Geldanlage für Anfänger - Ihr Leitfaden für sichere und rentable Investments - Stefanie Kühn - E-Book

Geldanlage für Anfänger - Ihr Leitfaden für sichere und rentable Investments E-Book

Stefanie Kühn

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Beschreibung

Ihr Einstieg in die Welt der Geldanlage – verständlich und praxisnah! Sie möchten Ihr Geld gewinnbringend anlegen, haben aber keine Vorkenntnisse? Dieses Buch ist der ideale Ratgeber für Einsteiger, die sichere und rentable Investments suchen. Es bietet Ihnen leicht verständliche Erklärungen und praktische Tipps, um Ihr Geld erfolgreich zu investieren. Was Sie in diesem Buch erwartet: - Grundlagen der Geldanlage: Erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld sicher und gewinnbringend anlegen können. Lernen Sie die verschiedenen Anlageformen kennen und verstehen Sie deren Vor- und Nachteile. - Einfache Anlagestrategien: Entdecken Sie, wie Sie mit einfachen Strategien Ihr Vermögen aufbauen können. Das Buch zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Geld sinnvoll investieren und dabei Risiken minimieren. - Tipps für Wertpapiere, Tagesgeld und ETFs: Erhalten Sie wertvolle Hinweise, wie Sie in Aktien, Tagesgeldkonten und Depots investieren können. Lernen Sie, wie Sie die für Sie passenden Anlageprodukte auswählen und Ihr Portfolio diversifizieren. - Praxisnahe Beispiele: Anhand von realistischen Beispielen wird Ihnen gezeigt, wie Sie die vorgestellten Strategien und Tipps in die Praxis umsetzen können. Dieses Handbuch ist Ihr zuverlässiger Begleiter auf dem Weg zu einer erfolgreichen Geldanlage. Es vermittelt Ihnen das notwendige Wissen unserer Finanztest-Experten, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Ihr Geld optimal zu investieren. Zusammenfassung der Inhalte: - Verständliche Erklärungen der verschiedenen Anlagen - Praktische Tipps für den Einstieg in die Geldanlage - Einfache Strategien zur Vermögensbildung - Hinweise zur Auswahl geeigneter Anlageprodukte - Praxisnahe Beispiele zur Umsetzung der Anlagestrategien Starten Sie noch heute mit Ihrem Vermögensaufbau – mit diesem umfassenden Finanzratgeber für Anfänger!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 214

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Markus KühnStefanie Kühn

GELDANLAGE

FÜR ANFÄNGER

Das magische Dreieck im Blick

Sie können Ihre Geldanlagestrategie nach Ihrer ganz persönlichen Risikoneigung und Ihrem Sicherheitsbedürfnis anpassen.

Lassen Sie einen ETF für sich arbeiten

Wenig Vorwissen ist kein Hindernis. Über Jahrzehnte betrachtet, führt auch eine passive Strategie – selbst mit geringer Sparrate – zu einer stattlichen Summe.

Beimischungen

Sie können einfache Anlagestrategien unter anderem durch Beimischungen von Branchenoder Regionen-ETF individuell anpassen und verfeinern.

Inhalt

Sie haben Geld übrig?

Nicht aller Anfang muss schwer sein

Das magische Dreieck der Geldanlage

Risiko ist individuell

Ihre Anlageziele

Sicherheit und Aufwand der Anlage

Anlageprodukte, Konzepte, Strategien

Zinsanlagen bei Banken und Sparkassen

Das Wichtigste zu Anleihen

Aktien leicht verständlich

Investmentfonds

Passive Fonds – ETF sind ein Renner

Zertifikate

Risiken bei der Geldanlage

Anlegen mit Strategie

Nachhaltig anlegen

Schritt für Schritt alles vorbereiten

Konten und Depots eröffnen

Aktuelle Tan-Verfahren im Überblick

Banking-Apps und Robo-Advisors

Das Depot auf dem Smartphone

Nützliche Helfer

Basisanlagen für Einsteiger

Was sind empfehlenswerte Basisanlagen für Einsteiger?

Die Festgeldtreppe

Rentenfonds

Basis Aktien-ETF

Aktive Welt-Aktienfonds

Ganz bequem – die Pantoffelstrategie

Beimischungen zu den Basisanlagen

ETF für verschiedene Regionen

Für Wissensdurstige: Weitere Fonds und ETF zum Beimischen

Risikoreiche Anlagen

Einzelaktien

Gold

Rohstoffe

Für Einsteiger ungeeignete Anlagen

Was bei der Geldanlage sonst noch wichtig ist

Zielanpassung und Rebalancing

Regelmäßig investieren mit Sparplänen

Allgemeingültige Tipps für die Aktienanlage

Was ist mit der Steuer?

