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Die große Befreiung Es geht spannend weiter! Die Sieben sind gefunden, der Drache wurde gesichtet - das Schwert noch nicht - und das Puzzle in Darios Kopf setzt sich weiter zusammen. Stück für Stück. Die Freunde müssen sich beeilen, denn die Welt ist weiterhin in Gefahr! Doch zunächst muss Rumpel befreit werden - was das mit einen furchterregenden Monster aus den dunklen Tunneln von Kwertz zu tun hat, erfahren die Leser*innen in Band 5 der KoboldKroniken. KoboldKroniken 5. Rumpels Rückkehr: Der fünfte Band der fantastischen Reihe - Es wird unheimlich in Kwertz: Ein spannendes Abenteuer im Tagebuchstil mit vielen tollen Comic-Elementen für Kinder ab 9 Jahren. - Koboldstarke Leseförderung: Die kurzen Texte von Bestsellerautor Daniel Bleckmann sind ideal für Kinder, die nicht so viel lesen wollen oder können. - Genial ausgestattet: Mit coolen Illustrationen von Thomas Hussing ("Das kleine böse Buch"), schillernder Folie und hochwertiger Stanzung auf dem Cover. - Leicht zu lesen: Das stark illustrierte Comic-Buch spricht die Sehgewohnheiten von Lesemuffeln und leseschwachen Kindern ab 9 Jahren an. - Lauter Lieblingsthemen: Mit Themen wie Freundschaft, Schule, Spiele und Fantasiewesen machen die Kobold Kroniken das Lesen zu einem großen Abenteuer. Die KoboldKroniken sind witzige Bücher im Tagebuchstil mit wenig Text, coolen Illustrationen und einer genialen App für Kinder ab 9 Jahren. Die Geschichten der Dein SPIEGEL-Bestsellerautoren Daniel Bleckmann und Thomas Hussung verbinden Themen wie Freundschaft, Schule und Monster mit Gaming und Fantasy. Für alle Fans dieser interaktiven Bücher gibt es eine große Koboldwelt mit vielen tollen Produkten wie Erstlesebücher, Beschäftigungsbücher, Escape-Abenteuer, Spiele und Adventskalender.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Achtung, verwirrende Gehirn-Verknotungen!
Ich kann es nicht anders sagen, denn genauso ergeht es meinen Freunden und mir ständig, seit wir dieses silbrige Wollknäuel getroffen haben. Denn das kann – kein Scherz – durch die Zeit reisen!
Wohin oder wann, das will ich nicht spoilern. Was ich euch aber verraten kann: Wir brechen in ein Kobold-Gefängnis ein (und aus!), treffen auf das gefürchtetste Monster von ganz Kwertz, bekommen wieder Stress mit dem feuerspeienden Drachen und begegnen einem Haufen haariger Zwerge … ach ja, und Projektwoche ist auch noch.
Und die größte Frage von allen ist:
Können wir Rumpel endlich finden …?
Zeit …
Entweder man hat sie oder nicht.
Jeder will sie, aber alle sind von ihr genervt.
Schluss mit Zocken! Zeit fürs Bett!
Abgabe in vier Minuten! Dann verlasse ich den Raum. Die Hefte, die ich bis dahin NICHT habe … Harr Harr!
6 : 30 Uhr! Höchste Zeit, auf-zustehen! Die Schule wartet.
Hast du heute Nachmittag Zeit? Also … für mich?
Zeit ist ein eigenartiges Ding. Ihr kennt das: Die Fünf-Minuten-Pausen zwischen den Stunden sind der größte Witz, aber fünf Minuten in Mathe an der Tafel zu stehen sind der blanke Horror! Zeit fühlt sich also immer anders an: Es ist kompliziert! Und wenn dann noch Zeitreisen mit ins Spiel kommen, ich sag‘s euch, dann verknoten eure Gedanken und man kann im wahrsten Sinne des Wortes „den Faden verlieren“ …
Aber wer wünscht sich nicht auch eine Zeitmaschine?
