POLYGLOTT on tour Reiseführer Lissabon - Susanne Lipps - E-Book

POLYGLOTT on tour Reiseführer Lissabon E-Book

Susanne Lipps

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Beschreibung

POLYGLOTT on tour Lissabon Die wunderschöne Stadt an der breiten Mündung des Tejo ist ein Paradies für Nostalgiker und wirkt doch keineswegs veraltet, sondern sprüht vor Leben. Moderne Architektur, Gastronomie, Shopping und Nightlife setzen hier besondere Akzente. Mit dem POLYGLOTT on tour Lissabon lässt sich der Herzschlag der portugiesischen Hauptstadt hautnah erspüren. Die Autorin Susanne Lipps führt in elf ausgeklügelten Touren durch die Vielseitigkeit der Stadt und stellt Typisches, Besonderes und Eigenheiten vor. Schnuppern Sie mediterranes Lebensgefühl! Bummeln Sie durch die Einkaufsstraßen und das Gassendickicht der Altstadt, machen Sie einen Abstecher zu Meisterwerken der Kunst im Nationalmuseum und begeben Sie sich auf eine aussichtsreiche Fahrt mit der stadtältesten Seilbahn zum Jardim do Torrel. Bei einem lehrreichen und schmackhaften Kochkurs für portugiesische Leckereien oder beim Lauschen der nostalgisch-schönen Klänge in den besten Fadokneipen der Stadt fühlt man sich gleich wie die Einheimischen. Dank individueller Tipps zu spannenden Entdeckungen können Sie persönlich ins Leben der südländischen Stadt eintauchen und sind mittendrin. Auf einen Blick: - TYPISCH-Kapitel mit "Eine Reise wert", "50 Dinge" und "Was steckt dahinter" - Faltkarte für die perfekte Orientierung vor Ort - E-Book mit Verlinkungen zu Standorten der Adressen - POLYGLOTT im Web unter www.polyglott.de oder bei Facebook

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 208

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Impressum

© eBook: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2019

© Printausgabe: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH, München, 2019

Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, sowie die Verbreitung durch Film und Funk, Fernsehen und Internet, durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeder Art nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlags.

Redaktionsleitung: Grit Müller

Verlagsredaktion: Anne-Katrin Scheiter

Autoren: Heidrun Reinhard, Susanne Lipps, Sara Lier

Redaktion: Annette Pundsack

Bildredaktion: Dr. Nafsika Mylona

Umschlaggestaltung & Layout: Independent Medien Design, München, Horst Moser (Artdirection), Lucie Heselich

Kartografie: Theiss Heidolph und Kunth Verlag GmbH & Co. KG

eBook-Herstellung: Anna Bäumner, Martina Koralewska

ISBN 978-3-8464-0621-2

1. Auflage 2019

GuU 0621 03_2019_02

Bildnachweis

Coverabbildung: mauritius images/Alamy/Adam Eastland

Fotos: Fotolia/aroxopt: >; Fotolia/Boggy: >; Fotolia/Fernandes Manuel: >; Fotolia/mlehmann78: >; Fotolia/Soto Jose Ignacio: >; gemeinfrei: >; Getty Images/Jumping Rocks: >; Getty Images/Lonely Planet Images: >; Huber Images/Mehlig: >; Huber Images/Schmid Reinhard: >, >, >; Huber Images/Serrano Anna: >; Huber Images/Vaccarella Luigi: >; imago/Schöning: >; Jahreszeiten Verlag/Lengler Gregor: >, >, >, >, >, >, >, >, >; Jahreszeiten Verlag/Theis Gulliver: >, >; Jahreszeiten Verlag/Gourmet PictureGuide: >; laif/Gonzalez Miquel: >; laif/Gumm Monica: >; laif/hemis.fr/Rabouan Jean-Baptiste: >; laif/hemis.fr/Rieger Bertrand: >; laif/Jäger Malte: >; laif/Schwelle Dagmar: >, >; laif/Tuul/Morandi Bruno: >; Lipps Susanne: >; Lookphotos/age fotostock: >; Lookphotos/Johaentges Karl: >, >; Lookphotos/Leue Holger: >, >; mauritius images/Alamy/downunder: >; mauritius images/Alamy/GeoTravel: >; mauritius images/Cubolimages: >; mauritius Images/age fotostock/Fdez. Bordonada F.J.: >; mauritius images/robertharding/Treadway Alex: >; Seasons Agency/Jalag/Lengler Gregor: >; Seasons Agency/Lengler Gregor: >; Shutterstock/Crupi Marco: >; Shutterstock/Dana_S: >; Shutterstock/Dappen Nathan B.: >; Shutterstock/Garcia Martin Andres: >; Shutterstock/Giancana: >; Shutterstock/kipgodi: >; stock.adobe.com/Krasnevsky Arseniy: >; Shutterstock/Marty Benny: >; Shutterstock/Neirfy: >; Shutterstock/Pack-Shot: >; Shutterstock/Samuel Borges Photography: >; Shutterstock/tetiana_u: >; Shutterstock/Yim Gary: >; Shutterstock/Yury Gubin: >; Solar do Castelo: >; stock.adobe.com/Curioso Photography: >; stock.adobe.com/saiko3p: >; stock.adobe.com/samael334: >; Superstock/Glowimages: >; Unsplash/Schwarz Claudio: >

