keine Fehlentscheidungen.

Was Sie in diesem Buch lesen werden, soll Lust darauf machen, sich selbst zu erleben mit dem Fahrrad. Radfahren im australischen Outback ist sicherlich nicht jedermanns Sache und soll es auch nie werden. Auf der roten Erde des Outback das Zelt aufzuschlagen, am Feuer zu sitzen und den einzigartigen Sternenhimmel zu bewundern, das sind Momente, in denen mir immer wieder bewusst wird, wie unwichtig die uns so wesentlich erscheinenden Dinge des Lebens sind. Die Uhr, das Handy, die Flimmerkiste, das Auto und so vieles mehr sind in diesen Momenten überhaupt nicht mehr gefragt. Ich lebe plötzlich umgeben von Natur pur. Jeder Schrei bleibt unbeantwortet, und jeder Gedanke zerrinnt in der nächtlichen Finsternis.

Ich bin allein in der Natur, mit der Natur. Ein Privileg, das ich mir nicht gekauft, sondern erarbeitet habe. Dieses Privileg möchte ich mir erhalten, und es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich es nicht mit dem Zücken der Kreditkarte behalten kann. Die Freiheit zu besitzen, dahin aufzubrechen, wohin ich möchte, ist ein Geschenk vieler kleiner und großer Ereignisse. Meine Aufgabe ist es, dieses Geschenk zu respektieren und behutsam damit umzugehen. Fahrrad-Tourenfahrer sind umwelt- und umfeldbewusste Menschen. Und wenn sie es zu Beginn der Reise nicht sind, haben sie immer noch die Möglichkeit, unterwegs an den Knöpfen der Besinnung zu drehen, bis es »klick!« macht. Oft braucht es gar nicht lange. Da draußen wird man plötzlich erfinderisch, und man entdeckt wieder den Pfad zu den einfachen und schönen Dingen des Lebens.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen meiner großen und auch kleineren Touren durch das australische Outback.

Tilmann Waldthaler

Cairns-Gordonvale 2014

KAPITEL 1

Aller guten Dinge sind drei

In keinem Land der Erde habe ich mit dem Fahrrad mehr Kilometer zurückgelegt als in Australien. Zu Beginn meiner Fahrradtouren in den Siebzigerjahren bin ich dabei schnell an meine Grenzen gestoßen.

Es gab sehr viel Neues, was ich während der ersten Touren erst einmal lernen und verarbeiten musste. Zum einen hatte ich überhaupt keine oder nur ganz wenig Erfahrung darin, mit dem Fahrrad zu reisen. Zum anderen hatte ich zwar einen technisch sehr ausgeklügelten Randonneur (ein Langstreckenrad), doch waren die Straßen, Pisten und Wege in Australien für mein Edelrad absolut ungeeignet.

Erst in den Achtzigerjahren, als Mountainbikes über alle Berge und durch jedes Tal getreten, getragen und geschoben wurden, gelang es mir, abseits der Asphaltstraßen das wahre Outback mit dem Fahrrad zu erkunden. Als ich zu der Zeit meine ersten Mountainbike-Reiseführer für Südtirol schrieb, war meine Euphorie für diesen neuen Typ Rad für andere wohl nur schwer auszuhalten. 1990 war es dann so weit, und ich fuhr tatsächlich mit einem neuen »Mountainbike-Reiserad« entlang dem Äquator einmal um den Erdball. Während dieser Reise habe ich die Vorteile des Mountainbikes entdeckt, und ich habe seither nie wieder auf einem klassischen Randonneur gesessen. Während meiner Radreisen, die ich in sechsunddreißig Jahren auf allen Kontinenten und in vielen Ländern der Erde unternommen habe, bin ich immer wieder zu einer Fahrradtour in Australien aufgebrochen. Irgendwie seltsam und doch einfach zu erklären.