Altersvorsorge mit Versicherungen?

Service

01

Sie haben Geld übrig?

Nicht aller Anfang muss schwer sein

Das magische Dreieck der Geldanlage

Risiko ist individuell

Ihre Anlageziele

Sicherheit und Aufwand der Anlage

Nicht aller Anfang muss schwer sein

„Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen.“ Aber mit etwas Grundwissen ist es gar nicht schwer, Ihr Vermögen sinnvoll und ertragreich zu investieren.

Sie sind zum ersten Mal in der Situation, ausreichend Rücklagen zu besitzen? Ein gutes Gefühl! Aber es bringt Sie auch in die Lage, sich zum ersten Mal in Ihrem Leben mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen. Denn eines ist Ihnen klar: Auf einem Girokonto wächst das Vermögen nicht – es schrumpft.

Als Neuanleger haben Sie vielleicht schon länger die Entwicklung an der Börse aus den Augenwinkeln verfolgt, warten noch auf den richtigen Moment oder sind besorgt, genau in einen Börsencrash zu geraten. Gerade in vermeintlich unsicheren Zeiten suchen Anlegerinnen und Anleger nach Konzepten, die sie verstehen und leicht umsetzen können. Fangen Sie jetzt an: Mit jedem getätigten Umsetzungsschritt, von der Depoteröffnung über die Festgeldanlage bis zum eigenen Portfolio, wird Ihr Selbstbewusstsein und der Spaß am Thema Finanzen spürbar steigen.

Denn Geldanlage ist keinesfalls trocken und langweilig – und jeder kann, sobald die Grundlagen von Anlageformen, Risiken und Chancen verstanden wurden, sein eigenes Konzept entwickeln. Viel Erfolg!

Weshalb wollen Sie Geld anlegen?

Sie sind in der glücklichen Situation, Geld anlegen zu können, finden Finanzthemen aber zu komplex oder einfach uninteressant? Dann sollten Sie es systematisch angehen und sich zunächst etwas mit den Grundlagen des Investierens vertraut machen.

Wahrscheinlich gehören Sie nicht zu den Jackpotknackern, die eine Million Euro im Lotto gewonnen haben. Aber vielleicht ist Ihnen Geld einfach so in den Schoß gefallen, eine größere Summe, die Sie jetzt übrig haben: Möglicherweise haben Sie von Ihrem Großvater 200 000 Euro geschenkt bekommen, um den schenkungssteuerlichen Freibetrag voll auszunutzen. Oder haben Sie gerade 40 000 Euro geerbt? Vielleicht haben Sie dieses Jahr auch Überstunden statt Urlaub gemacht und jetzt 4000 Euro „zu viel“ und wollen es nun für Ihre Altersvorsorge zurücklegen?

Egal, aus welchen Quellen und in welcher Höhe Sie Geld haben: Sie haben das Gefühl, dass Sie irgendwie ahnungslos sind und ein gewisses Grundverständnis für Geldanlagen brauchen? Sie möchten sich nicht einfach nur einem Finanzdienstleister wie beispielsweise dem Versicherungsvermittler um die Ecke oder Ihrer Hausbank anvertrauen? Möglicherweise haben Sie schon gelesen, dass es in Zeiten erhöhter Inflation keine gute Idee ist, sein Geld auf einem Sparbuch anzulegen, und dass Aktienanlagen höhere Renditen versprechen?

Sie kennen aber einige Geschichten aus Ihrem Umfeld, in denen Menschen mit riskanten und komplexen Geldanlagen viel Geld verloren haben. Sie möchten alles richtig machen, wissen aber nicht, wie und wo man anfängt mit der Geldanlage. Wenn eine dieser Ausgangssituationen auf Sie zutrifft, möchte dieser Ratgeber Sie an die Hand nehmen und Sie Schritt für Schritt in die Kunst der Geldanlage einführen. Keine Angst, das ist gar nicht so schwer, wie es scheinen mag. Versprochen!

Selbstverständlich erfahren Sie auch, wo und wie Sie bei der Geldanlage Kosten sparen können, indem Sie zum Beispiel günstige Wertpapierdepots führen oder teure Abschlussprovisionen vermeiden.

Inflation kann Ihr Vermögen auffressen

Im Jahr 2008 erschütterte die Finanzkrise die Weltwirtschaft. In den Folgejahren sanken die Zinsen für festverzinsliche Anlagen weltweit und so auch im Euroraum auf historische Tiefstände. Die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main waren maßgeblich dafür verantwortlich. Mit niedrigen Zinsen wollten sie die Wirtschaft stützen und die Konjunktur beleben. Denn in der Theorie sorgen niedrige Zinsen dafür, dass die Menschen ihr Geld lieber ausgeben als sparen, und dass Kredite für Investitionen der Unternehmen und Privatleute günstiger werden. Die EZB möchte bei der Inflation eine Steigerungsrate von 2 Prozent erreichen. Eine solche Rate gilt einerseits als moderat, andererseits befürchtet man bei niedrigeren Raten eine sogenannte Deflation. Diese gilt als gefährlich für die Wirtschaft, da sich Verbraucherinnen und Verbraucher in der Erwartung fallender Preise mit Investitionen und Konsum zurückhalten.

