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Kochen und Genießen halten Leib und Seele zusammen! Doch heute kochen wir ganz anders als noch vor 20 Jahren: Wir sind unter Zeitdruck oder auf Achse, wir wollen uns gesund und klimafreundlich ernähren – mit mehr Gemüse, weniger oder ganz ohne Fleisch oder rein pflanzlich. Dabei soll Kochen auch jede Menge Spaß machen, denn wir wollen sie feiern, die Lust am Genuss! Kochen heute, das brandneue Standardwerk von GU bietet Meaties, Veggies und Veganern über 200 Rezepte für jede Lebenslage und jede Menge Koch-Know-how und Küchenhacks genau da, wo man sie braucht. Frisch serviert von den drei GU-Kochprofis Cornelia Schinharl, Martin Kintrup und Nicole Just. Kochen heute: ein unentbehrlicher Küchen-Buddy – Tag für Tag ein Leben lang!
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Seitenzahl: 185
Veröffentlichungsjahr: 2022
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© eBook: 2022 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München
© Printausgabe: 2022 GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, Postfach 860366, 81630 München
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Projektleitung: Alessandra Redies
Lektorat: Melanie Haizmann
Korrektorat: Andrea Lazarovici
Covergestaltung: ki36 Editorial Design, München, Bettina Stickel
eBook-Herstellung: Viktoriia Kaznovetska
ISBN 978-3-8338-8386-6
1. Auflage 2022
Bildnachweis
Coverabbildung: StockFood/Immediate Media/Olive;
Fotos: Julia Hoersch; Martina Lorenz; Food & Nude Photography; Vivi D’Angelo;
Syndication: www.seasons.agency
GuU 8-8386 07_2022_02
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Mehr Gemüse, weniger oder ganz ohne Fleisch, vielleicht sogar rein pflanzenbasiert? Unsere 3 Profis haben für jede Gelegenheit die richtige Idee parat und vereinen alle Kochstile von heute in einem Buch.
» Eigentlich ess ich alles gern, Hauptsache abwechslungsreich. Am liebsten mag ich die mediterrane Küche. Da sind Fleisch und Fisch ja eher Beilage als Hauptsache auf dem Teller. Und: Zitronenschale zum Abschmecken finde ich echt genial. «
» Ich bin Autor aus Leidenschaft und habe schon über 50 Kochbücher verfasst. Von der einfachen Stulle bis hin zum aufwendigen Sonntagsgericht – gerne vegetarisch und immer am Puls der Zeit. «
» Ich ernähre mich seit über zehn Jahren vegan. Auf Ersatzprodukte kann ich echt gut verzichten – lieber gibt es Linsen und Kichererbsen in allen Varianten und vor allem ganz viel frisches Obst und Gemüse. «
Oft sind es ja die Kleinigkeiten, die aus dem leckeren Gericht eine Geschmacksexplosion machen. Gut, wenn man die dann immer im Vorratsschrank hat!
streue ich gerne über fertige Gerichte, Salate, gebratenes Hähnchen und vieles mehr. Und weil ein ganzer Granatapfel meist zu viel ist, friere ich den Rest ein. Die Kerne lassen sich super in kleinen Mengen rausnehmen und verwenden.
geben Saucen, aber auch Hackfleischgerichten eine besondere Würze. Ich verwende sie in kleinen Mengen – so schmecken sie nicht vor, aber runden schön ab.
verwende ich ganz oft zum Würzen, vor allem die Schale – im Winter auch die von Bio-Orangen. Vor der Verwendung aber bitte immer heiß waschen und gut abtrocknen!
hält sich eine gewisse Zeit, taut schnell auf und man kann auch spontan viel damit anfangen: Pastasauce, Pflanzerl oder Bällchen …
liebe ich in allen Variationen: frisch, als Flocken, als Sauce oder auch als Paste. Ich finde sie super zum Würzen … aber immer erst mal vorsichtig dosieren!
