»Hiersein ist herrlich« - Rainer Maria Rilke - E-Book

»Hiersein ist herrlich« E-Book

Rainer Maria Rilke

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Beschreibung

Dieses Lesebuch vereint die schönsten Gedichte und Prosatexte Rainer Maria Rilkes. Die Sammlung steht unter dem Motto „Hiersein ist herrlich“, jener ebenso gewissen wie beschwörenden Einsicht in den Duineser Elegien, die über Rilkes gesamtem dichterischen Werk stehen könnte. Wie keinem Zweiten ist es Rilke gelungen „das Schöne und das Schreckliche des Erdendaseins“ in einzigartig schönen Bildern und vollendeten Dichtungen festzuhalten. Daß er dabei die Form der poetischen Bilder wählte, um seinem persönlichen Weltempfinden, aber auch der uns bis heute berührenden Frage, wie man in dieser verheerten Welt leben kann, Ausdruck zu verleihen, brachte ihm die Verehrung und Nachfolge vieler Dichter sowie die Liebe der Leser ein.

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Seitenzahl: 212

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Dieses Lesebuch vereint die schönsten Gedichte und Prosatexte Rainer Maria Rilkes. Die Sammlung steht unter dem Motto »Hiersein ist herrlich«, jener ebenso gewissen wie beschwörenden Einsicht in den Duineser Elegien, die über Rilkes gesamtem dichterischen Werk stehen könnte.

Wie keinem zweiten ist es Rilke gelungen, »das Schöne und das Schreckliche des Erdendaseins« in einzigartig schönen Bildern und vollendeten Dichtungen festzuhalten.

Daß er dabei die Form der poetischen Bilder wählte, um seinem persönlichen Weltempfinden, aber auch der uns bis heute berührenden Frage, wie man in dieser verheerten Welt leben kann, Ausdruck zu verleihen, brachte ihm die Verehrung und Nachfolge vieler Dichter sowie die Liebe der Leser ein.

Rainer Maria Rilke

»Hiersein ist herrlich«

Gedichte, Erzählungen, BriefeAusgewählt vonVera Hauschild

Mit einem Geleitwort vonSiegfried Unseld

Insel Verlag

Umschlagabbildung: August Macke, St. Germaine bei Tunis, 1914

eBook Suhrkamp Verlag Berlin 2012

© Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig 2001

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Übersetzung, des öffentlichen Vortrags sowie der Übertragung durch Rundfunk und Fernsehen, auch einzelner Teile.

Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus

eISBN 978-3-458-73195-5

www.insel-verlag.de

Inhalt

Siegfried Unseld: »Was, wenn Verwandlung nicht, ist dein drängender Auftrag?«Geleitwort

Vorrede Rilkes (1919)

Laß dir Alles geschehn

O Leben Leben, wunderliche Zeit (1913/14)

Das Hiesige recht in die Hand nehmen (1922)

Du mußt das Leben nicht verstehen (1898)

Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht (1899)

Leben Sie jetzt die Fragen (1903)

Indem das Leben nimmt und giebt und nimmt (1906)

Oh, sage Dichter, was du tust? – Ich rühme (1921)

Dieses endgültige freie Jasagen (1921)

Berühre ruhig mit dem Zauberstabe (1924)

Singe die Gärten, mein Herz

Nenn ich dich Aufgang oder Untergang? (1898)

Wer du auch seist: am Abend tritt hinaus (1900)

Abend in Skåne (1904)

Früher Apollo (1906)

In einem fremden Park (1906)

Vergiß, vergiß und laß uns jetzt nur dies (1909)

Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen (1914)

Wie vor dem Einzug, wie in leeren Gemächern (1921)

Vorfrühling (1924)

Frühling ist wiedergekommen. Die Erde (1922)

Dieses Liedchen hier

Singe die Gärten, mein Herz, die du nicht kennst; wie in Glas (1922)

Rose, du thronende, denen im Altertume (1922)

An Margot Sizzo, 15. 7. 1922

Wilder Rosenbusch (1924)

Empfange nun von manchem Zweig ein Winken (1924)

Die Vogelrufe fangen an zu rühmen (1926)

Wie soll ich meine Seele halten?