2022 hat sich jedoch das Blatt gewendet. Angesichts stark gestiegener Inflationsraten, die durch globale Lieferkettenprobleme infolge der Covid-Pandemie, den Ukraine-Krieg und steigende Energiepreise befeuert wurden, haben die Zentralbanken weltweit die Zinsen wieder deutlich erhöht, bis sich die Inflationsraten wieder beruhigten. Seit 2024 gibt es wieder Zinssenkungen durch die Notenbanken. Anlegerinnen und Anleger sollten darauf achten, dass die Zinsen, die sie mit klassischen Anlagen wie Sparbüchern, Tages- oder Festgeldern erhalten, höher sind als die Inflation. Denn wenn die Inflation höher ist als die erzielten Zinsen (nach Abzug der Steuern), verliert Ihr Geld an Wert. Deshalb ist es wichtig, bei der Geldanlage nicht nur auf den aktuellen Zinssatz zu schauen, sondern auch zu überlegen, wie viel Ihr Geld in Zukunft noch wert sein wird. Es kann sinnvoll sein, Anlagen mit höheren Renditen beizumischen, um mögliche Kaufkraftverluste in der Zukunft auszugleichen.

Die Tabelle „So wirkt sich die Inflation aus“ auf Seite 7 zeigt, wie sich die Kaufkraft – also was Sie sich später noch von Ihrem Geld leisten können – aufgrund unterschiedlicher Inflationsraten ändern kann. Schon bei einer Inflation von 2 Prozent, können Sie sich beispielsweise für heute 1000 Euro in 20 Jahren nur noch Güter im Wert von 673 Euro kaufen.

So wirkt sich die Inflation aus

Inflation kann Ihr Vermögen vernichten. Diese Tabelle zeigt, wie sich die Kaufkraft von heute 1000 Euro bei unterschiedlichen Inflationsraten über die Jahre entwickelt.

Jahre

1,0 %

2,0 %

3,0 %

4,0 %

10,0 %

1

990

980

971

962

909

2

980

961

943

925

826

3

971

942

915

889

751

4

961

924

888

855

683

5

951

906

863

822

621

10

905

820

744

676

386

15

861

743

642

555

239

20

920

673

554

456

149

Das bringt der Zinseszinseffekt

So viel Euro haben Sie bei einer Anlagesumme von 10 000 Euro nach der jeweiligen Anlagedauer und der angegebenen Rendite.

Anlagedauer in Jahren

1,00 %

3,00 %

5,00 %

6,00 %

7,00 %

1

10 100

10 300

10 500

10 600

10 700

2

10 201

10 609

11 025

11 236

11 449

3

10 303

10 927

11 576

11 910

12 250

4

10 406

11 255

12 155

12 625

13 108

5

10 510

11 593

12 763

13 382

14 026

10

11 046

13 439

16 289

17 908

19 672

15

11 610

15 580

20 789

23 966

27 590

20

12 202

18 061

26 533

32 071

38 697

Quelle: Eigene Berechnungen (Ausschüttungsintervall jährlich)

Das magische Dreieck der Geldanlage

Bei jeder Geldanlage sollten zuerst verschiedene Zielkonflikte berücksichtigt werden. Die einzig richtige Anlage für alle Zwecke gibt es leider nicht.

Geld richtig anlegen – das ist nicht so einfach. Da gibt es zum einen viele unterschiedliche Ziele und Gründe, wie zum Beispiel Altersvorsorge, Hausbau, Ausbildungsfinanzierung und Konsumwünsche. Zum anderen stehen Tausende von Finanzprodukten zur Auswahl, die Anlegern von Bankberatern und freien Finanzdienstleistern angepriesen werden. Die eine richtige und für alle Situationen passende Geldanlage – sprich, die Eier legende Wollmilchsau – gibt es leider nicht.

Bewährt hat sich, wenn Sie im allerersten Schritt drei Fragen an sich selbst stellen:

DAS MAGISCHE DREIECK: Wie viel Gewinn möchte ich machen? Mit den Gewinnchancen steigt das Risiko. Wie sicherheitsbewusst bin ich? Könnte ich etwa einen zwischenzeitlichen Verlust von 30 Prozent verkraften? Wie liquide möchte ich sein? Wie viel sollte nicht langfristig angelegt, sondern schnell verfügbar sein?