Es geht doch nichts über die perfekte Basis, oder?! Aus meinen fünf Vorratshelden ließe sich in der größten Not sogar ein tolles Pastagericht zaubern. Denn mal ehrlich, ein paar Nudeln haben wir alle immer irgendwo im Schrank.
sind für mich meist die Basis für ein gutes Essen. Frisch und scharf in Dressings und Dips oder mildsüß gedünstet bzw. gebraten in allem von Eintopf bis Pasta. Echt lecker schmecken beide übrigens als Ofengemüse.
Ein Stückchen Butter rundet mit ihrem einzigartigen Aroma jede Sauce, aber auch Suppen formidabel ab. Ich gebe sie dafür immer erst am Ende der Garzeit dazu. Auch zum Braten bei nicht zu hohen Temperaturen perfekt geeignet, etwa für Spiegeleier oder Pfannkuchen.
holen blitzschnell den Sommer in die Küche. Perfekt für Pastasaucen, Suppen und Aufläufe oder als Basis für eine schnelle Pizzasauce. Ich greife am liebsten zu Bio-Produkten und bevorzuge stückige Tomaten.
Am liebsten gleich mehrere Sorten, vom milden Honigsenf oder fancy Fruchtsenf, über mittelscharfen bis zum scharfen Dijonsenf. Damit runde ich Saucen, Dips und Dressings ab, aber auch Eintöpfe oder Bratlinge. Und natürlich liebe ich ihn auf Brot.
Italienischen Hartkäse verwende ich für Pesto oder als Topping für Salate, Bowls, Pastagerichte und Eintöpfe. Dafür ziehe ich ihn am liebsten mit einem Sparschäler in Streifen ab und zerbröckle diese grob zwischen den Fingern.
Alle haben doch gewisse Basics, die auf keinen Fall ausgehen dürfen. In meiner veganen Küche sind das diese 5 – und frisches Gemüse, das habe ich ohnehin immer zu Hause auf Vorrat!
Ein Muss für cremige Saucen, Dips und als Brotaufstrich!
Vor allem Linsen in allen Varianten sowie Kichererbsen. Hülsenfrüchte sind ein Grundbaustein der veganen Küche. Ich koche sie meistens gleich auf Vorrat und friere sie dann ein. Sie verlieren dabei kaum an Konsistenz und lassen sich schnell zu Dips, Aufstrichen und Eintöpfen verarbeiten.
Sojadrink für vegane Mayo und zum Backen, Haferdrink für den Rest! Ich achte auf Produkte ohne Zuckerzusatz. Erstens braucht es den nicht und darüber hinaus sind die Drinks dann auch für Herzhaftes geeignet.
ein indisches Schwefelsalz. Man muss es mögen, es schmeckt nach gekochtem Ei und macht - in der richtigen Dosierung (nicht zu viel, lieber herantasten!) vor allem Dips, Mayo und Saucen rund. Und es schmeckt köstlich auf Avocadobrot, ein Klassiker!
Die ist superlange haltbar und supergesund! Sie ist innerhalb von 10 Minuten fertig und schmeckt sowohl süß als auch herzhaft. Ein toller Mineralstofflieferant ist sie außerdem.
Immer nur das olle Käsebrot in der Lunchbox? Muss gar nicht sein! Hier kommen tolle Ideen für Brotzeit, Pausenbrot oder auch Abendbrot.
Ob zur Brotzeit oder zum Brunch: Schlonzig, cremig und saftig muss der perfekte Belag für unsere fetten Stullen sein.
Für 2 Personen
Zubereitung: 20 Min.
Pro Portion: ca. 475 kcal, 17 g EW, 32 g F, 28 g KH
3 Eier (M)
1 Zwiebel
½ EL neutrales Öl
1 ½ EL Rotweinessig
Salz | Pfeffer
1–2 eingelegte Paprika (aus dem Glas)
2 TL eingelegte Kapern
1 kleiner Bund Schnittlauch
50 g Schmand
½ EL Zitronensaft
1 TL Dijonsenf
1 TL Honig
1 EL Walnussöl (ersatzweise Sonnenblumenöl)
4 Salatblätter
1 Kästchen Kresse (z. B. Shisokresse)
2 große Scheiben Bauernbrot
1 EL Butter
Holzspieße (nach Belieben)
1. Die Eier in einem Topf knapp mit Wasser bedecken, das Wasser zum Kochen bringen und die Eier in ca. 7 Min. hart kochen. Anschließend das Wasser abgießen, die Eier kalt abschrecken und abkühlen lassen.
2. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. ½ EL Essig dazugeben und verkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
3. Die Paprika abtropfen lassen und klein würfeln. Die Kapern fein hacken. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Die Eier pellen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
4. Für das Dressing Schmand, 1 EL Essig, Zitronensaft, Senf, Honig und Walnussöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die vorbereiteten Zutaten unter das Dressing mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Die Salatblätter waschen und trocken schleudern. Die Kresse vom Beet schneiden. Die Brotscheiben halbieren, toasten und mit Butter bestreichen. 2 Brothälften mit den Salatblättern und dem Eiersalat belegen, die Kresse darüberstreuen. Die übrigen Brotscheiben daraufsetzen. Die Stullen nach Belieben noch mit Holzspießchen zusammenstecken und servieren.
Für 2 Personen
Zubereitung: 20 Min.
Pro Portion: ca. 590 kcal, 15 g EW, 39 g F, 46 g KH
150 g Fleischwurst (z. B. Lyoner)
1 Essiggurke + 1 EL Gurkensud
50 g Mayonnaise
30 g saure Sahne
Chilisauce
Salz | Pfeffer
½ Bund Schnittlauch
1. Die Fleischwurst häuten und erst in dünne Scheiben, dann in Streifen schneiden. Die Gurke abtropfen lassen, erst in Scheiben, dann in Streifen schneiden.
2. Die Mayonnaise mit saurer Sahne, Gurkensud und etwas Chilisauce verrühren. Die Fleischwurst- und Gurkenstreifen untermischen, anschließend den Fleischsalat kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Den Fleischsalat auf ein paar Scheiben Lieblingsbrot verteilen und servieren.
Für 2 Personen
Zubereitung: 10 Min.
Pro Portion: ca. 305 kcal, 12 g EW, 18 g F, 25 g KH
100 g Räuchertofu | 1 Radieschen
1 Bund gemischte Kräuter
1 Essiggurke + 1 EL Gurkensud
1 Prise Kala Namak (indisches Schwefelsalz)
50 g vegane Mayonnaise
Salz | Pfeffer
1. Den Räuchertofu in ein sauberes Küchentuch einschlagen und vorsichtig das Wasser herauspressen. Das Radieschen waschen. Tofu und Radieschen in sehr feine Würfel schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Essiggurke sehr fein würfeln.
2. Die vorbereiteten Zutaten mit dem Gurkensud in einer Schüssel mischen, die Mayonnaise unterheben. Den Tofusalat mit Kala Namak, Salz und Pfeffer abschmecken und großzügig auf dem Lieblingsbrot verteilen.
Nicole Just
Martin Kintrup
Cornelia Schinharl
Nicole Just: Wichtig ist für mich vor allem eine schöne, knusprige Kruste. Darum nehme ich am liebsten Bauernbrot oder ein frisches Roggensauerteigbrot.
Cornelia Schinharl: Da bin ich ganz Nicoles Meinung. Ein Bauernbrot mit schöner Kruste ist perfekt. Sonst mag ich aber auch Brezensemmeln, also Laugenbrötchen.
Martin Kintrup: Eine knusprige Kruste ist natürlich fein. Für mich hat aber bei geklappten Stullen Priorität, dass das Brot eine gewisse Elastizität hat, damit die Zutaten beim Snacken nicht einfach hinten herausplumpsen. Mein Favorit für Stullen ist deshalb: Frisch gebackenes Walnussbrot!
Cornelia Schinharl: Wie so oft Zitronenschale und gerne ein bisschen Schärfe … bei meinem Fleischsalat-Rezept sind das ein paar Tropfen Chilisauce.
