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Jeglicher Versuch, unabhängig von Gott sein Leben oder sogar einen Staat zu führen ist, über kurz oder lang, zum Scheitern verurteilt. Nur wenn ich mit den Absichten meines Schöpfers im Einklang stehe, werden sich Zufriedenheit und Erfolg einstellen.
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Seitenzahl: 211
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Einleitung
Saul – Ein Mann aus dem Volk
David – Ein König setzt Maßstäbe
Salomo – Weisheit allein reicht nicht
Rehabeam – Entscheidungen haben Konsequenzen
Ahab und Isebel – Was nützt es?
Elia und Elisa – Wer ist Gott?
Josaphat – Gott zuerst
Usia – Gott allein vergibt Rechte
Hiskia – Nicht ganz bei der Sache
Josia – Zeit zur Wiederherstellung
Zeit der Deportation und Rückführung
Esra und Nehemia – Neubeginn
Die Propheten – Gottes Boten
Zwischen den Testamenten
Johannes der Täufer – Der Rufer
Zusammenfassung der Merkmale
Zitate
Nachdem wir im ersten Buch gesehen haben, wie sich das Reich Gottes seit der Anfangszeit darstellt, will ich nun darauf eingehen, wie sich das Reich Gottes während der Königsherrschaft Israels verhält. Und hin und wieder möchte ich es nicht versäumen aufzuzeigen, wie ein Bezug zur Gemeinde der Gläubigen heutzutage gesehen werden kann. Erneut geht es mir nicht darum, die allgemein bekannten Wahrheiten wieder zu geben. Sondern aufzuzeigen, dass Gott sich nicht geändert hat und sich auch nicht ändern wird. Allerdings sind die Möglichkeiten der Einflussnahme (ohne, dass Er gegen Seine eigenen Prinzipien verstoßen müsste) geringer geworden. Dies betrifft jedoch hauptsächlich die sichtbare Welt. Mit Gottes Hilfe werde ich aufzeigen, wie Gott sich Königsherrschaft vorstellt und wie der Allmächtige die Vorbereitung trifft, dass die allgemeine Trennung von Ihm beendet wird. Und was das für das weitere Glaubensleben bedeutet. Auch hier möchte ich es nicht unterlassen all jenen zu danken, die dazu beigetragen haben, das dieses Buch erscheint. Weiterhin ist dieses Buch all jenen gewidmet, welche sich mit Ihrer Person einsetzen damit Gottes Reich die Rolle einnimmt die es von Gott zugedacht ist. Die Erkenntnis von Gottes Herrlichkeit soll die Erde erfüllen.
Dein Reich ist ein Reich aller
künftigen Zeiten, deine
Herrschaft dauert durch alle
Geschlechter hindurch.
Ps 145,13
**
Saul ein Mann aus dem Volk
Israel wollte1 einen König! – Israel bekam2 einen König. Und so begann sich, aus anfänglich einem Menschen welcher Gott vertraute3, eine Nation mit einem König zu formieren, der die Stämme vereint4, mit einem landesweiten Territorium allen Schwierigkeiten und Gegnern zum Trotz, sich durchsetzte. Und das entwickelte sich nur aus dem Grund, weil sie Gott als einzigen Gott akzeptierten und mit Ihm den Bund eingegangen sind5.
Ist Gottes Herrschaft dadurch grundsätzlich in Frage gestellt? – Nein6!
Ist dann, durch diese Forderung nach einem König, Gottes Königsherrschaft in Frage gestellt? – Auch nicht7!
Ob Israel nun will oder nicht – sie sind SEIN Volk8. Und nur weil ein Volk im Sichtbaren auf der Erde meint einen König haben zu müssen, betrifft dies noch lange nicht Gottes gesamten Herrschaftsbereich (wir erinnern uns Allumfassend)9. Zudem stellt sich die Frage: Wer ist es denn, der die Könige ein- und absetzt10?
Und wer ist es, der die Vorgaben legt, nach denen der König zu handeln hat?