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Die Polyglott-Homepage finden Sie im Internet unterwww.polyglott.de

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SYMBOLE ALLGEMEIN

L

Erstklassig: Besondere Tipps der Autoren

C

Seitenblick: Spannende Anekdoten zum Reiseziel

1

Top-Highlights und

0

Highlights der Destination

TOUR-SYMBOLE

1

Die POLYGLOTT-Touren

6

Stationen einer Tour

1

Hinweis auf 50 Dinge

PREIS-SYMBOLE

Hotel DZ

Restaurant

bis 70 EUR

bis 18 EUR

€€

70 bis 150 EUR

18 bis 36 EUR

€€€

über 150 EUR

über 36 EUR

Zeichenerklärung der Karten

Autobahn Schnellstraßebeschriebene Region (Seite=Kapitelanfang)Hauptstraße sonstige Straßen FußgängerzoneSehenswürdigkeitenEisenbahn StaatsgrenzeTourenvorschlagLandesgrenze Nationalparkgrenze

TOP-12-HIGHLIGHTS

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

1 CASTELO DE SÃO JORGE >

Vom Ruinenpark hat man einen großartigen Panoramablick auf Stadt und Tejo.

2 ALFAMA >

Das Gewirr aus Gassen, Treppen und Plätzen erinnert an arabische Kasbahs.

3 IGREJA DE SÃO VICENTE DE FORA >

Die schöne Doppelturmfassade ziert das Graça-Viertel.

4 ELEVADOR DE SANTA JUSTA >

Der Eisenaufzug verbindet seit 1902 die Unter- und Oberstadt.

5 CAFÉ A BRASILEIRA >

In dem traditionsreichen Kaffeehaus traf sich die einst Bohème.

6 BAIRRO ALTO >

In die Oberstadt zieht es die Nachtschwärmer.

7 MUSEU NACIONAL DE ARTE ANTIGA >

Portugals bedeutendstes Kunstmuseum wartet mit Meisterwerken aus dem Zeitalter der Entdeckungen auf.

8 MUSEU CALOUSTE GULBENKIAN >

Das exquisite Privatmuseum zeigt die weltweit umfangreichste Lalique-Kollektion.

9 BELÉM >

Zwei Hauptwerke manuelinischer Baukunst besitzt das Ausflugsziel am Tejo.

! MUSEO DO AZULEJO >

Ein Kloster bildet den stimmungsvollen Rahmen für die Fliesenkunst.

@ PARQUE DAS NAÇÕES >

Der Park mit tollem Meeresaquarium Europas lädt zu Spaziergängen am Tejo ein.

# SINTRA >

Sintra besticht durch herrschaftliche Paläste, Gärten und eine maurische Festung.

ALLE TOUREN AUF EINEN BLICK

mehr entdecken, schöner reisen

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TOUREN

STADTVIERTEL

DAUER

TOUR1

Zurück zu den Anfängen

Altstadt

1/2—1 Tag

TOUR2

Geschäftsviertel vom Reißbrett

Baixa

2 Std.

TOUR3

Chiado & Bairro Alto

Oberstadt & westliche Innenstadt

mind. 1/2 Tag

TOUR4

Westlich des Zentrums

Oberstadt & westliche Innenstadt

5 Std.

TOUR5

Avenida da Liberdade

Avenidas

4—5 Std.

TOUR6

Avenidas Novas

Avenidas

2 Std.

TOUR7

Denkmäler der Seefahrerzeit

Belém

4 Std.

TOUR8

Ein Wochenende in Portugals Hauptstadt

Extra-Tour

2—3 Tage

TOUR9

Fünftägige Städtereise

Extra-Tour

5 Tage

TOUR0

Mit ungewöhnlichen Verkehrsmitteln unterwegs

Extra-Tour

2 Tage

TOUR!