Martin Kintrup: Kapern, Senf und Schnittlauch sorgen beim Eiersalat für ordentlich Würze. Und leicht scharfe Kresse ist für mich das frische i-Tüpfelchen.
Nicole Just: Stimmt, Kresse und Kapern gehen einfach immer! Ich arbeite außerdem viel mit Kala Namak. Das bringt so eine ganz eigene, warm-runde Note in cremige Dips. Man muss es nur echt sparsam einsetzen, sonst schmeckt es zu sehr heraus. Aber richtig dosiert schafft es noch mal ganz andere Aromen.
Martin Kintrup: Zur Weihnachtszeit kommt bei mir ein ganz besonderes Aufstrich-Trio zum Einsatz: Auf frisch getoastetes Brot wird zuerst Frischkäse, dann Nuss-Nugat-Creme gestrichen, dann toppe ich das Ganze mit in Kaffee getunktem Spekulatius. Diese Kombi ist für mich besser als jeder Kuchen.
Nicole Just: Also das klingt ja unverschämt lecker! Probiere ich aus, das alles gibt’s ja auch rein pflanzlich zu kaufen … Bei mir ist es etwas Herzhaftes: Ein Salat aus klein gewürfeltem, gekochtem Kürbis. Den schmecke ich mit Zitronenschale, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kräutern ab. Dann Roggenbrot leicht antoasten, mit Aioli bestreichen und den Salat obendrauf – ein Gedicht!
Nicole Just: Ich habe eine Lunchbox aus Edelstahl, die ist super!
Cornelia Schinharl: Mit Wachspapier funktioniert das gut. Ich packe die Stulle auch gerne in eine Papierserviette, die brauche ich später beim Essen ja sowieso.
Martin Kintrup: Funktioniert natürlich alles bestens. Ich bin außerdem Fan von Transportboxen aus ofen- und mikrowellenfestem Glas. Die sind einfach universell einsetzbar, ich kann auch mal Suppen oder Pasta transportieren und unterwegs erhitzen. Außerdem gibt es die auch als Bento-Boxen mit einzelnen Fächern, was ich superpraktisch für kleine Extras wie Dips, Knabbergemüse und ein paar Nüsse finde.
Knackige Gemüsesticks sind zwar die gesündeste, aber nicht gerade die spannendste Art zu snacken. Wenn sich allerdings noch knusprige Grissini und ein irre guter Dip dazugesellen, wird das Vernunft-Essen zum Knabber-Highlight.
Für 2 Personen
Zubereitung: 10 Min.
Pro Portion: ca. 550 kcal, 13 g EW, 41 g F, 31 g KH
2 EL Haselnusskerne
1 reife Avocado (Sorte Hass)
2 Knoblauchzehen
1 kleines Bund Basilikum
30 g Pecorino
2 EL Zitronensaft
1 EL Walnussöl (ersatzweise Sonnenblumenöl)
Salz | Pfeffer
1 rote Paprika
100 g Möhren
½ Salatgurke
50 g Mini-Grissini
1. Die Nüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rundherum anrösten, bis sie gut duften. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und grob würfeln. Den Knoblauch schälen und grob würfeln. Das Basilikum waschen und trocken schütteln, dann mit Stielen grob hacken. Den Käse würfeln.
2. Avocado, Käse, Basilikum, Knoblauch und Nüsse in den Blitzhacker geben. Zitronensaft und Walnussöl hinzufügen und alles fein pürieren. (Alternativ alles in einem hohen Becher mit dem Pürierstab mixen.) Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Die Paprika waschen, halbieren und von Kernen und weißen Trennwänden befreien. Die Möhre schälen. Die Gurke gründlich waschen. Alles in mundgerechte Sticks schneiden. Den Dip zum Mitnehmen in eine Box geben, die Gemüsesticks und Mini-Grissini separat verpacken.
Diese feine Paste ist schnell gemacht – auch mal in einer größeren Menge – und schmeckt auf geröstetem Brot oder dünnen Crackern. Auch super: Als Dip einfach zu Grissini oder zu Gemüsesticks von Möhren, Fenchel und Paprika.
