9,49 €
Honig im Schuh - nennt Zan Mokran die Buchreihe seiner Gedichte. Es beschreibt einerseits ein Lebensgefühl, andererseits die Ursache, warum ein Mensch sich ausdrücken möchte. Wir wissen, was die Welt Im Innersten zusammenhält. Doch bei aller Klugheit bleiben wir, Ob wir wollen oder nicht, stets Ungetier.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2022
Das blaue Buch
Frühling
Diogenes
Spielmann
Diogenes II
Steinbruch
Odyssee II
An Siegfried
Porta Nigra
Schuld
Naturgedicht
Ein fliegender Gedanke
§§§
bittersüß
Diktatur
Ich schreibe
Sisyphus
Georg Büchner I
Faust
Stürmische Jugend
Balken im Herz
Der Rattenfänger
Menschlichkeit
Ursprung
Paradies
Im Zoo
Gaukler
Stroh im Kopf
Hellseher
Wagemut (dem unbekannten Feind)
Dichter
Abgesägte Stühle
Wege
Zukunft
Tote
Lebende
Düstere Gedanken
Fragen
Nachtgedanke
Appell
Dumpfe Gedanken
Honig im Schuh (High Society)
Freundschaften
Pop Art (Museum Ludwig Köln)
TV Kind I (1985)
Odyssee
Ende der Welt
Bäume
Särge
Grausam (Videokind I)
Der Wind
Endlose Weiten
Der kleine Mann
Ja
Grenzen
Dunst
Mondblüte
Ironischer Fetzen
Spiel Im Spiegel
Lebendig
Ohne dich
Der Tote
Das Reich der Sterne
Dichter (Prosa)
Reinkarnation
Das pinke Buch
Tagträume
Veränderungen
Freunde
Konsequent
Löffelstiel
In der Tiefe der Nacht
Hektik
Trotzlied
Lebenswege
Abwarten
Erinnerung
Liebesversprechen
Spiel Im Spiegel II
Der wahren Freundschaft gewidmet
Everyday
Sinken
Es lebt
Ich, der Sturm
Oben im Tal der Lilien
Ausgelaugte Erde
Kleiner Tropfen
Im Rausch der Gefühle und Gedanken
Vorwort
Wenn ein Reisender von der Reise spricht
LYRISCH GEDACHT (GEDICHTET? )
Meiner Frau und Dichterin Tanja gewidmet, die mich in und bei Allem unterstützt hat.
Wir teilen nicht nur die Liebe zur Sprache, sondern auch zueinander miteinander.
Žan Mokran, Frankfurt am Main 2022
Der Frühling webt sein gold´nes Kleid
Und macht es gar zum Besten.
Vorbei sind Winters Not und Leid,
Es raschelt in den Ästen.
Die Vögel zwitschern laut und froh
Dem schönen Tag entgegen.
Wer kürzlich noch der Kält entfloh,
erfreut sich nun am warmen
Frühlingsregen.
Der Wiesen bunte Farben
Erleuchten alle Welt.
Verheilt sind Winternarben,
Ach, wie mir das gefällt.
Die Lust am Leben
erfahre ich
jeden Tag.
Bin nackt nicht,
habe Luft zum Atmen,
bin Mensch, bin ich.
Solange Quellen Wasser führen
und Mehl ich hab´ für Brot,
leide ich keinen Hunger und verdurste
nicht.
Ein Tor,
der sagt,
mir fehlte etwas!
Große Dichter sagten mal,
wer rechte Freud am Leben hat,
der sollte Spielmann werden;
fürwahr, nichts Schön´res gibt´s auf
Erden.
Man wandert stets von Stadt zu Stadt,
erfreut am Markt, im Hof, im Saal.
So manches schöne Fest
wäre traurig, trüb und trist
wäre da kein Musikant.
Drum spielt man auf im ganzen Land,
erfreut, wo man grad ist,
find´ überall ein warmes Nest.
Ein Fass ist dein Palast;
die Residenz
deiner gewollten Einsamkeit.
Du bist dir selbst der beste Freund,
doch scheust du nicht den Dialog;
du fliehst nicht!
Was du brauchst, ist dein Leben
und was dir Natur umsonst gibt;
Geschwister seid ihr.
Du bist ohne Bedürfnis;
Zeuge einer Welt der Bedürfnisse,
der du dich, so wie du bist,
stellst.
Tag um Tag fördere
Ich neue Felsen
Aus tiefen Schlünden.
Zermahle sie und
Fördere aufs Neue
Immer schwereres Gestein.
Manchmal gelingt es
Mir etwas damit anzufangen:
Doch meist ist der Staub dem Wind
Preisgegeben.
Ich bin zu lebenslanger
Schwerstarbeit verurteilt:
Zwangsarbeiter im Steinbruch meiner
Seele.
Ziellos irrt man
immer wieder
an seinen Zielen vorbei.
Wo man hinkommt
bleibt man, entflieht man,
sucht weiter.
Stark und unbesiegbar
gibst du dich
und bist doch verwundbar.
Wer von deiner Schwäche
am Rücken weiß, der kann
dich vernichten.
Kehre deinen Feinden
Nie den Rücken zu,
Sonst wird´s dein Ende sein.
Dunkler Stein
du stehst so fremd
inmitten der Stadt.
Blitzlichter blenden dich,
man besteigt dich,