Kunstvolle Fliesen — eine Thementour

Extra-Tour

1 Tag

© Huber Images/Schmid Reinhard

Die Standseilbahn Ascensor da Glória klettert ins Chiado-Viertel hinauf

TYPISCH

© Lipps Susanne

LISSABON IST EINE REISE WERT!

Die wunderschöne Stadt an der breiten Mündung des Tejo begeistert Nostalgiefans und wirkt doch keineswegs antiquiert, sondern sprüht vor Leben. In puncto moderne Architektur, Gastronomie, Shopping und Nightlife setzt die portugiesische Hauptstadt Akzente.

SUSANNE LIPPS

Die promovierte Geografin ist auf Reiseführer zu Portugal und Spanien spezialisiert. Für die Reihe POLYGLOTT on tour betreut sie auch die Bände Portugal, Algarve, Madeira und Azoren. Lissabon besucht sie seit vielen Jahren privat und als Studienreiseleiterin, wobei es sie immer wieder auf die Miradouros zieht, die grandiosen Aussichtspunkte der Stadt.

Auf dem Weg hinauf zum Castelo de São Jorge springen Souvenirs ins Auge. Keramikhähne – das portugiesische Wahrzeichen –, bunt bemalte Fliesen, kleine Dinge aus Kork füllen die Schaufenster der Andenkenläden. Doch in diese schaue ich später.

Jetzt zieht es mich zunächst zum Burggelände hinauf, wo eine Lehrerin ihrer Schülergruppe gerade die Reconquista erläutert. Die meisten bemühen sich mit großem Ernst, ihren Ausführungen zu folgen. Einige haben sich hingegen in die Nischen an der Wehrmauer verzogen, genießen den wunderbaren Blick über die Dächer der Stadt und denken vermutlich schon an später, an die Mittagspause, in der sie gemütlich durch die Gassen der Alfama bummeln können – des mit kleinen, typischen Lokalen und Geschäften gespickten angrenzenden Viertels. Mein erster Eindruck von Lissabon, damals vor vielen Jahren.

Seither hat sich manches geändert, doch der unverwechselbare Hauch dieser unbestimmten Sehnsucht, der saudade, die den Portugiesen nachgesagt wird, ist geblieben und manifestiert sich nicht nur in den traurigen Fadogesängen, die spät abends aus den schummrigen Kneipen der Altstadt tönen.

Es ist Oktober, eine Zeit, in der sich Lissabon von seiner vielleicht schönsten Seite zeigt. Gerade hat die sommerliche Hitze einer kühleren Witterung mit besonders klarer Luft Platz gemacht. An der Uferfront Fährschiffen und Fischerbooten zuzuschauen, wie sie auf dem Fluss beschaulich ihre Bahn ziehen, zählt für mich zu den Attraktionen des Herbstes in der Stadt. Wenn ich länger verweilen möchte, genieße ich die Sonne auf einer der Esplanadas, in den schicken Cafés in den früheren Hafendocks.

Dann nichts wie ab zum Mercado da Ribeira. Eine gewaltige, weiße Kuppel krönt die verspielte Fassade der Markthalle. Ältere Männer aus den angrenzenden Wohnquartieren treffen sich vor ihr traditionell zu einem Plausch und achten kaum auf das Kommen und Gehen durch die drei repräsentativen, der Küstenstraße zugewandten Tore. Innen ist auf langen Tischen alles ausgebreitet, was die portugiesischen Provinzen liefern: Zitrusfrüchte von der milden Algarve liegen einträchtig neben pikanten Oliven aus dem trockenheißen Alentejo, aromatische Bananen aus Madeira neben duftender Ananas von den Azoren. Niemals werde ich mich an dieser Vielfalt sattsehen können.

Der Markthändler erzählt von seinen Sorgen. »Der schöne Schein trügt«, sagt er. »Die traditionellen Käufer bleiben weg, gegen die großen Einkaufszentren am Stadtrand sind wir machtlos.« Er hat sich auf eine neue Klientel eingestellt: die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe, die zahlreich in Lissabon anlegen. Andere haben aufgegeben. Ein Teil der Markthalle ist jetzt zum Gourmettempel mit schickem Gastronomieangebot geworden.

Eine altertümliche Straßenbahn rattert heran. Ächzend kommt der Zug zum Stehen und entlässt seine Fahrgäste. Ich steige zu, lasse mich auf die kurze Fahrt zur Praça do Comércio ein – diesem riesigen Platz, der von geradezu monoton wirkenden Zweckbauten des 18. Jhs. mit einheitlichen Fensterfronten und Arkadengängen gesäumt wird. Einziger Fixpunkt ist mittendrin die Reiterstatue auf einem Sockel.