Für 2–4 Personen
Zubereitung: 25 Min.
Pro Portion: ca. 115 kcal, 9 g EW, 8 g F, 1 g KH
150 g geräuchertes Forellenfilet
½ Bio-Zitrone
1 Frühlingszwiebel
2 getrocknete Tomaten (in Öl)
½ Kästchen Kresse
100 g saure Sahne
Salz | Pfeffer
1. Das Forellenfilet in Stücke zupfen, dabei größere Gräten gut entfernen (falls kleinere übersehen werden, macht das aber nichts: Sie werden beim Pürieren fein zerkleinert). Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben, den Saft auspressen. Die Frühlingszwiebel waschen, putzen und mit dem saftigen Grün sehr fein hacken. Die Tomaten abtropfen lassen und sehr klein würfeln. Die Kresse vom Beet schneiden und fein hacken.
2. Den Fisch mit der sauren Sahne fein pürieren. Die Frühlingszwiebel mit den Tomaten und der Kresse untermischen und die Creme mit der Zitronenschale und 2 TL Saft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Räucherfischcreme passen Cracker oder Grissini.
CORNELIAS PROFI-TIPP Die Creme schmeckt auch sehr gut mit Thunfisch aus der Dose – am besten den im eigenen Saft eingelegten nehmen.
Der passt immer: ein fruchtig-tomatiger Lieblingsaufstrich. Hervorragend passt er zu dünn aufgeschnittenem Räuchertofu und knackigem Gemüse aus dem Garten.
Für 10 Portionen
Zubereitung: 5 Min.
Pro Portion: ca. 30 kcal, 0 g EW, 2 g F, 4 g KH
1 kleine Zwiebel
1 TL Olivenöl
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
6 EL Tomatenmark
6 EL Mangomark (ersatzweise Apfelmark)
2 EL vegane Sahnealternative zum Kochen
Salz
1 Twist-off-Glas (ca. 300 ml)
1. Die Zwiebel schälen, fein würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben.
2. Zwiebeln, Ingwer, Tomatenmark, Mangomark, Sahnealternative und 2 kräftige Prisen Salz in einer Schüssel glatt rühren. Das Glas heiß ausspülen und kurz trocknen lassen, dann den Aufstrich hineinfüllen. Der Aufstrich hält sich 3–4 Tage im Kühlschrank und bis zu 6 Monaten im Tiefkühler. Dazu passt Baguette.
NICOLES PROFI-TIPP Dieser Aufstrich ist so einfach wie lecker und lässt sich in alle möglichen Richtungen variieren: Mit frischem Basilikum, Oregano und Rosmarin wird's mediterran, mit etwas Garam Masala oder Korma Curry Pulver geht's in die orientalische Richtung.
Diese Creme passt nicht nur aufs Brot, sondern mit etwas veganer Sahne vermischt auch in eine schnelle Gemüsepfanne. Also am besten gleich auf Vorrat machen!
Für 10 Portionen
Zubereitung: 5 Min.
Pro Portion: ca. 115 kcal, 2 g EW, 9 g F, 6 g KH
50 g Cashewkerne
50 g Sonnenblumenkerne
1 kleine Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
350 g Möhren
2 EL Kokosöl
4–5 EL vegane Sahnealternative zum Kochen
1 TL gelbe Currypaste (ersatzweise 2 TL Currypulver)
Salz
1 Twist-off-Glas (ca. 500 ml)
1. Cashew- und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rundherum anrösten, bis sie gut duften. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
2. Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln. Die Möhren putzen, schälen und fein raspeln.
3. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Ingwer und Möhren anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. Die Currypaste zugeben und unter Rühren 30 Sek. mit anschwitzen. Vom Herd ziehen und mit den Kernen sowie der Sahnealternative zu einer Paste pürieren. Den Aufstrich mit Salz abschmecken.
4. Das Glas heiß ausspülen, kurz trocknen lassen und den Aufstrich hineinfüllen. Der Aufstrich hält sich 3–4 Tage im Kühlschrank und bis zu 6 Monaten im Tiefkühler. Dazu passt kräftiges Brot.