Die Antwort darauf kann nur lauten: Gott11. Daher bleibt weiterhin die Frage bestehen: Wieso dann das Ganze (mit dem Königtum)? – Meine Antwort darauf lautet: Um Gottes Königsherrschaft, als ein sichtbares Zeichen auf der Erde, zu offenbaren12. Die Könige sollen also ein Pendant zu Gottes Herrschaft herstellen. Es ist letztlich eine Weiterführung von Gottes ursprünglicher Absicht. Nämlich, wie ich in meinem ersten Buch erläuterte: Ein Königreich von Priestern zu etablieren. Dementsprechend ist Gott auf eine ordentliche Ausführung bedacht, damit SEIN Name nicht geschädigt wird13. Und nun sag mir einer, Gott würde nicht auf unsere Wünsche eingehen. Israel bekam den König, den es haben wollte (zumindest äußerlich – nach menschlichen Maßstäben). Wenn ich mal alles zusammenzähle: jung, von guter Statur, schön, stark und groß. Was will man für bzw. von einem König mehr?
Das mehr – sind die inneren Werte14. Und hier liegt das Problem, welches Saul hatte. Anhand einiger Aussagen kann ich erkennen, dass er sich nicht so wie sein späterer Nachfolger auf den Thron, von Gott verändern ließ15.
Zuweilen war er sehr eigensinnig und ehrgeizig16 und ging bei manchen Entscheidungen mit dem Kopf durch die Wand17. Und er stellte für sich anscheinend häufig eine Kosten-/Nutzen-Rechnung an18. Aber seine größte Schwäche schienen seine Minderwertigkeitskomplexe zu sein19. Aber anstatt sich von Gott helfen zu lassen, begann er alles aus eigener Kraft zu machen20 und ein Scheitern musste zwangsläufig die Folge sein. Denn, wenn Gott klare Anweisungen gibt21, dann nicht, weil ER eine Option bietet sondern, weil ER weiß was gut und richtig ist22. Und das schien Saul nicht zu beachten. Mehr noch; er gab ein Beispiel dafür ab, dass er eine Trennung nicht nur allein zwischen Königtum und Priestertum vollzog23 sondern, es wurde auch eine Trennung von dem Glauben in der Praxis und dem Glauben als Religion Vorschub geleistet24. So wurde durch seine Haltung der Glaube zu einer Privatsache. Was kann ich daraus als Prinzip für das Reich Gottes ziehen? – Es ist mehr ein Umkehrschluss.
Nämlich das Gegenteil von dem was ich vorher erläuterte.
Gottes Reich besteht, weil ER ist und weil durch SEINE gegebenen Anweisungen ein Chaos verhindert wird25.
*
Israel hatte einen König gefordert und so wie sie wollten bekommen. Aber weil durch Saul und mit ihm sich das Volk im Allgemeinen immer mehr von Gott abgewandt hatte, war ein stetiger Niedergang abzusehen. Diesen könnte ich wie folgt beschreiben (Beispiele siehe Fußnote26):
Vollkommene Übereinstimmung mit Gott
Enthusiastischer Glaube
Allgemeiner Glaube
Lascher (oder lauer Glaube)
Zweifelnder Glaube
Zweifel
Abkehr von Gott
Vollkommene Gegenhaltung zu Gott
Ich kann sehen, dass sich mit dem Einsetzen eines Königs in Israel ein klarer Schritt von dem entfernt wurde, was Gott eigentlich geplant hatte.
Und ER (Gott) selber drückt es ja auch gegenüber Samuel aus, indem ER sagt: „Nicht dich sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht mehr König über ihnen sei.“27 Ich möchte noch einen weiteren Aspekt anführen. Gott hatte Israel gesagt, sie sollen für IHN eine heilige Nation, ein Königtum von Priestern sein28.
Und was passiert?
