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Kurz nachdem Siddharta Gotama unter dem 'Baum der Weisheit' seine Erleuchtung erfahren hatte, begann er, vor fünf asketischen Gefährten, der frühesten buddhistischen Mönchsgemeinde, seine erste Lehrrede zu halten. Von diesem Tag an zog er aus und sprach 45 Jahre lang vor Menschen aller Gesellschaftsschichten von seinen Erfahrungen, seinem Wissen und seiner Weisheit. Die Lehren wurden noch lange nach Siddhartas Tod von seinen Jüngern mündlich weitergereicht und später aufgezeichnet. Dieser Band enthält eine Auswahl der schönsten Reden und Gleichnisse in der kongenialen Übertragung von Karl Eugen Neumann.
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Seitenzahl: 105
Reden und Gleichnisse
In der Übertragungvon Karl Eugen Neumann
Textauswahlvon Isabelle Fuchs
Die Texte dieses Bandes folgen den Ausgaben: Die Reden Gotamo Buddhos. Aus der mittleren Sammlung Majjhimanikāyo des Pāli-Kanons zum ersten Mal übersetzt von Karl Eugen Neumann. 3 Bände. München: Piper 1922 und Die Reden Gotamo Buddhos. Aus der Sammlung der Bruchstücke Suttanipāto des Pāli-Kanons übersetzt von Karl Eugen Neumann. München: Piper 1924.
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.
© 2014 Anaconda Verlag GmbH, KölnAlle Rechte vorbehalten.eISBN 978-3-7306-9062-8Print ISBN [email protected]
Die Pfeiler der Einsicht
Bedachtsame Ein- und Ausatmung
Vollmond
Das Gleichnis von der Wachtel
Armut
Der Denker
Liebe
Wunsch
Alter
Streit und Hader
Eigenqual
Beider Seiten Anblick
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Kurū-Lande, bei einer Stadt der Kurūner namens Kammāsadammam. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: »Ihr Mönche!« – »Erlauchter!«, antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:
»Der gerade Weg, ihr Mönche, der zur Läuterung der Wesen, zur Überwältigung des Schmerzes und Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, zur Verwirklichung der Erlöschung führt, das sind die vier Pfeiler der Einsicht. Welche vier? Da wacht, ihr Mönche, ein Mönch beim Körper über den Körper, unermüdlich, klaren Sinnes, einsichtig, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns; wacht bei den Gefühlen über die Gefühle, unermüdlich, klaren Sinnes, einsichtig, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns; wacht beim Gemüte über das Gemüt, unermüdlich, klaren Sinnes, einsichtig, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns; wacht bei den Erscheinungen über die Erscheinungen, unermüdlich, klaren Sinnes, einsichtig, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Bekümmerns.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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