Die drei an sich wünschenswerten Ziele stehen in Konflikt miteinander. Das Modell des „magischen Dreiecks der Geldanlage“ charakterisiert diese Situation sehr gut. Es hat mit Zauberei nichts zu tun, sondern soll zeigen, wie mit einer Kapitalanlage die drei großen Ziele Rendite, Sicherheit und Liquidität verfolgt, aber nicht alle vollständig erreicht werden können. Oft muss man bei einem Ziel Abstriche machen, wenn ein anderes Ziel mehr im Vordergrund steht. So besteht beispielsweise zwischen den Zielen Rendite und Sicherheit meist ein Konflikt, da der Preis für eine höhere Rendite in der Regel eine weniger sichere Anlage ist. Kann hingegen zum Beispiel eine sichere Spareinlage bei einer Bank erst nach vier Jahren gekündigt werden, besteht ein Zielkonflikt zwischen Sicherheit und Verfügbarkeit der Anlage.

Das magische Viereck – oder Fünfeck?

Heutzutage sind Anlegern noch weitere Dinge wichtig. Sollen diese Kriterien zusätzlich berücksichtigt werden, kann das magische Dreieck zum Vier- oder Fünfeck erweitert werden. Da ist zum einen der Aufwand, den Sie mit der Auswahl und der Kontrolle einer Anlage haben. Zum anderen werden ethisch-ökologische Gesichtspunkte einer Geldanlage wichtiger. Das können Fragen sein wie: Welche Auswirkungen hat mein Investment auf die Umwelt, zukünftige Generationen oder die Menschen eines Landes? Auch wenn eine einzelne Geldanlage nie sämtliche Kriterien des magischen Vielecks gleichzeitig in höchstem Maße erfüllen kann, sollte Ihr Ziel sein, dass Ihre Investition die einzelnen Kriterien für Sie persönlich bestmöglich erfüllt. Klassisch, weil zentral, sind die drei Punkte Rendite, Sicherheit und Liquidität.

Die Rendite einer Anlage

Die Rendite oder auch Rentabilität einer Anlage zeigt den Erfolg der Investition. Sie ergibt sich, vereinfacht gesprochen, aus dem Verhältnis des erzielten Ertrags zum investierten Kapital über einen bestimmten Zeitraum. Sie wird grundsätzlich auf ein Jahr umgerechnet (p. a., für per annum, also pro Jahr) und in Prozent angegeben.

Beispiel: Haben Sie 100 Euro ein Jahr angelegt und bekommen inklusive Zinsen 102 Euro zurückgezahlt, beträgt Ihre Rendite 2 Prozent.

Je nachdem, um welche Art Anlage es sich handelt, kann die Rendite bereits vor der Investition berechnet werden oder sie ergibt sich erst bei Veräußerung. Stehen etwa bei einer festverzinslichen Anlage Laufzeit und Verzinsung von vornherein fest, lässt sich die Rendite vorab berechnen. Bei einer Aktienanlage hingegen steht letztlich erst beim Verkauf nach Berücksichtigung der Kurssteigerungen und etwaigen Dividendenzahlungen fest, wie rentabel die Anlage war. In der Regel sind Anlagen mit höheren Renditechancen weniger sicher. Bei zwei Anlagen mit annähernd gleicher Sicherheit sollten Sie grundsätzlich die mit der höheren Renditechance oder Liquidierbarkeit wählen. So sind beispielsweise Tagesgeldkonten und Sparbücher annähernd gleich sicher, Tagesgelder bieten aber oft höhere Zinsen und können schneller zu Geld gemacht (liquidiert) werden als Sparbücher. Dennoch gibt es immer verschiedene Anlagealternativen mit gleichem Risiko, aber unterschiedlichen Renditechancen. Hier lohnt es sich, Angebote zu vergleichen und die besten zu wählen, da gerade bei langfristigen Anlagen jeder Prozentpunkt erhebliche Auswirkungen auf das Anlageergebnis hat. So sehen Sie in der Tabelle zum Zinseszinseffekt auf S. 7, dass Sie bei einer Anlagesumme von 10 000 Euro schon nach zehn Jahren leicht mehr als 1000 Euro extra verdienen können, wenn Sie nur 1 Prozentpunkt mehr Rendite erzielen.

