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Optimal vorbereitet in die Vorlesung Die erste Vorlesung zu einem neuen Thema ist stets ein Sprung ins kalte Wasser, denn Studierende werden darin mit neuen Begriffen, Methoden und Denkweisen konfrontiert. Der Brückenkurs vermittelt vorab Wissenswertes zur Mikroökonomie. Kreuzworträtsel und Single-Choice-Tests helfen beim Verständnis. Eignet sich besonders für die Orientierungsphase und Vorbereitungskurse.
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Seitenzahl: 38
Veröffentlichungsjahr: 2015
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utb 4388
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Thieß Petersen
BrückenkursMikroökonomie
Was Sie vor Vorlesungsbeginn wissen sollten
UVK Verlagsgesellschaft mbH · Konstanzmit UVK/Lucius · München
Autorenangaben
Dr. Thieß Petersen lehrt an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
Lösungen der Verständnisfragen finden Sie online unter www.uvk-lucius.de/brueckenkurse.
Die Deutsche Bibliothek – CIP Einheitsaufnahme
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über <http://dnb.ddb.de> abrufbar.
Das Werk ist einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
© UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz und München 2015
Lektorat: Rainer Berger
Gestaltung: Claudia Rupp, Stuttgart
Illustrationen: © dragonstock – fotolia.com
Einbandgestaltung: Atelier Reichert, Stuttgart
UVK Verlagsgesellschaft mbH
Schützenstraße 24 · 78462 Konstanz
Tel. 07531-9053-0 · Fax 07531-9053-98
www.uvk.de
UTB-Band-Nr.: 4388
E-Book ISBN 978-3-8463-4388-3
eBook-Herstellung und Auslieferung:Brockhaus Commission, Kornwestheimwww.brocom.de
Inhalt
1
Was ist Mikroökonomie
Verständnisfragen
2
Grundlegende Begriffe
Verständnisfragen
3
Haushaltstheorie
Nutzen und Präferenzen
Budgetrestriktion eines Haushalts
Optimaler Konsumplan eines Haushalts
Substitutions- und Einkommenseffekt einer Preisänderung
Preis- und Einkommenselastizität der Nachfrage
Nachfragegesetz
Verständnisfragen
4
Produktionstheorie
Drei Arten von Produktionsfunktionen
Isoquanten und Grenzrate der Faktorsubstitution
Verständnisfragen
5
Kostentheorie
Isokostengerade und Minimalkostenkombination
Angebotsfunktion eines gewinnmaximierenden Unternehmens
Marktangebotskurve
Verständnisfragen
6
Konsumenten- und Produzentenrente
Konsumentenrente
Produzentenrente
Konsumenten- und Produzentenrente als Maß der Wohlfahrt
Verständnisfragen
7
Preisbildung auf Märkten
Preisbildung bei vollständiger Konkurrenz
Preisbildung bei einem Monopolmarkt
Verständnisfragen
8
Marktversagen
Externe Effekte
Steigende Skalenerträge
Öffentliche Güter
Asymmetrische Informationen
Verständnisfragen
9
Markteingriffe
Steuern
Subventionen
Höchst- und Mindestpreise
Verständnisfragen
10
Service
Glossar
Kreuzworträtsel
Literatnrtipps
Stichwortverzeichnis
1
Was ist Mikroökonomie
Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit den theor etischen Grundlagen der Funktionsweise von Märkten und Preisen. Sie untersucht das Nachfrageverhalten von Konsumenten und das Angebotsverhalten von Unternehmen. Aus dem Zusammenspiel der Aktivitäten aller Konsumenten und Unternehmen auf einem Markt ergibt sich ein Marktgleichwicht. Bei diesem Gleichgewicht ist der Preis so hoch, dass die zu diesem Preis angebotene Gütermenge genauso groß ist wie die nachgefragte Menge.
Verständnisfragen
Haben Sie alles verstanden? Mit den folgenden Fragen können Sie das Gelernte schnell prüfen:
1.
Welcher Disziplin wird die Mikroökonomie zugerechnet?
□
Betriebswirtschaftslehre
□
Volkswirtschaftslehre
2.
Womit beschäftigt sich die Mikroökonomie nicht?
□
Nachfrager (= Konsumenten)
□
Anbieter (= Unternehmen)
□
Wechselkurse
□
Märkte
□
Preise
Die Lösungen finden Sie online unterwww.uvk-lucius.de/brueckenkurse
2
Grundlegende Begriffe
Die zentralen Akteure der Mikroökonomie sind Haushalte und Unternehmen.
■
Haushalte erzielen durch das Angebot ihrer Arbeitskraft ein Einkommen, das sie für den Kauf von Gütern ausgeben.
■
Unternehmen produzieren diese Güter mit dem Ziel, einen Gewinn zu erzielen.
Bei allen Akteuren wird angenommen, dass sie das ökonomische Prinzip anwenden. Dies bedeutet, dass entweder ein gegebenes Ziel mit minimalen Einsatz an Mitteln (Input) erreicht wird, oder dass mit einem gegebenen Bestand an Mitteln der maximale Output erreicht wird.
Güter sind dabei definiert als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Der Austausch von Gütern erfolgt auf dem Markt. Der Markt ist der Ort, an dem sich Angebot und Nachfrage eines Gutes treffen. Das Angebot bezeichnet dabei die Bereitschaft eines wirtschaftlichen Akteurs, eine bestimmte Menge eines Gutes zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Die Nachfrage bezeichnet hingegen die Bereitschaft, eine bestimmte Menge eines Gutes zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Der Preis eines Gutes wird in Geldeinheiten ausgedrückt und gibt an, wie viele Geldeinheiten für eine Mengeneinheit des Gutes bezahlt werden müssen.