Ein kurzer Ausflug in die echte „Jurassic World“
100 Jahre vorwärts ins 22. Jahrhundert: Können Autos oder zumindest Skateboards jetzt endlich fliegen?
Vielleicht nur mal kurz zurück, mitten hinein in die Englischarbeit, um diesen dämlichen He-She-It-das-s-muss-mit-Fehler zu verbessern.
OK, Zeit für einen ersten Spoiler: In diesem Abenteuer hatten wir tatsächlich eine „Zeitmaschine“!
„Hatten“ > Vergangenheit … wir haben sie nun leider nicht mehr.
Und damit herzlich willkommen in meinem fünften Skizzenbuch. Ich bin Dario Leone, der offizielle „Chronist von Kwertz“. Dies ist meine Story, die legen-däre Geschichte von Oben (= der Menschenwelt Blendheim) und Unten (= der Koboldwelt Kwertz), die Sage von den Auserwählten aus dem „Lied der Sieben“.
Kurze Wiederholung unserer vorherigen Abenteuer (wer diese Zusammenfassung nicht braucht, überspringt einfach den Kasten und liest auf der nächsten Seite weiter):
Poggstich bekam, was er wollte (Autsch!) und flüchtete ungestraft, trotz Mads und Dozers Hilfe.
Das Lied der Sieben wurde gesungen. Nun ja, noch nicht gänzlich!
Das meiste aus dieser Prophezeiung hat sich mittlerweile also erfüllt. Und obwohl ich dachte, dass mit der Vereinigung der Sieben mein Hauptjob erledigt sei, fing das eigentliche Drama jetzt erst an. Denn einige Verse, vor allem die komplette letzte Strophe, sind noch nicht eingetreten. Während sich andere Jungs in meinem Alter mit so was abgeben wie …
– Wie knacke ich die 10.000er-Trophäe bei Crawl-Stars? – Wie überstehe ich die nächste Stunde Französisch? – Wie kriegt unser Videokanal mehr Likes? – Wie falle ich dem Mädchen aus der zweiten Reihe in Bio auf? – Wann steigt Fußballclub Fortuna Cologne 04 endlich wieder auf? – Wie umgehe ich die Bildschirmzeit-Sperre auf meinem Handy? – Bei wem kann ich in der Pause die Erdkunde-Hausaufgaben abschreiben?
… ist mein Problem eher epischer Art: Eine große Quest steht an. Denn wie ihr wisst, bin ich jetzt anscheinend der Anführer einer Gruppe von Heldinnen und Helden. Wir wurden vom Schicksal auserkoren, eine finstere Ex-Koboldprinzessin zu stürzen. Wir müssen einen echten Drachen besiegen. Wir sollen Frieden für eine ganze Koboldwelt bringen. Ja, nur keinen Druck!
Dabei hatte ich für diese letzte große Quest schon wieder gar keine Zeit. Erneut pfuschte mir die Schule dazwischen. Denn hier stand die Projektwoche an. Und auf die freuten sich (fast) alle:
Wir hatten also keine Zeit und wenn noch Zeitreisen mit ins Spiel kommen, ich sag‘s euch, dann verknoten eure Gedanken und man kann im wahrsten Sinne des Wortes „den Faden verlieren“ … Ja, werte Leserschaft, ihr habt richtig gelesen, ich wiederhole mich. So ist das bei Zeitreisen: „Täglich grüßt das Murmeltier“ und „Zurück in die Zukunft“.
Nur zwei der alten Filme zum Thema Zeitreise, die ich mir per Streaming reingezogen habe. Man muss schließlich vorbereitet sein.
In diesem Abenteuer geht’s aber nicht nur um Zeitreisen, es gibt auch: Ümpfe, Rebinoratten, Nöcks, einen echt düsteren Ort, Duergar, zwei unerwartete Besucher, eine ferngesteuerte Drohne, einen Haufen Zwerge, einen alten Feind, eine Bande Toivel und ein sprechendes Schwert. Und natürlich wieder er: der Lindwurm, der Drache aller Drachen, der fürchterliche Fafnir. Aber ich will nicht noch mehr spoilern! Also dann: Auf ins Abenteuer! Springen wir zurück in die Zeit, mehrmals, hin und her, vorwärts und rückwärts und nochmals „zurückrück“, wie Rumpel sagen würde. Ach, Rumpel … mein Koboldkumpel, unser Klassenkobold, er war seit unserem letzten Abenteuer verschollen. Genauer gesagt seit der Spiegelgrotte, tief unten in Grogacha. Dass Rumpel mittlerweile wohlbehalten zurückgekehrt ist, ist jetzt aber auch kein Spoiler. Denn das habt ihr sicherlich schon am Titel dieses fünften Abenteuers erkannt.
Rumpel ist also wieder da. Und das kam so …
Ja, noch sehen die Seiten einigermaßen sauber aus. Noch …
Schule ohne Rumpel
Nicht unbedingt ein Thema, mit dem man 13-Jährige im Unterricht vom Hocker reißen kann.
Ihh, voll ekelig!
Bah, ich kann den nicht angucken!
Müssen wir etwa einen Frosch sezieren?
Herr Weißmann, unser Klassen- und Biolehrer, gab sich wie immer Mühe, uns auch diese Tierklasse näherzubringen. In der heutigen Stunde ging es um den Unterschied zwischen Fröschen und Kröten.
Amphibien müssen sich eben wehren, um nicht gefressen zu werden. Ihr schlimmster Feind ist übrigens der Mensch. Ach ja, und der Winter. Frösche und Kröten mögen überhaupt keine Kälte.
Auch ich hörte nur mit einem Ohr zu. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja keine Ahnung, dass das Wissen aus dieser Biostunde einmal überlebenswichtig werden würde. Zum Ende der Stunde machte Herr Weißmann noch eine Ankündigung, die nichts mit Amphibien zu tun hatte.
… und deshalb war das heute die vorerst letzte Biostunde. Wie ihr wisst, startet bald unsere schulweite Projektwoche. Fünf Tage lang werdet ihr an Projekten arbeiten, für die ihr euch selbst eintragen könnt. Ich hänge die Liste mit den Projekten gleich aus. Manche haben eine Teilnehmerhöchstzahl, und natürlich werden die Plätze über alle Klassen verteilt. Wir Lehrer schauen uns eure Wahlen auch noch mal an. Ihr könnt also ganz in Ruhe entscheid... Halt! Nicht jetzt schon aufspringen! Ihr habt nach der Stunde Zeit, ohne Stress … ach, egal, hier sind die Zettel. Feuer frei!
Wie ein Rudel Hyänen, ein Schwarm ausgehungerter Piranhas oder eine Meute wilder Krexen (um ein paar weitere Tierarten zu nennen) stürzten wir uns auf die Listen. Mit Stiften, Händen und Ellenbogen kämpften wir um die begehrten Projektplätze. Faiz „Mad“ Maddock baute sich so vor einem der Zettel auf, dass niemand sonst an die Liste herankam, während Dennis „Do-zer“ Dosner seinen Kumpel wie ein Bodyguard vor den anderen abschirmte. Erst am Montag, dem ersten Tag der Projektwoche, erfuhren wir, wer letzt-lich in welchem Projekt war. Einige beschwerten sich, dass sie den „falschen“ Projekten zugeteilt wurden. Ich war mir allerdings sicher, dass daran nicht die Lehrer schuld waren.
Ich habe einen Teil der Liste aus dem Papierkorb im Lehrerzimmer gefischt. Ich weiß jetzt, warum sich einige Schüler beschwert haben, dass sie in falschen Projekten gelandet sind.
Glück
Ich hatte mir trotz Manipulation der Liste einen Platz bei „Bunte Schule“ sichern können. Das Projekt wurde von Herrn Grimm-batu geleitet, dem krassesten und besten Kunstlehrer und so was wie mein persönliches Vorbild. Was genau wir bei „Bunte Schule“ machen würden, war mir zwar noch nicht klar, aber es würde garantiert etwas mit Kunst zu tun haben.
Pech
Mad hatte sich dem Projekt eben-falls zugeteilt. Warum? Er war jetzt nicht so der Zeichentyp. Wollte er mir bloß auf die Nerven gehen? Auch Dozer war dabei. Der hatte sich ursprünglich allerdings für den Burger-Kochkurs bei Frau Rossfried eingetragen.
Ich kapierte nicht, wieso Mad seinem Kumpel ebenfalls in den Rücken fiel. Drehte er jetzt völlig am Rad? „Wo bist du?“, fragte ich Lennard. Die Aufregung über die unerwarteten Zu-teilungen legte sich unter den Schülern nur langsam.
Werbefilm! Eigentlich wollte ich zu den LEGO-Modellen bei Frau Trothans-Gundel. Irgendwer hat meinen Namen durchgestrichen und mich in das Film-Projekt von Herrn Rudas gesteckt.
Er deutete verstohlen in Mads Richtung.
Einen Werbefilm über die Schule zu drehen, ist aber auch gut. Dann kommt meine neue Kameradrohne endlich mal in der Schule zum Einsatz. Jetzt ist ja auch keiner mehr da, der durch seine bloße Anwesenheit die Technik stört.
Ich seufzte. Natürlich kapierte ich sofort, worauf Lennard anspielte. Rumpel … nahezu pausenlos geisterte unser Koboldfreund durch meine Gedanken.
Rumpel, wo steckst du?
Als er vor fast einem Jahr in Gestalt von Lennard an der GGG aufgetaucht war, hatte ich nicht ahnen können, wie sehr ich den kleinen grünen Kobold einmal vermissen würde. Rumpel, ob als Rumpel-Lennard, Rumpel-Rémy oder einfach nur als unser Klassenkobold, war aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Sein Verschwinden in der Spiegelgrotte hatte ein verdammt tiefes Loch hinterlassen.
Doch ich wusste auch:
Rumpel lebt! Er war irgendwo dort unten in Kwertz. Verschollen.
– Vielleicht steckte er in einem der Kristalle fest … – Oder er wurde von Krottenschraten, Toiveln, Schmunzelzwergen oder anderen Kreaturen gefangen gehalten … – Oder er irrte orientierungslos durch die Tunnel von Grogacha …
Wo Rumpel auch war, ihm ging es sicherlich nicht gut. Aber ob er nun schon auf dem Weg zu uns war oder auf Rettung wartete, eines war klar:
Rumpel brauchte dringend unsere Hilfe!
Und zwar schnell! Die Zeit lief … … nicht nur für Rumpel, sondern für ganz Kwertz. Denn während wir hier über so was Belangloses nachdachten wie manipulierte Projekt-Zuteilungen und komische Mitschüler, nahm die Geschichte der Koboldwelt weiterhin ihren Lauf: Azzrars Krottenschrat-Armee wuchs von Tag zu Tag. Niemand wusste, ob und wie der Drache Fafnir die Pilzvergiftung durch Örgs überstanden hatte und ob uns jemand doch noch das Schwert des Drachentöters vor der Nase wegschnappen würde. Ich sag‘s ja: Nur keinen Druck!
Projektprobleme
Für das Projekt „Bunte Schule“ hatte sich unser Kunstlehrer Herr Grimmbatu etwas richtig Großes überlegt:
Also … unsere Schule soll schöner werden. Beton, leere Flächen, graue Wände, wenig, woran sich das Auge erfreut. Das wollen … das werden wir ändern! Ihr kennt die große Wandfläche draußen bei der Pausenhalle? Die werden wir verschönern!
Hiermit!
Eine ganze Wand bemalen, mit Spray-dosen, ein legales Wandgraffiti, 7 x 4 Meter! Das hatte ich mir immer schon gewünscht. Ich war sofort gehypt. Da war es auch (fast) egal, dass Lennard dank Mad in einem anderen Projekt unterwegs war.
Als die Tür zum Kunstraum aufging und die verspäteten Schüler herein pol-terten, wurde mir allerdings klar, dass diese Projektwoche alles andere als entspannt werden würde.
Ist hier Malen?
Oh Mann, ich hab‘s doch gesagt: Dario ist auch hier!
Ich beschloss, die beiden Idioten zu ignorieren und mir durch ihre Anwesenheit nicht den Spaß an der Graffiti-Wand verderben zu lassen. Nach den ersten Entwürfen ging es direkt raus an die Wand.
Die Auswahl an Farben war unfassbar groß, und Herr Grimmbatu hatte sogar ein fahrbares Gerüst besorgt. Ich kam mir vor wie Michelangelo beim Bemalen der Sixtinischen Kapelle in Rom.
Anfangs lief es richtig gut und ich war überrascht, dass Mad zeichnerisch durchaus was draufhatte. Dann allerdings übertrieb er es. Denn während ich einen Helden mit erhobenem Lichtschwert zeichnete, sprayte Mad etwas auf die Wand, das eindeutig top secret sein sollte.
Schon wollte ich vom Gerüst runterklettern, um Mad zu stoppen, da hatte Herr Grimmbatu sein „Kunstwerk“ bereits bemerkt.
Interessante Kreatur, Faiz! Was soll das sein? Gibt es dafür eine mythologische Vorlage?
Keine Ahnung. Das hier ist ein Krottenschrat.
Ich sprang vom Gerüst. „Mad! Was … was machst du da?“ „Ein Grottenschrat?“ Herr Grimmbatu zog eine Augenbraue hoch. „Nie gehört. Ist der aus einem Videospiel?“ „Nö, die gibt‘s haufenweise in Kwertz, der geheimen Kobol…“ Ich zog Mad zu mir. „Was soll das?“ Ich schüttelte missbilligend den Kopf. Zum Glück stellte der Kunstlehrer keine weiteren Nachfragen. „Flossen weg, Leone!“ Mad riss sich los. „Was los mit dir?“ „Was mit MIR los ist? Ey, du kannst doch nicht Kwertz spoilern!“ „Alter, jetzt chill mal! Als würden die Lehrer uns irgendwas von dem abkaufen.“ „Trotzdem! Wir können niemals sicher sein, wer von Kwertz weiß.“ Ich senkte die Stimme und machte auf Geheimagent. „Oder in falscher Gestalt unter-wegs ist. Du weißt schon: Sie sind unter uns!“ Mad lachte krähend auf.
Voll! Wie die Sanders. Wie hieß die Koboldin noch mal, die sich als unsere Sportlehrerin getarnt hatte?
Ich prallte zurück. Die Sache mit Schnieke Rostglanz durfte Mad eigentlich gar nicht wissen. Die Koboldin von Klan Niflung hatte schließlich bei ihm und Dozer das Vergessen gewebt, mittels Vergisses-Spinne. So sollte Talugo damals unentdeckt bleiben.
„Du … du erinnerst dich?“, platzte es aus mir heraus. Ich biss mir auf die Unterlippe.
Ja, der Blackout bröckelt. Ich dachte erst, ich hätte mir damals auf der Klassenfahrt den Kopf gestoßen, aber jetzt weiß ich, dass ich vom Schiff gefallen bin. Und du auch, haha! Irgendwer hat uns dann hochgezogen. Ich komm‘ noch drauf.
Übel! Das war übel! Scheinbar ließ die Wirkung der Vergisses-Spinne nach. Oder Schnieke hatte sie nicht richtig auf Mad und Dozers Köpfe gesetzt. Dass die beiden von Krottenschraten wussten, lag jedoch vor allem daran, dass er und Dozer mal einen gefangen hatten. In unserer Schule! Wir hatten daraufhin einen Deal ausgehandelt, dass sie den Schrat wieder laufen lassen und ich ihnen als Gegenleistung die Niflungentür zeigte. Eigentlich waren Mad und Dozer bereits bei der Sache mit den Heinzeln miss-trauisch geworden; also noch vor der Klassenfahrt.
Doch erst seitdem sie im letzten Abenteuer einem Kobold begegnet waren, zählten die beiden Chaoten offiziell zu – ich sagte es bereits – den „Mitwissern von Kwertz“.
Von diesem komischen Kobold- Arzt habe ich immer noch Alb-träume. Ich habe mein Leben für dich riskiert, Leone!
Ja, ich weiß! Lass uns das Graffiti dennoch bitte kwertz-frei halten. Am besten sind alle K-Wörter ab jetzt tabu!