Der Zinseszins

Ein nicht nur von Einsteigern stark unterschätzter Faktor ist der Zinseszins: Erhalten Sie Zinsen, erhöht sich Ihr Kapital – darauf erhalten Sie wieder Zinsen und Ihr Kapital erhöht sich wieder und so weiter. In der Schule haben Sie im Fach Mathematik Berechnungen dazu kennengelernt. Vielleicht haben Sie diese Kenntnisse aber, wie die meisten von uns, nicht auf die eigene Geldanlage übertragen. Oft fällt auch der Glaubenssatz: 1 Prozent mehr oder weniger Rendite, was macht das schon? Klar ist auch, dass das Streben nach immer höheren Renditen nicht das alleinige Maß bei der Geldanlage sein darf, das haben vergangene Finanzkrisen immer wieder gezeigt: Hohe Renditen gehen immer mit höheren Risiken einher – und manchmal verwirklicht sich eben auch ein Risiko.

Der Zeitraum ist entscheidend

Legen Sie länger als 10 Jahre an, kann sich der Zinseszinseffekt besonders gut entfalten. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren und jährlich erzielten 4 Prozent Rendite erhalten Sie insgesamt 11 911 Euro Zinsen. Bei 3 Prozent Rendite wären es nur 8061 Euro. Bezogen auf Ihr eingesetztes Kapital von 10 000 Euro, würden Sie bei 4 Prozent Verzinsung also 38,5 Prozent (3850 Euro) – nicht nur 1 Prozent – mehr Geld zurückbekommen, als wenn Sie nur für 3 Prozent anlegen würden. Deshalb unterscheiden Fachleute zwischen Prozent und Prozentpunkt. Der Unterschied zwischen 3 und 4 Prozent Rendite beträgt nicht 1 Prozent, wie man umgangssprachlich sagt, sondern 1 Prozentpunkt. 1 Prozentpunkt mehr oder weniger Rendite macht eine ganze Menge aus – weit mehr als 1 Prozent.

Wenn Sie wissen wollen, wie rentabel Ihre Anlagen wirklich waren, dürfen Sie nicht nur auf die Erträge, die sogenannte Bruttorendite, schauen. Denn einen Teil der Bruttorendite zehren Kosten (beispielsweise Depotgebühren, Kauf- und Verkaufsgebühren, später dazu mehr) und Steuern wieder auf. Was Ihnen danach verbleibt, ist die Nettorendite Ihrer Anlagen nach Steuern. Liegt diese unterhalb der Inflationsrate, haben Sie letztlich sogar Geld verloren.

Beispiel: Angenommen, die Bruttorendite einer festverzinslichen Anlage von 10 000 Euro läge bei 3 Prozent p. a. Die Kauf- und Verkaufskosten würden je 0,5 Prozent betragen. Die Abgeltungssteuer liegt einschließlich Solidaritätszuschlag und ohne Kirchensteuer bei 26,375 Prozent, die Inflationsrate bei 2,5 Prozent. Die Nettorendite wäre dadurch nur noch bei 1,2 Prozent (nach Inflation –1,3 Prozent).

Berechnung der Nettorendite

 

Anlagebetrag

10 000,00 Euro

minus Kaufkosten

– 50,00 Euro

Tatsächliche Anlage

9950,00 Euro

3 % Zinsen auf 9950 Euro

298,50 Euro

minus Abgeltungssteuer auf Zinsen

– 78,73 Euro

minus Verkaufskosten auf tatsächliche Anlage

– 49,75 Euro

minus Kaufkosten

– 50,00 Euro

Ertrag nach Kosten und Steuern

120,02 Euro

Nettorendite nach Steuern

1,2 %

Inflationsrate

– 2,5 %

Ergebnis nach Inflation

– 1,3 %

Sicherheit und Risiken einer Anlage

Unter Sicherheit einer Investition versteht ein Anleger vor allem die Wahrscheinlichkeit, das eingesetzte Kapital wieder zurückzubekommen. Insbesondere die Finanz- und die Schuldenkrise haben gezeigt, dass auch bis dahin als sicher eingestufte Anlagen wie Zertifikate der Lehman-Bank oder griechische Staatsanleihen deutlich an Wert verlieren und hohe Verluste machen können.

Jede Anlageklasse (Aktien, Festzinsanlage, Immobilien usw.) bietet Anlagen mit unterschiedlichen Risiken. Eine Festzinsanlage ist beispielsweise immer nur so sicher wie die sogenannte Bonität (Zahlungs- und Kreditfähigkeit) desjenigen, dem Sie Ihr Geld leihen. Deshalb ist eine deutsche Staatsanleihe grundsätzlich sicherer als eine griechische. Aktien von großen marktbeherrschenden Unternehmen sind prinzipiell sicherer als Aktien kleiner Newcomer. Wenn es um das Anlageziel Sicherheit geht, müssen Sie also genauer hinschauen, wo Sie Ihr Geld anlegen, und gegebenenfalls abwägen, ob Sie lieber mehr Sicherheit oder mehr Rendite haben wollen.

