144,99 €
Hautpatienten kommen oft erst in die Tierarztpraxis, wenn die typischen Primärläsionen längst in Sekundärinfektionen übergegangen sind. Lassen Sie sich nicht irreführen: Es gibt Hinweise, die Sie gezielt zur richtigen Diagnose leiten. Entscheidend ist insbesondere das Verteilungsmuster der Veränderungen. Genau hier setzt dieser einzigartige Atlas an: - Lokalisation Ohrspitze? Auf einen Blick finden Sie alle Differenzialdiagnosen, die hier auftreten. Zahlreiche Abbildungen illustrieren jedes Krankheitsbild. Und zwar nicht nur die typischen Veränderungen, sondern auch hochgradige Sekundärinfektionen. - Sind weitere Stellen betroffen? Finden sich z. B. zusätzlich zur Ohrspitze Veränderungen an Knochenvorsprüngen, dann ist neben der Sarcoptesräude z. B. auch die Familiäre Dermatomyositis eine wichtige Differenzialdiagnose. - Verdachtsdiagnose steht! Im zweiten Teil des Buches finden Sie zu jeder Hauterkrankung deren Ätiologie, weiterführende Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 326
Veröffentlichungsjahr: 2014
Hans-Joachim Koch, Stefanie Peters
Dermatologie-Atlas Hund
Krankheitsbilder und typische Verteilungsmuster
762 Abbildungen
Vor etwa eineinhalb Jahren kam meiner geschätzten Kollegin Frau Dr. Ulrike Arnold – langjähriger Organisatorin der Baden-Badener-Fortbildungstage Kleintier.konkret und Initiatorin der Fachzeitschrift Kleintier.konkret – die Idee für einen „Taschenatlas Hautkrankheiten beim Hund“. Ein solches Werk würde der deutschsprachigen Literatur momentan noch fehlen, meinte sie. In Anbetracht der zahlreichen hervorragenden Bilder, die sich in der Tierklinik Birkenfeld über mehr als ein Vierteljahrhundert gesammelt hätten, sollte ein solcher Atlas schnell zusammengestellt sein: Wenig Text, viele Bilder und ein kleines Buchformat, das in die Kitteltasche passt – so die ursprüngliche Idee.
Sehr bald mussten wir allerdings realisieren, dass diese Einschätzung zu optimistisch war. Es galt einerseits Tausende von Bildern (darunter noch zahlreiche Diapositive) anzuschauen, zu katalogisieren und auszuwählen, und andererseits mehr Text als ursprünglich gedacht, zu verfassen. Das vorgesehene Buchformat änderte sich glücklicherweise ebenso schnell – ich bin sicher, niemand möchte die zahlreichen klinischen Fotos in einem kleinen Taschenatlasformat begutachten!
Das ist auch nicht nötig: Dieser Atlas soll insbesondere in der täglichen Praxis anschaulich als Hilfestellung bei „Hautpatienten“ und zum schnellen Nachschauen für nicht auf Dermatologie spezialisierte Kolleginnen und Kollegen dienen. Dementsprechend wurde von uns Autoren, beide klinische Dermatologen, der Fokus auf einen praxisbezogenen und praxistauglichen Zugang gesetzt: ausgehend von der sonst nicht in Büchern üblichen Gliederung nach Körperregionen, der Auflistung weiterer Prädilektionsstellen für in Frage kommende Erkrankungen, deren Differenzialdiagnosen und das diagnostische Vorgehen.
Für die tatkräftige Unterstützung, ohne die dieser Atlas nie realisiert worden wäre, möchte ich mich besonders bedanken bei
Dr. Ulrike Arnold, Dr. Maren Warhonowicz und Anna Mus von den Medizinverlagen Stuttgart für Idee und Motivation – und für ihre unendliche Geduld, wenn mir die zigste Änderung einfiel;
Dr. Gerhard Loesenbeck von Laboklin, Bad Kissingen, dessen fachliche Kompetenz ich seit vielen Jahren schätze und der spontan hervorragende Histopathologie-Bilder beisteuerte;
Dr. Otto Fischer, Korneuburg/Österreich, einem langjährigen guten Freund und bekannten Dermatologen, der unseren Fundus um einige fantastische klinische und zytologische Bilder ergänzte;
meinem Mann und meinem Sohn – sie haben sich nicht beschwert, als sie sogar im Urlaub mitunter meine Aufmerksamkeit mit dem Laptop teilen mussten
und meinen Eltern, die das Erscheinen dieses Atlas leider nicht mehr erleben durften.
Birkenfeld, im Herbst 2013
Stefanie Peters
Der „Dermatologie-Atlas Hund“ bietet eine praxisorientierte Hilfestellung bei der Diagnose und Behandlung von Hauterkrankungen. Insbesondere die bildreiche Darstellung und die Gliederung nach krankheitstypischen Verteilungsmustern erleichtern auch nicht dermatologisch versierten Kollegen die richtige Diagnose zu stellen:
Teil I zeigt Hautveränderungen gegliedert nach den Lokalisationen auf. Eben so, wie sie sich in der Praxis präsentieren, damit Sie hier gezielt und schnell nachschlagen können.
Teil II liefert Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Erkrankungen, zusammen mit Hinweisen auf die für die Erkrankung typischen Prädilektionsstellen (Verteilungsmuster). Auch Hinweise zu den wichtigsten Differenzialdiagnosen, Empfehlungen zum weiteren diagnostischen Vorgehen und die Therapieoptionen werden an dieser Stelle gegeben.
In Teil III werden im Praxisalltag gebräuchliche topische und systemische Therapien gebündelt aufgelistet.
Krankheiten wie die sekundären Infektionen mit Bakterien und Malassezien werden pauschal in Teil II abgehandelt, da sie prinzipiell zu praktisch jeder Erkrankung auftreten können. Auf Neoplasien wird nur verhältnismäßig kurz eingegangen, hier ist die spezielle onkologische und chirurgische Fachliteratur zu Rate zu ziehen. Für weitergehende Informationen und seltene Therapieformen sei dementsprechend auf dermatologische und pharmakologische Publikationen verwiesen.
Alle Angaben zu Indikationen, Dosierung und Kontraindikationen wurden für dieses Buch gewissenhaft überprüft. Dennoch soll an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass jeder Benutzer dazu angehalten ist, die gegebenen Empfehlungen für Dosierungen und Applikation sowie die Kontraindikationen durch die gewissenhafte Beachtung des Beipackzettels, ggf. auch durch Konsultation eines Spezialisten, zu verifizieren. Jede Dosierung und Applikation erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung des Benutzers.
Symbole und Hervorhebungen im Buch
Häufigkeitsklassifizierung der Erkrankung in Teil I
In Teil I sind die Differenzialdiagnosen bei Veränderungen an der jeweiligen Lokalisation gelistet. Die Häufigkeitssymbole bedeuten Folgendes:
+++ bei Veränderungen an dieser Lokalisation sehr häufig gestellte Diagnose
++ bei Veränderungen an dieser Lokalisation häufig gestellte Diagnose
+ bei Veränderungen an dieser Lokalisation weniger häufig gestellte Diagnose
(+) insgesamt seltene Erkrankung; vereinzelte Fälle
Die fett hervorgehobenen, häufigeren Erkrankungen werden bei der jeweiligen Lokalisation in Teil I bebildert dargestellt. Alle genannten Erkrankungen sind in Teil II übersichtlich auf einer Doppelseite erläutert.
Verteilungsmuster der Prädilektionsstellen (Hundeskizzen in Teil II)
Lila bei der jeweiligen Erkrankung am häufigsten betroffene Lokalisation(en)
Orange bei der jeweiligen Erkrankung weniger häufig betroffene Lokalisation(en)
Vorwort
Hinweise zur Nutzung dieses Buches
Teil I Prädilektionsstellen
1 Schnauze und Mundhöhle
1.1 Differenzialdiagnosen äußere Schnauze inkl. Nase
1.2 Nasenspiegel mit betroffen
1.2.1 Idiopathische geriatrische oder hereditäre nasodigitale Hyperkeratose
1.2.2 Familiäre Dermatomyositis
1.2.3 Pemphigus foliaceus
1.2.4 Diskoider Lupus erythematosus
1.2.5 Pemphigus erythematosus
1.2.6 Arzneimittelexanthem
1.2.7 Epitheliotropes T-Zell-Lymphom
1.2.8 Mukokutane Pyodermie
1.2.9 Leishmaniose
1.3 Nasenspiegel nicht mit betroffen
1.3.1 Granulomatöse Sebadenitis
1.3.2 Eosinophile nasale Follikulitis/Furunkulose
1.3.3 Benignes kutanes Histiozytom („Knopfgeschwulst“)
1.3.4 Atopische Dermatitis
1.3.5 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
1.3.6 Lefzenfaltendermatitis
1.3.7 Canine Akne
1.3.8 Primäre ölige Seborrhoe
1.3.9 Generalisierte Demodikose
1.3.10 Juvenile Zellulitis
1.3.11 Metabolische epidermale Nekrose (Hepatokutanes Syndrom)
1.3.12 Dermatophytose
1.4 Differenzialdiagnosen Mundhöhle
1.5 Nasenspiegel mit betroffen
1.5.1 Familiäre Dermatomyositis
1.5.2 Arzneimittelexanthem
1.5.3 Epitheliotropes T-Zell-Lymphom
2 Augenregion
2.1 Differenzialdiagnosen Augenregion
2.2 Vorwiegend Augenlider betroffen
2.2.1 Atopische Dermatitis
2.2.2 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
2.2.3 Generalisierte Demodikose
2.2.4 Pemphigus foliaceus
2.2.5 Pemphigus erythematosus
2.2.6 Familiäre Dermatomyositis
2.2.7 Juvenile Zellulitis
2.2.8 Mukokutane Pyodermie
2.2.9 Metabolische epidermale Nekrose (Hepatokutanes Syndrom)
2.2.10 Primäre ölige Seborrhoe
2.2.11 Leishmaniose
2.3 Vorwiegend Stirn/Schläfen betroffen
2.3.1 Granulomatöse Sebadenitis
2.3.2 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
3 Ohr
3.1 Differenzialdiagnosen Ohr
3.2 Gesamte Pinna
3.2.1 Primäre ölige Seborrhoe
3.3 Ohrrand/Ohrspitze
3.3.1 Sarcoptesräude
3.3.2 Trombiculiasis
3.3.3 Proliferative thrombovaskuläre Nekrose
3.3.4 Idiopathische Vaskulitis
3.3.5 Familiäre Dermatomyositis
3.3.6 Ohrrand-Seborrhoe
3.4 Pinna innen
3.4.1 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
3.4.2 Atopische Dermatitis
3.4.3 Pemphigus foliaceus
3.4.4 Juvenile Zellulitis
3.4.5 Arzneimittelexanthem
3.5 Pinna außen
3.5.1 Cheyletiellose
3.5.2 Granulomatöse Sebadenitis
3.5.3 Generalisierte Demodikose
3.5.4 Leishmaniose
3.5.5 Follikeldysplasien
3.5.6 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
3.5.7 Benignes kutanes Histiozytom („Knopfgeschwulst“)
4 Hals
4.1 Differenzialdiagnosen Hals
4.2 Gesamter Hals
4.2.1 Generalisierte Demodikose
4.3 Zirkulär am Hals
4.3.1 Endokrinopathien (Hyperadrenokortizismus, Hyperöstrogenismus, Hypothyreose)
4.3.2 Alopecia X
4.4 Nacken
4.4.1 Cheyletiellose
4.4.2 Granulomatöse Sebadenitis
4.4.3 Calcinosis cutis
4.5 Unterhals
4.5.1 Atopische Dermatitis
4.5.2 Primäre ölige Seborrhoe
4.5.3 Benignes kutanes Histiozytom („Knopfgeschwulst“)
4.5.4 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
5 Rumpf und Rute
5.1 Differenzialdiagnosen Rumpf, Rücken, Rute
5.2 Gesamter Rumpf
5.2.1 Generalisierte Demodikose
5.2.2 Endokrinopathien (Hyperadrenokortizismus, Hyperöstrogenismus, Hypothyreose, Hyperandrogenismus)
5.2.3 Kutane Mastzelltumoren
5.2.4 Alopecia X
5.2.5 Saisonale Flankenalopezie
5.2.6 Deutsche-Schäferhund-Pyodermie
5.2.7 Follikeldysplasien
5.2.8 Dermatophytose
5.3 Rücken
5.3.1 Cheyletiellose
5.3.2 Flohbissallergie (FAD)
5.3.3 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
5.3.4 Calcinosis cutis
5.3.5 Granulomatöse Sebadenitis
5.3.6 Nicht farbgebundene Follikeldysplasie bei Dobermann und Weimaraner
5.4 Rute
5.4.1 Flohbissallergie (FAD)
5.4.2 Cheyletiellose
5.4.3 Endokrinopathien (Hyperadrenokortizismus, Hyperöstrogenismus, Hypothyreose)
5.4.4 Granulomatöse Sebadenitis
5.4.5 Hyperandrogenismus
5.4.6 Familiäre Dermatomyositis
5.4.7 Alopecia X
5.4.8 Hyperplasie des Suprakaudalorgans mit/ohne seborrhoische/n Veränderungen
5.4.9 Idiopathische Vaskulitis
5.5 Differenzialdiagnosen Perineum, Analbereich und Genitalbereich
5.6 Perineum/Analbereich
5.6.1 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
5.6.2 Arzneimittelexanthem
5.6.3 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
5.6.4 Primäre ölige Seborrhoe
5.6.5 Hyperandrogenismus
5.7 Genitalbereich
5.7.1 Arzneimittelexanthem
5.7.2 Metabolische epidermale Nekrose (Hepatokutanes Syndrom)
5.7.3 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
5.7.4 Hyperandrogenismus
5.8 Differenzialdiagnosen Ventrum
5.9 Gesamtes Ventrum
5.9.1 Sarcoptesräude
5.9.2 Atopische Dermatitis
5.9.3 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
5.9.4 Arzneimittelexanthem
5.9.5 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
5.9.6 Primäre ölige Seborrhoe
5.10 Axillarbereich/Sternum
5.10.1 Calcinosis cutis
5.10.2 Juvenile Impetigo
5.11 Inguinalbereich
5.11.1 Juvenile Impetigo
5.11.2 Calcinosis cutis
5.11.3 Canines eosinophiles Granulom
5.11.4 Hyperandrogenismus
6 Gliedmaßen
6.1 Differenzialdiagnosen Gliedmaßen
6.2 Gliedmaße gesamt
6.2.1 Generalisierte Demodikose
6.2.2 Kutane und systemische Histiozytose
6.2.3 Kutane Mastzelltumoren
6.2.4 Dermatophytose
6.2.5 Benignes kutanes Histiozytom („Knopfgeschwulst“)
6.2.6 Follikeldysplasien
6.3 Knochenvorsprünge/Druckpunkte
6.3.1 Sarcoptesräude
6.3.2 Kallus/Kalluspyodermie
6.3.3 Familiäre Dermatomyositis
6.3.4 Leishmaniose
6.4 Flexorbereiche und Innenseiten
6.4.1 Atopische Dermatitis
6.4.2 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
6.5 Kaudalflächen der Hintergliedmaßen
6.5.1 Flohbissallergie (FAD)
6.5.2 Endokrinopathien (Hyperöstrogenismus)
6.5.3 Alopecia X
6.5.4 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
6.6 (Meta-)Karpus/Metatarsus
6.6.1 Akrale Leckdermatitis
6.6.2 Familiäre Dermatomyositis
7 Pfoten
7.1 Differenzialdiagnosen Pfoten
7.2 Behaarte Haut
7.2.1 Atopische Dermatitis
7.2.2 Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
7.2.3 Trombiculiasis
7.2.4 Pedale Demodikose (Pododemodikose)
7.2.5 Interdigitale Furunkulose
7.3 Ballen
7.3.1 Familiäre Dermatomyositis
7.3.2 Idiopathische Vaskulitis
7.3.3 Metabolische epidermale Nekrose (Hepatokutanes Syndrom)
7.3.4 Idiopathische geriatrische nasodigitale Hyperkeratose
7.3.5 Leishmaniose
7.3.6 Pemphigus foliaceus
7.3.7 Systemischer Lupus erythematosus
7.3.8 Zink-reaktive Dermatose
7.4 Krallen
7.4.1 Symmetrische lupoide Onychodystrophie (SLO)
7.4.2 Trauma
7.4.3 Idiopathische Vaskulitis
7.4.4 Leishmaniose
7.4.5 Primäre ölige Seborrhoe
Teil II Krankheiten von A–Z
8 Erkrankungen von A–Z
8.1 Liste der Krankheiten
8.2 Akrale Leckdermatitis (ALD)
8.2.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.2.2 Prädilektionsstellen
8.2.3 Ätiologie
8.2.4 Prädisposition
8.2.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.2.6 Diagnose
8.2.7 Therapie
8.3 Aktinische Keratose
8.3.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.3.2 Prädilektionsstellen
8.3.3 Ätiologie
8.3.4 Prädisposition
8.3.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.3.6 Diagnose
8.3.7 Therapie
8.4 Alopecia X
8.4.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.4.2 Prädilektionsstellen
8.4.3 Ätiologie
8.4.4 Prädisposition
8.4.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.4.6 Diagnose
8.4.7 Therapie
8.5 Anale Furunkulose (Perianalfisteln)
8.5.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.5.2 Prädilektionsstellen
8.5.3 Ätiologie
8.5.4 Prädisposition
8.5.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.5.6 Diagnose
8.5.7 Therapie
8.6 Arzneimittelexanthem
8.6.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.6.2 Prädilektionsstellen
8.6.3 Ätiologie
8.6.4 Prädisposition
8.6.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.6.6 Diagnose
8.6.7 Therapie
8.7 Atopische Dermatitis, atopische Dermatitis sensu stricto
8.7.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.7.2 Prädilektionsstellen
8.7.3 Ätiologie
8.7.4 Prädisposition
8.7.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.7.6 Diagnose
8.7.7 Therapie
8.8 Bakterielle Follikulitis (oberflächlich)
8.8.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.8.2 Prädilektionsstellen
8.8.3 Ätiologie
8.8.4 Prädisposition
8.8.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.8.6 Diagnose