Lösch mir die Augen aus: ich kann dich sehn (1897)

Liebhaben von Mensch zu Mensch (1904)

Die Stille (1900/01)

Liebes-Lied (1907)

Die Liebende (Ja ich sehne mich nach dir) (1907)

Das Mädchen und die Frau (1904)

Ein junges Mädchen: das ist wie ein Stern (1907)

Die Liebende (Das ist mein Fenster) (1907)

Die Entführung (1908)

Schlaflied (1908)

Welche Wiesen duften deine Hände? (1909)

Liebesanfang (1915)

Gegen-Strophen (1912)

Heute will ich dir zu Liebe Rosen (1914)

Weißt Du noch: auf Deinem Wiesenplatze (1914)

Immer wieder, ob wir der Liebe Landschaft auch kennen (1914)

Drei Gedichte aus dem Umkreis: Spiegelungen (1924)

Das Geschlecht ist schwer (1903)

Leda (1907 oder 1908)

Schwindende, du kennst die Türme nicht (1915)

Wie hat uns der zu weite Raum verdünnt (1915)

Warst Du’s, die ich im starken Traum umfing (1924)

An Rudolf Bodländer, 23. 3. 1922

Mädchen ordnen dem lockigen (1924)

Welt war in dem Antlitz der Geliebten (1924)

Die Einsamkeit ist wie ein Regen

Heb mich aus meines Abfalls Finsternissen (1924)

Wir sind einsam (1904)

Zum Einschlafen zu sagen (1900)

Von den Fontänen (1900)

Ich bin nur einer deiner Ganzgeringen (1901)

Und doch, obwohl ein jeder von sich strebt (1901)

Einsamkeit (1902)

Es gibt nur eine Einsamkeit (1903)

Fragment von den Einsamen (1903)

Und sagen sie das Leben sei ein Traum: das nicht (1906)

Einmal nahm ich zwischen meine Hände (1913)

Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens. Siehe, wie klein dort (1914)

... und du lebtest doch

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort (1898)

Eine Geschichte, dem Dunkel erzählt (1899)

Menschen bei Nacht (1899)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen (1899)

Traurigkeiten, an denen man sterben kann (1904)

Vorgefühl (1904)

An Friedrich Westhoff, 29. 4. 1904

Der Gefangene (1906)

Der Auszug des verlorenen Sohnes (1906)

Du, der ichs nicht sage, daß ich bei Nacht (1909)

An ein junges Mädchen 〈undatiert〉

An Anita Forrer, 19.1. und 2. 2. 1920

Du mußt dein Leben ändern

Mein scheuer Mondschatten spräche gern (1922)

Wolle die Wandlung. O sei für die Flamme begeistert (1922)

An Clara Rilke, 3. 10. 1907

An Clara Rilke, 4. 10. 1907

Herbsttag (1902)

Herbst (1902)

Der Panther (1902/03)

An Clara Rilke, 13. 10. 1907

Die Gazelle (1907)

Blaue Hortensie (1906)

Römische Fontäne (1906)

Das Karussell (1906)

Die Flamingos (1907)

Papageien-Park (1907)

Rosa Hortensie (1907)

Archaïscher Torso Apollos (1908)

Wie das Gestirn, der Mond, erhaben, voll Anlaß (1913)

Ur-Geräusch (1919)

Guter Tag. Da prüft man noch: was bringt er? (1913)

Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben! (1920)

Jetzt wär es Zeit, daß Götter träten aus (1925)

Von nahendem Regen fast zärtlich verdunkelter Garten (1926)

Das Schöne und das Schreckliche

An Margot Sizzo, 12. 4. 1923

Alles Erworbne bedroht die Maschine, solange (1922)

Der Drachentöter (1901)

An Margot Sizzo, 17. 3. 1922

An Margot Sizzo, 12. 4. 1923

Dich aber will ich nun, Dich, die ich kannte (1922)

So oft du auch die Blumen der vertrauten (1921)

Die siebente Elegie (1922)

An Witold Hulewicz, 13. 11. 1925

Die neunte Elegie (1912/1922)

Neigung: wahrhaftes Wort! Daß wir jede empfänden (1922)

Nein, ich vergesse dich nicht (1924)

Auch noch Verlieren ist unser

Der Tod ist groß (1900/01)

Die Turnstunde (1901/02)

Orpheus. Eurydike. Hermes (1904)

Todes-Erfahrung (1907)

Der Tod der Geliebten (1907)

Der Tod des Kammerherrn (1904/1910)

Heut sah ichs früh, das Graue an den Schläfen (1921)

Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter (1922)

Nur wer die Leier schon hob (1922)

An Margot Sizzo, 6. 1. 1923

An Claire Goll, 22. 10. 1923

Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut (1924)

Für Hans Carossa (1924)

An Clara Rilke, 17. 11. 1925

An Margot Sizzo, 9. 5. 1926

Komm du, du letzter, den ich anerkenne (1926)