Unsere Finanz-Expertinnen und -Experten ordnen allen Anlagen eine Risikoklasse zwischen 1 und 12 zu, wobei 1 die geringste darstellt. Hohe Renditeversprechen sind verlockend – doch möchte wohl niemand freiwillig Geld verlieren. Es lohnt, sich genauer mit der eigenen Risikobereitschaft auseinanderzusetzen (siehe „Risiko ist individuell“, S. 13).

Ihre Liquidität

Je liquider Ihre Geldanlagen, umso schneller sind sie verfügbar, also in Geld umtauschbar.

Der Haken ist jedoch, dass schnell verfügbares Geld wie das auf dem Girokonto, schlecht verzinst ist: Einen Teil Ihres Vermögens müssen Sie liquide halten, um Ihre täglichen Rechnungen und auch die außerplanmäßigen bezahlen zu können. Dafür benötigen Sie eine Notfallreserve. Denn wenn Sie Ihr gesamtes Geld in lang laufende Anlagen gesteckt haben, besteht die Gefahr, dass Sie sich für überraschende Ausgaben Geld leihen und dafür Verzugszinsen und Überziehungszinsen zahlen müssen. Und die sind höher als die Renditen Ihrer Geldanlagen. Wie regelmäßige Tests der Stiftung Warentest zeigen, liegen Dispozinsen oft deutlich im zweistelligen Bereich.

Als Faustregel für die Höhe der Notfallreserve lässt sich die Summe veranschlagen, die Sie benötigen, um drei bis sechs Monate ohne Einkommen bewältigen zu können. Es ist nicht empfehlenswert, die Notfallreserve auf Ihrem Girokonto zu parken, denn dort ist das Geld zum einen mit Ihren normalen Ein- und Ausgaben vermischt. Es ist dann schwieriger, den Überblick zu behalten, wie hoch Ihre Reserve genau ist. Zum anderen sind Girokonten meist unverzinst. Nutzen Sie daher für Ihre Notfallreserve besser ein Tagesgeldkonto. Dort ist es ebenfalls jederzeit verfügbar und Sie bekommen Zinsen auf Ihr Geld.

Neben Anlagen, bei denen Sie von vornherein wissen, dass Sie erst nach einer bestimmten Zeit wieder an Ihr Geld kommen, gibt es Anlagen, die Sie zwar täglich verkaufen und zu Geld machen können, aber es ist ungewiss, zu welchem Preis. Eine Aktie eines Dax-Unternehmens ist sehr liquide, da sie börsentäglich verkauft werden kann – der Preis in der Zukunft ist jedoch unbekannt. Es kann daher sein, dass die Aktie gerade tief im Minus steckt, wenn Sie das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt in nicht allzu ferner Zukunft brauchen. Möchten Sie beispielsweise liquide bleiben, weil Sie nach einer Immobilie für sich und Ihre Familie suchen, wäre ein Aktieninvestment völlig unpassend.

Risiko ist individuell

Wenn Sie höhere Renditen erzielen wollen, müssen Sie gewisse Risiken eingehen. Wie hoch diese Risiken sein können, ist bei jedem Anleger unterschiedlich.

Sind Sie sich im Klaren über Ihre Anlageziele, wissen Sie auch, welcher Eckpunkt des magischen Dreiecks für Sie Vorrang bei einer Anlage hat und wo Sie bereit sind, Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Beim Ziel „Altersvorsorge“ etwa ist die Verfügbarkeit der Anlage weniger wichtig, wohl aber die Rendite. Sie können dann nach Anlagemöglichkeiten mit höheren Renditechancen Ausschau halten, also etwa sogenannten Aktienfonds. Wer nur kurz anlegen kann, für den eignet sich Tagesgeld oder Festgeld. Selbstverständlich können Sie auch mehrere Anlagen kombinieren.

Ihr Anlageportfolio, also die Gesamtheit Ihrer Geldanlagen, könnte etwa aus einer sicheren, jederzeit verfügbaren Anlage wie Tagesgeld und einer riskanteren, dafür chancenreicheren Aktienanlage bestehen.

Ihr persönliches Risikoprofil

Wie hoch der Anteil riskanterer Anlagen bei Ihnen sein darf, bestimmt Ihr persönliches Risikoprofil. Dieses setzt sich aus Ihrer objektiven Risikotragfähigkeit und Ihrer individuellen Risikobereitschaft zusammen.

Ihre Risikotragfähigkeit wird unter anderem maßgeblich davon bestimmt, wie hoch Ihr Gesamtvermögen und wie lange Ihr Anlagehorizont ist. Je mehr Vermögen Sie besitzen, umso größere absolute Verluste können Sie rein rechnerisch wegstecken, ohne Ihre Existenz zu gefährden. Sind Sie noch jünger und haben noch viele Jahre bis zu Ihrem Ruhestand vor sich, können Sie grundsätzlich größere Schwankungen Ihrer Geldanlagen aussitzen oder Verluste noch durch Arbeitseinkommen zumindest teilweise ausgleichen. Wenn Sie kurz vor dem Kauf einer Immobilie stehen, ist das kaum möglich. Ihr Anlagehorizont verändert sich dadurch, und damit auch Ihre Risikotragfähigkeit, also die Fähigkeit, Verluste finanziell wegstecken zu können.