Das Volk gibt schon während Mose Lebzeiten die Verantwortung mit Gott zu reden an Mose ab29. Und nach dessen Tod geht diese Beziehung, mit Gott zu reden, an seinen Nachfolgern (u.a. auch Richter) bzw. an die Leviten über30. Damit lehnen sie eine persönlich, geistliche Verantwortung31 ab. Denn wenn Israel nun alles nach dem machen soll, was die Priester sagen um in Beziehung zu Gott zu treten dann, taucht irgendwann einmal die Feststellung auf, Menschen sind fehlbar… .32 Hier möchte ich einen kleinen Einschub wagen. Leider sind diese Erfahrungen und Mechanismen auch in der Neutestamentlichen Gemeinde bis in unsere heutige Zeit sichtbar. Wie und wo denn, wird sich mancher fragen? – Es ist dieselbe Haltung, welche manchem Gemeindemitglied zu Eigen ist. Nämlich: Das ist nicht meine Sache, darum soll sich der Pfarrer/Pastor/Priester drum kümmern. Und wenn dieser nicht so handelt, wie man sich das vorstellt dann, wird auf ihn herumgehackt was das Zeug hält. Und viele meinen dann, aus diesem Grund, dieser Kirche/Gemeinde (zu Recht?) den Rücken zu kehren. Aber, anstatt es besser zu machen, machen Sie es nur schlimmer. Weil sie, wenn vorher schon nicht, nach dem Weggang erst recht nicht – ihre Beziehung mit Gott pflegen33. Und auch das muss gesagt werden. Leider nehmen nicht alle geistlichen Leiter ihre Leiterschaft so war, wie es von Gott geplant gewesen ist34. Geht es mir nun darum, hier nur Mißstände aufzuzeigen. Keineswegs! Ich möchte ein Plädoyer für „back to the Roots“, zurück zu den Wurzeln ausrufen. Denn, wie ich bereits im ersten Buch aufzuzeigen versuchte, kann nur dann der göttliche Segen fließen, wenn auch in göttlicher Art und Weise das Leben geführt und danach gehandelt wird35.
Nachdem Israel also die individuelle, direkte Beziehung zu Gott abgelehnt hatte, kommt nun der nächste Schritt: Israel gibt seine Verantwortung, als Königtum Gottes in der Welt zu agieren, ab36. Anstatt des allgemeinen Statthaltertums eines jeden Israeliten, wird jetzt alles auf die Person des Königs umgewälzt37. Und was bleibt? Nur noch ein Teil von dem, was Gott gesagt hatte und das ist eine heilige Nation zu sein38. Und hier kommt jetzt das Unglückliche daran. Wenn die Verantwortung für eine persönliche Beziehung zu Gott und das Handeln als dessen Statthalter aufgegeben wird, woran sollte ich denn mein Leben festmachen39? – Und das Resultat darauf kann nur lauten: Eine heilige Nation zu sein, ohne den der heiligt, bewegt sich auf sehr schwankenden Boden.
Je nachdem wie es ihm gelingt, das was von ihm erwartet wird zu tun40 steht er fest oder geht mit der gerade populären Meinung.
Und hier kommen wir zum nächsten Teil, welchen wir uns in diesem Zusammenhang anschauen wollen. Es geht um Charakter. Im Besonderen den Charakter Sauls. Ich hatte schon etwas zuvor angedeutet. Das will ich jetzt weiter beleuchten. Ich kann aus verschiedenen Aussagen ein gewisses Bild ziehen. Dazu muss ich jedoch weiter in der Vergangenheit anfangen. Benjamin von welchen Stamm Saul abstammt41, war wohl, was die Bevölkerungsstruktur anbelangt wie alle anderen Stämme Israels. Und ein Charakterzug wird beim Segen Jakobs ausgesprochen nämlich, dass er sehr unbeherrscht und trotzdem sozial handelt42. Dieser allgemeine Charakterzug wurde dem Stamm Benjamin später zum Verhängnis43. Dies ging so weit, dass der Stamm fast ausgelöscht wurde44.Und zwar ausgerechnet durch alle anderen Stämme Israels45. Von diesem Schlag erholte sich der Stamm Benjamin, selbst unter Mithilfe, nur langsam und schwer46. So war dieser Stamm für lange Zeit der kleinste aller Stämme. Und nun kommt Gott und wählt jemanden, mit dieser Vorgeschichte und dessen Sippe/Familie auch noch die geringste des Stammes ist, aus47. Jemand, welcher aus diesem Grunde sowieso genug mit seinen Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen hatte.