Ein Wort Rilkes zum Schluß. Drei Briefe

An Rudolf Bodländer, 13. 3. 1922

An Alfred Schaer, 26. 2. 1924

An Hermann Pongs, 21. 10. 1924

Anhang

Zeittafel zu Rilkes Leben und Werk

Zu dieser Ausgabe

Textnachweise

Siegfried Unseld

»Was, wenn Verwandlung nicht,ist dein drängender Auftrag?«

Geleitwort

In seinem Buch von 1933 »Führung und Geleit« schrieb Hans Carossa: »Rilke litt, wie alle, die nahe der Chaosgrenze wohnen, an einem Gefühl dauernden Bedrohtseins.«

Nahe der Chaosgrenze und Bedrohtsein. Diese Bewußtseinsstimmung gilt auch heute. Rilke war einer der ersten, der dieser modernen Verlorenheit und Einsamkeit des Menschen in Städten in seinem »Malte« unübertroffenen Ausdruck gegeben hat.

Wir diskutieren allenthalben die Bedingungen einer Neuen Wissenschaft des Bewußtseins, einmal die Wissenschaft der kreativen Intelligenz, andererseits entsteht eine »Biologie der Kognition«, in jedem Fall werden die Biowissenschaften immer mehr zu Leitwissenschaften der Gegenwart. Eine neue Chaos-Forschung macht sich bemerkbar, die meint, nur aus chaotischen Bedingungen könnten neue Ordnungen entstehen. Rilke, dessen Dichten und Trachten es war, die Erfahrungen des Denkens und Fühlens neu zu bestimmen, hat, eben aus der Empfindung der Bedrohtheit heraus, eine große Sensibilität für chaotische Bedingungen entwickelt. Er war sicher, daß er am Ende der Tage des Chaos selber dastehen werde »mit Millionen reifen, feinen, goldenen Formen ... ein ganz und gar ausgegorenes und durchglühtes apollinisches Gebilde«. Im »Malte« war das Konflikthafte vorherrschend, ja es schien so, als wollte Rilke, er sagte es selbst, »den Beweis führen, daß dieses so ins Bodenlose gehängte Leben unmöglich sei«. In den »Duineser Elegien« erweist sich »Lebens- und Todesbejahung als Eines«, hier versucht er, den Widerspruch zwischen Außen und Innen zu lösen, den Widerspruch von Immanenz und Transzendenz.

Niels Bohr hat das Komplementaritätsprinzip formuliert, wonach fundamentale Probleme nur gelöst werden können, wenn sie von zumindest zwei sich gegenseitig ausschließenden Standpunkten aus angegangen werden. Dies versucht Rilke in seinem Aufbruch zum »Weitesten«, zum »Doppelbereich«. In berühmten Brief an seinen polnischen Übersetzer Witold Hulewicz vom November 1925 schreibt er: »Wir, diese Hiesigen und Heutigen, sind nicht einen in der Zeitwelt befriedigt, noch in sie gebunden; wir gehen immerfort über und über zu den Früheren, zu unserer Herkunft und zu denen, die nach uns kommen. In jener größesten, ›offenen‹ Welt sind alle, man kann nicht sagen ›gleichzeitig‹, denn eben der Fortfall der Zeit, daß sie alle sind. Die Vergänglichkeit stürzt überall in ein tiefes Sein.« Und er fährt in diesem Brief fort: »... unsere Aufgabe ist, diese vorläufige, hinfällige Erde uns so tief, so leidend und leidenschaftlich einzuprägen, daß ihr Wesen in uns ›unsichtbar‹ wieder. Wir sind die Bienen des Unsichtbaren.«

Für mich ein hinreißendes Bild. Und gleichzeitig die Begründung für Rilkes Aufruf zur Änderung und Wandlung. Mein Lieblingsgedicht bleibt »Archaïscher Torso Apollos« mit der Zeile: »denn da ist keine Stelle, / die dich nicht sieht. Du mußt dein Leben ändern.« Erinnern wir uns an das Sonett »Wolle die Wandlung«, dann an jene Stelle im Brief vom 28. Juni 1915 an Thankmar von Münchhausen: »Was ist anderes unser Metier als Anlässe zur Veränderung rein und groß und frei hinzustellen?« Und an die Stelle, die 1922 in der Neunten Elegie dann »Gewaltiger und unerbittlicher« heißt:

Erde, ist es nicht dies, was du willst: unsichtbar

in uns erstehn? – Ist es dein Traum nicht,

einmal unsichtbar sein? – Erde! unsichtbar!

Was, wenn Verwandlung nicht, ist dein drängender Auftrag?