© Getty Images/Jumping Rocks

Nachbarschaftsplausch in der Alfama

Unwillkürlich schweift der Blick auch hier wieder Richtung Tejo, zur einzigen unbebaut gebliebenen Seite der Praça. Dort, wo heute eine von Radfahrern und Joggern frequentierte Promenade verläuft, legten früher die Handelsschiffe voll beladen mit Kostbarkeiten aus Übersee an. Die wertvolle Fracht wurde unter den Bogengängen der Handelshäuser gestapelt, wo Kaufleute aus ganz Europa in einem Sprachengewirr ohnegleichen über die günstigsten Preise verhandelten. Ein Relikt dieser vergangenen Zeiten ist das älteste Café Lissabons, das Martinho da Arcada, wo auch Fernando Pessoa zu verkehren pflegte. Heute tapezieren Fotos und Zeitungsartikel über den großen Poeten die Wände.

Ich schlendere durch die Baixa, die geometrisch angelegte, noble Unterstadt. Mein Ziel ist der Rossio, wo immer etwas los ist. Eine Blumenfrau hat ihren Stand neben einem der Brunnen auf dem Platz. Vielleicht einen bunten Strauß mitnehmen? Stattdessen genehmige ich mir lieber eine bica, wie der Espresso in Lissabon genannt wird, im Traditionscafé Nicola. Jetzt habe ich die Qual der Wahl. Ich möchte so vieles: Mit dem Aufzug Santa Justa zum Largo do Carmo und ins Shoppingviertel Chiado hinaufschweben, mit der Metro zur Avantgarde-Architektur im Parque das Nações, durch den Botanischen Garten mit seiner exotischen Flora schlendern und und und …

© Jahreszeiten Verlag/Lengler Gregor

Lissabons Miradouros sind beliebte Treffpunkte und tolle Aussichtsplätze, wie der Miradouro da Graça

WAS STECKT DAHINTER?

Die kleinen Geheimnisse sind oftmals die spannendsten. Hier werden die Geschichten hinter den Kulissen erzählt.

WARUM IST STOCKFISCH IN LISSABON SO BELIEBT?

Die Spezialität vieler Lokale heißt bacalhau, was eigentlich Kabeljau bedeutet, aber dessen getrocknete Variante – den Stock- oder Klippfisch – bezeichnet. Heute wird er vorwiegend aus Norwegen importiert. In früheren Jahrhunderten fingen portugiesische Fischer den Kabeljau vor der Küste Neufundlands und konservierten ihn für die lange Heimfahrt durch das Dörren in Sonne und Wind. In den Regionen des Inlands war bacalhau in Zeiten ohne Kühlmöglichkeiten der einzige verfügbare Seefisch und zugleich eine Arme-Leute-Speise.

Heute zählt bacalhau in den Lissabonner Restaurants eher zu den teureren Speisen, auch weil die Zubereitung gar nicht so einfach ist. Auf das richtige Wässern kommt es an, dann schmeckt der Stockfisch gar nicht streng, sondern überraschend zart und mild.

WARUM HEISST DER ESPRESSO BICA?

Außer in Lissabon ist dieser Begriff nur auf Madeira wirklich verbreitet. In Porto nennt man ihn cimbalino, im Rest des Landes meist einfach café. Angeblich fanden die Lisboetas den kleinen schwarzen Kaffee bei seiner Einführung 1905 durch das Café A Brasileira zu bitter. So wurde den Gästen empfohlen: »Beba isso com açúcar« (»Trinken Sie dies mit Zucker«), damit der bittere Geschmack gemildert wird. Wahrscheinlicher aber bezieht sich das Wort bica, das wörtlich »Ausgussrohr« bedeutet, einfach auf den entsprechenden Teil der Espressomaschine. Wenn Sie übrigens »um café cheio« bestellen, bekommen Sie einen doppelten Espresso.

WARUM FLIEGEN ADLER ÜBER DAS ESTÁDIO DA LUZ?