(Ich möchte darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach geistlich gesehen in gewisser Weise Parallelen mit Deutschland gezogen werden können48. Darauf kann hier allerdings nicht eingegangen werden, weil dies den Rahmen sprengen würde). Und diese Minderwertigkeit kommt selbst noch am Tag der Inthronisierung zum Tragen49. Aber genauso wie sich die Schmach in den Köpfen des Stammes festgesetzt hatte und sie es nicht vergaßen, hatte so manch einer auch Anderes nicht so schnell vergessen50. Und wenn sich die Gelegenheit geben würde, kommt dies nochmals auf den Tisch51. Aus dieser Haltung kommt eine weitere Haltung zu Tage: Ich muss mir alles selber erkämpfen. Es wird einem Nichts geschenkt.
Die Folge ist: Eine Eigensinnigkeit macht sich breit.
Ich bin auf mich alleine gestellt, also handle ich dementsprechend52.
Und jetzt kommt Gott und bietet Saul die Chance aus dieser verfahrenen Lebenssituation heraus zu kommen, sowie Anerkennung, Wohlstand und Hilfe zu bekommen53.
Aber anstatt sich, wie andere, um so mehr auf Gott von dem Alles kommt54 zu werfen, verfährt er weiter in demselben Trott55. Allerdings werden jetzt die Schwächen und Fehlverhalten besser vertuscht56. Und es muß die Folge davon sein: Ein solcher König kann nicht König bleiben, da sein Handeln immer mehr von Gottes Plan abgewichen ist. Aus diesem Grund wird er de facto abgesetzt57. Er behält zwar noch eine Zeitlang den Posten (möglicherweise bis der Nachfolger reif dafür ist58) aber sein Innenleben geht mehr und mehr den Bach runter59. Und er klammert sich daran, dass Andere Ihn zum König eingesetzt hatten und nicht er sich selber60. Er übersah allerdings: Alle gegebene Autorität kommt von Gott bzw.
wird von Ihm zugelassen61. Für das Reich Gottes kann ich folgendes Fazit ziehen: Ich werde freigesetzt von meinen Schwächen und Fehlern um als Statthalter/Verwalter in Gottes Sinne zu agieren. Dazu bedarf es aber meinen unbedingten Willen, Gott als Herrscher über mein und das Leben Anderer zu akzeptieren62.
*
Ein weiterer Punkt, der in diesem Zusammenhang gesagt werden kann ist, die Beziehung zwischen Opfer des Glaubens63 und Praxis des Glaubens64.
Wie ist das gemeint?
Interessanterweise, wird bereits hier im Verlauf der Geschichte, von Gott durch die verschiedensten Personen die Opferpraxis auf den Prüfstand gestellt65. Wenn ich mich recht erinnere hat Gott selbst Alles was mit der Opferung, unter Anderem von Tieren, zu einem bestimmten Zweck aufgestellt66. Verordnungen und Gesetze, sind alle eingesetzt um mich rein dastehen zu lassen67 und um Gott in einer gereinigten und geheiligten Atmosphäre begegnen zu können68. Jedoch scheint dieses Verständnis, vom Beginn bei Mose bis zum Beginn des Königtums Israels, verloren gegangen zu sein69. Denn wie es aussieht, hat Israel ein Schwenk im Verständnis vom Opfer, auf die anderen Opferzeremonien der umliegenden Völker gemacht70. Es ging nicht mehr darum mit Gott in Beziehung zu treten sondern um IHN gnädig zu stimmen.
Was nichts anderes bedeutet: Ich bin schuldig geworden, ich gebe ein Opfer, ich werde dadurch rein gemacht, Gott ist nicht mehr böse, und Gott segnet mich71.
Ändert dies aber meine innere Einstellung?
– Auf gar keinen Fall.
Ich werde immer wieder an denselben Punkt kommen und vielleicht sogar meinen das Richtige zu tun. Dennoch bleibt die Frage inwieweit ich wirklich in Gottes Vorgaben (auch individuelle Vorgaben) leben will72. Zwei Sprichwörter können dies vielleicht prägnant aufzeigen, wie sich die Dinge darstellen: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“73; und „Man darf sich eben nicht erwischen lassen“74.
Manchmal kommen doch diese Gedanken auf: Ach Gott sieht das doch nicht, der hat wichtigere Dingen zu tun.
Und wenn sich Gott doch auch um solche Dinge (wie ich meine) kümmern sollte dann, muss ich es halt so geschickt anstellen, dass ER (bzw. Sein jeweiliger Vertreter) mich halt nicht erwischt75. Ich möchte hier die Beispiele - der Verkehrsordnung76, die des „Mitgehenlassens“77, „was geht mich mein Geschwätz von gestern an“78 und „ja, ja red du nur ich mach doch was ich will“79 anführen.
So manches Geld im Opfersack, ausführliche Beichte oder auch angeblich gute Tat aus einer falschen Reue heraus wäre besser an seiner Stelle geblieben, nicht gesagt oder getan worden80.
Warum meine und sage ich das? – Es liegt in der Aussage des Verses 1. Samuel 15,22-23: „Hat der Herr so viel Lust an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? – Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder. Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst, …“.
Werden dadurch die Opfer aufgehoben? – Nein81.
Wenn jedoch die Motive nicht stimmen dann, brauche ich nicht etwas schön darstellen, was es nicht ist. Es wird nichts bringen. Im Gegenteil, Gott lässt sich nicht für dumm verkaufen82. Mehr noch auf Wahrsagerei, Abgötterei und Götzendienst steht bei Gott immer noch die Todesstrafe83.
Und da wird jedes religiöse, liberale Geschwafel nichts dran ändern. Allerdings sei dazu erwähnt, dass jeder aus dieser Misere auch heraus kommen kann, weil Gott einen Weg durch seinen Sohn gegeben hat84. Die Konsequenzen, welche sich durch mein Reden und Handeln ergeben, bleiben mir jedoch oft nicht erspart und ich habe sie zu tragen85.
Daher möchte ich das vorher abgegebene Prinzip des Reiches Gottes wie folgt erweitern: Im Reich Gottes wird Gottes Anweisungen unbedingt und mit einem willigen Herzen Folge geleistet86.
1 1.Sam 8,5.19
2 1.Sam 10,24
3 Röm 4,20-22 ; Heb 11,8-12
4 1.Sam 11,7.15
5 1.Mose 9,9; 1.Mose 17,7ff; 1.Mose 22,16.17 ; 1.Mose 26,2-6 ; 1.Mose 28,13-15.20-21; 1.Mose 45,5 ; 2.Mose 34,27; Jos 24,25
6 1.Sam 15,2 ; Ps 103,19 ; Ps 145,13
7 2.Mose 15,18 ; Ps 10,16 ; Ps 22,29 ; Ps 29,10
8 2.Mose 3,10 ; 1.Sam 9,17 ; 2.Sam 5,2 ; Ps 50,7 ; Jes 10,24 ; Joel 2,27
9 5.Mose 10,14 ; Neh 9,6 ; Ps 96,10
10 1.Sam 12,13 ; 2.Sam 2,10 ; Dan 2,37 ; Dan 4,34 ; Ps 72,11 ; Joh 19,11 ; 1.Tim 1,17
11 5.Mose 17,14-20 ; 1.Sam 8,10-18 ; Ps 72,1
12 1.Sam 12,14 ; 1.Kön 10,9 ; Jes 9,6 ; 1.Chr. 16,23 ; Ps 9,12 ; Eph 3,10
13 Jes 42,8 ; Jes 48,11 ; Mal 1,11
14 5.Mose 10,12 ; 1.Sam 15,22-23 ; 1.Chr 29,17 ; 2.Chr 16,9 ; Ps 26,2
15 1.Sam 10,9 ; 1.Sam 11,5 ; 1.Sam 13,11-12 ; 1.Sam 15,17-19. 22-23.25-26.30 ; 1.Sam 16,14 ; 1.Sam 16,7 ; Ps 51,12 ; Ps 25,15
16 1.Sam 11,5-7 ; 1.Sam 13,15 ; 1.Sam 14,36-37 ; 1.Sam 14,52 ; 1.Sam 15,3.9.19.23.27.30 ; 1.Sam 19,10.17 ; 1.Sam 20,30-33 ; 1.Sam 22,13-18 ; 1.Sam 23,7-8