Ihre Bereitschaft, Risiken bei der Geldanlage einzugehen, wird natürlich unter anderem auch von Ihren Erfahrungen mit dem Thema Geldanlage beeinflusst. Kennen Sie vielleicht jemanden im Bekanntenkreis, der schon einmal viel Geld mit Aktien verloren hat, haben Sie möglicherweise für sich beschlossen, dass Aktien Teufelszeug sind.

Hatte hingegen einmal jemand in Ihrem Umfeld Glück mit einem „heißen Aktientipp“ und hat damit innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne eingefahren? Dann sind vielleicht auch Sie bei Ihrer weiteren Geldanlage bereit, höhere Risiken einzugehen.

Kinderstube, Ausbildung und andere persönliche Erfahrungen beeinflussen Ihre Risikobereitschaft. So sind Anleger, die ihr Vermögen hauptsächlich geerbt haben, in der Regel vorsichtiger als erfolgreiche Unternehmer oder Manager. Letztere haben vermutlich die Gewissheit, es mit ihren Ideen und ihrer Arbeit wieder schaffen zu können, ein Vermögen aufzubauen, während es den Erben häufig darum geht, den neu erworbenen Reichtum zu bewahren.

Schätzen Sie sich realistisch ein

Bevor Sie also Geld in eine oder mehrere Anlageprodukte investieren, sollten Sie sich Gedanken über die Risikoausrichtung Ihrer sogenannten Asset Allocation machen. So bezeichnen Fachleute die prozentuale Aufteilung der eigenen Geldanlagen in verschiedenen Anlageklassen wie festverzinsliche Anlagen, Aktien oder Gold. Die Fragen in der Checkliste „Der Risikotest“, auf Seite 17 können Ihnen helfen, Ihre persönliche Risikotragfähigkeit und Risikobereitschaft herauszufinden.

Der Risikotest:Seien Sie ehrlich zu sich selbst

Wenn die Kurse steigen, glauben viele, das Risiko aushalten zu können.

Doch wie geht es Ihnen wirklich, wenn es ernst wird? Setzen Sie sich ehrlich mit sich selbst auseinander und stellen Sie sich folgende Fragen:

Wie ist meine Risikotragfähigkeit?

Welcher Verlauf meiner Geldanlagen (zum Beispiel ein andauernder Verlust um X Prozent) würde meine Existenz gefährden?

Welcher Verlauf meiner Geldanlagen würde meine persönlichen Ziele (beispielsweise Hausbau, Ausbildungsfinanzierung, Ruhestand) gefährden?

Hätte ich im Verlustfall genügend Zeit, den Verlust durch sonstiges Einkommen (zum Beispiel mein Arbeitseinkommen, Mieteinnahmen, Erbschaft) zu verkraften und wieder auszugleichen?

Wie groß ist meine Risikobereitschaft?

Habe ich schon einmal selbst größere Verluste mit Geldanlagen erlitten oder dies bei anderen (vielleicht bei Eltern, Freunden, Verwandten) miterlebt?

Was war der Grund für diese Verluste (etwa ein Börsencrash, Aktienverkäufe zum falschen Zeitpunkt, zu hektisches Agieren, unüberlegter Kauf eines Finanzprodukts)?

Wie habe / hätte ich mich dabei gefühlt?

Auch wenn ich es mir leisten könnte: Ab welchen zwischenzeitlichen Verlusten (zum Beispiel Schwankungen bei Aktienkursen) würde ich nervös werden oder könnte nachts nicht mehr ruhig schlafen?

Ist es mir wichtiger, sicher ans Ziel zu kommen, obwohl ich dabei auf Renditechancen verzichte? Oder setze ich auf die höheren Renditechancen, obwohl ich mir dann nicht ganz so sicher sein kann, das Ziel tatsächlich zu erreichen?

Welchen Aufwand kann und will ich mit der Auswahl und Kontrolle meiner Geldanlagen betreiben?

Rechnen Sie auch in absoluten Zahlen

Rechnen Sie beim Einschätzen Ihrer Risikobereitschaft nicht nur in Prozent, sondern auch in absoluten Zahlen.