Der Adler als Wappentier von Benfica Lisboa ziert die Spielertrikots und wacht symbolisch als Skulptur über dem Eingang des Estádio da Luz. Vor Beginn jeder Heimpartie schwebt allerdings ein echtes Exemplar dieser majestätischen Greifvögel über die Zuschauerränge hinweg, zur Freude der Fans. Ein Falkner kümmert sich liebevoll um die zwei Weißkopf-Seeadler, die zu diesem Zweck gehalten werden und sich bei ihren Einsätzen abwechseln. Sie heißen Vitória und Gloriosa, was zusammengefügt soviel wie »glorreicher Sieg« bedeutet. Seit den 1990er-Jahren sitzt bei Benfica immer ein Adler als Maskottchen im Stadion, der die Mannschaft auch zu Auswärtsspielen begleitet. Mit Einweihung des Estádio da Luz 2004 etablierte sich dann das Ritual des Adlerflugs.

50 DINGE, DIE SIE …

Hier wird entdeckt, probiert, gestaunt, Urlaubserinnerungen werden gesammelt und Fettnäpfe clever umgangen. Diese Tipps machen Lust auf mehr und lassen Sie die ganz typischen Seiten erleben. Viel Spaß dabei!

… ERLEBEN SOLLTEN

© laif/Schwelle Dagmar

»Logenplatz« im Eléctrico Nr. 28

1Nostalgische Tram Auf und ab, durch enge Gassen, vorbei an kleinen Läden, zockelt der Eléctrico Nr. 28 > (Ticket 2,90 €); immer voll besetzt, da ihn viele Bewohner als ganz normales Verkehrsmittel nutzen. Also gleich an der Starthaltestelle der Tram in Prazeres einen Platz am Fenster sichern!

2Lissabon mit Locals entdecken Das junge Tourunternehmen mit dem ironischen Namen »We hate tourism tours« bietet individuelle Touren mit Einheimischen, etwa einen ca. vierstündigen Spaziergang (35 €/Pers.), der den Teilnehmern das authentische Lissabon nahebringen will (http://wehatetourismtours.com).

3Eintauchen in die Unterwelt Nehmen Sie eine Taschenlampe mit zur Führung durch die schummrige Galeria do Loreto. Zwei Abschnitte der ältesten Wasserleitung der Stadt sind für die Öffentlichkeit zugänglich (www.epal.pt, Führungen Fr 15, Sa 11 und 15 Uhr, 3—5 €, Anmeldung unter Tel. 218 100 215 oder [email protected] notwendig).

© Shutterstock/Dappen Nathan B.

Auf Tuchfühlung mit den Meeresbewohnern

4Eine Nacht bei den Haien Das Oceanário de Lisboa > lädt zum Abenteuer ein: Nur durch eine Glasscheibe getrennt können Sie bei den Haien schlafen (ganzjährig, nur nach Voranmeldung, 60 € pro Teilnehmer). Schlafsack mitbringen!

5Bunter Marathon Von fetziger Livemusik begleitet, können Sie beim Maratona de Lisboa > in Cascais starten oder die Läufer auch einfach nur anfeuern. Es geht am Tejo-Ufer entlang bis zum Parque das Nações, wo zur Siegerehrung die große Party steigt (www.maratonaclubedeportugal.com).

6Nichts für Karnevalsmuffel Mitmachen ist angesagt, wenn am Fastnachtssamstag auf dem Rossio die Post abgeht. Zirkus und Konzert, Masken, knallbunte Kostüme, lachende Menschen sorgen für Stimmung. Vom Nachmittag bis weit in den Morgen hinein wird getanzt und gefeiert >.

7Lissabon by bike Keine Angst, bei der geführten Sightseeing-Radtour durch Lissabon muss man keine Hügel hinauffahren! Im Gegenteil, es geht immer leicht bergab: vom oberen Ende des Parque Eduardo VII. in die Baixa und am Tejo entlang bis Belém (Lisbon Bike Tours, ca. 3,5 Std., 32,50 €, www.lisbonbiketour.com).

© Shutterstock/Yim Gary

Pastéis de Belem frisch aus dem Ofen

8Kochkurs auf PortugiesischOnline-Karte In vierstündigen Workshops lernen Sie, ein landestypisches Menü mit frischen Zutaten zuzubereiten, gern mit Fisch und Meeresfrüchten, das anschließend gemeinsam verspeist wird (Di, Mi, Fr, So ab 18.30 Uhr, 70 €/Pers., Rua Cidade de Liverpool 16 D Tel. 916 047 883, www.cookinglisbon.com).

9Ältester Trödelmarkt Lissabons Hunderte von Händlern und Käufern feilschen auf der Feira da Ladra um die besten Preise >. Stöbern auch Sie nach originellen Stücken. Geheimtipp für Sammler: historische Bügeleisen!

0Szenestrand Praia Cabana do Pescador heißt einer der südlichsten Strandabschnitte der Costa da Caparica >, an dem sich junge Lisboetas einfinden, um spontan ihren Beachvolleyball zu spielen. Danach entspannt man sich in dem loungigen Strandcafé Cabana do Pescador.