17 1.Sam 13,9-11 ; 1.Sam 14,24.28-29 ; 1.Sam 15,27 ; 1.Sam 17,38 ; 1.Sam 18,11.19 ; 1.Sam 19,10 ; 1.Sam 20,33 ; 1.Sam 22,16-19 ; 1.Sam 23,8 ; 1.Sam 28,5-7 ; 1.Sam 31,4
18 1.Sam 11,7 ; 1.Sam 13,3-4 ; 1.Sam 14,36-37 ; 1.Sam 15,20-21.2425.30 ; 1.Sam 18,19-25 ; 1.Sam 28,15 ; 1.Sam 31,4
19 1.Sam 9,21 ; 1.Sam 10,22.26-27 ; 1.Sam 11,7 ; 1.Sam 13,10-12 ; 1.Sam 15,20-21.24.30 ; 1.Sam 17,11.33 ; 1.Sam 18,9.29 ; 1.Sam 20,31 ; 1.Sam 28,5-7.15 ; 1.Sam 31,3-4
20 1.Sam 11,7 ; 1.Sam 13,9-10 ; 1.Sam 14,18-20.24.32-35 ; 1.Sam 17,33 ; 1.Sam 20,31 ; 1.Sam 31,4
21 1.Sam 10,11 ; 1.Sam 13,8 ; 1.Sam 15,1-3
22 1.Mose 5,29 ; 1.Sam 13,13-15 ; 1.Sam 15,2.28 ; Ps 19,9 ; Ps 33,4
23 1.Sam 11,7.13 ; 1.Sam 13,11-12 ; 1.Sam 15,15 ; 1.Sam 22,11-19
24 1.Sam 9,6 ; 1.Sam 14,18 ; 1.Kön 8,27 ; 1.Sam 14,35 ; 1.Sam 15,24-25.30
25 2.Mose 3,14 ; Jes 41,4 ; Jes 48,12 ; Mt 12,25 ; Jak 1,17 ; 1.Kor 14,33 Kol 1,17 ; Heb 13,8
26 Saul:1.Sam 11,14-15 > 1.Sam 14,47-48 > 1.Sam 15,24.30 > 1.Sam 16,23 > 1.Sam 17,33 > 1.Sam 20,31-33 > 1.Sam 22,12-19 > 1.Chr 10,13-14 Der Weg nach und aus Ägypten: 1.Mose 35,2-3 > 1.Mose 45,4-8 > 1.Mose 47,27 > 1.Mose 50,15-21 > 2.Mose 4,1.8.30 >2.Mose 5,21 > 2.Mose 14,1-3 > 2.Mose 14,11-12 (Weiter Seite→) Der Weg ins gelobte Land: 2.Mose 19,6-8 > 2.Mose 20,18-19 > 2.Mose 32,1 > 4.Mose 13,27-33 > Jos 7,20-21 >Jos 24,31/Ri 2,10 > Ri 2,11-13 Könige: 1.Sam 13,14/1.Sam 15,28/1.Kön 3,6 > 1.Kön 8,12-30.66 > 1.Kön 12,21-24 > 1.Kön 18,18.20/1.Kön 20,13-15 >2.Chr 24,17 > 2.Kön 16,10-14 > 2.Chr 33,3 > 2.Kön 21,4-12/2.Kön 23,26 > 2.Chr 36,12.16 (Es könnten weitere Beispiele aufgeführt werden, was ich dem Leser überlasse. Andererseits kann die Abwärtsspirale auch umgedreht werden d.h. sich zum Positiven wenden)
27 Sach 9,9 ;Lk 19,38 ; Joh 19,15 ; Mt 23,39 ; 1.Kor 3,15-16
28 2.Mose 19,6
29 2.Mose 20,19
30 Jos 1,17 ; Jos 4,10 ; 4.Mose 3,12 ; 4.Mose 16,4-10 ; Jos 24,31 ; 1.Chr 17,6
31 2.Mose 19,6 ; 1.Pe 2,9 ; Heb 5,12
32 Ri 21,25 ; 1.Sam 2,29 ; 1.Sam 8,1-3
33 Kol 1,10 ; Eph 4,16 ; Kol 2,19 ; Röm 12,6
34 1.Pe 4,10 ; Apg 20,28 ; Jer 10,21
35 1. Chr 22,13 ; 2.Chr 26,5
36 2.Mose 19,9 ; 1.Sam 8,7
37 1.Sam 8,5.19
38 2.Mose 19,6 ; 1.Sam 12,20-22
39 1.Chr 13,3
40 1.Sam 15,24-25 ; Hiob 1,5 ; Ps 34,10 ; Jes 4,3 ; Mt 23,16-22
41 1.Sam 9,16
42 1.Mose 49,27 ; Jos 18,21.28 (das erste Gebiet des verheißenen Landes hat Benjamin genommen. So waren sie frei für den Kampf für die anderen Stämme) ; Ri 20,15.16.17.21
43 Ri 20,12-13
44 Ri 20,47-48
45 Ri 20,1-2
46 Ri 21
47 1.Sam 9,21
48 Falscher Schuldkomplex nach dem 2. Weltkrieg, welchen der Teufel ausnutzt um mich nicht zur Freiheit in Gott kommen zu lassen (Damit ist jedoch nicht die Ablehnung des Geschehenen gemeint.)