Würzige Creme oder mild-säuerlicher Schnittkäse? Hier muss sich keiner entscheiden: Denn auf diesem Next-Level-Sandwich landet Schafskäse gleich doppelt. Genial abgerundet wird das Ganze durch getrocknete Tomaten, Dill und Granatapfelkerne.
Für 2 Personen
Zubereitung: 15. Min.
Pro Portion: ca. 590 kcal, 26 g EW, 32 g F, 47 g KH
2 Radieschen
1 TL Weißweinessig
Salz | Pfeffer
4 Radicchioblätter
2 Aufback-Bagels
80 g Manchego (am Stück)
2 Stängel Dill
4 getrocknete Tomaten (in Öl)
100 g Schafskäsecreme (Kühlregal oder Antipasti-Stand)
4 TL Honigsenf
2 EL Granatapfelkerne
1. Den Backofen auf 160° (Umluft) vorheizen. Die Radieschen putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Mit Weißweinessig beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Radicchioblätter waschen und trockenschleudern. Die Bagels auf einem mit Backpapier belegten Rost im heißen Backofen (Mitte) 6–8 Min. leicht knusprig aufbacken. Den Manchego entrinden und in Scheiben schneiden. Dill waschen und trocken schütteln, die Spitzen abzupfen und fein hacken. Die Tomaten abtropfen lassen.
2. Die Bagels aus dem Ofen nehmen und aufschneiden. Ober- und Unterseiten jeweils mit Schafskäsecreme, die unteren Hälften zusätzlich mit je 1 TL Honigsenf bestreichen. Die mit Senf bestrichenen Bagelhälften mit Radicchio, Tomaten und Manchego belegen, erneut mit je 1 TL Honigsenf bestreichen, mit Radieschenscheiben und Granatapfelkernen belegen. Den Dill darüberstreuen. Die zweiten Bagelhälften darauflegen und leicht andrücken. Die Bagels für den Transport in Boxen packen.
Das Roastbeef am besten beim guten Metzger kaufen oder selbst machen – so hat man gleich zweimal was davon! Wenn es aber mal weder das eine noch das andere gibt, schmeckt auch milder Schinken. Oder Räucherfisch! Oder Nordseekrabben!
Für 2 Personen
Zubereitung: 25 Min.
Pro Portion: ca. 570 kcal, 22 g EW, 33 g F, 46 g KH
½ Bio-Zitrone
1 kleine Salatgurke (ca. 100 g)
1 kleine Avocado
1 EL saure Sahne
½ TL Harissa (scharfe Würzpaste)
Salz
50 g Doppelrahmfrischkäse
1 TL mittelscharfer Senf
4 große, nicht zu dicke Scheiben Bauernbrot
ein paar Blättchen Rucola
100 g Roastbeef-Aufschnitt
1. Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Die Gurke gründlich waschen und abtrocknen, dann in kleine Würfel schneiden. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in kleine Würfel schneiden.
2. Die saure Sahne mit der Zitronenschale und 1 TL -saft sowie dem Harissa verrühren. Die Gurke mit der Avocado unterrühren und den Salat mit Salz abschmecken.
3. Den Rucola waschen und trocken schütteln. Frischkäse und Senf verrühren, 2 Brotscheiben damit bestreichen, Rucola und Roastbeef darauf verteilen. Den Avocadosalat darübergeben, die beiden übrigen Brotscheiben oben auflegen. Die Brote halbieren und einpacken.
MEIN SELBERMACH-TIPP Fürs selbstgemachte Roastbeef 1 kg Rinderlende mit Fettschicht mit Salz und Pfeffer einreiben und mit einer Mischung aus 1 EL scharfem und ½ EL Honig-Senf bestreichen. Den Backofen auf 80° vorheizen, eine feuerfeste Form hineinstellen. In einer Pfanne 2 EL Butterschmalz erhitzen, das Roastbeef bei mittlerer bis starker Hitze rundherum kräftig anbraten, dann in den heißen Bräter geben und für 4 Std. backen. Es schmeckt mit Bratkartoffeln und Salat. Aber: Unbedingt ein paar Scheiben für die Stulle übriglassen!