Beispiel: Sie wollen 50 000 Euro in einem Aktienfonds anlegen. Sie sind der Meinung, dass Sie hier eine Schwankungsbreite und damit auch zwischenzeitliche Wertminderungen von 20 Prozent gut aushalten können? Überlegen Sie sich bitte, was das in konkreten Zahlen bedeutet: Würde Ihr Aktienfonds nach dem Kauf 20 Prozent verlieren, wäre er nur noch 40 000 Euro wert. Sie hätten also zumindest auf dem Papier 10 000 Euro, und damit nahezu den Wert eines Kleinwagens, verloren.

Würden Sie in diesem Fall tatsächlich gelassen bleiben und darauf vertrauen, dass eine solche zwischenzeitliche Wertschwankung normal ist und langfristig eine hohe Chance auf eine gute Rendite besteht? Müssen Sie sich diese Frage ehrlicherweise mit „Nein“ beantworten, sollten Sie vielleicht überlegen, einen geringeren Betrag in den anvisierten Fonds anzulegen und den Rest des Geldes auf risikoärmere Anlagen aufzuteilen. Mit einer ehrlichen Antwort auf diese Frage beugen Sie neben schlaflosen Nächten auch dem Risiko vor, Ihre Anlage aus Panik genau auf dem Tiefpunkt zu verkaufen. Das wäre die Umkehrung des allgemeinen Anlageziels – nämlich Aktien am Tiefpunkt zu kaufen und zum Höchstkurs zu verkaufen – und ein echter Renditekiller!

Ihre Anlageziele

Jede Anlage muss zu Ihren Zielen passen: Sie sollte für den gewünschten Zweck geeignet sein und Ihren Anlagehorizont berücksichtigen.

Bei der Wahl der richtigen Geldanlage kommt es nicht nur auf den bestmöglichen Ausgleich zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität sowie auf die Berücksichtigung Ihres Risikoprofils an. Letztlich sollte jede Anlage auch zu Ihren Anlagezielen passen. Sie müssen sich entscheiden, zu welchem Zweck und wie lange Sie Ihr Geld investieren wollen. Unter anderem spielen dabei Alter, Familienstand und Ihre Lebensumstände eine wichtige Rolle. Welche Geldanlagen sind hier passend? Die typischen Anlageziele ab S. 20 verdeutlichen, worauf Sie in bestimmten Lebenssituationen bei der Geldanlage achten sollten. Bevor Sie investieren, muss die Absicherung existenzgefährdender Risiken sichergestellt sein.

Unverzichtbar: Sich selbst und die Familie absichern

Sofern Ihnen nicht eine mehrstellige Millionensumme zur Verfügung steht, müssen Sie Risiken, die Sie ruinieren könnten, mithilfe von Versicherungen absichern, bevor Sie an die Geldanlage denken. Zu den unbedingt notwendigen Versicherungen zählen:

Private Haftpflichtversicherung: Diese zahlt, wenn Sie einem anderen einen Schaden zufügen. Das kann zum Beispiel die beim Sport versehentlich zerstörte Brille des Mitspielers sein. Wirklich wichtig wird sie, wenn durch Ihr Verschulden ein Mensch verletzt wird oder ein hoher Sachschaden entsteht. Sind Sie beispielsweise als Radfahrer kurz unaufmerksam und verletzen einen Fußgänger schwer, müssen Sie für die Folgen aufkommen. Das kann bedeuten, dass Sie Schmerzensgeld, Behandlungskosten und vielleicht sogar eine lebenslange Rente an das Unfallopfer zahlen müssen, sollte es invalide bleiben und nicht mehr arbeiten können. Eine private Haftpflichtversicherung ist nicht teuer, ein guter Schutz bereits für unter 100 Euro im Jahr erhältlich. Sie können sich und auch Ihre ganze Familie absichern. Kinder sind über den Vertrag ihrer Eltern mit geschützt. Auch Paare ohne Kinder benötigen nur einen Vertrag. Bei manchen Schäden zahlt die Privathaftpflicht nicht. Dann brauchen Sie für bestimmte Risiken einen Extraschutz.

Tierhalter-Haftpflicht: Sind Sie Hunde- oder Pferdehalter, benötigen Sie eine solche Versicherung.

Gewässerschaden-Haftpflicht: Diese Versicherung benötigen Sie, um vor allem mögliche Schäden von Umweltverschmutzungen wie beispielsweise einer Verunreinigung des Grundwassers abzusichern, wenn Sie einen Öltank besitzen. Je nach Größe des Heizöltanks kann die Gewässerschaden-Haftpflicht in der Privathaftpflicht bereits enthalten sein.

Bauherren-Haftpflicht: Sie ist sehr zu empfehlen, wenn Sie gerade ein Haus bauen. Der Versicherer zahlt dann für Schäden, die anderen rund um Ihr Bauprojekt entstehen.

Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung: Sie ist für Vermieter von Immobilien unbedingt zu empfehlen.

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung):