Geschmacksverirrungen im Kunstgewerbe - Gustav E. Pazaurek - E-Book

Geschmacksverirrungen im Kunstgewerbe E-Book

Gustav E. Pazaurek

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Beschreibung

Systematische Beschreibung des schlechten Geschmacks im Kunstgewerbe. Die vom Autor zusammengetragene Sammlung schlechter Beispiele gehört heute zum Landesmuseum Württemberg. Null Papier Verlag

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Seitenzahl: 24

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Gustav E. Pazaurek

Geschmacksverirrungen im Kunstgewerbe

Gustav E. Pazaurek

Geschmacksverirrungen im Kunstgewerbe

Veröffentlicht im Null Papier Verlag, 2024Klosterstr. 34 · D-40211 Düsseldorf · [email protected] EV: Landes-Gewerbe-Museum, Stuttgart, 1919 2. Auflage, ISBN 978-3-954182-98-5

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Inhaltsverzeichnis

Au­tor

Vor­wort

I. Ma­te­ri­al­feh­ler

II. Feh­ler ge­gen Zweck­form und Tech­nik.

III. Feh­ler ge­gen Kunst­form und Schmuck

Er­gän­zun­gen

Von Wütt­tem­ber­gi­schen Zei­tun­gen:

An­de­re deut­sche Zei­tun­gen:

Deut­sche Fach­blät­ter und Re­vuen:

Aus­land:

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Ge­schmacks­ver­ir­run­gen im Kunst­ge­wer­be

An­sich­ten der Na­tur

Über den Um­gang mit Men­schen

Die Kunst Recht zu be­hal­ten

Wal­den

Rö­mi­sche Ge­schich­te

Der Un­ter­gang des Abend­lan­des

und wei­te­re …

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Autor

Gu­stav Ed­mund Pa­zau­rek, Kunst­his­to­ri­ker und Samm­ler. (* Prag, 21. 5.1865; ✝ Schloß Alt­manns­ho­fen, Ba­den-Würt­tem­berg, 27. 1. 1935). Stu­dier­te an der Deut­schen Uni­ver­si­tät Prag Kunst­ge­schich­te, 1888 Dr. phil.

1892 wur­de er Ku­stos am Nord­böh­mi­schen. Ge­wer­be­mu­se­um in Rei­chen­berg, ver­tief­te dort sei­ne Kennt­nis­se der Ge­schich­te, Tech­nik und Äs­the­tik des Kunst­ge­wer­bes durch di­rek­ten Kon­takt mit der nord­böh­mi­schen Gla­s­in­dus­trie und leg­te den Grund für sei­ne ei­ge­ne Glas- und Por­zel­lan­samm­lung.

1906-12 wirk­te Pa­zau­rek als al­lei­ni­ger Vor­stand des Lan­des­ge­wer­be­mu­se­ums in Stutt­gart, 1913-1932 als Vor­stand der kunst­ge­werb­li­chen Ab­tei­lung des Mu­se­ums, wo er sich auch mit Fra­gen des gu­ten Ge­schmacks im Kunst­ge­wer­be be­fass­te. 1909 grün­de­te er das Kit­schmu­se­um im Lan­des­ge­wer­be­mu­se­um.

Pa­zau­rek ver­brei­te­te in zahl­rei­chen Aus­s­tel­lun­gen und Vor­trä­gen sei­ne fun­dier­ten Kennt­nis­se über Nach­ah­mun­gen und Fäl­schun­gen auf dem Ge­biet des Kunst­ge­wer­bes. In sei­nem grund­le­gen­den Werk über Glä­ser der Em­pi­re- und Bie­der­mei­er­zeit er­ar­bei­te­te er aus ori­gi­na­len Quel­len zahl­rei­che Le­bens­läu­fe von Glas­künst­lern in Ös­ter­reich und Böh­men.

Vorwort

An die kunst­ge­werb­li­chen Samm­lun­gen, die, aus­schließ­lich von in­dus­tri­el­len Krei­sen oder für die­se ins Le­ben ge­ru­fen, vor­nehm­lich prak­tisch-äs­the­ti­sche Auf­ga­ben zu lö­sen ha­ben, wer­den heut­zu­ta­ge über­all ganz an­de­re An­for­de­run­gen ge­stellt, als zur Zeit ih­rer Grün­dung. Die al­ten Mus­ter­la­ger hat­ten alle mög­li­chen Ma­te­ria­le, Tech­ni­ken, For­men und De­ko­re in großer Men­ge ohne Rück­sicht auf ihre Her­kunft ver­ei­nigt, um al­len ge­werb­li­chen Krei­sen mög­lichst vie­le An­re­gun­gen zu bie­ten. Wenn der Su­chen­de einen hel­len Blick und ne­ben­bei auch Glück hat­te, konn­te er wirk­lich aus die­sem Nie­der­schlag der ver­schie­dens­ten Aus­s­tel­lun­gen und Mes­sen man­ches ent­neh­men, was ihn för­der­te. Da­ne­ben trat aber bei den Grün­dern auch schon das Be­stre­ben auf, be­son­ders her­vor­ra­gen­de kunst­hand­werk­li­che Schöp­fun­gen, auch wenn sich die­se nicht ge­ra­de zur Re­pro­duk­ti­on emp­fah­len, an­zu­schaf­fen, um das Hand­werk zu eh­ren und die nach­wach­sen­de Ge­ne­ra­ti­on zu ver­an­las­sen, eben­falls nach dem Vol­len­dets­ten zu stre­ben, um sei­ner­zeit der glei­chen Aus­zeich­nung der Auf­nah­me ein­zel­ner ih­rer Meis­ter­wer­ke in die öf­fent­li­che Samm­lung wür­dig be­fun­den zu wer­den.