… PROBIEREN SOLLTEN

!Puddingtörtchen in Klostertradition Das köstlichste Gebäck Lissabons, aus Vanillepudding und Blätterteig kreiert, hält die Fábrica dos Pastéis de Belém > bereit. Am besten vor Ort warm genießen.

@Gegrillte Sardinen Kaum eine Kneipe in der Alfama, vor der im Sommer nicht auf glühend heißem Rost die sardinhas brutzeln >. Die schmackhaften Sardinen isst man z.B. in dem Open-Air-Restaurant Pateo 13 >, wo man besonders lauschig sitzt.

#Stockfisch 365 Rezepte für bacalhau, für jeden Tag des Jahres eines, gibt es angeblich in Portugal. Urige Bierlokale servieren die Delikatesse mit dem etwas eigenwilligen Geschmack. Eine der besten Adressen: Cervejaria Ribadouro >.

$Einst dem Adel vorbehalten Aphrodisierende Wirkung wurde in früheren Zeiten der heißen Schokolade nachgesagt. Ob dies auch heute noch zutrifft, lässt sich in der Pasteleria Suiça > überprüfen, wo das ehemalige Lieblingsgetränk der Noblesse nach Originalrezepten zubereitet wird.

%Alles biologisch Obst, Käse, Kräutertees und vieles mehr von regionalen Erzeugern bietet der Mercado Agrobio >. Probieren Sie unbedingt die Tomatenkonfitüre vom Stand der Casa da Caldeira, einem Pionier der biologischen Landwirtschaft in Portugal. Intensiver im Geschmack geht kaum!

^Schweinefleisch mit Venusmuscheln Eines der beliebtesten Rezepte der portugiesischen Küche stammt aus der Region Alentejo. Paprikapulver, Lorbeer, Knoblauch und Wein geben die Würze. Zu probieren z.B. im Restaurant O Magano >.

&Deftiges vom Grill Brasilianische Einwanderer brachten ihre Küche mit, in der Rindfleisch und Huhn eine gewichtige Rolle spielen. Churrasco nennen sie die Zubereitungsart über Holzkohlenglut. In spezialisierten Lokalen versuchen, etwa im Picanha >.

*Ein Klassiker unter den Weinen Portwein, ein süffiger Aperitif aus dem Norden des Landes, ist auch von Lissabonner Tischen bei besonderen Anlässen nicht wegzudenken. Über 300 Sorten hält das Solar do Vinho do Porto zum Probieren und Kaufen bereit >.

(Moderne Petiscos Als leichtes Gericht oder Zwischenmahlzeit verspeisen die Lisboetas gerne petiscos, etwa bolinhos de bacalhau (Stockfischkroketten) oder frittierte Teigtaschen (rissóis) mit verschiedenen Füllungen. Im loungigen Gastropub Os Bons Malandros > in der Ausgehgasse Bica gibt es die köstlichsten Variationen bis spät in die Nacht!

)Sauerkirschlikör In dem winzigen Ladenlokal in der Baixa > wird nichts anderes ausgeschenkt als ginjinha, ein Sauerkirschlikör, für den ein buntes Publikum aus Geschäftsleuten, Hausfrauen und Touristen gerne Schlange steht (A Ginjinha Largo de Sao Domingos 8).

© Lookphotos/Leue Holger

Der mehrteilige Vinzenz-Altar aus dem 15. Jh. im Nationalmuseum

… BESTAUNEN SOLLTEN

qAltar der Superlative Mittelalterexperten drängen sich um den Vinzenz-Altar im Museu Nacional de Arte Antiga >. Alle, die zu Beginn der Entdeckungsfahrten in Portugal Rang und Namen hatten, sind auf dem mehrteiligen Tafelbild rund um den namengebenden Heiligen versammelt.

wLissabon auf 1400 Keramikfliesen Stolz kann das Azulejo-Museum > auf ein 23 m (!) langes Fliesenbild sein, das Lissabon vor dem großen Erdbeben von 1755 zeigt. Unzählige Details warten darauf, entdeckt zu werden.

eEine Brücke vom Feinsten Mit elegantem Schwung überspannt seit 1998 die Ponte Vasco da Gama > den breiten Mündungstrichter des Tejo und überbrückt dabei mehr als 17 km spiegelglatte Wasserfläche. Ein Ingenieurprojekt, das seinesgleichen sucht.