8.8.7 Therapie
8.9 Bakterielle tiefe Infektion (tiefe Follikulitis, Furunkulose, Zellulitis)
8.9.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.9.2 Ätiologie
8.9.3 Prädisposition
8.9.4 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.9.5 Diagnose
8.9.6 Therapie
8.10 Benignes kutanes Histiozytom („Knopfgeschwulst“)
8.10.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.10.2 Prädilektionsstellen
8.10.3 Ätiologie
8.10.4 Prädisposition
8.10.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.10.6 Diagnose
8.10.7 Therapie
8.11 Calcinosis circumscripta
8.11.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.11.2 Prädilektionsstellen
8.11.3 Ätiologie
8.11.4 Prädisposition
8.11.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.11.6 Diagnose
8.11.7 Therapie
8.12 Calcinosis cutis
8.12.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.12.2 Prädilektionsstellen
8.12.3 Ätiologie
8.12.4 Prädisposition
8.12.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.12.6 Diagnose
8.12.7 Therapie
8.13 Canine Akne
8.13.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.13.2 Prädilektionsstellen
8.13.3 Ätiologie
8.13.4 Prädisposition
8.13.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.13.6 Diagnose
8.13.7 Therapie
8.14 Canines eosinophiles Granulom
8.14.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.14.2 Prädilektionsstellen
8.14.3 Ätiologie
8.14.4 Prädisposition
8.14.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.14.6 Diagnose
8.14.7 Therapie
8.15 Cheyletiellose
8.15.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.15.2 Prädilektionsstellen
8.15.3 Ätiologie
8.15.4 Prädisposition
8.15.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.15.6 Diagnose
8.15.7 Therapie
8.16 Generalisierte Demodikose/Pododemodikose
8.16.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.16.2 Prädilektionsstellen
8.16.3 Ätiologie
8.16.4 Prädisposition
8.16.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.16.6 Diagnose
8.16.7 Therapie
8.17 Dermatophytose
8.17.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.17.2 Prädilektionsstellen
8.17.3 Ätiologie
8.17.4 Prädisposition
8.17.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.17.6 Diagnose
8.17.7 Therapie
8.18 Diskoider Lupus erythematosus
8.18.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.18.2 Prädilektionsstellen
8.18.3 Ätiologie
8.18.4 Prädisposition
8.18.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.18.6 Diagnose
8.18.7 Therapie
8.19 Deutsche-Schäferhund-Pyodermie (DSH-Pyodermie)
8.19.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.19.2 Prädilektionsstellen
8.19.3 Ätiologie
8.19.4 Prädisposition
8.19.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.19.6 Diagnose
8.19.7 Therapie
8.20 Eosinophile Follikulitis/Furunkulose
8.20.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.20.2 Prädilektionsstellen
8.20.3 Ätiologie
8.20.4 Prädisposition
8.20.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.20.6 Diagnose
8.20.7 Therapie
8.21 Epitheliotropes T-Zell-Lymphom
8.21.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.21.2 Prädilektionsstellen
8.21.3 Ätiologie
8.21.4 Prädisposition
8.21.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.21.6 Diagnose
8.21.7 Therapie
8.22 Exfoliativer kutaner Lupus des Deutsch Kurzhaar
8.22.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.22.2 Prädilektionsstellen
8.22.3 Ätiologie
8.22.4 Prädisposition
8.22.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.22.6 Diagnose
8.22.7 Therapie
8.23 Familiäre Dermatomyositis
8.23.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.23.2 Prädilektionsstellen
8.23.3 Ätiologie
8.23.4 Prädisposition
8.23.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.23.6 Diagnose
8.23.7 Therapie
8.24 Farbmutantenalopezie
8.24.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.24.2 Prädilektionsstellen
8.24.3 Ätiologie
8.24.4 Prädisposition
8.24.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.24.6 Diagnose
8.24.7 Therapie
8.25 Flohbissallergie, flohallergische Dermatitis (FAD)
8.25.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.25.2 Prädilektionsstellen
8.25.3 Ätiologie
8.25.4 Prädisposition
8.25.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.25.6 Diagnose
8.25.7 Therapie
8.26 Follikeldysplasie der dunklen Haare
8.26.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.26.2 Prädilektionsstellen
8.26.3 Ätiologie
8.26.4 Prädisposition
8.26.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.26.6 Diagnose
8.26.7 Therapie
8.27 Futtermittel-Unverträglichkeit, Futtermittelallergie, adverse Hautreaktionen auf Futterbestandteile (AHF)
8.27.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.27.2 Prädilektionsstellen
8.27.3 Ätiologie
8.27.4 Prädisposition
8.27.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.27.6 Diagnose
8.27.7 Therapie
8.28 Granulomatöse Sebadenitis
8.28.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.28.2 Prädilektionsstellen
8.28.3 Ätiologie
8.28.4 Prädisposition
8.28.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.28.6 Diagnose
8.28.7 Therapie
8.29 Hyperadrenokortizismus (spontan)
8.29.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.29.2 Prädilektionsstellen
8.29.3 Ätiologie
8.29.4 Prädisposition
8.29.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.29.6 Diagnose
8.29.7 Therapie
8.30 Hyperandrogenismus
8.30.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.30.2 Prädilektionsstellen
8.30.3 Ätiologie
8.30.4 Prädisposition
8.30.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.30.6 Diagnose
8.30.7 Therapie
8.31 Hyperöstrogenismus
8.31.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.31.2 Prädilektionsstellen
8.31.3 Ätiologie
8.31.4 Prädisposition
8.31.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.31.6 Diagnose
8.31.7 Therapie
8.32 Hypothyreose
8.32.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.32.2 Prädilektionsstellen
8.32.3 Ätiologie
8.32.4 Prädisposition
8.32.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.32.6 Diagnose
8.32.7 Therapie
8.33 Idiopathische geriatrische oder hereditäre nasodigitale Hyperkeratose
8.33.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.33.2 Prädilektionsstellen
8.33.3 Ätiologie
8.33.4 Prädisposition
8.33.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.33.6 Diagnose
8.33.7 Therapie
8.34 Interdigitale Furunkulose
8.34.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.34.2 Prädilektionsstellen
8.34.3 Ätiologie
8.34.4 Prädisposition
8.34.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.34.6 Diagnose
8.34.7 Therapie
8.35 Juvenile Impetigo
8.35.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.35.2 Prädilektionsstellen
8.35.3 Ätiologie
8.35.4 Prädisposition
8.35.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.35.6 Diagnose
8.35.7 Therapie
8.36 Juvenile Zellulitis (Pseudopyodermie)
8.36.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.36.2 Prädilektionsstellen
8.36.3 Ätiologie
8.36.4 Prädisposition
8.36.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.36.6 Diagnose
8.36.7 Therapie
8.37 Kallus/Kalluspyodermie
8.37.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.37.2 Prädilektionsstellen
8.37.3 Ätiologie
8.37.4 Prädisposition
8.37.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.37.6 Diagnose
8.37.7 Therapie
8.38 Kutane Mastzelltumoren
8.38.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.38.2 Prädilektionsstellen
8.38.3 Ätiologie
8.38.4 Prädisposition
8.38.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.38.6 Diagnose
8.38.7 Therapie
8.39 Kutane und systemische Histiozytose
8.39.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.39.2 Prädilektionsstellen
8.39.3 Ätiologie
8.39.4 Prädisposition
8.39.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.39.6 Diagnose
8.39.7 Therapie
8.40 Lefzenfaltendermatitis
8.40.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.40.2 Prädilektionsstellen
8.40.3 Ätiologie
8.40.4 Prädisposition
8.40.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.40.6 Diagnose
8.40.7 Therapie
8.41 Leishmaniose
8.41.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.41.2 Prädilektionsstellen
8.41.3 Ätiologie
8.41.4 Prädisposition
8.41.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.41.6 Diagnose
8.41.7 Therapie
8.42 Malassezien-Dermatitis
8.42.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.42.2 Prädilektionsstellen
8.42.3 Ätiologie
8.42.4 Prädisposition
8.42.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.42.6 Diagnose
8.42.7 Therapie
8.43 Metabolische epidermale Nekrose (Hepatokutanes Syndrom)
8.43.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.43.2 Prädilektionsstellen
8.43.3 Ätiologie
8.43.4 Prädisposition
8.43.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.43.6 Diagnose
8.43.7 Therapie
8.44 Mukokutane Pyodermie
8.44.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.44.2 Prädilektionsstellen
8.44.3 Ätiologie
8.44.4 Prädisposition
8.44.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.44.6 Diagnose
8.44.7 Therapie
8.45 Nicht farbgebundene Follikeldysplasie (Dobermann und Weimaraner)
8.45.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.45.2 Prädilektionsstellen
8.45.3 Ätiologie
8.45.4 Prädisposition
8.45.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.45.6 Diagnose
8.45.7 Therapie
8.46 Ohrrand-Seborrhoe
8.46.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.46.2 Prädilektionsstellen
8.46.3 Ätiologie
8.46.4 Prädisposition
8.46.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.46.6 Diagnose
8.46.7 Therapie
8.47 Papillomatose
8.47.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.47.2 Prädilektionsstellen
8.47.3 Ätiologie
8.47.4 Prädisposition
8.47.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.47.6 Diagnose
8.47.7 Therapie
8.48 Pattern Baldness (Schablonenkahlheit)
8.48.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.48.2 Prädilektionsstellen
8.48.3 Ätiologie
8.48.4 Prädisposition
8.48.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.48.6 Diagnose
8.48.7 Therapie
8.49 Pemphigus erythematosus
8.49.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.49.2 Prädilektionsstellen
8.49.3 Ätiologie
8.49.4 Prädisposition
8.49.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.49.6 Diagnose
8.49.7 Therapie
8.50 Pemphigus foliaceus
8.50.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.50.2 Prädilektionsstellen
8.50.3 Ätiologie
8.50.4 Prädisposition
8.50.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.50.6 Diagnose
8.50.7 Therapie
8.51 Pemphigus vulgaris
8.51.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.51.2 Prädilektionsstellen
8.51.3 Ätiologie
8.51.4 Prädisposition
8.51.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.51.6 Diagnose
8.51.7 Therapie
8.52 Primäre ölige Seborrhoe
8.52.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.52.2 Prädilektionsstellen
8.52.3 Ätiologie
8.52.4 Prädisposition
8.52.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.52.6 Diagnose
8.52.7 Therapie
8.53 Proliferative thrombovaskuläre Nekrose der Pinna
8.53.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.53.2 Prädilektionsstellen
8.53.3 Ätiologie
8.53.4 Prädisposition
8.53.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.53.6 Diagnose
8.53.7 Therapie
8.54 Saisonale Flankenalopezie
8.54.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.54.2 Prädilektionsstellen
8.54.3 Ätiologie
8.54.4 Prädisposition
8.54.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.54.6 Diagnose
8.54.7 Therapie
8.55 Sarcoptesräude (Scabies)
8.55.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.55.2 Prädilektionsstellen
8.55.3 Ätiologie
8.55.4 Prädisposition
8.55.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.55.6 Diagnose
8.55.7 Therapie
8.56 Steriles Granulom-Pyogranulom-Syndrom
8.56.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.56.2 Prädilektionsstellen
8.56.3 Ätiologie
8.56.4 Prädisposition
8.56.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.56.6 Diagnose
8.56.7 Therapie
8.57 Sterile noduläre Pannikulitis
8.57.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.57.2 Prädilektionsstellen
8.57.3 Ätiologie
8.57.4 Prädisposition
8.57.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.57.6 Diagnose
8.57.7 Therapie
8.58 Symmetrische lupoide Onychodystrophie
8.58.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.58.2 Prädilektionsstellen
8.58.3 Ätiologie
8.58.4 Prädisposition
8.58.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.58.6 Diagnose
8.58.7 Therapie
8.59 Systemischer Lupus erythematosus (SLE)
8.59.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.59.2 Prädilektionsstellen
8.59.3 Ätiologie
8.59.4 Prädisposition
8.59.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.59.6 Diagnose
8.59.7 Therapie
8.60 Trauma der Krallen
8.60.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.60.2 Ätiologie
8.60.3 Prädisposition
8.60.4 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.60.5 Diagnose
8.60.6 Therapie
8.61 Trombiculiasis
8.61.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.61.2 Prädilektionsstellen
8.61.3 Ätiologie
8.61.4 Prädisposition
8.61.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.61.6 Diagnose
8.61.7 Therapie
8.62 Vaskulitis (idiopathische)
8.62.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.62.2 Prädilektionsstellen
8.62.3 Ätiologie
8.62.4 Prädisposition
8.62.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.62.6 Diagnose
8.62.7 Therapie
8.63 Vitiligo
8.63.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.63.2 Prädilektionsstellen
8.63.3 Ätiologie
8.63.4 Prädisposition
8.63.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.63.6 Diagnose
8.63.7 Therapie
8.64 Zink-reaktive Dermatose
8.64.1 Häufigkeit der Erkrankung
8.64.2 Prädilektionsstellen
8.64.3 Ätiologie
8.64.4 Prädisposition
8.64.5 Wichtigste Differenzialdiagnosen
8.64.6 Diagnose
8.64.7 Therapie
Teil III Therapien
9 Systemische Therapien
9.1 Antimikrobielle Therapie
9.1.1 Bakterien
9.1.2 Malassezien
9.1.3 Dermatophyten
9.2 Antipruriginöse symptomatische Therapie
9.2.1 Kortikosteroide
9.2.2 Nicht steroidale Alternativen
9.3 Antiparasitäre Therapie
9.3.1 Milben
9.3.2 Flöhe
9.3.3 Leishmanien
9.4 Immunsuppressive Therapie
9.5 Immunmodulatorische Therapie
9.5.1 Allgemeines
10 Topische Therapien
10.1 Definition
10.2 Inhaltsstoffe nach Wirkung
10.2.1 Antibakterielle Therapie
10.2.2 Antiseborrhoische Therapie
10.2.3 Wiederherstellung der kutanen Barrierefunktion
10.2.4 Antimykotische Therapie (inkl. Malassezien)
10.2.5 Wirkstoffe zur Spot-Behandlung
Teil IV Anhang
Weiterführende Literatur
Interessante Internet-Adressen
Autorenvorstellung
Anschriften
Impressum
1 Schnauze und Mundhöhle
2 Augenregion
3 Ohr
4 Hals
5 Rumpf und Rute
6 Gliedmaßen
7 Pfoten
Die folgenden Tabellen (▶ Tab. 1.1 und ▶ Tab. 1.2) listen die möglichen Differenzialdiagnosen von Veränderungen an der Schnauze auf. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zur Eingrenzung der Differenzialdiagnosen ist dabei, ob der Nasenspiegel mit betroffen ist. Die Erkrankungen sind zunächst nach der Lokalisation der Primärveränderungen und anschließend nach Häufigkeit an dieser Prädilektionsstelle sortiert.
Tab. 1.1
Differenzialdiagnosen bei Veränderungen an der äußeren Schnauze und Nase –
Nasenspiegel mit betroffen
.
Erkrankung
Häufigkeit
Krankheitsbild an Schnauze und Nase
Krankheitsbild gesamt
Nur Nasenspiegel
Idiopathische geriatrische oder hereditäre Hyperkeratose
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Vaskulitis (idiopathisch)
(+)
–
▶ Teil II
Dorsal betont (Nasenspiegel, evtl. Nasenrücken)
Familiäre Dermatomyositis
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Pemphigus foliaceus
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Diskoider Lupus erythematosus
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Pemphigus erythematosus
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Exfoliativer kutaner Lupus des Deutsch Kurzhaar
(+)
–
▶ Teil III
Ventral betont (Nasenspiegel, evtl. auch Lefzen und/oder Kinn)
Arzneimittelexanthem
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Epitheliotropes T-Zell-Lymphom
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Mukokutane Pyodermie
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Vitiligo
(+)
–
▶ Teil II
Canines eosinophiles Granulom
selten
–
▶ Teil II
Pemphigus vulgaris
extrem selten
–
▶ Teil II
Dorsal und ventral (Nasenspiegel, evtl. auch Nasenrücken, Lefzen und/oder Kinn)
Leishmaniose
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Systemischer Lupus erythematosus
extrem selten
–
▶ Teil II
Tab. 1.2
Differenzialdiagnosen bei Veränderungen an der äußeren Schnauze und Nase –
Nasenspiegel nicht mit betroffen
.
Erkrankung
Häufigkeit
Krankheitsbild an Schnauze und Nase
Krankheitsbild gesamt
Nur Nasenrücken
Granulomatöse Sebadenitis
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Eosinophile Follikulitis/Furunkulose
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Benignes kutanes Histiozytom
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Aktinische Keratose
(+)
–
▶ Teil II
Pattern Baldness
selten
–
▶ Teil II
Ventral betont (Lefzen und/oder Kinn)
Atopische Dermatitis
+++
▶ Teil I
▶ Teil II
Futtermittel-Unverträglichkeit
+++
▶ Teil I
▶ Teil II
Lefzenfaltendermatitis
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Canine Akne
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Primäre ölige Seborrhoe
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Papillomatose
(+)
–
▶ Teil II
Dorsal und ventral (Nasenrücken, Lefzen, Kinn)
Generalisierte Demodikose
++
▶ Teil I
▶ Teil II
Juvenile Zellulitis
+ / ++
▶ Teil I
▶ Teil II
Metabolische epidermale Nekrose
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Dermatophytose
+
▶ Teil I
▶ Teil II
Zink-reaktive Dermatose
(+)
–
▶ Teil II
Kutane und systemische Histiozytose
(+)
–
▶ Teil II
Kutane Mastzelltumoren
(+)
–
▶ Teil II
Steriles Granulom/Pyogranulom
(+)
–
▶ Teil II
teilweise extreme Hyperkeratose im Bereich des Nasenspiegels mit Akkumulationen von trockenem, verhorntem Gewebe (▶ Abb. 1.1, ▶ Abb. 1.5)
Fissuren (▶ Abb. 1.2, ▶ Abb. 1.3, ▶ Abb. 1.4)
Blutungen, evtl. Sekundärinfektionen (▶ Abb. 1.3, ▶ Abb. 1.4)
beim Labrador Retriever als hereditäre Erkrankung mit hochgradigen Veränderungen bereits im jungen Alter
sämtliche ▶ Ballen bei idiopathischer nasodigitaler Hyperkeratose
Folgende Ursachen sind möglich:
hereditäre Hyperkeratose (selten, nur beim Labrador)
▶ Zink-reaktive Dermatose
▶ Pemphigus foliaceus
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Idiopathische geriatrische oder hereditäre nasodigitale Hyperkeratose
Idiopathische nasale Hyperkeratose.
Abb. 1.1 Geringgradige Hyperkeratose insbesondere im Dorsalbereich des Planum nasale.
Idiopathische nasale Hyperkeratose.
Abb. 1.2 Mittelgradige Veränderungen: Anhäufung von teilweise sehr trockenem verhorntem Material vorwiegend im Dorsalbereich des Planum nasale, bereits einzelne sehr kleine Fissuren.
Idiopathische nasale Hyperkeratose.
Abb. 1.3 Extreme Form einer bereits lange bestehenden idiopathischen Hyperkeratose mit Bildung von Fissuren und Rhagaden, die einreißen und bluten, hoch schmerzhaft sind und sich schnell sekundär bakteriell infizieren. Die zusätzliche Depigmentierung am Planum nasale und die Veränderungen im Bereich der Lefzen müssen differenzialdiagnostisch weiter abgeklärt werden.
Idiopathische nasale Hyperkeratose.
Abb. 1.4 Nahaufnahme des Hundes von ▶ Abb. 1.3. Deutlich zu erkennen sind der vorwiegend dorsal betroffene Nasenspiegel wie auch tiefe Fissuren.
Idiopathische nasale Hyperkeratose.
Abb. 1.5 Moderate Veränderungen, der geringgradig hyperkeratotische Nasenspiegel wird trockener, was auch die Entstehung von Fissuren fördert.
Verlust der nasalen Architektur, Depigmentierung, Erosionen, Ulzera, Blutungen, „sich schälender“ Nasenspiegel, evtl. mit Übergreifen auf die behaarte Haut (▶ Abb. 1.7, ▶ Abb. 1.10)
Erythem, Schuppen, leichte Krustenbildung (▶ Abb. 1.6, ▶ Abb. 1.9, ▶ Abb. 1.11)
selten Ulzera, Nekrosen
narbige Alopezie (▶ Abb. 1.8, ▶ Abb. 1.10)
evtl. schubweiser Verlauf mit spontaner Regression zwischen den Schüben
Zu erklären durch die gleichzeitige Myositis (v.a. beim Collie):
Schwierigkeiten bei der Futter- und Wasseraufnahme
Kümmern/verzögertes Wachstum
Megaösophagus
Lahmheit/abnormes Gangbild
Muskelatrophie v.a. von Masseter- und Temporalismuskulatur
Infertilität
▶ Augenlider
▶ Ohrrand/Ohrspitze
▶ Rutenspitze
▶ Knochenvorsprünge der Gliedmaßen
▶ Karpus/Tarsus
▶ Mundhöhle
▶ Pfotenballen
selten Krallen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Familiäre Dermatomyositis
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.6 Erythem, geringgradige Schuppenbildung und Hypotrichose im Bereich des Nasenrückens (moderate Form).
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.7 Depigmentierung, insbesondere zu erkennen im Lefzenbereich. Am Nasenspiegel minimaler Pigmentverlust und an diesen Stellen auch schon geringgradiger Verlust der nasalen Architektur.
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.8 Spätform mit narbiger Alopezie und Hyperpigmentierung des gesamten Nasenrückens.
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.9 Hochgradig sekundär infizierte krustöse Dermatitis im Bereich des gesamten Nasenrückens, auch der Nasenspiegel zeigt erste Veränderungen.
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.10 Narbige Alopezie des Nasenrückens sowie Depigmentierung des Nasenspiegels mit Verlust der nasalen Architektur.
Familiäre Dermatomyositis.
Abb. 1.11 Krustöse Dermatitis im Bereich der Lider und des Nasenspiegels bei einem 3 Monate alten Neufundländer (sehr ungewöhnliche Rasse für Dermatomyositis).
Verlust der nasalen Architektur, Depigmentierung, Erosionen, Ulzera, Blutungen, „sich schälender“ Nasenspiegel, evtl. mit Übergreifen auf die behaarte Haut
am Nasenrücken subkorneale Pusteln, nach deren Ruptur teilweise sehr dicke Krusten (▶ Abb. 1.12, ▶ Abb. 1.13, ▶ Abb. 1.14)
Erosionen, Erythem, Schuppenbildung, epidermale Kollaretten
Alopezie
variabler Pruritus
▶ Augenlider
▶ Pinna innen
▶ Pfotenballen
Inguinalbereich
selten Krallen
insbesondere bei der medikamentenassoziierten Form auch generalisiert
nur in Ausnahmefällen mukokutane Übergänge oder Schleimhäute betroffen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Pemphigus foliaceus
Pemphigus foliaceus.
Abb. 1.12 Boxer mit dicken, akkumulierenden Krusten (durch sich ständig bildende und dann rupturierende subkorneale Pusteln) im Bereich von Nasenrücken und Schnauze.
Pemphigus foliaceus.
Abb. 1.13 Dicke und fest haftende Krusten an Nasenrücken und Lidern. Nach deren Ablösen sind die Veränderungen relativ oberflächlich und bluten kaum (Erosionen), da sich die Pusteln beim Pemphigus foliaceus nur subkorneal bilden.
Pemphigus foliaceus.
Abb. 1.14 Akkumulation von Krusten im Bereich der behaarten Haut des Nasenrückens mit deutlicher Sekundärinfektion, auch das Planum nasale ist betroffen. Im Gegensatz zu den Hunden der ▶ Abb. 1.12 und ▶ Abb. 1.13 sind die Veränderungen relativ gut abgegrenzt.
Erythem, Schuppen, Krusten, Depigmentierung (▶ Abb. 1.15, ▶ Abb. 1.16, ▶ Abb. 1.17), Alopezie (seltenere Lokalisation)
evtl. auch Ulzeration und Narbenbildung
häufig v.a. bakterielle Sekundärinfektionen
Photoaggravation, oftmals auch schubweiser Verlauf
Augenlider
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Diskoider Lupus erythematosus
Diskoider Lupus erythematosus.
Abb. 1.15 Depigmentierung, Verlust der nasalen Architektur und „sich schälender“ Nasenspiegel bei einem Mischling, anamnestisch besteht eine massive Photoaggravation, was für die Erkrankung typisch ist.
Diskoider Lupus erythematosus.
Abb. 1.16 Ähnlicher Befund wie bei ▶ Abb. 1.15, die Krustenbildung ist bei diesem Deutschen Schäferhund stärker und betroffen ist v.a. das Philtrum.
Diskoider Lupus erythematosus.
Abb. 1.17 Collie mit Diskoidem Lupus erythematosus im Winter – auffallend ist eine fast vollständige Repigmentierung bei annähernd normaler nasaler Architektur, während der Befund im Sommer in etwa dem von ▶ Abb. 1.16 entspricht.
Verlust der nasalen Architektur, Depigmentierung, Erosionen, Ulzera, Blutungen, „sich schälender“ Nasenspiegel, evtl. mit Übergreifen auf die behaarte Haut (▶ Abb. 1.18, ▶ Abb. 1.19, ▶ Abb. 1.20, ▶ Abb. 1.21, ▶ Abb. 1.22, ▶ Abb. 1.23)
ausgeprägte Photoaggravation und in der Regel Beschränkung auf den Gesichtsbereich (dadurch evtl. bereits Abgrenzung von den Differenzialdiagnosen Systemischer Lupus erythematosus, exfoliativer Lupus des Deutsch Kurzhaar und familiäre Dermatomyositis)
▶ Augenlider
Anal- und Perianalbereich
weniger häufig an gesamter Pinna
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Pemphigus erythematosus
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.18 Depigmentierung und geringgradige Krustenbildung im Bereich der behaarten Haut des Nasenrückens am Übergang zum Planum nasale, erste Veränderungen mit beginnendem Verlust der nasalen Architektur auch am Nasenspiegel.
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.19 Depigmentierung und krustöse, sekundär infizierte und dadurch geringgradig juckende Dermatitis am Übergang zum Nasenspiegel; der Nasenspiegel selbst weist bereits fokale Depigmentierung und Verlust der nasalen Architektur auf.
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.20 Ähnlicher Befund wie bei ▶ Abb. 1.19, doch sind bei diesem Patienten die Übergänge zur behaarten Haut rund um das Planum nasale stärker betroffen.
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.21 Ein Mischling mit Pemphigus erythematosus im Winter: Auch für diese Erkrankung ist eine Photoaggravation typisch; zum Zeitpunkt der Aufnahme bestehen lediglich fokale Depigmentierung im Bereich des Planum nasale sowie Alopezie und Erythem im Übergang zum Nasenrücken.
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.22 Derselbe Hund mit denselben Befunden wie auf ▶ Abb. 1.19, nun in der Dorsalansicht – der Übergang zur behaarten Hut ist deutlich mit betroffen.
Pemphigus erythematosus.
Abb. 1.23 Erythem, Depigmentierung, Fissuren, „Sich Schälen“ und Verlust der nasalen Architektur. Die Besitzer berichten von wiederkehrenden Blutungen.
Cave
Als Teil eines Erythema multiforme major/Stevens-Johnson-Syndroms potenziell tödlich, insbesondere bei Zweitkontakt mit dem Auslöser (dermatologischer Notfall).
sehr pleomorphe Veränderungen (Krusten, Ulzera, Depigmentierung etc.), meist ausgedehnt (▶ Abb. 1.24, ▶ Abb. 1.25)
häufig mit systemischer Symptomatik
komplettes Ablösen der nasalen Epidermis möglich (Toxische epidermale Nekrolyse; ▶ Abb. 1.26)
sehr pleomorph
meist hochgradig schmerzhaft und begleitet von Allgemeinstörungen
Anämie, Thrombozytopenie, Myelosuppression
Hepatitis
Pankreatitis
Nephrotisches Syndrom
Vaskulitis-assoziierte Veränderungen innerer Organe mit entsprechender Symptomatik
Nephropathie, Nierenversagen
Arthropathie
Uveitis
neurologische Symptome
▶ Ventrum
▶ Mundhöhle
▶ Pinna innen
▶ Anal- und Perianalbereich
▶ Genitalbereich
Krallen
extrem variabel, sollte immer als Differenzialdiagnose für unklare Hautveränderungen, die unter Medikamentengabe entstehen oder sich verschlimmern, bedacht werden
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Arzneimittelexanthem
Arzneimittelexanthem.
Abb. 1.24 Generalisierte noduläre bis plaqueartige erythematöse, teils erosive bis ulzerierte Veränderungen bei einem Labrador; hier die behaarte Haut im Schnauzenbereich und der Nasenspiegel. Ähnliche Veränderungen bestanden am gesamten Körper einschließlich der Ballen und Pinnae sowie im Bereich von Mundhöhle und Ösophagus.
Arzneimittelexanthem.
Abb. 1.25 Steriles Granulom-Pyogranulom mit multiplen nodulären Veränderungen im gesamten Gesichtsbereich, insbesondere am Nasenrücken, aufgetreten nach Vakzinierung.
Arzneimittelexanthem.
Abb. 1.26 Komplettes Ablösen der gesamten Epidermis im Bereich des Nasenrückens mit massiver Sekundärinfektion bei einem Schnauzer.
Verlust der nasalen Architektur, Depigmentierung, Erosionen, Ulzerationen, Neigung zu Blutungen, evtl. Fissuren und Rhagaden (▶ Abb. 1.27, ▶ Abb. 1.28, ▶ Abb. 1.29)
an Lefzen und/oder Kinn Erythroderma mit Pruritus und silbrigen Schuppen, Depigmentierung, Alopezie, Ulzeration, meist generalisierte Veränderungen (▶ Abb. 1.30)
multiple oder solitäre Noduli oder Plaques
im Gegensatz zu den sehr ähnlich aussehenden autoimmunen/immunvermittelten Erkrankungen meist beginnend im unteren Bereich des Nasenspiegels und nicht selten auf die untere Hälfte oder das untere Drittel beschränkt
sehr pleomorph
Anorexie, Apathie und systemische Symptome v.a. bei oraler Form bzw. Mitbeteiligung
Vor allem im Frühstadium generalisiert, im weiteren Verlauf sind Prädilektionsstellen deutlicher zu erkennen:
▶ Mundhöhle
Pfotenballen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Epitheliotropes T-Zell-Lymphom
Epitheliotropes T-Zell-Lymphom.
Abb. 1.27 Depigmentierung und Verlust der nasalen Architektur im unteren Drittel des Planum nasale sowie Depigmentierung im Bereich der Lefzen (mukokutaner Übergang). Der Beginn im unteren Bereich des Planum nasale, evtl. sogar die Beschränkung auf diese Region, wird regelmäßig beim epitheliotropen T-Zell-Lymphom gesehen und ist wichtiger Hinweis bei der differenzialdiagnostischen Abgrenzung von beispielsweise autoimmunen Ursachen.
Epitheliotropes T-Zell-Lymphom.
Abb. 1.28 Depigmentierung im Bereich der mukokutanen Übergänge (Lefzen und Lider), beginnende Depigmentierung am Planum nasale.
Epitheliotropes T-Zell-Lymphom.
Abb. 1.29 Geringgradige erosive Veränderungen im Bereich der Oberlippe.
Epitheliotropes T-Zell-Lymphom.
Abb. 1.30 Erosive und teilweise ulzerative Veränderungen am mukokutanen Übergang, ausgeschoren. Dieser Hund zeigte zusätzlich massive systemische Symptome.
Erythem, Schwellung, Krusten (▶ Abb. 1.31, ▶ Abb. 1.32, ▶ Abb. 1.33, ▶ Abb. 1.34)
evtl. auch Erosionen, Ulzerationen, Fissuren
oft stark ausgeprägte Depigmentierung (Differenzialdiagnose autoimmune/immunvermittelte Erkrankungen)
evtl. schmerzhaft, nur selten Selbsttraumatisierung
▶ Augenlider
Anal- und Perianalbereich weniger häufig betroffen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Mukokutane Pyodermie
Mukokutane Pyodermie.
Abb. 1.31 Krustöse Dermatitis und Pigmentverlust v.a. am Übergang zur behaarten Haut; der Nasenspiegel ist bei diesem Patienten nur minimal verändert.
Mukokutane Pyodermie
Abb. 1.32 Krustöse Dermatitis mit Pigmentverlust im Lefzenbereich bei einem Mischling, die anamnestische Verschlimmerung auf Glukokortikoidgabe lässt bei diesem Patienten bereits eher an ein infektiöses als an ein autoimmunes Geschehen denken.
Mukokutane Pyodermie.
Abb. 1.33 Massivere krustöse Veränderungen mit Pigmentverlust bei einem Deutschen Schäferhund.
Mukokutane Pyodermie.
Abb. 1.34 Bilateral symmetrische krustöse Veränderungen bei einem weißen Schäferhund; auch im Bereich der Lefzen beginnen Pigmentverlust und Entzündungen.
Cave
Erkrankung mit extrem pleomorphem Erscheinungsbild und variabler klinischer Symptomatik. Kann je nach betroffenen Organsystemen und Schweregrad tödlich sein (dermatologischer Notfall).
klassische Form: exfoliative Dermatitis mit fest haftenden Schuppen („Asbestschuppen“), mit oder ohne Alopezie, Krusten, Ulzerationen (▶ Abb. 1.35, ▶ Abb. 1.38, ▶ Abb. 1.40)
Erythem, Erosionen, evtl. Ulzerationen, Krusten, Depigmentierung, Hyperkeratose (▶ Abb. 1.36, ▶ Abb. 1.37)
Verlust der nasalen Architektur
fokale Alopezie
juckende erythematöse Papeln
diffuses Erythem mit Plaques oder Granulomen
Ulzerationen im Bereich des mukokutanen Übergangs
insgesamt sehr variabel (▶ Abb. 1.39)
zahlreich und sehr variabel, systemische Erkrankung mit kutaner Beteiligung
generalisierte Lymphadenopathie
Anämie
Polydipsie/Polyurie, Glomerulonephritis, Nierenversagen
Hepato- und Splenomegalie, Aszites, Ikterus
Uveitis, Keratitis und andere Augenveränderungen
Koagulopathien mit Epistaxis
Lahmheit, Polyarthritis/-myositis
Fieber, Anorexie, Muskelabbau, Leistungsschwäche
Diese variieren je nach kutaner Manifestationsform, im Folgenden sind die bei der „klassischen“ Symptomatik mit exfoliativer Dermatitis aufgeführt:
▶ Augenlider
▶ Pinna außen
▶ Knochenvorsprünge der Gliedmaßen
▶ Pfotenballen
▶ Krallen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Leishmaniose
Leishmaniose.
