Das tanzende Licht - Andreas Krauße - E-Book

Das tanzende Licht E-Book

Andreas Krauße

0,0
2,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.
Mehr erfahren.
Beschreibung

Ein einsames Mädchen, das ziellos durch die große Stadt irrt, und das niemanden hat. Ein kleiner Brunnen, aus dem das Lachen von Schmetterlingen kommt, als wäre es Frühling. Und die alte Kirche, deren Turm sich in der Nacht versteckt. Bis die Musik beginnt… "Das tanzende Licht" erzählt die Geschichte eines fantastischen Weihnachtswunders. Und es ist ein Beweis. Dafür, dass uns die Dinge berühren, die wir an unser Herz heranlassen. Dass wir uns wirklich fühlen in diesem Augenblick. Wenn wir ganz und gar wir selbst sind. Ganz und gar. »Oh, bitte verzeihen sie mir!«, ruft das Mädchen erschrocken. Mit Lippen, schmal wie ein Strich, starrt sie den Mann an. Mit dem ist sie also eben zusammengestoßen! Sie hört deutlich, wie die dünne Papiertüte in seinen Händen zerreißt. Sieht gelähmt zu, wie der Einkauf auf den Gehweg fällt. Benommen reibt sie sich mit der Hand den Schmerz fort von ihrer Stirn. In Gedanken spürt sie noch einmal den starken Aufprall. Wie grob der Stoff des Mantels gekratzt hat! Sie schüttelt sich. Mühsam ist der Fremde inzwischen in die Hocke gegangen. Hat gestöhnt dabei. Und sammelt jetzt auf, was ihm von den Dingen im Schnee noch brauchbar scheint. Sie hört sein ärgerliches Murmeln. Sieht, wie er grimmig zu ihr herauf starrt dabei. »Pass doch auf!«, versteht sie als Einziges. Aber dann, ganz jäh, richtet der Mann sich auf. Atmet geräuschvoll ein. So laut, dass sie erschrocken zurückweicht. »Ich habe es bestimmt nicht mit Absicht getan!«, flüstert sie bange.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2023

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Andreas Krauße

Das tanzende Licht

Ein Weihnachtswunder

Andreas Krauße, Jahrgang 1968, wuchs in einem Märchenland auf, das längst verschwunden ist. Seine feste Burg war umringt von sieben blauen Seen und nicht wenig flachem Land. Schon als Junge flog er hoch hinauf zu den Wolken. Wollte sehen, was dahinter ist. Später studierte er zwischen hellen Bergen über den Ursprung der Energie. Dort, wo ein König einst sein Gewicht in Gold aufwog. Da wollte er längst wissen, wie alles funktioniert. Zu jeder Zeit aber träumte er! Denn verwoben mit der Fantasie, glitzert die Welt so festlich, wie sie immer sein wollte! Heute lebt Andreas im Norden. Er schreibt Geschichten, Novellen und Romane. Es sind seine Träume, in Worte gefasst. Lies sie – genau dafür hat er sie aufgeschrieben!

Inhalt

Cover

Titelblatt

Das tanzende Licht

Urheberrechte

Das tanzende Licht

Cover

Titelblatt

Das tanzende Licht

Urheberrechte

Das tanzende Licht

Cover

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Das tanzende Licht

»Oh, bitte verzeihen sie mir!«, ruft das Mädchen erschrocken.

Mit Lippen, schmal wie ein Strich, starrt sie den Mann an. Mit dem ist sie also eben zusammengestoßen! Sie hört deutlich, wie die dünne Papiertüte in seinen Händen zerreißt. Sieht gelähmt zu, wie der Einkauf auf den Gehweg fällt.

Benommen reibt sie sich mit der Hand den Schmerz fort von ihrer Stirn. In Gedanken spürt sie noch einmal den starken Aufprall. Wie grob der Stoff des Mantels gekratzt hat! Sie schüttelt sich.

Mühsam ist der Fremde inzwischen in die Hocke gegangen. Hat gestöhnt dabei. Und sammelt jetzt auf, was ihm von den Dingen im Schnee noch brauchbar scheint.

Sie hört sein ärgerliches Murmeln. Sieht, wie er grimmig zu ihr herauf starrt dabei.

»Pass doch auf!«, versteht sie als Einziges.

Aber dann, ganz jäh, richtet der Mann sich auf. Atmet geräuschvoll ein. So laut, dass sie erschrocken zurückweicht.

»Ich habe es bestimmt nicht mit Absicht getan!«, flüstert sie bange.

Als müsse sie ihn beschwichtigen.

Aber ehe ihr der Schrecken vollends in die eisigen Glieder fährt, dreht der Fremde sich weg. Mit den Resten des Einkaufs verschwindet er eilig in der Menge. Das Mädchen kann ihn nicht einmal mehr in den Arm nehmen. Alles hat nur drei Herzschläge lang gedauert. Zaghaft zieht sie die ausgestreckte Hand zurück und atmet aus.

Sie sieht sich um.

Mitten in der pulsierenden großen Stadt steht sie. Mit all den hastenden Menschen ringsherum. Und den zahllosen Autos, gleich nebenan, auf der Straße. Und es scheint, als stehe sie als Einzige still.

Bloß an der nächsten Ampel warten sie alle zwischendurch. Ungeduldig. Auf das nächste Grün. Das ihnen erlaubt, endlich ein kostbares Stück weiter zu kommen. Das Mädchen staunt. Es wirkt auf sie, als geschehe alles ferngelenkt.