rMosaik in Hell und Dunkel Frühmorgens, wenn die Stadt gerade erwacht, erweist sich der Lichteinfall als günstig, um die fantasievollen Pflastermosaiken im Parque das Nações > in Augenschein zu nehmen, die teils originelle, teils auch skurrile Tierfiguren abbilden.

tFluss-Panorama Einfach genial der Blick von der Statue des Cristo Rei über den Tejo hinweg nach Lissabon, mit dem Aufzug geht’s hinauf (Fähre vom Cais do Sodré nach Cacilhas, weiter mit Bus 101, www.cristorei.pt, Ende Sept.—Juni tgl. 9.30—18.15, sonst bis 18.45 bzw. 19.30 Uhr, Eintritt 5 €).

yEin skurriler Baum Die tropische Banyan-Feige präsentiert sich als kuriose Attraktion des Jardim Botânico >. Dicke Luftwurzeln wachsen von den ausladenden Ästen herab als Stelzen zum Boden.

uCharme vergangener Zeiten Fantasievoll geschmückte Kioske schossen zum Fin de Siècle wie Pilze aus dem Boden, um die Bürger Lissabons mit Fruchtsäften, Zeitungen und Lotterielosen zu versorgen. Besuchen Sie eines der wenigen Originale: den leuchtend roten Quiosque do Tivoli >.

iRomantische Ruine Von der Igreja do Carmo > blieben nur die seitlichen Mauern. Wenn Sie eine besinnliche Pause an diesem friedlichen Ort einlegen, werden Sie das Dach sicherlich nicht vermissen. Ist dadurch doch der Blick auf den Himmel und die vorbeiziehenden Schäfchenwolken garantiert.

oSteinmetzpracht Im Kreuzgang des Mosteiro dos Jerónimos > in Belém überziehen filigrane Verzierungen die Arkaden. Naturmotive der Renaissance gehen mit mittelalterlichen Groteskfiguren eine mysteriöse Mischung ein.

pPortugiesisches Neuschwanstein Als Märchenschloss erster Güte werden Sie den Palácio da Pena > in der Serra de Sintra erleben. Ein Höhepunkt der Besichtigung: der Terraço da Rainha, eine grandiose Aussichtsterrasse, früher den Privatgemächern der Königin angeschlossen.

… MIT NACH HAUSE NEHMEN SOLLTEN

QSchinkenspezialität Im Feinkostladen Manuel Tavares >, > lohnt der Kauf des berühmten presunto de barrancos, eines milden, luftgetrockneten Schinken vom iberischen Schwein.

WFür Kaffeegenießer Über dem Holzfeuer mit Sorgfalt geröstet wird die Bohne Flor da Selva. Online-KarteDank des speziellen Aromas eine neue Kaffeeerfahrung! Zu probieren und zu kaufen in der nostalgischen Rösterei in Madragoa (Travessa do Pasteleiro 32, www.flordaselva.com, Mo—Fr 9—13, 14—18 Uhr).

EAromatisches Öl Von portugiesischen Landgütern stammt ein fruchtiges Olivenöl, das auch daheim Salate und Antipasti verfeinert. Beste Auswahl hochwertiger Sorten führen die Läden am Flughafen. Qualitativ besonders hochwertig das Bio-Öl CARM Grande Escolha, aus von Hand geernteten Oliven der Sorten Madrual, Negrinha und Verdeal (0,5 l ca. 16 €).

RSehnsuchtsvolle Lieder Wer sich in den schmachtenden Fado-Gesang von Amália Rodrigues verliebt hat, findet die Werke der Diva im Shop des Museu do Fado >, etwa die Doppel-CD »Fado Milagroso« mit einer Auswahl ihrer berühmtesten Lieder.

TAvantgarde der Mode Darf es Haute Couture aus Portugal sein? Wer sich’s leisten kann, schaut vielleicht im Showroom von Fátima Lopes > vorbei. Charakteristisch sind ihre körperbetonten Sommerkleider.

© laif/Schwelle Dagmar

Mit ausgesuchter Eleganz werden die Hände in der Luvaria Ulisses gekleidet

YFür verwöhnte Hände Seit 1925 fertigt die Luvaria Ulisses > feinste Lederhandschuhe für anspruchsvolle Kunden, gern in auffälligen Farben, etwa kräftiges Rot oder Gelb. Die Handarbeit hat natürlich ihren Preis (Paar ca. 50 €).

UGold und SilberFiligranas heißen die zarten Schmuckstücke, die wie feines Gewebe erscheinen >. Ein besonderes Mitbringsel aus der Rua do Ouro (bzw. Rua Auréa) finden Sie bei Torres in einem der letzten Juweliergeschäfte in der »Goldstraße« (Nr. 253/255, www.torres.pt), etwa silberne Miniatur-Sehenswürdigkeiten.