49 1.Sam 10.21-22
50 1.Sam 10,27 ; 1.Sam 12,17-25 ; 1.Sam 13,13-14 ; 1.Sam 18,8
51 1.Sam 11,12-13 ; 1.Sam 18,9-13 ; 1.Sam 20,30-31
52 1.Sam 9,7; 1.Sam 13,8-9 ; 1.Sam 14,16-20.24 ; 1.Sam 15,12.26-27 ; 1.Sam 18,11.21 ; 1.Sam 22,7.13-14 ; 1.Sam 28,6-7
53 1.Sam 9,16-17 ; 1.Sam 10,9 ; 1.Sam 13,13 ; 1.Sam 15,1-3
54 Röm 4,19-21 ; Jos 5,13-14 ; 1.Sam 1,11-17 ; 1.Chr 4,9-10 usw.
55 1.Sam 10,16.25.26 ; 1.Sam 13,2-4 ; 1.Sam 14,18-19 ; 1.Sam 17,11
56 1.Sam 18,9 ; 1.Sam 23,7
57 1.Sam 13,14 ; 1.Sam 15,10.23 ; 1.Sam 16,1.13
58 1.Sam 16,11.18 ; 1.Sam 17,33.42
59 1.Sam 16,14-15
60 1.Sam 10,23-24 ; 1.Sam 11,14-15 ; 1.Sam 15,30 ; 1.Sam 22,13
61 1.Sam15,17 ; 1.Sam 2,7-8 ; 1.Sam 26,9-11 ; Hes 21,31 ; Dan 2,21 ; Joh 19,11
62 Ps 24,1 ; Ps 95,6 ; 5.Mose 4.39 ; Ps 14,2 ; Jer 7,23
63 3.Mose 9,7 ; 3.Mose 9,16 ; 5.Mose 12,14
64 2.Mose 16,4 ; 5.Mose 27,7 ; Ps 122,1
65 1.Sam 15,22 ; Ps 51,18-19 ; Spr 21,3 ; Jes 1,11-20 ; Mt 9,13
66 3.Mose 7,38 ; 3.Mose 26.46
67 3.Mose 14,19 ; 3.Mose 11,45
68 3.Mose 10,3 ; 3.Mose 9,4 ; 3.Mose 18,5 ; 5.Mose 4,1-9
69 3.Mose 20,26 ; 4.Mose 15,39-40 ; 1.Sam 2,12.17 ; 2.Sam 7,2-3
70 5.Mos 12,30 ; Ri 2,12 ; 2.Kön 17,11 ; 2.Chr. 32,19
71 1.Sam 6,3 ; 1.Sam 12,18-19 ; 1.Sam 15,24-25
72 Mk 7,10-13 ; Mt 19,16-26 ; Mt 23,25-26 ; Ps 39,2
73 Pred 5,5 ; Röm 1,19-20
74 Mt 5,24 ; Apg 5,1-4
75 Ps 94,2-7 ; Ps 10,2-11
76 Röm 13,1-5
77 Sach 5,3 ; Spr 6,30 ; 2.Mose 22,6
78 Spr 10,19 ; Mt 5,37 ; 2.Kor 1,18 ; Ps 33,4 ; 4.Mose 30,3
79 Spr 19,27 ; Spr 29,19
80 Lk 18,9-14 ; Hiob 40,3-5
81 1.Sam 16,5 ; 1.Kön 18,23-24 ; Esra 8,35 ; Heb 9,14
82 4.Mose 22,7-21.40 ; 4.Mose 23,1-4.14.29-30 ; Spr 15,8 ; Jer 7,21-23
83 3.Mose 20,6.27 ; 5.Mose 7,4 ; 5.Mose 8,19 ; Mt 5,18 ; Jer 53,8
84 1.Joh 3,5 ; Röm 8,3 ; Gal 2,17-20
85 Wie z.B.: Num 27,12-14 ; Ri 4,6-9 ; 1.Sam 13,13-14 ; 1.Chr 22,7-10; Mt 12,37 ; 1.Tim 5,24-25
86 Heb 10,9 ; Joh 5,19 ; Joh 3,36 ; 2.Chr 20,6 ; Neh 9,6 ; 2.Sam 24,16 ; Dan 6,23 ; Mt 26,53 ; Jes 45,12 ; Jes 55,11
**
Wie gleich und doch anders verläuft es bei David (dem Nachfolger Sauls auf dem Thron). Auch er ist genauso verantwortlich für die Herde seines Vaters87. Aber im Gegensatz zu Saul, der den Glauben an Gott für das Priestertum und den Propheten separiert wie es ihm gerade passt88, integriert David den Glauben in sein ganzes Leben hinein89. Vielmehr noch, er baut eine Beziehung zu Gott auf90. Und ein stückweit kommt der ursprüngliche Plan Gottes durch91. Mancher könnte jetzt sagen: Ja – das war eben von Gott so vorherbestimmt92.