Australien ist ein abenteuerlicher Kontinent, und es kann dort sehr gefährlich werden. Wirbelstürme in den Tropen haben erbarmungslos Städte und Dörfer zerfetzt. Überschwemmungen haben zu katastrophalen Zuständen an den Küstengebieten und im Landesinneren geführt.

Viele Menschen sind Brandkatastrophen zum Opfer gefallen. Die Flammen haben Waldbestände vernichtet und enormes Leid verursacht. Schlangen, Spinnen, Krokodile, Haifische und Rochen sind gefährliche Kreaturen, von denen man am besten Abstand hält. Eines der größten Probleme aber ist die immer wieder auftretende Dürre. Die Gefahren beschränken sich ja nicht nur auf die tropischen Gebiete des Kontinents, sie sind vielmehr immer und überall vorhanden und können jederzeit und urplötzlich auftreten. Für Abenteurer ist es ein absolutes Paradies, sich da mittendrin tummeln zu dürfen.

Vermutlich ist es gerade diese Ungewissheit, die mich immer wieder nach Australien zog. Während meiner Touren in diesem herrlichen Abenteuerland habe ich Wirbelstürme und Waldbrände erlebt. Ich habe Fahrradtouren unter- und abgebrochen – und dabei wunderbare Menschen getroffen. Und ich habe Abenteuer vom Feinsten erlebt und auch meine innere Ruhe gefunden. In der Ruhe liegt die Kraft für weitere Taten, die in Australien sehr oft mit viel Energie und Ausdauer verbunden sind. Radfahren im Outback ist eine spezielle Herausforderung. Jede Tour durch dieses riesige Gebiet muss recherchiert werden. Die Ortschaften liegen oft sehr weit voneinander entfernt, und dazwischen gibt es außer Natur pur wenig zu sehen und nichts zu bekommen. Tourenfahren im australischen Outback kann man vielleicht mit einer Reise nach innen vergleichen.

Die Fahrradtour wird dann zur Meditation, wenn sich im Umfeld wenig ereignet und die Gedanken sich sammeln und ordnen können. In diesem Buch werden nicht nur Reiserouten beschrieben. Ich möchte dem Leser auch die Angst vor dem Ungewissen nehmen und ihm Mut für eine Fahrradtour im australischen Outback machen. Die Begegnungen mit Menschen sind meist spontan, und ihre Beschreibungen zeigen, so hoffe ich, sehr viel australischen Humor und Charme. In diesem Sinne viel Freude beim Lesen des Buches. Füllen Sie die Packtaschen nicht nur mit Nahrungsmitteln und Klamotten. Denken Sie daran, die Angst zu Hause zu lassen. Wo noch ein bisschen Platz in den Taschen vorhanden ist, stopfen Sie bitte keinen Schokoriegel rein, der wird in der australischen Sonne ohnehin schmelzen. Füllen Sie diese kleine Lücke mit Mut, der wird in Australien sicherlich nicht fehl am Platz sein.

Ein Wort zur Vorbereitung

Egal, ob man eine kleine, große, kurze oder lange Fahrradtour unternimmt, ausschlaggebend für das Gelingen sind immer drei wichtige Faktoren: die technische Ausrüstung, die körperliche und geistige Vorbereitung und die Bereitschaft, Abenteuer auch akzeptieren zu können. Ohne jetzt die technische Ausrüstung im Detail zu beschreiben, sei doch der Hinweis auf die Binsenweisheit erlaubt, dass ein technisch einwandfreies Fahrrad die Basis einer derartigen Tour ist.

Hat man in die Ausrüstung viel Geld investiert, kann man davon ausgehen, unterwegs weniger technische Probleme zu haben als mit einem billigen Fahrrad. Das soll aber nicht heißen, dass alles auch glattgeht. Sobald man ein technisches Gerät gekauft hat, hat man auch ein mögliches technisches Problem miterworben. Die »Titanic« war »unsinkbar« und ist doch jämmerlich abgesackt. Spaceshuttles wurden mit der besten Technik ausgestattet und von unwahrscheinlich klugen Köpfen entwickelt, sind aber trotzdem abgestürzt. Also ist es theoretisch auch möglich, dass ein Fahrrad unterwegs »den Geist aufgibt«. Auch gute Ausrüstung wie Taschen, Zelt und Bekleidung sind für die Tour sehr wichtig.