Abb. 1.35 Die für Leishmaniose charakteristischen „Asbestschuppen“ am Nasenrücken und im Schnauzenbereich. Auch der Nasenspiegel zeigt Hyperkeratose, Krusten und Depigmentierung.
Leishmaniose.
Abb. 1.36 Massive krustöse und teilweise ulzerative Dermatitis um den gesamten Nasenspiegel herum; dieser zeigt einen Verlust der nasalen Architektur mit Depigmentierung sowie Rhagaden und Blutungen; zusätzlich besteht intermittierende Epistaxis.
Leishmaniose.
Abb. 1.37 Alopezie, Depigmentierung und teilweise krustöse Veränderungen am Nasenrücken infolge einer durch Leishmaniose bedingten Vaskulitis bei einem Mischling.
Leishmaniose.
Abb. 1.38 Feine Schuppen und Hypotrichose am Nasenrücken, Depigmentierung und Verlust der nasalen Architektur wie auch Depigmentierung im Bereich der Oberlippe bei einem Mischling mit „klassischen“ Hautsymptomen einer Leishmaniose.
Leishmaniose.
Abb. 1.39 Einzelne diskrete runde, gut demarkierte und depigmentierte Areale im Bereich von Nasenspiegel und dem Übergang zur behaarten Haut bei einem Kangal (Zufallsbefund) infolge Vaskulitis – die Leishmaniose wird nicht umsonst „der große Imitator“ genannt.
Leishmaniose.
Abb. 1.40 Der Hund von ▶ Abb. 1.38 mit den „klassischen“ Asbestschuppen am Nasenrücken und im Lidbereich.
progressive Alopezie mit schlechter Fellqualität, Keratinmanschetten um die einzelnen Haare (▶ Abb. 1.41, ▶ Abb. 1.42)
Schuppenbildung (▶ Abb. 1.43)
rasseabhängige Neigung zu bakteriellen Sekundärinfektionen, evtl. Otitis externa
bei Kurzhaarrassen eher serpiginöse oder annuläre schuppige Veränderungen und Alopezie
Vorwiegend dorsal betont, können aber je nach Rasse z.T. erheblich variieren:
▶ Pinna außen
▶ Nacken
▶ Rücken
▶ Rute
▶ Stirn
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Granulomatöse Sebadenitis
Granulomatöse Sebadenitis.
Abb. 1.41 Geringgradiger Haarverlust und geringgradige Ausbildung von Keratinmanschetten um die Haare am Nasenrücken bei einem Labrador (Frühstadium).
Granulomatöse Sebadenitis.
Abb. 1.42 Hypotrichose und gut sichtbare, fest mit den Haaren verklebende Keratinmanschetten („follicular casts“) bei einem Husky – sehr verdächtige Befunde für die granulomatöse Sebadenitis.
Granulomatöse Sebadenitis.
Abb. 1.43 Feine Schuppen und Hypotrichose im Bereich des Nasenrückens bei einem Pudel; bei allen Hunden ist der Nasenspiegel nicht betroffen (wichtiges differenzialdiagnostisches Kriterium).
akut oder perakut auftretende, ödematöse Schwellung von Nasenrücken und evtl. Lidern
danach schnelle Bildung von Pusteln, Krusten (▶ Abb. 1.44, ▶ Abb. 1.45, ▶ Abb. 1.46)
evtl. auch Furunkulose
nur dolchycephale Rassen betroffen
wenig/kein Pruritus, schmerzhaft
Augenlider
selten an gesamter Pinna
in vielen Fällen handelt es sich um eine Allergie auf Stechmücken oder ähnliches, daher treten die meisten Fälle in Deutschland in den Sommermonaten auf
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Eosinophile Follikulitis/Furunkulose
Eosinophile nasale Follikulitis/Furunkulose.
Abb. 1.44 Krustöse, teilweise ulzerative und sekundär infizierte eosinophile Furunkulose im Bereich des Nasenrückens bei einem Deutschen Schäferhund.
Eosinophile nasale Follikulitis/Furunkulose.
Abb. 1.45 Pustulöse bis granulomatöse Dermatitis mit teilweise konfluierenden Herden, deutliche Schwellung im Bereich des Nasenrückens (nicht Nasenspiegel); die Symptome haben sich perakut entwickelt.
Eosinophile nasale Follikulitis/Furunkulose.
Abb. 1.46 Flächenhafte krustöse, relativ gut abgegrenzte Follikulitis im Bereich des Nasenrückens; die Besitzer berichten von einer initialen Schwellung, die dann „aufplatzte“ und verkrustete.
singuläre, kleine, häufig erythematöse und unbehaarte Noduli (▶ Abb. 1.47)
zumeist gut abgegrenzt, nicht schmerzhaft, nicht pruriginös
im späteren Stadium oft an der Oberfläche ulzeriert (zeigt in der Regel einsetzende Spontanremission an)
bei Ulzeration häufig Sekundärinfektionen und dann evtl. auch Selbsttraumatisierung
Spontanremission bei etwa 90% der Patienten
betrifft praktisch ausschließlich junge Hunde (bis 3 Jahre)
Prinzipiell überall möglich, gehäuft an:
▶ Pinna außen
▶ Unterhals
▶ Gliedmaßen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Benignes kutanes Histiozytom
Benignes kutanes Histiozytom.
Abb. 1.47 Relativ schnell entstandene solitäre Umfangsvermehrung auf dem Nasenrücken einer einjährigen Bullterrierhündin.
Abb. 1.47a Erythematöse, gut abgegrenzte, indolente und „knopfartige“ Veränderung.
Abb. 1.47b Nahaufnahme der Umfangsvermehrung, die bereits krustige Bereiche aufweist (in der Regel Zeichen der beginnenden Spontanremission). Wichtige Differenzialdiagnose: Mastozytom (kann mittels Feinnadelaspiration eindeutig differenziert werden).
Erythem, Pruritus, Haarverlust durch Selbsttraumatisierung (▶ Abb. 1.48, ▶ Abb. 1.49, ▶ Abb. 1.50, ▶ Abb. 1.51)
schnelle Entwicklung von Sekundärinfektionen (▶ Abb. 1.52)
(allergische) Konjunktivitis
selten respiratorische Symptome (Husten, Niesen)
▶ Augenlider
▶ Pinna innen
▶ Haut an den Pfoten
▶ Ventrum
▶ Flexorbereiche und Innenseite der Gliedmaßen
▶ Unterhals
initial sehr gutes Ansprechen auf Glukokortikoide, aber rekurrierend
starke Alters- und Rasseprädispositionen, evtl. auch familiäre Häufung
Prädilektionsstellen variieren leicht je nach Rasse
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Atopische Dermatitis
Atopische Dermatitis.
Abb. 1.48 Chronische Cheilitis und Fellverlust im Lefzenbereich infolge Selbsttraumatisierung bei einer Französischen Bulldogge.
Atopische Dermatitis.
Abb. 1.49 Selbst induzierte Alopezie und Depigmentierung im Lefzenbereich bei einem Greyhound.
Atopische Dermatitis.
Abb. 1.50 Selbst induzierte Alopezie, dazu Erythem und oberflächliche Sekundärinfektionen perioral und periokulär bei einem Mischling mit atopischer Dermatitis.
Atopische Dermatitis.
Abb. 1.51 Cheilitis mit Rötung v.a. im Bereich der Lefzenkommissur und deutlichem Pruritus bei einem Labrador mit hochgradiger Allergie auf verschiedene Gräserpollen, Spitzwegerich und Roggen und rein saisonaler Symptomatik.
Atopische Dermatitis.
Abb. 1.52 Chronisch-entzündliche Veränderungen mit Hyperpigmentierung, Alopezie und akzessorischen Falten bei einem Bullmastiff; diese Veränderungen bieten ideale Lebensbedingungen für Bakterien und Malassezien.
Erythem, Pruritus, Haarverlust durch Selbsttraumatisierung (▶ Abb. 1.53, ▶ Abb. 1.54, ▶ Abb. 1.55)
schnelle Entwicklung von Sekundärinfektionen
v.a. gastrointestinale Symptome (häufiger Kotabsatz, Durchfall, Meteorismen, wechselnde Kotkonsistenz etc.)
respiratorische und neurologische Symptome beschrieben, aber extrem selten
Neigung zu Otitis externa, oft chronisch oder chronisch-rezidivierend (eine der häufigsten Primärerkrankungen)
Neigung zu Pododermatitis
▶ Augenlider
▶ Pinna innen
▶ Haut an den Pfoten
▶ Anal- und Perianalbereich
▶ Ventrum
▶ Flexorbereiche und Innenseite der Gliedmaßen
▶ Rücken
▶ Genitalbereich
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie
Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie.
Abb. 1.53 : Erythem und Pruritus, hier bei einem Dalmatiner im Bereich von Lefzen und Lidern besonders gut zu erkennen, sind die Primärveränderungen bei Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie wie auch bei atopischer Dermatitis (früher fälschlicherweise „Pruritus sine materia“ genannt). Wegen der schnell eintretenden sekundären Veränderungen infolge Selbsttraumatisierung sind sie bei den meisten Tieren nicht mehr so leicht zu erkennen.
Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie.
Abb. 1.54 Chronische Cheilitis mit selbst induzierter Alopezie, Erythem und leichter Sekundärinfektion infolge Selbsttraumatisierung durch Pruritus bei einem Jack Russell Terrier.
Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie.
Abb. 1.55 Golden Retriever mit Futtermittel-Unverträglichkeit/-Allergie.
Abb. 1.55a Juckreiz im Bereich der Lefzen (Haarverlust infolge Selbsttraumatisierung).
Abb. 1.55b Aufgrund des heftigen Juckreizes entsprechende selbst induzierte Veränderungen im Kinnbereich.
im Bereich der Lefzenfalte (Unterlippe) Erythem, Erosion oder UIzeration (▶ Abb. 1.56, ▶ Abb. 1.57, ▶ Abb. 1.58, ▶ Abb. 1.59)
oft bedeckt mit Speichel und entzündlichem Exsudat
Malodor bei Sekundärinfektionen durch Bakterien und/oder Malassezien
keine (auf Lefze beschränkt, häufig rassespezifisch)
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Lefzenfaltendermatitis
Lefzenfaltendermatitis.
Abb. 1.56 Eitrige chronische bakterielle Entzündung im Bereich der Lefzenfalte bei einem West Highland White Terrier.
Lefzenfaltendermatitis.
Abb. 1.57 Bei diesem Patienten bestehen massive krustöse Auflagerungen sowie eine tiefe Entzündung (tiefe Follikulitis und Furunkulose, zytologisch sind Kokken und kleine Stäbchen nachweisbar).
Lefzenfaltendermatitis.
Abb. 1.58 Cocker Spaniel mit Lefzenfaltendermatitis, gleichzeitig besteht eine primäre Seborrhoe mit gelblichem, fest haftendem Material in der Lefzenfalte und eine leichte Depigmentierung.
Lefzenfaltendermatitis.
Abb. 1.59 Krustöse und teilweise ulzerative, schmerzhafte entzündliche Veränderungen in der Lefzenfalte.
follikuläre Papeln und Pusteln, teilweise auch Ulzeration und Fistelbildung (Furunkulose) sowie fibröse Noduli vorwiegend bei kurzhaarigen Hunden (▶ Abb. 1.60, ▶ Abb. 1.61, ▶ Abb. 1.62)
Pruritus meist minimal, bei tiefen und ausgedehnten Veränderungen schmerzhaft
keine
vor der rein antibakteriellen Behandlung ist eine Demodikose auszuschließen (wichtige Differenzialdiagnose)
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Canine Akne
Canine Akne.
Abb. 1.60 Canine Akne bei einer jungen Englischen Bulldogge.
Abb. 1.60a Papeln und Pusteln im Bereich von Lefzen und Kinn.
Abb. 1.60b Nahaufnahme von a, die Pusteln und Furunkel sind gut zu erkennen.
Canine Akne.
Abb. 1.61 Furunkulose und Fistelbildung. Der Kinnbereich bei dieser Staffordshire-Mischlingshündin ist hochschmerzhaft.
Canine Akne.
Abb. 1.62 Bei diesem Mischlingsrüden zeigen auch die Lefzen Veränderungen.
Abb. 1.62a Massive pustulöse Dermatitis, teilweise bereits eine tiefe Follikulitis/Furunkulose mit blutig-wässrigem Exsudat.
Abb. 1.62b Nahaufnahme des Mischlingsrüden von ▶ Abb. 1.62a, krustöse, schmerzhafte, tiefe Follikulitis/Furunkulose an Kinn und Lefzen.
massive Schuppenbildung infolge gesteigerter epidermaler Proliferation (▶ Abb. 1.63, ▶ Abb. 1.64)
fettige Haut mit Neigung zu Sekundärinfektionen v.a. durch Malassezien (dann mit Erythem, Pruritus, später chronischen Hautveränderungen)
▶ gesamte Pinna
▶ Unterhals
▶ Anal- und Perianalbereich
▶ Augenlider
▶ Ventrum
▶ Krallen
Flexorbereiche und Innenseite der Gliedmaßen
Haut an den Pfoten
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Primäre ölige Seborrhoe
Primäre ölige Seborrhoe.
Abb. 1.63 Bei diesem alten Cocker Spaniel ist die Keratinisierungsstörung am und um den Nasenspiegel (Hyperkeratose) gut sichtbar.
Primäre ölige Seborrhoe.
Abb. 1.64 Keratinisierungsstörung im Bereich des Übergangs zur behaarten Haut und der Lefzen bei demselben Hund wie in ▶ Abb. 1.63. Die Neigung zu Sekundärinfektionen mit Bakterien und/oder Malassezien ist bei dieser Primärerkrankung und an beiden Lokalisationen hoch (gleichzeitig besteht eine Lefzenfaltendermatitis).
Cave
Potenziell tödlich bei Furunkulose/Zellulitis wegen der Gefahr von Organschäden und Sepsis (dermatologischer Notfall).
sehr variabel: Alopezie, Hyperkeratose, Komedonen, Papeln, Pusteln, epidermale Kollaretten (▶ Abb. 1.65, ▶ Abb. 1.66, ▶ Abb. 1.67, ▶ Abb. 1.68)
starke Neigung zu bakteriellen Sekundärinfektionen
multifokale oder diffuse Alopezie
Follikulitis
Schuppen- und Krustenbildung
Komedonen
follikuläre Hyperkeratose
bei Pyodemodikose auch Furunkulose/Zellulitis mit Verdickung der Haut, Fistelbildung, Schmerzhaftigkeit
häufig Otitis externa
Prinzipiell überall, wo Haarfollikel sind, bei hereditärer Form meist generalisiert:
▶ Augenlider
▶ Rumpf
▶ Gliedmaßen
▶ Hals
▶ Pinna außen
Siehe auch Teil II Erkrankungen
▶ Generalisierte Demodikose
▶ Pododemodikose
Generalisierte Demodikose.
Abb. 1.65 Marginales Erythem und Hyperpigmentierung sowie Fellverlust im Bereich der Oberlippe bei einem jungen Irish Wolfhound, Juckreiz besteht nicht, auch keine Spuren einer Selbsttraumatisierung. Das Planum nasale ist nicht betroffen!
Generalisierte Demodikose.
Abb. 1.66 Flächige diffuse Alopezie, Hyperpigmentierung und Schuppenbildung der behaarten Haut im Gesichtsbereich bei einem Border Collie.
Generalisierte Demodikose.
Abb. 1.67 Alopezie, Erythem und leichte Pustelbildung an Lefzen und Kinn bei einem jungen Dobermann-Rüden – keine canine Akne, sondern Teil einer generalisierten Demodikose (wichtige Differenzialdiagnose).
Generalisierte Demodikose.
Abb. 1.68 West Highland White Terrier mit Alopezie, gelblichen Auflagerungen und der bei Demodikose häufig sichtbaren schiefergrauen Färbung der Haut. Das Planum nasale ist nicht betroffen.
Cave
Potenziell tödlich (dermatologischer Notfall).
akute hochgradige Schwellung der gesamten Schnauze („Nilpferdkopf“) mit Bildung steriler Pusteln (sehr fragil; ▶ Abb. 1.69, ▶ Abb. 1.71)
danach kleine Ulzera, Krusten, seropurulentes Exsudat, evtl. auch Fistelgänge (▶ Abb. 1.70)
später Sekundärinfektionen, evtl. Progression zur Alopezie und Narbenbildung (▶ Abb. 1.72)
kein Pruritus
hochgradige Schwellung der Kopflymphknoten, evtl. mit Abszedierung
Fieber
Anorexie
▶ Augenlider
▶ Pinna innen
Rumpf (Pannikulitis)