Das stimmt jedoch nicht so ganz und muss erklärt werden.
Grundsätzlich muss gesagt werden, dass wie wir Menschen Vorherbestimmung verstehen bei Gott keinen Platz hat. Der Mensch ist nicht darauf festgelegt, dass Gott nach Gutdünken dem Einen ein gutes und dem Anderen ein mieses Leben gibt93. Sicher ist, ER weiß wie der Eine oder die Andere sich entscheiden werden94
a) weil ER allwissend ist95 und b) den Anfang und das Ende meiner Zeit im Überblick hat96. Was den Unterschied macht ist nicht nur die Summe sondern im Besonderen die Qualität meiner Entscheidungen. Und aus meinen Entscheidungen resultieren Konsequenzen in positiver wie auch in negativer Art97. Daraus meinen manche eben eine Vorherbestimmung abzuleiten98. Wenn ich mir also das Leben Davids und die Fortführung des Königreiches Israels anschaue dann stelle ich fest, er hat schon in jungen Jahren Gott gesucht und gefunden99. Er hat im Gegensatz zu vielen anderen seine Identität nicht mit den Jahren entwickelt, sondern seine Identität in Gott gefunden100. Und auch hier kann für das Reich Gottes gesagt werden: Identität ist nicht von dem was ich tue oder habe sondern wer ich bin abhängig101.
Hier machen viele den Fehler zu sagen, weil die Gesellschaft, oder meine Ausbildung, oder meine Eltern, oder meine finanziellen Mittel so sind, wie sie sind, bin ich eben so102. Natürlich kann nicht abgestritten werden, dass ich ein Kind meiner Zeit bin103. Natürlich kann auch nicht abgestritten werden, dass mich verschiedene Situationen oder Menschen beeinflussen können104. Mein Charakter hängt jedoch keinesfalls von den äußeren mich umgebenden Dingen ab, sondern welche Einstellung ich dazu einnehme105. Und David hat vieles von dem, wie Gott es sich vorstellte umgesetzt106. Aber dazu komme ich später noch einmal zu sprechen. Es kann hier also vorerst gesagt werden – während das Volk Israel in Saul den König bekam, den es haben wollte107, hat Gott SEINE Gedanken kund gemacht108, wen ER sich vorstellte109.
Auch wenn es noch eine Zeit dauern sollte bis dieser in das Amt kam110. In dieser Zeit lernte David Gott immer mehr und besser kennen111. Und aus dieser Beziehung heraus wusste er, wer Gott war112 und welche Möglichkeiten Gott hatte113 und er wusste wer er war114.
Für das sichtbare Reich Gottes auf der Erde ist es von so immenser Wichtigkeit zu verstehen, welch ein Stellenwert Identität hat115