Draußen im 24-Stunden-Takt zu leben hat man sich in der Vorbereitungsphase sehr oft ganz anders vorgestellt. Während der Tour realisiert man nicht nur seine Träume, sondern schließt auch Freundschaft mit beinharten Erfahrungen. Das Negative und das Positive liegen so eng beisammen wie Feuer und Wasser, Regen und Sonne, Gegen- und Rückenwind. Diese Erfahrungen bringen einen zum Nachdenken. Es hilft, sich selbst zu verstehen, sich selbst zu akzeptieren, sich selbst besser kennenzulernen und, ganz wichtig, sich selbst trotzdem zu mögen.

Die Kompromissbereitschaft sich selbst gegenüber in schwierigen Situationen ist äußerst wichtig. Man fährt los, um Abenteuer zu erleben. Meist braucht man das Abenteuer nicht zu suchen, denn es kommt pfeilgerade auf einen zu. Das schönste Abenteuer passiert im Kopf, im Inneren des Körpers. Die Erfahrung, sich selbst zu verstehen und sich selbst in dieser neuen Situation zu akzeptieren und zu mögen, das ist das schönste Abenteuer überhaupt. Die Fahrt, die Landschaftsbilder und die Begegnungen mit den Menschen sind die angenehmen Seiten, die uns lange in Erinnerung bleiben. Die richtige Dosierung von allem trägt dazu bei, die Reise zu genießen.

Ist man am Ziel angekommen und gelangt rückblickend zu der Einsicht, dass die Tour die schönste Sache war, die man je unternommen hat, sollten die Alarmglocken schrillen, denn spätestens dann besteht Fernwehgefahr.

KAPITEL 2

Der zweite Versuch

Wie so oft im Leben sind auch bei mir so mancher Traum und so manche Reise nicht optimal verlaufen oder, im schlimmsten Fall, gar nicht erst zustande gekommen. Zweimal habe ich den Savannah Way und die Gibb River Road in Angriff genommen, und beide Male musste ich das Fahrrad bei den Hörnern packen und einen Rückzieher in Kauf nehmen. Das erste Mal, 1978, hatte ich die falsche Ausrüstung, um diese Tour und die Strecke zu bewältigen. Das zweite Mal, 2011, hatte ich die perfekte Ausrüstung, doch das Wetter hat mich von meinem Vorhaben abgehalten. Eine enorme Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 48Grad, verbunden mit tropischen Regengüssen kurz vor der eigentlichen Regenzeit, führte zu Straßensperren. Ich kam schlicht nicht mehr weiter.

Die Regenzeit im Norden Australiens beginnt um die Weihnachtszeit und hält bis Ende April an. In diesem Zeitraum sind viele Straßen im Outback gesperrt oder nur sehr schwer passierbar. Radfahren kann dann sehr abenteuerlich werden. Mein Plan war es, an der Westküste in Broome zu starten und Richtung Osten bis nach Kununurra zu fahren, um den ersten Teil der Tour auf der meist ungeteerten Gibb River Road noch rechtzeitig hinter mich bringen zu können. Das hat dann aber leider nicht geklappt. Die Straße wurde gesperrt, an ein Durchkommen war nicht mehr zu denken. Die kleinen Bäche verwandelten sich in reißende und breite Flüsse. Der Wasserstand kann während derartiger Situationen bis zu zehn Meter ansteigen. Die meisten Zeltplätze sind während der Regenzeit ohnehin geschlossen. Die Zeit, diese Tour doch noch durchzuführen, war sehr knapp bemessen. Die Entscheidung lag bei mir.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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