IOrientalisches Flair Schöne Dinge aus Asien verkauft der Shop des Museu do Oriente >. Herausragend die zarten Teeschalen in den klassischen Farben Weiß, Rot und Schwarz. Dazu gibt es natürlich die passenden Kannen mit der typisch flachen, bauchigen Form.

OTrockensträuße Frische Blumengrüße überdauern wohl kaum die Heimreise. Doch erfreuen sich in Portugal auch getrocknete Blumen großer Beliebtheit. Erhältlich etwa bei Florista Santa Marta Rua Santa Marta 27-F,www.webflor.pt. Online-Karte

© Getty Images/Lonely Planet Images

Selfie mit Fernando Pessoa vor dem Café A Brasileira

PEin Foto mit Fernando Pessoa Fast schon Pflichtprogramm für Lissabon-Besucher: Neben der Bronzebüste des Literaten vor dem Café A Brasileira >, > Platz nehmen und sich mit dem Nationaldichter ablichten lassen.

aHandgeknüpftes aus Arraiolos Traditionelle Teppiche aus dem Alentejo sind nicht ganz billig, aber wunderschön >. Dies gilt vor allem für Repliken im Stil des Klosters Madre de Deus, deren persische Originale (16. Jh.) im Museu Nacional de Arte Antiga ausgestellt sind.

… BLEIBEN LASSEN SOLLTEN

sGetrennt zahlen Kleinere oder größere Gruppen bekommen vom Kellner stets eine gemeinsame Rechnung. Entweder zahlt einer für alle oder es wird hinterher großzügig geteilt.

dCappuccino bestellen Die italienische Kaffeespezialität war bis vor Kurzem in Portugal gänzlich unbekannt. Heute wird sie, wenn überhaupt, mit einem Berg von Sprühsahne serviert. Alternative: meia de leite, ein mittelgroßer Milchkaffee.

fStimmt so Wer im Restaurant Trinkgeld geben möchte, lässt sich immer erst das Wechselgeld herausgeben. Beim Verlassen des Lokals bleiben dezent ein paar Münzen auf dem Rechnungsteller liegen.

gNach Sintra in Sommerkleidung fahren In der Serra de Sintra > herrschen auch im Sommer kühlere Temperaturen. Daher immer eine leichte Jacke mitnehmen.

hIns erstbeste Fadolokal locken lassen Wo Türsteher ihre Kneipe allzu hartnäckig empfehlen, ist oft Vorsicht geboten. Sie könnte entweder teuer oder nicht authentisch sein >.

jSchnäppchen bei Antiquitäten erwarten Auch die Antiquitätenhändler in der Rua de Dom Pedro V. haben nichts zu verschenken >. Wer hier kauft, sollte die Preise im Internet recherchieren.

kIn Jeans und Turnschuhen ins Nachtleben stürzen Lissabons Schickeria putzt sich für die noites am Wochenende heraus. Wer nicht entsprechend aufgedresst erscheint, riskiert, in die In-Lokale gar nicht erst eingelassen zu werden.

lAm Sonntagabend auf spontane Restaurantsuche gehen Viele Restaurants in Lissabon öffnen am Sonntag nur mittags oder gar nicht. Also vorher genau über die Öffnungszeiten informieren, um keine Enttäuschung zu erleben.

© Lookphotos/Johaentges Karl

In der Stadt mit Bus und Bahn unterwegs

ALissabon per Auto erkunden Mit dem eigenen Auto oder Mietwagen macht das Fahren in der Rush Hour keine Laune. Und Parkplätze sind rar und teuer. Besser öffentliche Verkehrsmittel benutzen >.

© Shutterstock/Crupi Marco

Das monumentale Denkmal am Tejo mit Heinrich dem Seefahrer an der Spitze erinnert an das Zeitalter der Entdeckungen

REISE PLANUNG & ADRESSEN

© Lookphotos/Leue Holger

Am Largo de Camões trifft man sich am Kiosk auf einen Kaffee oder ein Eis

DIE STADTVIERTEL IM ÜBERBLICK

Verwinkelte Altstadtquartiere verströmen Flair. Mondän zeigt sich die barocke Baixa, lebendig die historische Oberstadt. An der Peripherie stehen Villen und Bürotürme an breiten Alleen.

Rings um den 120 m hohen Burgberg, auf dem das Castelo de São Jorge thront, scharen sich die Viertel von Lissabons Altstadt: