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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,7, Universität Bremen (Fachbereich 9- Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht die Reden von Swami Vivekananda auf dem Weltparlament der Religionen 1893 und deren Bedeutung für die Entwicklung des Neohinduismus. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern seine Reden die zentralen Ideen und Herausforderungen dieser religiösen Strömung widerspiegeln und welchen Einfluss sie auf deren Wahrnehmung hatten. Nach einem historischen Überblick über die Entstehung des Neohinduismus und seine wichtigsten Vertreter wird Vivekanandas Rolle innerhalb der Bewegung beleuchtet. Besonders hervorgehoben wird sein Versuch, hinduistische Traditionen mit modernen westlichen Denkweisen zu verbinden, um eine universelle spirituelle Botschaft zu formulieren. Die Analyse seiner Reden zeigt, dass er den Hinduismus als „Mutter aller Religionen“ darstellte, sich für Toleranz und Einheit einsetzte und zugleich Kritik an kolonialer Unterdrückung sowie christlicher Missionsarbeit übte. Die Arbeit zeigt, dass Vivekanandas Auftritt maßgeblich zur weltweiten Wahrnehmung des Neohinduismus beitrug. Er beeinflusste die indische Reformbewegung nachhaltig und legte den Grundstein für spätere soziale und religiöse Entwicklungen. Abschließend wird diskutiert, wie seine Ideen bis heute weiterwirken, aber auch in nationalistischer Weise umgedeutet wurden.
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Veröffentlichungsjahr: 2025