Dieser Auftrag zur Verwandlung, zur Veränderung durchzieht Rilkes Werk. Direkt und indirekt ist er dargestellt. So auch in »Spaziergang«, das, Anfang März 1924 niedergeschrieben, eines der letzten Gedichte Rilkes ist:

Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,

dem Wege, den ich kaum begann, voran.

So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,

voller Erscheinung, aus der Ferne an –

und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,

in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;

ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen ...

Wir aber spüren nur den Gegenwind.

Ich finde unsere Situation von heute und morgen in diesem Gedicht beschrieben. Wenn wir den Weg gehen, den wir uns bestimmen, so sind wir nicht allein, uns hilft das Ferne, das Vergangene, das Mythische, das, was über den Tag hinausreicht, »so faßt uns das, was wir nicht fassen konnten«. Und dies verändert uns. Wir sind nicht ein Fixiertes, Dogmatisches, in uns Abgeschlossenes, Fertiges. »Was sich ins Bleiben verschließt, schon ists das Erstarrte«, heißt es in den »Sonetten an Orpheus«. Manchmal nehmen wir ein Zeichen wahr, aber oft spüren wir die Veränderung nicht. Wir spüren nur, was uns abhält, die Beziehung zum Anderen aufzunehmen, den Gegenwind. Unsere Hoffnung ist aber dadurch ausgedrückt, daß sich nicht nur Worte reimen, sondern Sinngehalte: Wind und sind, Zeichen und erreichen.

In einem großartigen Brief vom 13. März 1922 faßt Rilke, als Antwort auf den Ruf eines jungen Mannes, noch einmal zusammen, was für ihn Kunst ist. Er spricht davon, daß junge Menschen den Schwierigkeiten der Gegenwart »nicht nach auswärts, sondern ins Tiefere auswichen ...«; daß sie den Versuch unternähmen, »die Dinge mit dem Karat des Herzens zu wägen«. Und dann verständigt er sich mit dem jungen Briefschreiber, »daß die Kunst nicht zuletzt wieder Künstler zu stiften vorhat. Sie meint keinen zu sich hinüber zu rufen, ja, es ist immer meine Vermutung, daß es ihr auf eine Wirkung überhaupt nicht ankäme. Indem aber ihre Gestaltungen, aus unerschöpflichem Ursprung ununterdrückbar hervorgegangen, seltsam still und übertrefflich unter den Dingen dastehen, könnte es geschehen, daß sie jeder menschlichen Betätigung unwillkürlich irgendwie vorbildhaft werden durch ihre angeborene Uneigennützigkeit, Freiheit und Intensität.«

Uneigennützigkeit, Freiheit und Intensität – eine bedeutende Trias, die an die andere reicht, an die Trias von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. In der Verfassung unseres Staates heute ist Freiheit verankert; Gleichheit, als Problem in sich kompliziert, muß weiter reflektiert werden; der Bereich der Brüderlichkeit schien ausgespart. – Weist uns Rilke einen Weg, wenn er von Uneigennützigkeit, Freiheit und Intensität spricht?

Die Arbeiten, von denen ich Ihnen einige werde zeigen dürfen, gehen irgendwie aus der Überzeugung hervor, daß es eine

eigene berechtigte Aufgabe sei, die Weite,

Vielfältigkeit

ja Vollzähligkeit der Welt

in reinen Beweisen vorzuführen.

Denn: ja! zu einem derartigen Zeugnis hoffte ich mir das Gedicht zu erziehen, das mir fähig werden sollte alle Erscheinung,

nicht nur das Gefühlsmäßige allein,

lyrisch zu begreifen – :

Das Tier,

die Pflanze,

jeden Vorgang; –

ein Ding

in seinem eigentümlichen Gefühls-Raum darzustellen.

Lassen Sie sich nicht dadurch beirren, daß ich oft Bilder der Vergangenheit aufrufe. Auch das Gewesene ist noch ein Seiendes in der Fülle des Geschehens, wenn man es nicht nach seinem Inhalte erfaßt, sondern durch seine Intensität, und wir sind als Mitglieder einer Welt, die Bewegung um Bewegung, Kraft um Kraft hervorbringend, unaufhaltsam in weniger und weniger Sichtbares hinzustürzen scheint, auf jene überlegene Sichtbarkeit des Vergangenen angewiesen, wollen wir uns, im Gleichnis, die nun verhaltene Pracht vorstellen, von der wir ja auch heute noch umgeben sind.

Ich werde Sie nun nicht mit Vorbringungen überhäufen. Ich verspreche sparsam zu sein.

Vorrede Rilkes zu einer Lesungaus eigenen Werken (1919)

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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