Dieses Rezept könnte auch »Sommer auf Roggenbrot« heißen! Die weiche Aubergine geht mit den fruchtigen Tomaten und der Peperoni die köstlichste Verbindung ein.
Für 2 Personen
Zubereitung: 25 Min.
Pro Portion: ca. 210 kcal, 8 g EW, 6 g F, 30 g KH
1 Aubergine
1 große rote Zwiebel
1 rote Peperoni
2 EL Olivenöl
50 g Kirsch- oder Datteltomaten
Salz
1 Zweig Rosmarin
1 kleine Handvoll Rucola
2 Scheiben Vollkorn-Roggenbrot
1 EL Cashewmus (ersatzweise Mandelmus)
1 EL Zitronensaft
1 Prise Zucker
1 EL feine Sprossen (z. B. Alfalfa, Rote Bete)
1. Die Aubergine waschen, putzen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Peperoni waschen, den Stielansatz, das Kerngehäuse und die weißen Trennwände entfernen und das Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden.
2. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin rundherum bei mittlerer Hitze in ca. 5 Min. goldbraun anbraten. Die Würfel sollten weich sein. Zwiebeln und Peperoni dazugeben und für 2–3 Min. mit anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. Inzwischen die Tomaten waschen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten zum Ende der Garzeit mit in die Pfanne geben und noch mal ca. 1 Min. mitbraten. Vom Herd ziehen und mit Salz abschmecken.
3. Rosmarin waschen und trocken schütteln, die Nadeln von den Stielen ziehen und fein hacken. Rucola waschen, trocken schleudern und grob hacken, dann Rosmarin und Rucola zum Gemüse geben.
4. Das Brot leicht toasten. Das Cashewmus mit Zitronensaft, 1 Prise Salz und Zucker glatt rühren. Teelöffelweise Wasser zugeben und rühren, bis eine dickflüssige, cremige Sauce entsteht. Die Creme auf den Brotscheiben verteilen, mit dem Gemüse und den Sprossen toppen und servieren. Zum Mitnehmen alles separat verpacken.
Ob zum Frühstück, britischen High Tea oder als Mitbringsel zu einer Party: Diese herzhaften Scones mit eingebackenen Schalotten, Frühlingszwiebeln und würzigem Cheddar sorgen stets für einiges Aufsehen.
Für 8–10 Stück
Zubereitung: 20 Min.
Backen: 30 Min.
Ruhen: 10 Min.
Pro Stück: ca. 257 kcal, 10 g EW, 13 g F, 25 g KH
1 Schalotte
80 g gesalzene Butter (kalt)
1 Frühlingszwiebel
150 g reifer Cheddar (am Stück)
300 g Mehl (Type 550)
3 TL Backpulver
Salz
Pfeffer
200 g Buttermilch
1 Ei (M)
1 EL Sesam
½ TL Schwarzkümmel (nach Belieben)
Runder Ausstecher (Ø 7 cm)
1. Den Backofen samt Blech auf 200° vorheizen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. 1 EL Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, die Schalottenwürfel glasig dünsten. Vom Herd nehmen. Die Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Den Käse reiben.
2. Mehl, Backpulver, ½ TL Salz und etwas Pfeffer in einer großen Schüssel gründlich mischen. Die übrigen 70 g Butter mit der Küchenreibe grob auf das Mehl reiben, dann alles zwischen den Fingern zu feinen Bröseln reiben. 3 EL Käse abnehmen, den Rest mit Schalottenwürfeln und Frühlingszwiebel unter die Mehl-Butter-Mischung heben, bis alles gleichmäßig verteilt ist. In die Mitte eine Mulde drücken, die Buttermilch in die Mulde gießen. Die Mehlmischung von der Seite her einarbeiten und alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.
3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen. Übrigen Teig erneut ausrollen und so weiterverfahren, bis der gesamte Teig verbraucht ist. Die Teigkreise auf einen Bogen Backpapier legen.
4.
